Ein neues Zoom aus der L-Reihe – Versuch einer Standortbestimmung

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Available Light Porträts mit dem EF 4.5-5.6 70-300 L IS

CANON hat die bewährte Serie der EF Reisezoome mit großem Brennweiten Bereich von 70 bis 300mm um ein weiteres Glas ergänzt, diesmal in L Version mit einer Länge von 22-27cm (70 resp. 300mm, jeweils mit Streulichtblende) und ca. 2.010g (mit der EOS 5DII ohne Batterie Griff) bzw. 1.010 solo. Mit einem der >alten< EF-Exemplar hatte ich bereits viele Jahre gute analoge Dia- und mit dem handlichen DO mitsamt dem effektiven IS ausgesprochen leichte und vor allem unauffällige Erfahrungen sammeln können. Das neue Zoom liegt sehr gut in der Hand und hat ebensolche optische Eigenschaften, sogar im eher kritischen Randbereich. Die Verarbeitung ist, wie in der L-Serie gewohnt, ausgesprochen wertig, sogar die Streulichtblende fällt positiv matt auf. Es bietet einen Nahbereich bei 120cm für 10x15cm große Objekte, siehe dazu auch

https://slowfoto.wordpress.com/2011/07/06/s-l-o-w-f-o-t-o-der-woche-kw-27-2011/

Die vorstehenden Aufnahmen wurden eben mal und ohne großen vorbereiteten Aufwand erstellt. DxO als Nachentwicklung ist nicht immer nötig, wenn man z.B. den Hintergrund eher dunkel halten will, wie es die immer noch vorhandene Vignettierung erlaubt, in meiner EOS 5DII ist für dieses aktuelle Zoom noch keine diesbezügliche Korrektur enthalten. Natürlich handelt es sich um ein neu berechnetes Glas, das vielen Fans langlebige Freude bereiten wird. Die Entscheidung für und gegen fällt bei den hauseigenem umfangreichen Angebot schon etwas schwerer, wenn man die vielen Ausführungen in diesem Brennweitenbereich unvoreingenommen bewertet, zumal auch ein schon länger eingeführtes EF 4.0-5.6 100-400 L IS als Schiebezoom zu vergleichbaren Kosten erhältlich ist. Zudem sind Kombinationen von 70-200mm i.V.m. Konvertern denkbar.

Bilddaten:

– Kamera: EOS 5D MkII
– Objektiv: EF 4.5-5.6 70-300 L IS
– Blende: F5.6-6.7
– Belichtungszeit: Tv 1/500sec
– Empfindlichkeit: auto ISO 100-800
– Belichtungskorrektur: -0,5LW
– Brennweite: f230-300mm
– Entfernung zum Fokus: 1,5-4m
– Belichtungsmessart: Mehrfeld
– Bildstil: Snapshot
– Bildbearbeitung: nur teilweise mit DxO

Aufnahmezeit: um 17Uhr
Aufnahmeort: D Alsfeld

www. s l o w f o t o .de

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Das junge Gesicht Oberhessens

Im Rahmen der Alsfelder Kulturtage 2010 haben die hiesigen Fotografen Axel PRIES und Frank SOLF ein bisher einmaliges Projekt durchgeführt, dass 41 junge Gesichter aus der oberhessischen Region porträtiert: slowfoto zeigt diese Aufnahmen komplett in einer Retrospektive und dankt den Initiatoren für das vollständige Material © AEP http://www.mehr-als-klick.de/ und © FS http://www.spotlight-models.de/

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07.04.2010 – ALSFELD – Oberhessische Zeitung

Als „junges Gesicht“ im Studio-Licht – Aufruf zeigt Wirkung: Junge Vogelsberger beteiligen sich am Fotoprojekt für Kulturtage

„Den Kopf etwas höher!“ Blitz. „Schau mal zur Wand!“ Blitz. „Leg mal das Gesicht in deine Hand!“ Blitz – und wieder sind drei Bilder im Kasten. Drei Ansichten eines jungen Menschen, der sich an dem Fotoprojekt „Das junge Gesicht Oberhessens“ der beiden Alsfelder Fotografen Frank Solf und Axel Pries beteiligte. Das Ergebnis in Form einer Ausstellung soll die Alsfelder Kulturtage bereichern, die am 29. Mai eröffnet werden. Start des Projekts war im Februar, nach Wochen voller Shootingtermine steht für die Fotografen fest: Es wird zu einem Erfolg.

„Wir wollen bildlich zeigen, dass es aller Unkenrufe und des demografischen Wandels zum Trotz in Oberhessen vielfältige, junge Menschen gibt“, erklärt Axel Pries, im Hauptberuf OZ-Redakteur, den ideellen Hintergrund des ehrenamtlichen Projekts. „Wir wollen ein Stück Optimismus vermitteln.“ Dafür hatten die beiden Fotografen im Februar die Jugend im Alter zwischen 16 und 24 Jahren zur Teilnahme aufgerufen – und die ließ sich nicht lange bitten.

Gleich nach den ersten Veröffentlichungen kamen die ersten Bewerbungen aus dem gesamten oberhessischen Raum, für die das Fotografen-Duo später Shooting-Termine im Studio von Modelfotograf Frank Solf vergab. Die Motivation war durchaus unterschiedlich: Die Aussicht, einmal unter professionellen Bedingungen abgelichtet zu werden, lockte wohl die meisten – manchen aber auch das Bedürfnis, an einem positiven Projekt für die Region teilzunehmen. An einigen Abenden und vor allem an Wochenenden gaben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich über den Tag die Klinke in die Hand. Nicht unerwartet stellte das weibliche Geschlecht dabei deutlich das Gros, aber auch einige junge Männer nahmen teil – manches Mädchen brachte einfach den eigenen Freund mit zum Termin.

Und manchmal gab es Überraschungen auf der „Spielwiese“ zwischen den großen Studioblitzen: „Einige Mädchen haben sich als Naturtalente entpuppt“, stellt Frank Solf fest: „Die haben sich vor der Kamera bewegt, als ob sie das schon öfter gemacht haben.“ Aber auch bei den unbedarfteren Kandidatinnen und Kandidaten kam heraus, wonach die beiden Fotografen suchten: eine Fülle ausdrucksvoller, vielschichtiger Porträts der Jugend in Oberhessen, die in einer Ausstellung ab dem 30. Mai gezeigt werden sollen.

„So sieht`s aus“: Frank Solf bespricht Foto-Ergebnisse gleich im Studio.Foto: aep

 

Diashow 41 junge oberhessische Gesichter

 

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15.06.2010 – ALSFELD – Oberhessische Zeitung

Abschied mit großem Abräumen – Finissage beendet Ausstellung „Das junge Gesicht Oberhessens“ – Tabea Schüssler gewann

Frank Solf machte es spannend und nannte die Auflösung erst ganz zum Ende: Das beliebteste „junge Gesicht Oberhessen 2010“ ist Tabea Schüssler geworden. Die 16-Jährige aus Nieder-Breidenbach erhielt beim Voting zur Ausstellung „Das junge Gesicht Oberhessen“ mit Abstand die meisten Stimmen. Die beiden Fotografen Frank Solf und Axel Pries hatten im Rahmen der Alsfelder Kulturtage Porträts junger Oberhessen ausgestellt und Besucher die fünf schönsten ermitteln lassen. Am Sonntag fand die Aktion mit einer Finissage ihr Ende, bei der Tabea Schüssler als Siegerin dieses Wettbewerbs verkündet wurde.

Fast 100 Besucher begrüßte OZ-Redakteur Axel Pries als einer der Fotografen zur Abschlussveranstaltung – unter ihnen auch Bürgermeister Ralf Becker. Die meisten der 41 Modelle waren der Einladung gefolgt und hatten Angehörige mitgebracht, aber auch etliche Neugierige nutzten die letzte Gelegenheit, sich die Reihen junger Konterfeis in den ehemaligen AEM-Verkaufsräumen anzuschauen. „Zwei spannende Wochen“, erklärte Axel Pries, seien vergangen, seit sie die Ausstellung eröffnet hatten.

Mehr als 350 Besucher waren in der Zeit insgesamt gekommen, „da gab es viele schöne Gespräche“ – über junge Menschen in der Region im Allgemeinen oder auch über Portrait-Fotografie im Speziellen. Und die meisten hatten sich auch an dem begleitenden Wettbewerb beteiligt. Es stellte sich schnell heraus, dass die junge Tabea Schüssler das Voting gewinnen würde, in einigem Abstand gefolgt von Laura Luise Drüsedau aus Jesberg und Lisa Junghanns aus Groß-Felda. Nachdem die ersten vier Gewinnerinnen – von den fünf männlichen Teilnehmern der Aktion war keiner so weit gekommen – genannt waren, rief Frank Solf auch die Siegerin zu sich und überreichte ihr das erfolgreiche Bild.

Mit leeren Händen mussten aber auch die anderen Aktionsteilnehmer nicht nach Hause gehen. Am Ende der Finissage begann das „große Abräumen“: Die porträtierten jungen Oberhessen konnten jeweils ihr Bild direkt aus der Ausstellung mitnehmen.

Auf dem ersten Platz: Tabea Schüssler gewann das Voting zur Ausstellung „Das junge Gesicht Oberhessen“. Frank Solf (l.) und Axel Pries überreichten das Bild. Foto: ppz

Gruppenbild der >Gesichter< mit den Fotografen. Foto: ppz

Die Gewinner der ersten drei Plätze

1 Tabea Schüssler

2 Laura Luisa Drüsedau

3 Lisa Junghanns

(c) http://www.slowfoto.de

Picture Style – Bildstil oder die unendliche Suche nach der richtigen Farbwiedergabe

JPG aus RAW in der Kamera EOS 7D ISO400 1/60sec f85mm F5.6 Mittenbetont -1/2LW Blitz

 

 

Sind Picture Styles echte Bildstil-Elemente oder nur die unendliche Suche nach der richtigen Farbwiedergabe?

Canon bietet schon lange die Möglichkeit, in der Kamera sogenannte Bildstile oder Einstellungen als sogenannte Anwenderdefinition 1 bis 3 vor dem Abspeichern als JPG auf die Bilddateien anzuwenden. Wer davon keinen Gebrauch machen will, weil diese Parameter erst im Nachhinein festgelegt werden sollen, speichert die Aufnahmen für die spätere Bearbeitung nur als RAW Format ab, Canons Digital Photo Professional bietet dazu wie in der Kamera vorhanden sechs integrierte Bildstile (und dazu noch drei weitere frei speicherbare) mit folgenden ->Tendenzen an:

STANDARD ->etwas dunkler

PORTRÄT ->heller mit mehr rot

LANDSCHAFT ->heller mit mehr gelb

NEUTRAL ->dunkler bis grauer

NATÜRLICH ->etwas heller als Porträt, mehr rotgelb, als o11o in der Kamera meine bisherige Priorität für Hautfarben

MONOCHROM ->Wegfall der Farbinformationen, mögliche Filter und Tonungen kommen hinzu

Zusätzliche sieben Picture Styles von Canon Image Gateway sind bisher (Stand 09/2010):

NOSTALGIA

CLEAR

TWILIGHT

EMERALD

AUTUMN HUES

P-STUDIO

P-SNAPSHOT

Die oberen sechs Stile sehe ich für viele Motive interessant, wenn die Veränderung in der entsprechenden Art gesucht wird. Bedeutend für die authentische Fotografie mit möglichst naturidentischer Farbwiedergabe von Gesichtern oder Hautfarben ist mE der Vergleich:

NATÜRLICH mit Anhebung (0110) von Kontrast und Sättigung von 0 auf Wert 1

zu SNAPSHOT -> heller und frischer, mehr gelbrot,

wobei mir Snapshot im Vergleich zu meinen bisher präferierten Stil Natürlich 0110 fast schon besser gefällt, zumindest im angeführten Porträt-Bildbeispiel, aber darüber kann man trefflich streiten! 

Zur exakten Beurteilung ist ein kalibrierter Bildschirm nötig (siehe dazu www.slowfoto.de ->Presse ->Bildschirme kalibrieren NZB 01/2008), die Veränderungen der einzelnen Bildstile sind allerdings auch ohne zu erkennen. Letztlich entscheidet der Anwender, welche Stile der Betrachter bekommt. Wer  Aufnahmen ohne finanziellen Hintergrund erstellt, hat sicher ein Mehr an Freiheit…

Einstellungstipp

Anwender Definition ->1 Snapshot ->2 Autumn Hues ->3 Nostalgia, bei EOS ohne LiveView (5D) Auswahl auf SET-Taste legen

Weitere (Grund-) Einstellungen zur EOS 5D, 5D MkII, 7D, 400D und der Powershot D10 finden sich im Blog s l o w f o t o – Guide, viel Spaß beim differenziertem slowfotografieren.

wird fortgesetzt…

© www. s l o w f o t o .de

Das reife Gesicht Oberhessens

– Das reife Gesicht Oberhessens –

eine dokumentarische Fotoreportage von © http://www.slowfoto.de

Während der 1. Alsfelder Kulturtage 2010 wurden 40 OberhessInnen im Alter von 18-24 von den Alsfelder Fotografen Axel PRIES und Frank SOLF porträtiert und als großformatige Fotos ausgestellt – eine besonders beeindruckende Sammlung:

Junge Gesichter beherrschen die moderne Werbung – Reife Gesichter erzählen aus dem Leben.

In den 30 vergangenen Jahren meines Arbeitslebens hier in Alsfeld habe ich viele ausdrucksvolle Gesichter gesehen und wollte spontan 30 davon auf eine besondere Art festhalten.

Dazu benötigte ich das Einverständnis für Porträtaufnahmen und deren spätere öffentliche Ausstellung als Druck oder Publikation. Wir zeigten die Aufnahmen direkt nach dem Shooting und löschten, was nicht freigeben wurde, zudem wurden lediglich die Initialen, Geburtsjahr und Beruf notiert. Das Einverständnis zur Publikation liegt vor.

Die farbigen Aufnahmen wurden in PS in Schwarz-Weiss-Bilder gewandelt, sie finden sich hier:

Das reife Gesicht Oberhessens – vielen Dank nochmals an alle Beteiligten!

© www. s l o w f o t o .de

Nachlese: Alsfelder Fototage 06. – 07.08.2010

Neun Teilnehmer trafen sich für zwei Tage im Foto-Studio Spotlight-Models

Der Freitag diente der technischen Einführung in HENSEL Studiotechnik mit 220V und 12V Blitzanlagen, mit Strip-, quadratischen und sechseckigen Reflektoren, einem zusätzlichen Beauty-Dish und dem mobilen PORTY auch mit dem Power-Ringlicht (LZ 160).

Anschließend wurde mit einem Foto-Rundgang während der blauen Stunde in der historischen Altstadt der kabelgeführte Blitzeinsatz einschließlich mobiler LEE-Folien demonstriert und geübt (AL [M] 1/20sec f4 ISO <100).

Am Samstag präsentierten die Referenten ausgesuchte Beispiele zur Porträtfotografie im Studio und on location von der CD und mit der vorhandenen Studiotechnik an den Teilnehmern, nach dem Mittagessen im ADELES ging es weiter in der Studiotechnik (zusätzlich flash2softbox und Kaiser MiniDom) mit anschließender und schriftlicher Erfolgskontrolle.

Wie viel Licht ist wirklich nötig?

Diese Frage wurde mit Licht satt im professionellen Studio, Licht gut mit vorhandenen Systemblitzen und deren Anwendung im Ministudio und gerade noch Licht genug in der blauen Stunde erfolgreich und locker beantwortet.

slowfoto dankt CANON Deutschland und HENSEL Studiotechnik
für den Support, ohne den die Veranstaltung so hätte nicht ausgerichtet werden können.

www.s l o w f o t o .de

s l o w f o t o endlich online…

s l o w f o t o  hat einige Zeit gebraucht, aber jetzt sind wir da, die ersten Aufnahmen sind eingestellt und freuen sich wie die Texte auf kommunikatives Feedback!

Ziel der Seite ist, eine mittlerweile 50-jährige Leidenschaft in aktueller Form zu präsentieren und gesammelte fotografische Erfahrungen auszutauschen.

www. s l o w f o t o .de