in ear sei Dank – oder die Lust an der Musik

Langzeit Hören mit Ear-Pods und mehr

EOS RP  [silent modus]  f300mm  F11  1/1.250sec  ISO 100  Fast Resize

Musikwiedergabe ist eine meiner Leidenschaften wie Musiksammeln, was mittlerweile recht einfach mit dem Spotify Premium Abo erfolgt, auf dem iPhone ruhen rund 70GB herunter geladene Playlisten, geordnet und ergänzt mit immer wieder neuen Tracks: früher ein Unding mit physischen Tonträgern, heute blitzschnell als digitale Kopie! Es ist einfach ein Genuss, entweder über den (neuen) Interpreten oder (einen bekannten) Song zu surfen und hörenswertes zu entdecken! Auch eine nette Alternative über Internetradio:

Rockantenne bietet viel zur Auswahl, bei minderer Qualität als Spotify

Auch die mobile Wiedergabe hat sich vom Walkman mit dem kleinen Kopfhörer bis heute gewaltig geändert, während zuhause die gute (neue) HiFi Anlage auch mit den Digi-Daten werkelt, reicht für Genuss überall das Händy und der BlueTooth Ohrstöpsel. Kabel gebundenes Gerät habe ich eifrig genutzt: übrig geblieben ist eine STAX Box mit elektrostatisch offenem Wandler am potenten Lautsprecher Ausgang, ein geschlossener Kontroll Sennheiser und viele Generationen an Stöpseln:

Aktuell sind es 3 Hörhilfen: draußen in Bewegung BT in-ears mit Silikonbecher und Nackenbügel, zuhause die BT in-ears ohne Silikon, also halb offen und im Liegen die nahezu Baugleichen aber kleineren mit Kabel, sie vertragen sich auch mit dem Ohr auf dem Kopfkissen. Geschlossene Kopfhörer sind im Freien auch bei Kälte von Vorteil, dafür aber sperriger. Die Apple Watch am Handgelenk zeigt nicht nur den Musiktitel, sie lässt Fernbedienungen wie Stop, Titel vor und zurück und die Lautstärke verändern zu, was wegen der BT Reichweite auch durch zwei gemauerte Wände funktioniert, so kann z.B. das Händy parallel aufgeladen werden.

Spotify war zu Beginn qualitativ eher zu belächeln, aktuell bietet die beste Download Einstellung eine sehr erfreuliche Wiedergabe auch ohne mobile LAN Verbindung. Zur Zusammenstellung von Musiklisten lade resp. nutze ich das häusliche WLAN Netz vorzugsweise am großem Bildschirm. Manchmal ist die festgelegte Reihenfolge der Musikstücke in der Playlist okay, oft mag ich die Zufallswiedergabe lieber 🙂 weil ohne den sich schnell einstellenden Gewöhnungseffekt.

Ich favorisiere gerne live tracks, i.d.R. ohne üble Studiotricks aufgenommen, auch lange ausgespielt oder als Cover Version von anderen Interpreten: noch nie war es so einfach und schnell, eine Playliste zusammen zustellen, zu ändern oder zu ergänzen!

Tonal erfreut mich die Wiedergabe ibs. über die Apple Stöpsel, weil selbst sehr leise auf Stufe 2-3-4 eingestellt nahezu keine Verluste wahrzunehmen sind, das ist einfach nur klasse, im Freien ist oft mehr an Lautstärke nötig… und wenn die Post mal abgehen soll, kein Problem, sie klingen auch laut sehr lange sauber, aber aufpassen mit der Belastung:

ab 2:10 (das kurze) und ab 4:30 ist Clapton`s langes Gitarrensolo der Hammer

Für die Insel würde ich die Apple Watch und das iPhone mit den Air Pods mitnehmen, auf dem Festland ist die Auswahl um etliche Varianten reicher 🙂

Vollmond [night modus] auch leise 🙂

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(c) slowfoto.de  

Slowfotos für die KW 52 2020

Musikwiedergabe – Hören m-ein Leben lang

dazu ein Orchester in den Ohren…

Meine Leidenschaft hat schon viele Jahre vor dem Abi 1968 begonnen: mono mit SIMONETTA`s Kofferradio und später dem Tonbandgerät (TB12) mit 3 Motoren und 6Watt Ausgang, beide von Quelle, dazu der alte Kinolautsprecher vom Vater, später der erste NECKERMANN Verstärker mit 2×4 Watt Sinus, 2 Selbstbauboxen mit den ovalen Breitband-Lautsprechern aus alten Radios, zum DUAL Plattenspieler zwei erste Stereo LPs: The Beatles Sgt. Pepper`s Lonely Hearts Club Band und Barry McGuire Eve of Destruktion (gebraucht). Es folgten viele Generationen von SABA Gerätschaften, riesige GRUNDIG Boxen (Selbstbau), Edles von BRAUN wie das Regie 550 mit 3Wege Standboxen samt DUALs Direct Drive Plattenspieler, SONYs für UKW Sendungen tauglicher Walkman und später die in der Musikszene verbreiteten MP4 Minidiscs, DUALs HiFi Kassettenrecorder, dazu diverse VHS-Videorecorder u.v.a.m. 

Audio vor 2014 – mit passenden Schränkchen vom Schreiner

auf Mass genau, 3 Klappen zum Verstecken

Vom englischen Hersteller CAMBRIDGE Audio hatte ich bis 2014 ein

CD Laufwerk

 

mit separatem DA -> AD Wandler:

optisch und damals vor allem akustisch das erste Angebot meines Marburger Händlers, das den ersten PHILIPPs Toplader platt an die Wand spielte. Der Hit dazu war ein ACCUPHASE E204

Vollverstärker,

der Plattenspieler ist bis heute noch ein THORENS TD 147, den ich komplett umgebaut = entresoniert habe, mit LINN K5 Tonabnehmer, AUDIOPLAN Kabel und NAD Phono Preamp PP3,

33 U/min per Riemenantrieb,

dazu als aktive und vom Hersteller modifizierte MAGNAT TP 26A

Laut!sprecher

mit passiven MOURDAUNT short Böxlein für oben hinten, plus einem KENWOOD 1100 Tuner für

UKW Rundfunk

samt drehbarer Dachantenne im 220qm freistehenden Eigenheim mit 60qm Wohnzimmer, alles auch sehr gut auch für disco-lautes Hören geeignet 🙂

Für ganz analytisches Hören genieße ich heute noch den elektrostatischen STAX SR-5 Gold Kopfhörer am SRD-7/SB Adaptor for Earspeaker, leider zu selten genutzt weil kabelgebunden, dadurch nicht mobil und zudem offen, also hörbar für die Umgebung, aber in der akustischen Performance für mich immer noch unerreicht. Kleiner geht immer, der DENON RCD-CX1 wurde all-in-one fürs heimische Büro, die DYNAUDIO SE 52 gaben den (sanften) Ton ab, APPLEs MacBook und der iMac meist den Ton an. An die METZ Glotze (super Bild) habe ich 2014 aktive DYNAUDIO XEO 3 Funkboxen angeschlossen, außer 220V keine Kabel mehr, der Sender klebt an der TV-Rückseite, einmal adaptiert am Kopfhörer Ausgang schalten sie sich per TV-FB ein und laufen parallel zum ganz ordentlichen Fernsehton, oder besser der zu den potenten Boxen 🙂

kabellos

Denon RCD-CX1 all-in-one (2010) 

Meine Anforderungen waren: audiophil, benutzerfreundlich und kompakt, mit optischen Qualitäten. In Frankfurt waren die HIFI PROFIS noch in der alten Adresse am Eschenheimer Turm, dort konnte ich ihn mit den später nachgekauften DYNAUDIO 52SE (samt IN-AKUSTIK Kabeln) zur Probe hören und habe gekauft, meine Erwartungen waren weit übertroffen: einfache Bedienung, klasse Wiedergabe und tolle Verarbeitung. Er bietet an Quellen: Tuner, CD, SACD, 2 Line-In, Phono (MM) und eine Fernbedienung, es handelt sich im Grunde genommen um eine All-in-One-Version der separaten CX3 Komponenten, allerdings mit etwas geringerer Verstärker Leistung von 2×75 Watt (bei 4 Ohm; 37 W bei 8 Ohm), die für meinen Gebrauch – 20 m2 Arbeitszimmer – immer noch weit mehr als ausreichend ist.

einmal mit Allem

Am Line-in 1 hängt das DENON ASD-11R Dock, früher mit dem iPhone 4 oder aktuell auch dem wohlklingenden Bluetooth-Music-Receiver LAYEN BS-1 im 30 Pol Steckplatz, der vorzugsweise vom iPhone 11 versorgt wird. Für mich ist dies auch platzmäßig eine perfekte Lösung: Auf dem DENON steht der 27er iMac mit 3TB genügend Platz nicht nur für die Audio, sondern auch für die Foto Sammlungen, per Kabel am CD Eingang des CAMBRIDGE Amp. Mit dem DENON kann ich CDs und FM-Radio abspielen oder per potentem pre-out Signal zum CAMBRIDGE per Tape Monitor Eingang schicken.

RP: Cabellitis

Cambridge Audio A5 (2015)

Seit 2014, dem Jahr vom Praxisende und Umzug an den Bodensee (80qm), war die Miniaturisierung angesagt, aber der Spieltrieb blieb :-), für die MORDAUNTs wurde der CAMBRIDGE gebraucht angeschafft und weil nicht mehr zufriedenstellend, dieselben durch zwei DALI Spector 1 ersetzt, die jetzt am DENON hängen, übrigens recht unkritisch in der Aufstellung, notfalls auch im Regal oder nahe an einer Rückwand. Der englische CAMBRIDGE kontrolliert die DYNAUDIO noch besser und erhält seine Audioinfos meist vom iMac als Server, der viel Musik im verlustfreien wave-Format enthält, dazu alle erstellten und herunter geladenen SPOTIFY Playlisten und einige hundert GB MP3 Musikdateien, man sammelt ja sonst nichts :-). Über Wlan kann der iMac auch Internetradio streamen, leider bei komprimierter Audioqualität per niedrigen Bitraten, mir gefällt DAB+ deutlich besser (Rockantenne). Ab mittlerer Verstärkerleistung (12Uhr Position des Reglers) benötigt diese Cambridge Dynaudio Kombination besser abwesende oder für Lärm eher unempfindliche Nachbarn 🙂

under desktop cover – der AMP klemmt unter der Schreibtischplatte

Irgendwann wird dieser recht günstige und zufriedenstellende Amplifier vielleicht durch einen noch besseren ersetzt, die DYNAUDIOs hätten es verdient, sie sind übrigens für völlig freie Aufstellung abgestimmt, auf meinem Fensterbrett erfreuen sie mit trockenem Bass per originalen Schaumgummi Stopfen in der hinteren Reflexöffnung, in Ohrhöhe auf mit Sand gefüllten massiven Holz Ständern.

iPhones 4 (2012) bis 11 (2019)

Zum gemeinsamen Urlaub hatte die Tochter ihr neues IP4 (6MPI) mitgebracht, ich die CANON EOS 5D (12 MPI) und war erstaunt, wie gut (und vor allem unauffällig) das kleine Handy gegenüber der Vollformat-Kamera abschnitt. Zudem war es damals schon eine hervorragende mobile Tonquelle, ibs. per Dock am DENON und dabei fernbedienbar. Für DAB im Auto zahlten wir 2014 €400 Aufpreis, für das kleine TECHNISAT DigitRadio 100 (DAB+ BlueTooth + UKW + FB) unter €100, und da es sehr lange und oft im Hintergrund läuft, ist es an zwei aktive LOGITECH Z-10 Desktop Böxlein angeschlossen.

eieiei elf 

Das 11er iPhone spielt nicht nur fotografisch in einer anderen Liga und klingt (täglich im Bad) als Radioersatz mit z.B. Rockantenne als Webradio, sondern liefert auch per BT einen bemerkenswert tiefgehenden Sound an Ohrstöpsel (LINKLIKE Fly 9) und Kopfhörer (JBL E65BTNC) oder mit den kleinen auch im Freien sagenhaft klingenden BOSE Mini II SoundLink,

die möglichst auf einer planen Unterlage (Brett o.ä.) und ansonsten freistehend,

aber auch über den wohlklingenden BT-Receiver LAYEN BS-1 im 30 Pol Steckplatz (für IP4) vom DENON ASD-11R Dock, per massivem Silberdraht Kabel angeschlossen am RCD-CX1. 

Fazit

Konnte es früher nicht laut genug einhergehen, so ist heute für mich Präzision bei eher leisen Wiedergaben gefragt, statisch über Boxen, mobil per iPhone und BT. Mit der Wiedergabe über igs. 4 Boxen auf exakt gleicher Ebene wird, bei zugegeben aufwändiger weil präziser Abstimmung, aus dem kleinen sweetspot für nur einen Zuhörer ein sweet space ohne Verlust an Präzision, das macht schon Spaß 🙂

auch bei diesem Wetter, der 21.12. war der kürzeste Tag 7Std. 39Min.

IP11PM   Fast Resize

(c) slowfoto.de

 

2 aufs Ohr

mobiles Hören

aufsetzen

geklappt für

den Transport

Kleine in ear Stöpsel haben mich schon immer fasziniert wie die ultimate ears, die mich seit Jahren begeistern. Entsprechen der Bauart benötigen sie ein Kabel und telefonieren kann man damit auch nicht, warum auch? Mit den elektrostatischen STAX kann man noch nicht mal herumlaufen… Das Objekt der Begierde war ein JBL E65 BT NC, BT steht für blue tooth und NC für aktives noise cancelling, für mich etwas neues, was ich erst in lauter Umgebung beurteilen kann. Dieser on ear Kopfhörer stammt übrigens von Harman, der audio Edelschmiede, und lag ursprünglich bei 200€, aktuell ist er in schwarz wohl ausverkauft. Gebraucht wie neu habe ich noch einen letzten erhalten und den für die Hälfte des Preises 🙂

Nachtrag NC: die Bedienungsanleitung ist knapp aber vielsprachig, weiß der Geier warum, NC abgeschaltet wird (nur) für kabelgebundenes Hören empfohlen (rechte weiße Diode aus), m.E. ist die Geräuschisolierung (Muschel over ear) auch in ruhiger Umgebung so gut, dass ich sogar im BT Modus auf NC verzichte, was die Nutzungsdauer des Akkus verdoppelt und auch das Grundrauschen gegen 0 reduziert! Die Wiedergabequalität mit/ohne NC ist bemerkenswert und die Effektivität der Geräuschunterdrückung recht hoch (Haindling – Rahmenbedingungen für eine Entspannung) 

my10cents: Trotz altersbedingter und anderer Schwerhörigkeiten bedarf es schon eines gewissen Niveaus, mich akustisch zufrieden zu stellen, das neue iPhone 11 gehört bei rund 50GB Spotify Playlisten zu den besten Quäken, die ich je hatte, ibs. mit angedocktem oder angestöpseltem Gerät wie dem JBL: ob laut oder leise, ob Sprache oder Musik, der JBL verblüfft mit sehr tiefen Bässen (Mikéa – Hé Joe oder andere jazzige resp. rockige Versionen) und exakter Orchesterabbildung (Bernstein – Berlioz Bilder einer Ausstellung) sowie schönen Stimmen (aktuell wieder Cantate Domino, meine Test CD und Vinyl LP Nr.1, mit dem Julsäng aus der Steinkirche mit Orgel und Chor), bei Wände durchdringender Übertragung, was ich bisher so weitgehend nicht kannte. BT hat nach meiner Erfahrung ohne Signal immer ein Grundrauschen, das hier schon mit sehr wenig Lautstärke resp. bei abgeschaltetem NC unhörbar wird. Der Tragekomfort (265g!) ist für meinen Kopf samt Ohrwatscheln und 3mm Frisur (oder was davon übrig ist) wie angegossen, auch für längere Zeiten, meine Frau beklagt aber das Mithören bei full power und dabei geht die Post richtig ab, mit Lautsprechern würde das 1) sehr viel Geld kosten und 2) sollten alle Mitbewohner gerade mal nicht anwesend sein 🙂 Wer für Weihnachten noch was für die Ohren sucht, ist mit dem JBL bestens dran: man gönnt sich ja gerne vieles *****  

Tipp: 24g ins Ohr Linklike Fly 9

iPhone 11 Pro Max   Image Converter

(c) slowfoto.de