FAQs Picture Style – Bildstil oder die unendliche Suche nach der richtigen Farbwiedergabe 2010

JPG aus RAW in der Kamera EOS 7D ISO400 1/60sec f85mm F5.6 Mittenbetont -1/2LW Blitz

 

 

Sind Picture Styles echte Bildstil-Elemente oder nur die unendliche Suche nach der richtigen Farbwiedergabe?

Canon bietet schon lange die Möglichkeit, in der Kamera sogenannte Bildstile oder Einstellungen als sogenannte Anwenderdefinition 1 bis 3 vor dem Abspeichern als JPG auf die Bilddateien anzuwenden. Wer davon keinen Gebrauch machen will, weil diese Parameter erst im Nachhinein festgelegt werden sollen, speichert die Aufnahmen für die spätere Bearbeitung nur als RAW Format ab, Canons Digital Photo Professional bietet dazu wie in der Kamera vorhanden sechs integrierte Bildstile (und dazu noch drei weitere frei speicherbare) mit folgenden ->Tendenzen an:

STANDARD ->etwas dunkler

PORTRÄT ->heller mit mehr rot

LANDSCHAFT ->heller mit mehr gelb

NEUTRAL ->dunkler bis grauer

NATÜRLICH ->etwas heller als Porträt, mehr rotgelb, als o11o in der Kamera meine bisherige Priorität für Hautfarben

MONOCHROM ->Wegfall der Farbinformationen, mögliche Filter und Tonungen kommen hinzu

Zusätzliche sieben Picture Styles von Canon Image Gateway sind bisher (Stand 09/2010):

NOSTALGIA

CLEAR

TWILIGHT

EMERALD

AUTUMN HUES

P-STUDIO

P-SNAPSHOT

Die oberen sechs Stile sehe ich für viele Motive interessant, wenn die Veränderung in der entsprechenden Art gesucht wird. Bedeutend für die authentische Fotografie mit möglichst naturidentischer Farbwiedergabe von Gesichtern oder Hautfarben ist mE der Vergleich:

NATÜRLICH mit Anhebung (0110) von Kontrast und Sättigung von 0 auf Wert 1

zu SNAPSHOT -> heller und frischer, mehr gelbrot,

wobei mir Snapshot im Vergleich zu meinen bisher präferierten Stil Natürlich 0110 fast schon besser gefällt, zumindest im angeführten Porträt-Bildbeispiel, aber darüber kann man trefflich streiten! 

Zur exakten Beurteilung ist ein kalibrierter Bildschirm nötig (siehe dazu www.slowfoto.de ->Presse ->Bildschirme kalibrieren NZB 01/2008), die Veränderungen der einzelnen Bildstile sind allerdings auch ohne zu erkennen. Letztlich entscheidet der Anwender, welche Stile der Betrachter bekommt. Wer  Aufnahmen ohne finanziellen Hintergrund erstellt, hat sicher ein Mehr an Freiheit…

Einstellungstipp

Anwender Definition ->1 Snapshot ->2 Autumn Hues ->3 Nostalgia, bei EOS ohne LiveView (5D) Auswahl auf SET-Taste legen

Weitere (Grund-) Einstellungen zur EOS 5D, 5D MkII, 7D, 400D und der Powershot D10 finden sich im Blog s l o w f o t o – Guide, viel Spaß beim differenziertem slowfotografieren.

wird fortgesetzt…

© www. s l o w f o t o .de

Oberhessen – Das reife Gesicht 2010

– Das reife Gesicht Oberhessens –

eine dokumentarische Fotoreportage von © http://www.slowfoto.de

Während der 1. Alsfelder Kulturtage 2010 wurden 40 OberhessInnen im Alter von 18-24 von den Alsfelder Fotografen Axel PRIES und Frank SOLF porträtiert und als großformatige Fotos ausgestellt – eine besonders beeindruckende Sammlung:

Junge Gesichter beherrschen die moderne Werbung – Reife Gesichter erzählen aus dem Leben.

In den 30 vergangenen Jahren meines Arbeitslebens hier in Alsfeld habe ich viele ausdrucksvolle Gesichter gesehen und wollte spontan 30 davon auf eine besondere Art festhalten.

Dazu benötigte ich das Einverständnis für Porträtaufnahmen und deren spätere öffentliche Ausstellung als Druck oder Publikation. Wir zeigten die Aufnahmen direkt nach dem Shooting und löschten, was nicht freigeben wurde, zudem wurden lediglich die Initialen, Geburtsjahr und Beruf notiert. Das Einverständnis zur Publikation liegt vor.

Die farbigen Aufnahmen wurden in PS in Schwarz-Weiss-Bilder gewandelt, sie finden sich hier:

Das reife Gesicht Oberhessens – vielen Dank nochmals an alle Beteiligten!

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FAQs Nachlese: Alsfelder Fototage 06. – 07.08.2010

Neun Teilnehmer trafen sich für zwei Tage im Foto-Studio Spotlight-Models

Der Freitag diente der technischen Einführung in HENSEL Studiotechnik mit 220V und 12V Blitzanlagen, mit Strip-, quadratischen und sechseckigen Reflektoren, einem zusätzlichen Beauty-Dish und dem mobilen PORTY auch mit dem Power-Ringlicht (LZ 160).

Anschließend wurde mit einem Foto-Rundgang während der blauen Stunde in der historischen Altstadt der kabelgeführte Blitzeinsatz einschließlich mobiler LEE-Folien demonstriert und geübt (AL [M] 1/20sec f4 ISO <100).

Am Samstag präsentierten die Referenten ausgesuchte Beispiele zur Porträtfotografie im Studio und on location von der CD und mit der vorhandenen Studiotechnik an den Teilnehmern, nach dem Mittagessen im ADELES ging es weiter in der Studiotechnik (zusätzlich flash2softbox und Kaiser MiniDom) mit anschließender und schriftlicher Erfolgskontrolle.

Wie viel Licht ist wirklich nötig?

Diese Frage wurde mit Licht satt im professionellen Studio, Licht gut mit vorhandenen Systemblitzen und deren Anwendung im Ministudio und gerade noch Licht genug in der blauen Stunde erfolgreich und locker beantwortet.

slowfoto dankt CANON Deutschland und HENSEL Studiotechnik
für den Support, ohne den die Veranstaltung so hätte nicht ausgerichtet werden können.

www.s l o w f o t o .de

s l o w f o t o endlich online… 2010

s l o w f o t o  hat einige Zeit gebraucht, aber jetzt sind wir da, die ersten Aufnahmen sind eingestellt und freuen sich wie die Texte auf kommunikatives Feedback!

Ziel der Seite ist, eine mittlerweile 50-jährige Leidenschaft in aktueller Form zu präsentieren und gesammelte fotografische Erfahrungen auszutauschen.

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