Snapseed in action

…die bayerische Wahlzeit ist zu Ende!

CSU Parteitag 2018 Ministerpräsident Markus Söder und Horst Seehofer, München Bayern Deutschland Postpalast, Quelle dpa
Horst Markus Seesöderhofer am Wahlabend – quo vadis – mit NIK Snapseed bearbeitet

NIK Snapseed ist für mich ein zwar altes, aber für viele Schritte der schnellen Bildbearbeitung bewährtes Tool, auf das ich trotz der Nachfolger mit erweiterten Funktionsbereich nicht verzichten möchte.

(c) slowfoto.de

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FAQs: Schärfentiefe oder Tiefenschärfe beim iPhone

Frage: F1,4 bis F16 beim iPhone oder: Wie ändere ich die SchärfenTiefenSchärfe gezielt?

Slowfoto: Die aktuellen iPhone Versionen bieten ibs. für Porträts eine Skala, in der sich die Blendenwerte von F1.4 bis F16 per Wischfinger einstellen lassen um so die Illusion vom Wandel der Schärfentiefe zu ermöglichen. Was bringt diese Neuerung außer einem Verkaufsargument für die neuen und teureren Versionen?

FÄ 1,4
FÄ 2.8
FÄ 16
FÄ 20

Voraussetzungen für Blenden bedingte Änderungen oder was auch immer der Entwickler damit meint sind Aufnahmen, die mit 2-linsigen iPhones erstellt worden sind (iPhone 7+ ff). Ist die App nicht on board, hilft [Focos] mit einem breiten Angebot an Applikationen, u.a. auch >Arpertur< und diese sogar von F1.4 bis F20, allerdings nicht als realer, sondern virtueller F Äquivalent Blende, was ehrlicherweise so auch erwähnt sein sollte. Hier mal 4 Beispiele für die krasse Wirkung FÄ 1.4 – 2.8 – 16 – 20, Fokos wählt aus der Filmrolle [Fotos] geeignete Aufnahmen oder verändert jede mit dieser App erstelle Aufnahme, mein Beispiel wurde mit der bordeigenen [Kamera] im Porträt-Modus, also bereits mit F2.8 und f56mm KBÄ aufgenommen: Ich sehe, mit Verlaub, die Wirkung als mehr oder minder unscharfe Vignettierung ibs. deutlich am Steg, wobei meine Aufnahme sicher weniger vom Entwickler für die Außenwirkung verwendet würde, ich bemühe mich wie gewohnt um kritische Würdigung, also FÄ = Blenden-Äquivalent oder besser gleich die >Mär< von der Blände! Seit vielen Jahren schon bietet nicht nur NIK Snapseed eine Applikation >Center Focus< mit der Möglichkeit, per U-Point lokalisierbarer Kreisauswahl und Stärke den Hintergrund abzuschwächen, sei es Richtung unscharf oder dunkler, also viel besser, und das bei jeder Aufnahme und exakt dorthin wie und wo man es mag – my10cents 

Porträtmodus iPhone 7+ – F2:8 – f56mm KBÄ, gefällt mir am besten, weil näher auch noch intensiver – wer den nutzt, sieht was er bekommt (wysiwyg) und spart sich den Neukauf 🙂

iPhone 7+  ooc  Image Converter zur Größenreduktion

(c) slowfoto.de

FAQs Bildbearbeitung und Archiv – geeignete Anwendungen

Frage: Wieviel Bildbearbeitung nutzt Du und wie archivierst Du Deine fotografischen Aufnahmen?

Hegestrand
Malerwinkel mit Blick auf die Wasserburger Halbinsel

Will ich fotografieren oder vor dem Bildschirm sitzen? Ich will beides im vernünftigen Verhältnis. Von Ausnahmen abgesehen nutze ich die JPG Engine der Kamera mit speziellen Bildstil und freue mich, wenn es keiner oder nur weniger Nachbearbeitung bedarf. Allerdings sind auch meine Aufnahmen oft nicht perfekt, was an der Kamera, dem Licht oder Motiv, den Umständen oder mir lag 🙂

Zum notwendigen Equipment ist vieles schon gesagt, ebenso zum Kopfkino vor der Aufnahme. Hier mein Weg, nachdem die Aufnahmen auf dem Rechner gelandet sind.

5 Punkte nach dem Klick:

  1. Geometrische Korrekturen bezüglich waagrecht resp. senkrecht und danach
  2. Objektiv- und Standortfehler eliminieren oder umgekehrte Reihenfolge
  3. Abschneiden oder/und Format (1:1 3:2 4:3 16:9 frei) ändern
  4. Helligkeiten verfolgen und ggf. ändern (Ambience), Schatten aufhellen (Shadows)
  5. Bildfehler (Dreck) entfernen, Strukturen verbessern (Structure Sharpening) und speichern

Wenn ich keine für mich befriedigende Korrekturen erstellen kann, lösche ich auf die Aufnahme lieber gleich, als über Gebühr Zeit für die Bildbearbeitung zu verbringen.

A&O ist das Sehen von Motiven und mit welcher mögliche geringen Nacharbeit oder Umsetzung die vorhandene Aufnahme interessanter wird.

Wesentlich für mich ist der Faktor Zeit und das kritische Betrachten. Wer sich vor dem Auslösen keine Zeit für die interessante Bildkomposition nimmt, produziert letztlich zuviel Ausschuss.

Geometrische Patzer gehören zu den häufigen Fehlern beim Fotografieren, viele Kameras erlauben, ein Gitternetz einzublenden oder die entsprechende Mattscheibe in der SLR auszutauschen. Notfalls hilft der Bildrand oben und seitlich zum horizontalen und vertikalen Ausgleich. Eigene Standorte mit Einbußen können auf dem Rechner korrigiert werden, zu stark auseinander oder zusammen fallende Linien ebenfalls (DxO View Point). Zuvor eignet sich die präzise Nachentwicklung (JPG oder RAW) ebenfalls auf dem Rechner.

Bildfehler, die vom verwendeten Objektiv verursacht werden, können ebenfalls oft direkt in der Kamera oder besser, weil auch für viele Fremdgläser möglich, auf den Rechner nachentwickelt werden. Dafür muss man dann Geduld aufbringen, erhält danach ein sehr gut aufbereitetes Bild. DxO 11 ist ein probates Tool, das mittlerweile auch Elemente von DxO View Point enthält und als Testversion erhältlich ist.

Aufnahmen erstelle ich immer im größten Format 2:3 der Kamera oder 3:4 vom Händy, denn abschneiden ist immer noch möglich. Zudem ist die höchste Bildgröße mit geringster Kompression sinnvoll, denn diese kann man auch mit geeigneten Programmen (TOP für windows – Fast Resize für IOS) blitzschnell für das Versenden (z.B. 250KB bei 1.000×1.500) wandeln.

Nicht immer gibt es top vorhandenes Licht (=> AL), auch der Sensor macht nicht jeden Kompromiss mit. Zudem hat sich in dieser Richtung nicht wirklich viel getan, was die Entwicklung betrifft. Wenn möglich, hilft eine präzise Bildkomposition, den möglichen Kontrastumfang einzuhalten, ansonsten belichte ich zur Rettung der Spitzlichter lieber etwas knapper (-1/2LW) und arbeite die Schatten nach, was dort allerdings das Rauschen verstärken kann. Der Ambience Regler (NIK Snapseed) ist bei der Verschiebung der harten Kontrastverhältnisse oft ein Segen, die Aufhellung mit dem um -2LW reduzierten Blitz manchmal auch, vor allem, wenn dieser nicht auf der Kamera platziert ist. Dabei darf die Belichtungszeit nicht vom Blitz synchronisiert werden, sondern dem AL entsprechen!

Sensoren verschmutzen beim Objektivwechsel, weshalb das offene Bajonett immer nach unten zeigen sollte. Was die automatische Sensorreinigung nicht schafft, kann der vorsichtige Anwender selbst oder vom Fachmann entfernen lassen. Auch die Bildbearbeitung stempelt die Sensorflecken weg. Strukturen lassen sich durch zarte Anhebung verbessern (Snapseed), Nachschärfen ist für den Druck (Print) sinnvoll. Ebenso schwierig sind Farbtemperaturen zu beeinflussen, ganz schnell wird es dabei kitschig! Immer gilt, weniger ist hier oft mehr und deshalb vergleicht man mit dem Original ob die Änderungen noch im Rahmen liegen.

Archiv:

Für die Archivierung gibt es mehrere Möglichkeiten, ich verzichte bewußt auf die Verschlagwortung, weil das viel Arbeit zu Beginn erfordert, allerdings die Suche erleichtert. Wenn man an ein Bild zurückdenkt, erinnert man sich i.d.R. an das Jahr der Aufnahme, den Ort oder die Person. Und so speichere ich in Verzeichnissen auch ab: 2016-Monat-Tag Ort Namen. Mittlerweile bieten Kameras schon die täglich neuerstellten Ordner auf der Speicherkarte an, Apples >Fotos< speichert sogar die Ortsnamen mit. Im Grunde ist mein System nichts anderes als aus alten >windows< Zeiten, unter Nutzung der Explorer Strukturen mit Verzeichnissen und Unterordnern. In diesen sind dann die speziell >bearbeiteten< oder >selektierten< Bilddateien zu finden. Das funktioniert immerhin seit 2002 sowohl für die berufliche als auch private Fotografie: So sinnvoll wenig Aufwand wie nötig! Aufpassen muss man bezüglich des sicheren Datenbestandes: Immer eine doppelte Sicherung, Cloud und externe Festplatte-n anwenden!

© www. s l o w f o t o .de

FAQs: Schwarzweiss per Bildbearbeitung oder aus der Kamera?

Frage: Was bietet Vorteile, Schwarzweiss direkt aus der Kamera oder per Bildbearbeitung am Rechner?

Viele Motive wirken auch farbreduziert oder monochromatisch sogar besser, als nur ein Beispiel sei Günther Jim Rakete mit seinen 1/8sec Porträts genannt, die Ausstellung im Frankfurter Filmmuseum war umwerfend! Natürlich ist es nicht nur die SW Wiedergabe, sondern das Auge oder besser der Blick des Fotografen und der Wille des Porträtierten, eine arbeitstechnische Symbiose einzugehen. JR arbeitet hier mit einer großen Linhof Plattenkamera, über die nur die wenigsten von uns verfügen dürften. Außerdem sehe ich für meine eher bescheidenen Zwecke eine digitale Vollformatkamera on location als handlicher und vor allem unauffälliger :-), auch wegen des beachtlichen Vorteils, dass bei Nutzung hoher ISO-Werte das technisch bedingt ansteigende Rauschen bei Schwarz-Weiß-Aufnahmen deutlich weniger augenfällig ist. Den Hintergrund freistellen ist zudem einfacher, weil keine auffälligen Farben berücksichtigt werden müssen. Die bunt blühende Wiese ist also besser im Farbfoto darstellbar…

Welche Vorteile bietet SW out of cam?

Möglichst optimale SW-Aufnahmen im JPG Format out of cam sind gefordert, weshalb vorab die Kontrolle mit Testaufnahmen am großen kalibrierten Bildschirm hinsichtlich der Intensität vom Kontrast (und ggf. noch Schärfe) bei der Aufnahme dienlich ist. Die spätere Nachbearbeitung reduziert sich dann auf eher kleine Anpassungen hinsichtlich Helligkeit und Kontrast, Schattenaufhellen, Schärfe und Struktur. Ambiente (Freistellung über Lichtwirkung) und vor allem Wärme (kalt ->blau  bzw. warm -> sepia) geben dem Bild weitere individualisierende Charakterzüge. Für speditives Arbeiten bevorzuge ich hier NIK Snapseed.

Snapseed SW neutral
Snapseed SW neutral
 Snapseed SW Film

Snapseed SW Film
 Snapseed SW Rotfilter

Snapseed SW Rotfilter
 Snapseed Kälte blau

Snapseed Kälte blau
Snapseed Wärme sepia
Snapseed Wärme sepia

Welche Vorteile bietet der Monochrom Bildstil als Nachentwicklung?

Ansprechende SW-Aufnahmen lassen sich per nachträglicher Bildbearbeitung aus farbigen JPG oder RAW Bilddateien erstellen, es bedarf dazu entweder automatisierter oder  auch vielfältiger händischer Schritte mit differenziertem Zeitaufwand und ebensolchen Ergebnissen. Die abwechselnde und vergleichende Verwendung von Farbfiltern (Neutral – Rot – Orange – Gelb – Grün) ermöglicht vor allem wegen der (what you see is what you get) Bildschirmbetrachtung die präzise Auswahl im Einsatz, was früher beim Schwarzweissfilm nur mit weitgehender Erfahrung bei der Verwendung von Korrekturfiltern möglich war.

Die Alternative dazu bietet die sukzessive Entfärbung mit Hilfe der Einstellung Farbton/Sättigung (Standard oder Rot – Gelb – Grün -Cyan – Blau – Mangan), womit durch Belassen geringer Anteile gezielt Restfarben erhalten bleiben. In diesem Fall bevorzuge ich Adobes Photoshop.

Photoshop Farbton verringern
Photoshop Farbton verringern
 Photoshop Sättigung verringern

Photoshop Sättigung verringern

Feine Korrekturen entsprechen im Vorgehen der nachträglichen Bildoptimierung wie bei SW aus der Kamera.

Letztlich kann die Frage nach Vor- und Nachteilen der Methodik nur im Einzelfall und vom Anwender selbst beantwortet werden. Unterschiedliches Vorgehen in Abhängigkeit vom Bild und Zweck macht ja durchaus auch Sinn.

© slowfoto.de

slowfotos der Woche (KW 44 2012)

Frankfurt bei Nacht

Diese Diashow benötigt JavaScript.


– Aufnahmezeit: gegen Mitternacht
– Kamera: iPhone4
– Objektiv: 2.8 4 eingebaut
– Brennweite: 4mm
– Blende: F2.8 fest
– Belichtung: [auto] 1/15 sec
– Belichtungsmessart: [auto]
– Belichtungskorrektur: keine
– Empfindlichkeit: ISO 1000
– Entfernung zum Fokus: AF pre
– Bildart: JPG
– Bildstil: HDR
– Bildbearbeitungen: Snapseed – TOP

In der Nacht finden sich auf Frankfurts Stadtbrücken viele Fotofreunde mit schwerem Geschütz auf dem Stativ. Der Weg führte an diesen beiden Panoramen vorbei, nach Westen der futuristisch gelbe Commerzbank Turm sowie der alte rote Sandstein-Dom und nach Osten der hell angestrahlte hohe EZB Neubau als dominierendes Bauwerk. Ich finde die Spiegelungen der Lichter im Main jedesmal augenfällig.

Das iPhone ist sicher nicht die erste Wahl für Nachtaufnahmen bei ISO 1.000, zum ebenmal aus der Hand ein paar Aufnahmen und dann mit softer Nachbearbeitung der Schatten (->Struktur) in NIK Snapseed reicht es dennoch, zumal es immer dabei ist.

iPhone4 Nacht HDR

(c) www.slowfoto.de

slowfotos der Woche (KW 43 2012)

Herbstlicht

Diese Diashow benötigt JavaScript.


– Aufnahmezeit: Nachmittags gegen 14 Uhr
– Kamera: iPhone4
– Objektiv: 2.8 4 eingebaut
– Brennweite: 4mm
– Blende: F2.8 fest
– Belichtung: [auto] 1/60 – 1436 sec
– Belichtungsmessart: [auto]
– Belichtungskorrektur: keine
– Empfindlichkeit: ISO 80
– Entfernung zum Fokus: AF pre
– Bildart: JPG
– Bildstil: HDR
– Bildbearbeitungen: Snapseed – TOP

Der Herbst bietet vor allem nach Mittag noch einige Stunden sehr warmes Sonnenlicht. Das installierte App Kamera ermöglichte mit der Option HDR Aufnahmen ohne Stativ, die mit Snapseed noch weiter zum Leuchten gebracht wurden. Das App proHDR sollte bei Nahaufnahmen besser mit dem Stativ zum Einsatz kommen, da hintereinander zwei Abbildungen erstellt und miteinander verrechnet werden. Ohne Stativ lassen sich entsprechend reizvolle Doppelbilder erzeugen…

iPhone4 Herbst HDR

(c) www.slowfoto.de

slowfotos der Woche (KW 35 2012)

Drei Themen für eine Sedcard

– Kamera: iPhone4
– Objektiv: 3,9 mm fest eingebaut
– Blende: 2.8 fest eingestellt
– Belichtungszeiten: [auto] div/100 sec
– Empfindlichkeiten: [auto] ISO
– Brennweite: 4mm
– Entfernung zum Fokus: AF pre auf dem Display
– Belichtungsmessart: AE lock pre auf dem Display
– Bildstil: gibt es nicht
– Bildart: JPG
– Bildbearbeitungen:  NIK Snapseed – TOP

Es war nötig, drei Themen für eine Sedcard auszuwählen, die im privaten Bereich angesiedelt sind, hier die kreativ bearbeiteten Beispiele aus einem Auftrag, er hat Spaß gemacht und den Vorstellungen des jungen Auftraggebers (>wie? halt flippig!<) entsprochen.

iPhone, available light, Bildbearbeitungen

(c) www.slowfoto.de

slowfotos der Woche (KW 34 2012)

Morgensonne einmal anders

– Kamera: iPhone4
– Objektiv: 3,9 mm fest eingebaut
– Blende: 2.8 fest eingestellt
– Belichtungszeiten: [auto] div sec
– Empfindlichkeiten: [auto] ISO
– Brennweite: 4mm
– Entfernung zum Fokus: AF pre auf dem Display
– Belichtungsmessart: AE lock pre auf dem Display
– Bildstil: gibt es nicht
– Bildart: JPG
– Bildbearbeitungen:  NIK Snapseed – TOP

Wenn die 8 Uhr Morgensonne auf Jalousien trifft, kommt es zu farbigen Reflexen: Das iPhone als immer dabei Kamera hält diesen Eindruck unkompliziert fest, Snapseed verstärkt die Effekte.

iPhone, available light, Bildbearbeitungen

(c) www.slowfoto.de