slowfotos der KW 34 2015

Panoramen, die ich mag – alle Aufnahmen out of cam

 

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Blick auf den Bodensee
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Blick auf das Weingut SCHMIDT am Bodensee
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kein Pano sondern nur ein Foto der PINOT Bar (…is the answer.)

©slowfoto.de

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iPhone Panoramen auf dem Stativ

Ein kleines und leichtes Stativ für den Muffel 🙂

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iPhone im mumbi Case in der Rollei Schraub-Halterung und
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am Cullmann CC50 Winkel auf der Novoflex 360 Grad Panoramaplatte und
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auf dem Cullmann Nanomax 200 Tischstativ
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Frontansicht mit NoName Selfiestick plus Kabelauslösung

Basteln ist seit Kindertagen eine meiner Leidenschaften, vor allem wenn es darum geht, vorhandenes an Equipment für neue Funktionen zusammenzustellen: Wegen meiner schon sehr lang anhaltenden Begeisterung für die einfach zu erstellenden iPhone Panoramen musste zum 6+ eine stabile und präzise zu bewegende und vor allem auszurichtende Stativ Lösung her! Mit relativ preiswerten Einzelstücken entstand so mein individueller Pano Stand, der noch um den Kabel wie Problem losen BlueTooth Auslöser ergänzt ist, um auch völlig entkoppelt >schießen< zu können. Natürlich kann das leichte Tischstativ durch ein richtig Großes ersetzt werden.

Meine Konstruktion für Fischaugen Panoramen findet der Interessierte hier

©slowfoto.de

Panoramen mit dem iPhone horizontal und vertikal

Hoch- oder Querformat oder horizontales oder vertikales Panorama?

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querformatiges Foto ooc 4:3 3264×2448 2,73MB
Pano vertikal
Pano horizontal 6240×2490 4.85MB
Pano horizontal
Pano horizontal 5888×2482 4,19MB
Detailpano vertikal
Detailpano vertikal 2480×4704 4,28MB

An technischem Gerät interessiert mich, was funktioniert und so nicht in der Bedienungsanleitung steht, bei den alten Minolta XD7 SLR konnte man sogar Korridore für Zeit oder Blende einstellen, um somit gezielter als mit Festeinstellungen Aufnahmen erstellen zu können.

Das iPhone als meine immer dabei Kamera bietet neben Hoch- und Quadrat- bzw. Querformat noch Slowmotion, Video und Zeitraffer. Aus dem Videoformat werden horizontale Panoramen, glücklicherweise im Hochformat aufgenommen, extrahiert. Das funktionierte in Bregenz bezüglich der Seebühnen Kulissen ibs. in der Mittagsonne hervorragend (Turandot). Nun stand ich einige Tage zuvor im Garten der schlichten aber für unseren Geschmack eindrucksvollen Kirche St. Peter & Paul in Mosheim und wollte den mächtigen Eingangsbereich vollständig aufnehmen und habe einfach mal das Pano im Querformat von unten nach oben aufgenommen, weil hinter mir eine dicke Mauer stand. Die Verzeichnungen nehme ich zunächst in Kauf, das muss jeder Anwender für sich selbst entscheiden, denn noch besser geht es immer, dann aber mit anderem Equipment!

Im Grunde ganz einfach, nur weitere Versuche mit gekrümmter Kameraführung scheitern kläglich oder ist das dann schon Kunst?

Alle Aufnahmen ooc iPhone4s außer der üblichen Datenreduktion auf jeweils 250KB.

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Slowfotos der KW 24 bis 26 (für jeden Tag ein Panorama)

 

 

Sardinien in Panoramen

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alle Panos mit dem iPhone 4s ooc

Herrn Rentrop, einem freien Journalisten, habe ich ein paar Fragen zu meiner iPhone Fotografie beantwortet, hier sein Bericht, viel Spaß beim Lesen und das mit dem Experten bitte nicht so eng sehen, auch ein Einäugiger kann gut hören (-:

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2000 bis 2015: Aufnahmeformate

Aufnahmeformate im Wandel der Zeit

In der Malerei hat schon immer das Ausgabemedium (Leinwand – Kirchenkuppel) die Bildgröße bestimmt, losgelöst von der damit untergeordneten Objektgröße.

In der Fotografie besteht durch die Verwendung von Objektiven und lichtempfindlichen planen Aufnahmeträgern eine Normierung, in der Gründerzeit durch die Größe der verwendeten Platten (um 1850 Daguerreotypie sog. Mammutformat 24x34cm) und zu Zeiten der Rollfilme (um 1900 sog. Mittelformat 6×9 resp. 6x6cm) mehrfach gößer als nach Einführung des doppelseitig perforierten Kinofilmes (1913 sog. Leica Format 24x36mm). Ein Grund für die erstaunliche Dauerhaftigkeit des Kleinbildformats über rund 80 Jahre liegt möglicherweise in einer Erkenntnis, die schon Oskar Barnack aus Berechnungen zum Auflösungsvermögen des menschlichen Auges gewonnen hatte: Die optimale Bildgröße für fotografischen Film liegt demnach bei 22 mm × 33 mm. (Zitat Wikipedia s.o.)

Mit der Einführung (2000) von lichtempfindlichen Sensoren in die sog. kompakte Digitalfotografie wurden 3 zu 4 Formate angewendet und folgten damit der weitverbreiteten Monitor Bildwiedergabe, die auch dem angebotenen Fernsehformat entsprach. Die ersten digitalen Spiegelreflexkameras hatten hingegen (Crop-) Sensoren im 2 zu 3 Format, 24x36mm als digitale Sensorgröße wird nunmehr Vollformat genannt. 2015 erscheint der erste VF-Sensor mit über 50 Millionen Pixel auf dem Markt, die halb so großen Crop-Sensoren bieten nun rund 25 MPI.

Meine erste digitale Fuji 10d hatte 2000 einen  <1 MPI 3:4 Sensor mit 1024×768 Bildpunkten. 2001 folgte die Nikon 990 mit >3MPI und 2048×1536 Bildpunkten: Sie war die erste digitale Kamera die mich out of box und lange zufrieden stellte, bis 2005 die Cropformat dSLR EOS 300D mit über 6MPI die Vorgänger D30/60 und 10D ablöste.

Mit der vollformatigen 2:3 Sensorgröße von fast 13 MPI wuchs 2006 nicht nur die Größe, sondern auch das Gewicht der Kamera (800g EOS 5D plus 700g Kit Zoom 24-105). Begeistert hat mich bis heute das große und helle Sucherbild wie bei den alten analogen SLR.

Für das klassische und mit 95% aller georderten Prints meist verbreitete Papierbild (sog. Postkarte 10x15cm) genügen etwa 2MPI! Mit rund 60 Grad (KBÄ) horizontalem Bildwinkel und 2448×3264 Bildpunkten >liefert< der winzige Sensor in aktuellen Smartphones eine Auflösung von knapp 8MPI mit nach oben offener Skala bis 20MPI. Mit der integrierten und einem horizontalen Video ähnlichen Panoramafunktion lässt sich das Format auf 2352×10800 Bildpunkte, also einem maximalen horizontalen Bildwinkel von rund 200 Grad >aufweiten<: Auf diese Weise lassen sich heute im Hochformat viele Objekte deutlich einfacher fotografisch einfangen, man kann auch die Bildbreite beliebig kürzen:

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2000 60 Grad Blick auf den Rosengarten von Montan (I) aus – Fuji 10d
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2015 200 Grad Blick auf das Allgäu von Scheidegg (D) aus – iPhone 4s

Wer draussen viel fotografiert, erkennt immer wieder bestimmte Blickwinkel gerne…

© slowfoto.de

FAQs: Panoramen leicht gemacht

Frage: Wie komme ich einfach und schnell zu guten Panoramen? 

Hegestrand
Hegestrand bei Wasserburg B.
Blick von der Pfänderspitze auf den nebelverhangenen Bodensee
Blick von der Pfänderspitze auf den nebelverhangenen Bodensee

slowfoto:

Panoramische Aufnahmen sind für mich von besonderen Reiz, begonnen habe ich mit Stitchprogrammen und einzelnen Aufnahmen im Hochformat, allesamt kritisch, weil die sog. Nähte immer der intensiven Nacharbeit bedurften, eine aufwändige und oft erfolglose Arbeit, da die Einzelaufnahmen vor allem bei weiteren Wnkeln zu sehr an Verzeichnungen und vor allem Vignettierungen litten.

Abhilfe waren die ersten Pano-Apps wie Panoramatic im hochformatigem Porträtmodus für das iPhone4 – aktuell ist es die schlichte Grundfunktion Pano im Fotoapp ab iPhone 4s (danke AZ)! Einmal gewählt, zeigt ein Dreieck auf der mittigen Waagrechten den einzuhaltenden Verlauf des ca. 10 sek. Clips, womit durch einfaches Drehen der Kamera ein ca. 180Grad Panorama easy zu erstellen ist, abgelegt wird dieses Pano  wie jedes andere Foto als .jpg im Album Aufnahmen.

Alle hier gezeigten Panos mit ca. 10.000×2.500 Pixel Größe sind außer Datenreduktion von ca. 10MB auf gewohnte 250KB unbearbeitet, also out of cam – es war noch nie so einfach, wenn man die notwendigen Grundvoraussetzungen wie ausreichendem Licht für die winzigen Handysensoren berücksichtigt, denn zaubern können diese auch nicht 🙂

 

kleiner Kreisverkehr in Wasserburg
kleiner Kreisverkehr in Wasserburg B.
Vorarlberg vom Pfänder aus
Vorarlberg vom Pfänder aus
bayerischer Bodensee vom Pfänder aus
Bayerischer Bodensee vom Pfänder aus
Bergwelt oberhalb von Bregenz
Bergwelt oberhalb von Bregenz
Kressbronn vom Anleger aus
Kressbronn vom Anleger aus
Kressbronn Blick auf den See
Kressbronn Blick auf Anleger und See
Nonnenhorn Anleger
Nonnenhorn Anleger
Hegestrand am Abend
Hegestrand in der Abendsonne

© slowfoto.de

FAQs Fischaugen Panoramen leicht verrechnet: Hugin

Frage: Ich möchte Fischaugenaufnahmen zu guten Panoramen verrechnen, wie geht das?

Im ersten Teil wurde über die Erstellung von Panoramen mit >normalen< Objektiven berichtet, der Folgebeitrag befasste sich mit Panoramen unter Verwendung eines 8mm Fisheye (Samyang/walimex pro 3.5 8mm FISH EYE CS EOS) am Crop Sensor, jetzt wird die Verrechnung mit dem freien Autostitch Programm Hugin Schritt für Schritt beschrieben:

Einige Tipps zum Vorgehen

1) Die Bilddateien der minimal sechs notwendigen hochformatigen Rundumaufnahmen lassen sich mit Hugin bis hin zu sogenannten Kugelpanoramen verrechnen, hier erstmal die einfacheren 360 Grad Aufnahmen:

Start leere Maske
Start leere Maske

2) >Bilder hinzufügen< Einstellung >Fischauge kreisförmig< und Brennweite >8mm< und danach Kontrollpunkte erstellen

geladene Bilddateien
geladene Bilddateien

3) automatisch erstellte Kontrollpunkte

Hugin`s gefundene Kontrollpunkte
Hugin`s gefundene Kontrollpunkte

4) >Zusammenfügen< unter >Sphärisch (Equirectangular)< danach >Bildwinkel< und >optimale Größe berechnen<  anpassen und >Beschnitt den Bildern anpassen< und final >Zusammenfügen<

korrigieren und zusammenfügen
korrigieren und zusammenfügen

5) das geschieht in der Zwischenzeit, wobei die kleineren 2MB Bilddateien der alten 300D durchaus Zeitvorteile bieten,

Hugin rechnet
Hugin rechnet
Ergebnis als Thumbnails
Ergebnis als Thumbnails

6) mit diesem 4MB Ergebnis

360 Grad outdoor
360 Grad outdoor

Bilddaten:

– Kamera: EOS 40D auf Selbstbau mit
– togopod Lisa outdoor ohne Schnellmontageplatte
– Novoflex Panoramateller, darauf
– Traumflieger Makro Flash Kit Montagewinkel daran
– einen noname Montageschlitten
– Objektiv: walimex pro FISH EYE CS EOS 3.5 8mm
– Programm: [M] min. 6 Aufnahmen in Folge für 360 Grad
– Blende: F8-11 variiert nach vorhandenem Licht
– Belichtungszeit: 1/250sec
– Empfindlichkeit: [ISO 400]
– WB: [auto]
– Brennweite: 8mm entspricht 13mm KBÄ
– Entfernung: 3m-unendlich manuell
– Belichtungsmessart: Mehrfeld vorher gemittelte Testaufnahmen
– Bildstil: Natürlich
– Bilderbearbeitung:  out of cam – Hugin auto – final TOP

Strassenpanorama
Strassenpanorama

© slowfoto.de