FAQS: Phone oder Photoapparat?

Frage: Kann ich mit einem Smartphone ernsthaft fotografieren?

Absolut JA! Viele der aktuellen Smartphones bieten Foto [Apps], von denen man vor wenigen Jahren nur geträumt hat, wenn überhaupt. Am einfachen >on board< Beispiel [Panorama – Photo – Porträt] möchte ich die doch sehr unterschiedliche Wirkung mit drei unbearbeiteten Aufnahmen aus einer Kaffee Rösterei aufzeigen, die ich innerhalb von nur wenigen Sekunden mit dem iPhone 7+ erstellen durfte:

Porträtmodus
Photomodus
Panoramamodus

Unschwer ist die gänzlich unterschiedliche Wirkung der drei Aufnahmen in der Aussage resp. Information zu erkennen, selbst bei identischen Standort der ersten beiden ist der unterschiedliche Verlauf der Schärfentiefe prägend, auch wenn es sich beim Porträtmodus nur um eine digitale Modifikation ins Sinne eines Filters handelt. M.E. liegt in der Variationsbreite der mittlerweile angebotenen oder bereits integrierten [Apps] ein erfreuliches fotografisches Potential, das ich bei den herkömmlichen Fotoapparaten (dSLR, Kompakte, spiegellose Systemkameras) immer mehr vermisse!

 iPhone 7+  ooc  FastResize

(c) slowfoto.de

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FAQs: Schärfentiefe oder Tiefenschärfe beim iPhone

Frage: F1,4 bis F16 beim iPhone oder: Wie ändere ich die SchärfenTiefenSchärfe gezielt?

Slowfoto: Die aktuellen iPhone Versionen bieten ibs. für Porträts eine Skala, in der sich die Blendenwerte von F1.4 bis F16 per Wischfinger einstellen lassen um so die Illusion vom Wandel der Schärfentiefe zu ermöglichen. Was bringt diese Neuerung außer einem Verkaufsargument für die neuen und teureren Versionen?

FÄ 1,4
FÄ 2.8
FÄ 16
FÄ 20

Voraussetzungen für Blenden bedingte Änderungen oder was auch immer der Entwickler damit meint sind Aufnahmen, die mit 2-linsigen iPhones erstellt worden sind (iPhone 7+ ff). Ist die App nicht on board, hilft [Focos] mit einem breiten Angebot an Applikationen, u.a. auch >Arpertur< und diese sogar von F1.4 bis F20, allerdings nicht als realer, sondern virtueller F Äquivalent Blende, was ehrlicherweise so auch erwähnt sein sollte. Hier mal 4 Beispiele für die krasse Wirkung FÄ 1.4 – 2.8 – 16 – 20, Fokos wählt aus der Filmrolle [Fotos] geeignete Aufnahmen oder verändert jede mit dieser App erstelle Aufnahme, mein Beispiel wurde mit der bordeigenen [Kamera] im Porträt-Modus, also bereits mit F2.8 und f56mm KBÄ aufgenommen: Ich sehe, mit Verlaub, die Wirkung als mehr oder minder unscharfe Vignettierung ibs. deutlich am Steg, wobei meine Aufnahme sicher weniger vom Entwickler für die Außenwirkung verwendet würde, ich bemühe mich wie gewohnt um kritische Würdigung, also FÄ = Blenden-Äquivalent oder besser gleich die >Mär< von der Blände! Seit vielen Jahren schon bietet nicht nur NIK Snapseed eine Applikation >Center Focus< mit der Möglichkeit, per U-Point lokalisierbarer Kreisauswahl und Stärke den Hintergrund abzuschwächen, sei es Richtung unscharf oder dunkler, also viel besser, und das bei jeder Aufnahme und exakt dorthin wie und wo man es mag – my10cents 

Porträtmodus iPhone 7+ – F2:8 – f56mm KBÄ, gefällt mir am besten, weil näher auch noch intensiver – wer den nutzt, sieht was er bekommt (wysiwyg) und spart sich den Neukauf 🙂

iPhone 7+  ooc  Image Converter zur Größenreduktion

(c) slowfoto.de

FAQs: Was bringt der Porträt Modus des zweilinsigen iPhones?

Frage: Beschränkt sich der Nutzen des Porträt Modus nur auf Porträts oder mehr?

Die intensive Beschäftigung mit dem iPhone7+ zeigt eine Menge an wertigen Neuerungen, die auch den Berufsfotografen erfreuen: Der Chef eines Kamerateams in Breslau erklärte mir den bis zu 240pps Video-Modus als einzigartig (außer Hochgeschwindigkeits-Filmkameras), ich bin als eher ruhiger Zeitgenosse auch vom Zeitraffer angetan. Nachdem ab dem iPhone 7+ zwei Objektive (1x= 28mm resp. 2x=56mm KBÄ, mit unterschiedlich großem Sensor) verbaut worden und die mit einem durchgehenden Zoomfaktor von 1-10 (!) inclusive Digitalzoom anwendbar sind, interessiert vor allem auch der sogenannte Porträt Modus mit der offenen Blendenwirkung oder besser mit Freistellung des Hintergrundes wie beim langen und lichtstarken Teleobjektiv, dazu drei schlichte Test Aufnahmen zu dem von Apple so genannten Tiefeneffekt:

F1.8 f3,99mm => 28mm KBÄ 1/2.9´´Sensor – relativ scharf von Vorder- bis Hintergrund
F2.8 f6,6mm => 56mm KBÄ  1/3.5´´Sensor – langsam beginnenden Unschärfe im Hintergrund
Porträtmodus mit ordentlich freigestelltem Hintergrund, die Brennweite entspricht dem Tele F2.8 f6,6mm, der Mindestabstand größer als mit dem Tele, dafür mit Hinweis

Kurz und bündig: Der Porträt (besser Tiefeneffekt-) Modus lässt sich beliebig einsetzen, wie das Sonnenschirm Modell 🙂 deutlich zeigt! Der Nutzen ist, im Gegensatz zur langen und offenen KB-Brennweite nicht nur dann um so größer, je weiter der Hintergrund entfernt oder je näher der sinnvolle Abstand zum Objekt der Begierde ist, sondern beginnt bereite direkt links und rechts neben dem Sonnenschirm, deutlich sichtbar am Geländer! Damit ist der eher harte digitale Tiefeneffekt gegenüber dem weichen optischen Schärfentiefenverlauf eines Objektives schnell zu erkennen! Von der aufwändigen Verrechnung mehrerer Frames bei Aufnahmen im Porträtmodus merkt der Anwender nichts und der spezielle Nutzen überwiegt!

TIPP laut CHIP für alle einlinsigen Smartphones: Wer ein einlinsiges iPhone nutzt, kann ab IOS 9.0 die kostenlose App Patch oder auch Fabfocus (€2, dafür mit vielen Filtern und weiteren Möglichkeiten hin zum sog. >dSLR Effekt<) nutzen, einlinsige Android Smartphone Nutzer finden mit der Google App APK ein >unverzichtbares Äquivalent< ab Android OS 7.1.1 oder höher!

iPhone 7+  ooc Fast Resize

(c) slowfoto.de