Mit dem OSMO MOBILE 2 plus iPhone fotografisch unterwegs

DJI OSMO: Tipps zur mobilen und stationären Anwendung beim Fotografieren

[DJI GO] als Film- und Foto [App], OSMO MOBILE 2 als Gimbal und ein iPhone als Aufnahmegerät bilden eine Funktionseinheit:

OSMO auf CULLMANN und NOVOFLEX (ohne iPhone, inaktiv), fürs iPhone dient ein altes Case

Man kann damit ibs. mobil Filmen und Fotografieren, bekanntermaßen auch mit dem iPhone alleine auch. Darüber hinaus kommt m.E. der stationären Verwendung, sei es auf einem Stativ oder stabilen Stand eine weitere Bedeutung zu. Weshalb also die Umstände mit dem OSMO oder besser gefragt, worin liegen die Nach- und Vorteile gegenüber der solo Verwendung des Smartphones?

17 auf einen Streich (=Stitch) – für Architektur gut geeignet

Dazu ein paar launische Gedanken:

[VIDEO] erlaubt Bildgrößen von 1280x720p HD mit 30fps, 1920x1080p HD mit 30 resp. 60fps und 3840×2160 oder 4K mit 30fps jeweils iVm. 60MB, 130 resp. 175MB und schließlich 350MB Speicherplatz pro Minute. Der etwas kleinere VIDEO Bildwinkel beträgt äquivalent 1,2fach Zoom, also etwa f34 gegenüber f28mm KBÄ und das maximale Zoomen ist auf 6x gegenüber 10x bei [FOTO] beschränkt.

OSMO bereit zur Aufnahme, das Case erleichtert die iPhone Montage für das Hochformat in Aktion

Wer also Filmen möchte, wählt die Bildgröße und fps, zwischen Hoch- und Querformat und internem oder anderem Mikrofon, in Stereo erst ab XS und XS max. Beim OSMO kann noch die Stabilisierung vom Walk Mode und Sport Mode eingestellt werden. Die Akkulaufzeit beträgt laut Bedienungsanleitung bis zu 15Std. (im ausbalancierten Stillstand, bei 2600mAh Kapazität), bei intensiver Nutzung sollten 2Std. als Maximum eingeplant werden wie auch für die Ladezeit am Adapter aus dem Zubehör.

Nanomax Tischstativ plus Novoflex 360 Gradteller plus TL-PB 10400mAh PowerBank

Ich verwende gerne für mobil eine 10400mAh Power Bank (Input 5V/2A Output 5V/1A + 5V/2A, womit Gimbal und iPhone gleichzeitig nachgeladen werden können) und für schnelles Laden das potente Stecker Netzteil vom iPad.

Einzelaufnahme Hochformat

Zum mobilen Fotografieren ist ibs. der Walk Mode von Vorteil, weil die einmal vorgegebene Ausrichtung des iPhones präzise nachverfolgt wird, wie beim bewegten Filmen eben auch, selbst bei massiver Änderung des Griffwinkels bleibt die Ausrichtung des iPhones bis hin zu den mechanischen Anschlägen erhalten. Korrekturen dieses Blickwinkels sind zudem unschwer mit dem dicken 4-Wege Knopf am Griff einzustellen. Mit etwas Übung lassen sich somit auch mobil Aufnahmen erzielen, die z.B. eine hervorragende Parallelität zum waagrechten Horizont bewahren.

>UltraWideAngle< 5 Aufnahmen gestitcht

Bei der stationären Verwendung erlaubt [PANO] gestichte, hochformatige Einzelaufnahmen: >UltraWideAngle< mit 5 Bildern (mit ca. 100 Grad), >180 Grad< mit 9 Bildern und >Panorama< mit maximal 17 Bildern (mit ca. 340 Grad), die zudem jeweils noch einzeln gespeichert werden können. Nicht zu wählen ist die Aufnahme Richtung, weil immer im Uhrzeigersinn nur bei waagrechten Panos und die sinnvollerweise im Hochformat: Man platziert das Gimbal und iPhone mit Bodenplatte oder gleich auf einem Stativ erhöht und vertikal gut eingerichtet und sieht zu, nach der Auslösung (roter Knopf) möglichst nicht auf der Aufnahme zu erscheinen, was ibs. bei 17 Aufnahmen den eigenen Fluchtraum voraussetzt :-). Auch hier ist die Parallelität zum Horizont bei sorgfältiger Positionierung gegenüber Panos >aus der Hand< augenfällig!

>180< Grad 9 Bilder gestitcht

Fazit: Wer auf Qualitätsverbesserungen hinsichtlich der Kameraführung Wert legt, kommt an der dynamischen Stabilisierung nicht vorbei, sei es beim Gehen oder ibs. in der Panoramafotografie, auch bei der Verwendung vom Zoom lassen sich auch durch den stabilen Stand relativ gute Aufnahmen mit sehr kleinem Bildwinkel erreichen, ähnliches gilt für Einzelaufnahmen mit verzögerter Auslösung (2-5-10sec):

8 Einzelaufnahme ZOOM Position min
9 Einzelaufnahme ZOOM Position max – das >Betreten verboten< Schild ist auch im nächsten Bild

Der originale quadratische Fuß mit den 4 Silikonstoppern hat für die stehende Aufbewahrung wie auch die Anwendung auf einer Tischplatte o.ä. eine Bedeutung, läßt sich aber auch anders ersetzen. Mobil kann alles Gerät (Einbein, 3-Bein Stativ) per Stativgewinde montiert werden.

>Panorama< 17 Bilder gestitcht – ganz klein halblinks mittig >Betreten verboten<

Nachteile beim Fotografieren: Panoramen immer in bester Qualität abspeichern, sonst werden sie zu sehr komprimiert, ibs. in der Höhe [dji] 705 zu 3.326 anstelle iPhones [PANO] 3.856 zu 11.616, zudem dauert die Verrechnung (Stichen) einige Sekunden, wohingegen das Pano mit der iPhone eigenen Software sofort zur Verfügung steht! Hier ist die Apple Überlegenheit augenfällig, 240 Aufnahmen in voller Größe pro Minute und bis Ende der Akku oder Speicher Kapazität (12MPI resp. 3.024 zu 4.032) sind unerreicht. Farbstiche haben mich verwundert:

der 2019er Sommer ist sehr warm, das [dji] Pano hat schon einen leichten Stich wie 8 + 9 auch 😦
den Grund dafür habe ich bisher noch nicht gefunden, Apple`s Fotos sind m.E. besser weil konstant auch in der relativ getreuen Farbwiedergabe und das ist nicht nur meine Meinung. Zudem speichert [dji] alle Aufnahmen in einem eigenen Verzeichnis, man muss also extra >in die Filmrolle< exportieren, und um Speicherplatz zu sparen, dann wiederum in diesem Verzeichnis löschen.

[PANO] ca. 200 Grad 4.002 x 16.382
Vorteile beim Fotografieren: Die Möglichkeit, mit bisher vertrauten [Apps] Fotografien oder Panoramen erstellen zu können, die letzteren auch im Hochformat, also von oben nach unten und weil stabilisiert auch umgekehrt und somit horizontal je nach Lichtsituation im und gegen den Uhrzeiger! Zoomen geht zudem wie gewohnt nur über den Bildschirm, also vor der Aufnahme! Wenn ca. 200 Grad Panos reichen, ist man so besser bedient. 340 Grad bietet, in bester Qualität abgespeichert, hingegen nur [dji], und das stationär im Hochformat und im Uhrzeigersinn.

[dji] ca. 340 Grad 4.006 x 16.376
Tipp: Üben kann man auch mit einem Handstativ wie dem NEEWER, mittlerweile mein Immerdabei 🙂

NEEWER Rückansicht
NEEWER Frontansicht

mit dem NEEWER aus der Hand und [PANO] geht es auch ganz gut, aber nicht immer top präzise
my10cents: Für den (mobilen) Filmer ist das OSMO MOBILE 2 ein Must, für den ruhigen Fotografen eine Bereicherung, wenn es um die Präzision des Kamerastandortes, vor allem bei Panoramen geht. Die fast Rundum Aufnahme aus 17 gestichten Einzelbildern ist ein Segen, egal ob im Freien oder im Raum, mit handfesten Vorteilen bei Architektur Aufnahmen. Brennweiten bedingt führen sehr nahe Distanzen zu eigenwilligen Abbildungen, also mal wieder etwas zum Spielen.

iPhone 7+  keine Filter  Fast Resize

(c) slowfoto.de

OSMO Gimbal 2 – Einstellungen für Fotografie

Einstellungen zum Fotografieren mit dem DJ OSMO Gimbal 2

Lichtspuren – hier mit NIK-Snapseed intensiviert

>Den Osmo nutzen wir auch im (semi) professionellen Bereich für Online und die Kollegen sind durchweg begeistert.< Das schreibt mir ein Freund aus der kommerziellen Filmproduktion!

Filmen ist nicht wirklich meine Domäne, ich bin auf Standbilder fixiert und ibs. seit dem iPhone 4s auch auf Panoramen mit Hilfe vom Hochformat: Früher war die Nacharbeit (Stitchen) immens, weil die Aufnahmen aus der dSLR oder Kompakten zusammengefügt werden mussten, mein Maximum bisher waren 51 Clicks auf der Seiser Alm für ein 360Grad Bild, heute erledigt das iPhone in der App [Kamera] diese Aufgabe praktisch live, das waagrechte oder senkrechte Pano ist mit Ende des Schwenks schon fertig zum Posten:

Anders beim dazu vorbereiteten OSMO Gimbal 2, hier werden hier wieder einzelne Aufnahmen gesticht: >UltraWideAngle< mit 5 Bildern, >180 Grad< mit 9 Bildern und >Panorama< mit maximal 17 Bildern, die zudem jeweils noch einzeln gespeichert werden können. Nicht zu wählen ist die Aufnahme Richtung, weil immer im Uhrzeigersinn bei waagrechten Panos: Man platziert das Gimbal mit Bodenplatte und iPhone erhöht und vertikal gut eingerichtet (oder auf einem Stativ 🙂 und sieht zu, nach der Auslösung (roter Knopf) möglichst nicht auf der Aufnahme zu erscheinen,

hier ging genau das schief!

Weiterhin bietet die [dji] App noch Einstellungen zur >Einzelaufnahme< (Gegenlicht – 2s 5s 10s – HDR) und >Long Exposure< (Lange Belichtung – Lichtspuren s.o. – Lange Belichtung) und darunter die [Kamera] Aufnahmen mit dem OSMO, mit der Apple-Watch samt Zoomfunktion fernbedient:

[dji] 1
[dji] 2
[dji] 3
[Kamera] FB 1
[Kamera] FB 2
[Kamera] FB 3
und mit der [dji] zudem noch eine Gesichts- oder Motiv Nachverfolgung per Autofokus (grünes Quadrat mit grünem Punkt, allerdings ohne Zoomfunktion), in Einzelaufnahme lassen sich übrigens auch ordentliche Teleaufnahmen erstellen, gerade auch am Ende vom Zoom bei kleinem Bildwinkel:

[dji] auf Gimbal WW = Zoom Beginn
[dji] auf Gimbal = Zoom Mitte
[dji] auf Gimbal = Zoom maximal
[dji] auf Gimbal WW = Zoom Beginn
[dji] auf Gimbal = Zoom Mitte
[dji] auf Gimbal = Zoom maximal
Belichtungskorrekturen können zudem wie in der iPhone eigenen [Kamera] App per Fingerwisch höchst komfortabel erfolgen, die >Einzelaufnahme< bietet Stativ gebunden ein erkleckliches Potential, wobei mir die Panoramen (5-9-17), die Motivnachverfolgung sowie die links- rechtsläufig resp. von oben nach unten zu wählende Pano Funktion i.V.m. der [Kamera] App bisher am besten gefallen! Hierzu die Vergleiche mit [Kamera]:

mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 1x
mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 2x
mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 4x
mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 12x
mit der [Kamera]App als Pano auf dem Gimbal – absolut waagrechte Führung z.B. bei Architektur
mit der [Kamera]App als Pano aus der Hand – leichte Berg&Tal Führung, fällt in der Natur nicht so auf
Natürlich kann man die iPhone OSMO Kombination auch auf dem Stadtrundgang mitführen (anstelle des kleinen Handstativs von NEEWER), für mich als Stativmuffel eher eine Überwindung weil sperrig, aber gut, ibs. weil die Auslösung per rotem Knopf und der Zoom per Schiebetaste am Handgriff erfolgen.

Saarlouis Blick von Bastion 6 auf die Vaubaninsel [dji]
Tele max Vaubaninsel [dji]
Marktplatz zentral [dji]
Tele max [dji]
Tele max [dji]
Hierfür trennen sich dann auch unsere Wege für eine gewisse Zeit, in der Beziehung passen Fotografieren und Shoppen nicht wirklich zusammen 😦  jedenfalls ist das OSMO Gimbal bei zukünftigen Reisen oft dabei 🙂

das Leben im Gras, wie wir es gerne mögen [dji]!
NB1 [Beim Anheben aktivieren] habe ich wieder ausgeschaltet, das iPhone wird jetzt händisch gestartet und beendet, basta.

NB2 Achtung: Einstellungen -> Formate -> Maximale Kompatibilität (=JPG), keinesfalls High Efficiency, weil nicht exportierbar!

NB3 alle gezeigten [dji] Panos wurden maximal, d.h. mit 17 Aufnahmen erstellt, weil abschneiden kann ich nachher immer noch, der Stop oder Anschlag-Knopf am OSMO sollte immer in der Mitte des Panos ausgerichtet sein, zum Bedienfeld hin.

NB4 vertikale Panoramen: iPhone waagrecht montieren, App [Kamera] mit PANO oder Alternative verwenden, Kamera Bewegung mit auf – ab Bewegung per Knopf – fertig! 

Fazit
Viele schlichte Aufnahmesituationen (Einzelbild) lassen sich mit dem iPhone gut aus der Hand, manche noch besser und sicherer mit dem NEEWER Handstativ,

hier auf CULLMANN CS33 Saugnapf und dem kleinen CB2 Kugelgelenkkopf,

oder auch stabil aufgelegt lösen, die Panoramen hingegen sind mit Hilfe der kontrollierten motorischen links-rechts oder auf-ab Bewegung OSMO, egal ob mit [dji] oder [Kamera] App erstellt, schlichtweg viel besser. Faszinierend das aus 17 Aufnahmen gestichte Pano mit [dji] ohne weitere Bedienung als Start, oder das fernbediente auch gezoomte Einzelbild resp. Pano mit [Kamera] und Apple Watch, es gibt also viel zum Spielen 🙂

iPhone 7+  ooc außer Lichtspuren  FastResize

(c) slowfoto.de

Stativ für das Handy – Gimbal

Gimbal – Last oder Lösung?

OSMO MOBILE 2 auf BASE im stand by resp. off

Ich bin kein treuer Stativ Fan, weder für die SLR (da wäre es oft besser gewesen) noch für alle Kameras ohne Spiegel, ab der EOS M war der [Nachtaufnahme ohne Stativ] Modus die Einstellung der Begierde. Am iPhone (4 4s 5s) hat mich spontan die kleine Größe und das geringe Gewicht begeistert, davor waren >5kg Gerät im Fotorucksack Normalfall. Seit 8/2011 sind es dann nur 140g für die immer dabei Kamera gewesen. Okay, die Abbildungsleistung des 4er kam nicht an die der EOS 5D heran, war aber bei gutem Licht schon nahe an der von Kompakten. Heute erreicht das 7+ mit dem 12MPI Sensor Aufnahmequalitäten, die bemerkenswert sind, vor allem mit dem 4mm Weitwinkelobjektiv (=28mm KBÄ). Doch wie lässt sich die Bildqualität – aus der Hand – auch bei Panoramen – noch weiter verbessern?

Case

Das OSMO MOBILE 2 ist an sich ein Gimbal (reaktive kardanische Aufhängung) für die Erstellung von Clips, um auch mobil notwendige Bewegungen des Smartphones auszugleichen, weicher zu gestalten, wie Fliegen eben… Für mobile professionelle Kamerasysteme kosten diese Systeme bis zu mehreren k€ und sind aufwändig sowie schwer. Das OSMO 2 wiegt 490g, die empfehlenswerte OSMO Base Platte 130g, sie ist über ein Foto-Schraubgewinde angedockt und hat Gummifüße. Ersatzweise kann also auch ein Einbein- oder Fotostativ (LEKI Fotostock o.ä.) direkt unter das OSMO 2 geschraubt werden. Mitgeliefert wird ein wertiges, weil Oberflächen vergütetes Styropor Case zur Aufbewahrung, so dass sich für mich weitere Transport Optionen erübrigen, ansonsten ist ein USB auf USB Mikro Lade-Kabel und eine für mich eher kryptische Beschreibung beigefügt.

Hochformat – für Handy-Ladekabel die Ladebuchse nach oben richten

Einrichten: An einem fetten Ladestecker (i-Pad) benötigt das OSMO 2 über 2 Stunden für die erste Aufladung des eingebauten 2600mAh Akkus, in dieser Zeit lädt man die hauseigene App [DJI GO] für viele Anwendungen auf das Handy. Zur Kopplung des OSMO 2 mit dem Handy ist die Konto Einrichtung für die Anmeldung auf der Website nötig. Danach kann es losgehen:

Querformat – auch mit Ladekabel für das Handy

Handy waagrecht oder senkrecht montieren war meine erste Verzweiflung, die Anleitung ist nur zu verstehen, wenn man ganz systematisch vorgeht und die winzigen Abbildungen für die Montage beherzigt. Da dies im ausgeschalteten Zustand erfolgt, kann (fast) nichts kaputtgehen. Bei der Handymontage erfolgt die erste Justierung, für Querformat ist der satte Sitz des Handys mit 3-Punkt Auflage richtig, für das Hochformat die mittige Positionierung in beiden Klemmen. Tipp: das Handy nackt, also ohne Schutzhülle montieren… Es gibt einen in der Länge verstellbaren Arm, der für das Querformat zum Gewichtsangleich verstellt werden muss, im Hochformat bleibt dieser eingefahren, also kurz. Wenn sich das Handy losgelassen nicht mehr per Schwerkraft bewegt, ist die Positionierung richtig.

manuelle Hilfe

Eine kleine Wasserwaage findet sich jetzt auch in meinem Gepäck, auch zur Kontrolle für die eventuelle Tischplatte als Stand u.v.a.m.

nur 4 Taster

Am OSMO 2 Griff finden sich Daumen gerecht Ein-Aus (M) Knopf, Bild-Clip Aufnahme Knopf (rot), Joy Knopf für geführte Bewegungen ab-auf und links-rechts mit griffiger und großer runder Auflage, W-T Zoomen per links seidigem Schiebeschalter und gegenüber dem Bedienfeld, also hinten noch ein USB Buchse, über die z.B. das Handy mit Strom versorgt werden kann und rechts ohne Bild die Micro Buchse für die Aufladung und damit ist es gut.

USB für Zubehör

Funktion: Handy Bluetooth auf on, [DJI GO] aktivieren, OSMO 2 per M-Taste starten und auf dem Handy die jetzt notwendigen Schritte verfolgen resp. abarbeiten. Dabei können in den Einstellungen verschiedene Qualitäten gewählt und manuelle Kalibrierungsschritte gewählt werden, zuerst ist die exakte horizontale Ausrichtung wichtig, wie bei jeder schlichten Foto Aufnahme auch!

Horizont manuell, dann auto Kalibrieren

Die automatische Kalibrierung erfolgt danach (wirklich automatisch, ca. 2min), und dann kann es losgehen, meine genutzte horizontale und vertikale motorische Schwenkbewegung ist mit 1/3 langsam und damit gut verfolgbar, bei softer Zoom Nutzung, es sei denn vor der Motivwahl. NB: Zoomen setzt die Nutzung der [DJI GO] App voraus. Klasse: Es muss nicht immer diese [DJI GO] App sein, fotografieren funktioniert mit allen meinen vorhandenen [Apps], nur halt Objektivwahl oder Zoomen nicht, das geht dann über die Touchscreen Steuerung am iPhone. Auslösen ist ebenfalls BT gesteuert (oder per BT-Remote resp. Apple Watch), Burst Serien also wie gewohnt mit Dauerdruck. Womit das OSMO 2 ein veritables mobiles, Einbein- oder Tischstativ mit Bewegungsausgleich darstellt das sogar alte Stativmuffel wie mich überzeugt 🙂

Angebot, wenn die [DJI GO] als Foto-App genutzt wird
Aussicht draußen
Ansicht auf dem iPhone

NB: Bei Video rauscht das bordeigene Mikro des iPhone früh, besser ist die Kombination dieser beiden Adapter (der weiße auch für Kopfhörer) und einem guten externen Mikro, muss ja nicht groß sein, das uralte SONY zum Anstecken macht sich auch mono echt gut, laut und rauscharm. Apple bietet Stereo Ton Aufnahme seitig erst ab neueren Modellen 😦

Kabel Adapter mit externem Mikrofon sorgen für guten (mono) Ton bei der Videoaufnahme

Tipp: mobile Tonkontrolle kabellos mit bluetooth in ear Stöpseln oder Kopfhörern, an diesen die Verstärkung nur auf ca.50% (kleine Akkus und weniger Rauschen!) und am iPhone die gewünschte Lautstärke einstellen, so sind die möglichen Laufzeiten länger.

Fazit: another brick in the wall – halt empfehlenswert, weitere Aufnahmen folgen 🙂

iPhone 6+ und 7+  je nach Aufnahme   ooc   FastResize

(c) slowfoto.de