Portugal Algarve mit dem iPhone 7+

Portugal Algarve zu Fuß mit dem iPhone und mit dem PKW

Cave: Dieser Bericht ist so lang wie persönlich von einem ereignisreichen aber eher kurzen Aufenthalt, jahreszeitlich bedingt mit Flieger, vor Ort per Mietwagen und zu Fuß, jedenfalls immer mit dem iPhone 7+ und knapp über 200 Aufnahmen. Wir waren bisher viermal im al-gharb / الغرب / al-ġarb (arabisch für Westen), erstmalig vor rund 30 Jahren, das zweite Mal 1995 als Familie, dann 2006 zu zweit nach einer Pousada Rundreise (s.a. die 4 Aufnahmen mit der 8MPI Canon EOS 350D, jeweils mit f10mm = 16mm KBÄ) und nunmehr gezielt wegen der Süd- und Südwestküste samt Hinterland wieder von Sesmarias aus.

Blick von der Fortaleza de Sagres auf das Cabo de Sao Vicente oder €uropas land`s end mit der letzten Bratwurst vor Amerika, und diese nicht für uns!

Orte alphabetisch: Albufeira – Almancil – Alte – Barranco Velho – Bordeira Burgau – Cabo de Sao Vicente – Carapateira – Faro – Fuzeta – Junqueira – Loulé – Nossa Senhora da Rocha – Olhao – Ponta de Sagres – Portimao – Querenca – Salema – Salir – Sao Bras de Alportel – Sesmarias – Silves – Tavira

Praia da Amoreira an der Westküste (danke IZ)

Strände Südküste von Osten nach Westen: Praia da Fuzeta – da Oura – da Coelha – do Castelo – da Galé – Grande – de Armação de Pera – da Senhora da Rocha – da Rocha – do Burgau – da Salema / Westküste von Süden nach Norden: Praia do Amado – da Amoreira – da Arrifana – da Bordeira

Praia Grande (nicht auf der Karte): Sanddünen, Flamingos, Holzstege, Natur- und Vogelschutz

Zahlen und Zeiten: ca. 2.400km mit dem Flieger FRA-FAO und zurück, in 14 Tagen über 2.000km mit einem BMW 218D (2l 6-Gang von Guerin) und knapp 100km zu Fuß mit dem iPhone 🙂 

Die Tendenz bei unseren Reisen geht zu leichterem Gepäck, mit deutlich unter 40kg aufgegebenen Koffern plus Rucksack und Schultertasche an Bord des Fliegers: Damit sind wir auf Niveau ein Bordcase plus zweitem Gepäckstück pro Person, wie RyanAir es mit elektronischem CheckIn gerne sieht, macht ja auch Sinn…

Boeing 747 mit rund 150 Fluggästen bei 2,7l Kerosin / 100km / Tourist – Flugzeit FRA FAO 3Std.

Hinsichtlich Fotografie habe ich mich auf ein (1!) iPhone 7+ (F1.8 f28mm KBÄ und F2.8 f56mm KBÄ) mit Handstativ plus 13er MacBook beschränkt, nicht nur für die tägliche Sicherung der Fotodateien. Erste Korrekturen werden in der [Kamera] App hinsichtlich Ausführung resp. Formatwahl getätigt, wobei der große +Bildschirm die Nutzung des kleinen aber die Bildqualität sichernden 1-2-fach Zoomes sowie der Anpassung von Belichtung samt Positionierung des AF-Punktes ungemein erleichtert. Ist ausreichend Zeit, werden untaugliche Bilder in [Fotos] gelöscht bzw. beste aus (burst) Serien gesichert oder per Bearbeitung zumindest im Horizont begradigt, was oft schon automatisch zufriedenstellend erfolgt. Umfangreiche Bearbeitungen oder Filteranwendungen erledige ich lieber am MacBook und noch lieber zuhause am 27er iMac.

Praio do Castelo an der steilen Südküste – mein fotografischer und persönlicher Favorit

Was ich nicht nur mittlerweile vermeide:

  • zu große und unversorgte Bildersammlungen, die nachher unerledigt verbleiben
  • Motive, die sich mit dem Händy nun mal nicht einfangen lassen (Digi-Tele ätz!!!)
  • zu lange resp. viele Videoclips ohne wirkliche Aussage
  • langes Basteln an einer Aufnahme, die perfekt werden soll -> lieber weitergehen
  • Aufnahmen, die nicht zuvor schon halbwegs im Kopf entstanden sind

Dennoch kommen je nach Umgebung schnell tausend Bilderchen und mehr zusammen, die letztlich gepflegt und irgendwo wiedergegeben werden sollen. Meine Plattformen sind der Blog hier in -> slowfoto.wordpress.com und ähnlich bei Facebook -> slowfoto resp. Beiträge dort auch in -> iPhone Fotografie und -> iPhone Fotografie Schule sowie slowfoto bei -> Trip Advisor (Restaurants und Sehenswürdigkeiten):

Cava 2011 von der Halbinsel Setubal unterhalb von Lissabon hier auf der eigenen Plattform (Balkon)

Tag1 Aufstehen weil die Sonne scheint: wir sind eine Stunde später als Deutschland dran!

Sonnenaufgang

Wir fahren zum Einkauf in den Supermarkt Apolónia, der als teuer beurteilt wird, in Wirklichkeit bestens ausgestattet ist, nicht nur die Angestellten im Verkauf sind sehr freundlich.

auf dem Weg
zum Praio do Castelo
noch ohne Badebetrieb
resp. fast keinem an den einsamen Buchten

Nach dem Frühstück folgt eine mehrstündige Wanderung zur Praia do Castelo, dann zur Praia do Coelho, beide Bars waren noch geschlossen.

die Steilküste
kann man in der Höhe gefahrlos abwandern
und in die einzelnen Badeschluchten hinabsteigen,
wobei Ebbe und Flut zu beachten sind, ebenso Abbrüche im Gelände
Blick auf den Kaninchenstrand (Praia da Coelha) und die Appartement Anlage
und den Felsen der Möven
das ehemalige Anwesen von Sir Cliff Richard

Weiter über den Küstenweg zum Haus von Sir Cliff Richard samt Aussicht vorn an der Steilküste und zurück über den Caminho Praia da Coelha, vorbei an noch nicht bewohnten Ferienhäusern.

der Weg
und der Platz für die Post

Zwei weitere Lokalitäten im Ort sind ebenfalls noch geschlossen, nur eine Bar zeigt Aktivitäten. Wir genießen die Sonne bis zum Untergang…

Sonnen-
Untergang

Tag2 Vormittags berichtet der Leisure Consultant der Anlage über 2020 als 25. Jubeljahr,

Seismarias 2006 * – diese Aufnahme gewann einen Wettbewerbspreis!

wir waren das erste Mal schon kurz nach der Eröffnung hier und die große Renovierung steht nun bevor aber unklar wann.

Blick über die Anlage
und zum Atlantik
und zu unserem Appartement

Danach geht es nach Albufeira in die Altstadt: Die touristische City ist schon quirlig, halbnackte und fette Männer in Shorts samt passender Begleitung sind häufig, wir schlendern durch viele Gassen, auch durch den Tunnel zu innerstädtischen schönen Sandstrand, samt Gitarristen mit >Hotel California< im Repertoire, vermutlich schon high 🙂

Kirchplatz
Gasse
zentraler Badestrand
Tunnel zum Strand von der Stadt aus

Die >kulinarischen< Angebote sind alle vergleichbar im Preis, nur zwei Restaurants würden uns gefallen, wir hören aber lieber den launischen Vortrag über die Geschichte Portugals und vor allem das herrschaftliche Ausgabe Verhalten (Kirchen Klöster Konkubinen und Residenzen) ewig und weit über den Einnahmen, auch wenn Brasiliens Goldminen geplündert wurden, keine 5% waren für die eigene Bevölkerung übrig, dazu um 70% Analphabetentum die Regel. Erst ein paar Militärputsche bis hin zu ersten demokratischen Wahl 1976 führten zur wirklichen Besserung, die durch den gemeinsamen Beitritt 1986 mit Spanien zur EWG resp. später zur EU hinsichtlich Milliarden an Entwicklungshilfen für Strukturen und Wirtschaft zu erklecklichem Wohlstand geführt hat. Allerdings ist der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle der Algarve.

später Nachmittag

Tag3 7Uhr aufstehen entspricht 8Uhr in D, also der eigentlichen Sommerzeit.

Portugal = Fußball
typisch: nicht nur heute geschlossen

Wir fahren nach Alte, Quelle und Wasserfall fallen wegen Wassermangels aus, wie die Fontainen von Vaucluse, was anwesende Franzosen bestätigen, dann weiter nach Salir, einem Bergdorf mit hohem Wasserspeicher samt Ausblick auf die vielen Korkeichen: 80% der Weltproduktion an Korken für Weinflaschen stammen aus Portugal, die schlechten 20% kommen aus Spanien 🙂 und die vielen Eukalyptus Haine.

Korkeichen
überall
im Detail
an der einsamen Kirche
mit Aussicht auf die hochgelegenen Wälder

Auf 500 müM finden wir eine tolle Strecke zum Kirchlein nahe Barranco do Velho, wir nehmen Korkrinde mit.

to much is too much
man fährt gerne Quad
Querenca

In Querenca haben wir die goldene Kitschkirche besucht und dünnen Kaffee getrunken, über Sao Bras de Aportel nach Loulé in die Markthalle für den alimentären Einkauf, und ins einheimische Flòr da Praca (Brot Oliven Frischkäse Thunfisch Mohrrüben Spinat Kartoffeln Riserva Kaffee und Porto auf das Haus), einem Erlebnis der besonderen Art mit eindeutigem Bezug zur Vorliebe der Fußball Nation, die riesige Glotze zeigt irgendwelche Spiele, danach noch ins Algarve Design Outlet.

Flor de Praca
Markthalle in Loulé
die Musikanten im Kreisverkehr, der überall verbreitet ist wie die Schwellen und Zebrastreifen
Outlet mit den üblichen Geschäften

Es war heute eine tolle Strecke, der Leih-BMW macht sich mittlerweile motorisch gut und scheint sparsam zu laufen, der Hinterradantrieb funzt gut trotz schmaler 205/16er Reifen, die 3 ersten Gänge sind zu lang, der 6. geht erst ab 90km/h, das Fahren macht Spaß trotz dieser Unzulänglichkeiten wie auch verzögertem und dann zu heftigem Turboeinsatz. Bei bedecktem Himmel hat zu ersten Mal wenig geregnet, das Hinterland mit vielen Quellen sieht recht grün aus, es gibt zudem viele gepflegte Apfelsinen- und Feigenplantagen.

Tag4 Die Nacht war stürmisch aber trocken, mit viel Wind noch am Morgen: Wir wandern von hier zum Praio do Castello, um über das riesige naturschöne Areal den Praio do Evaristo zu erreichen mit dem gleichnamigen modernen Restaurant, zurück gehts es dann über einen fast schon Schleichweg unterhalb der Villa zum Praio do Castello und ins Appartement.

auf dem Weg zum Praio do Castelo
gutes Schuhwerk und Trittsicherheit ist hier angesagt
zwischendurch vereinzelte Villen
vor Bäumen und Buschwerk
die dunkleren Muschelfelsen sind gut erkennbar
und über die ganze Bucht verteilt
beim Betreten muss man aufpassen, sie sind messerscharf
Flut
der Atlantik steigt
und bedeckt große Strandflächen
Wanderer ja Badegäste noch keine
dafür herrliche Muscheln

Nach dieser ausgiebigen Wanderung sind wir mit dem BMW zum Strand von Galé (Villa Joya), über Lagoa nach Cavoeiro (sehr touristisch) mit Einkauf im hypermodernen Supermarkt Apolónia, über Ministräßchen zur Praia da Marinha (Katzen) und zum Pilgerkirchlein auf dem Felsen der Praia da Senhora da Rocha und zurück.

Praia da Marinha
mit schroffsten Anstiegen und wenigen Zugängen zum Wasser
Parken oben mit Katzen, alle wohlgenährt 🙂
überall finden sich diese sehr nützlichen Hinweistafeln
nochmals die erodierte Küstenstruktur Richtung Westen
wieder mit Flut
bis in die Sandbuchten
in der Abendsonne vor Cavoeiro der Blick auf die Praia da Senhora da Rocha
Nossa Senhora da Rocha, die gotisch christliche Pilgerkapelle 30müM.
mit obligatem Mövenbesuch
und den üblichen Wohnbauten in der zweiten Reihe
wilde Wasser
zur Flutzeit
touristische Anhängsel
auch wegen der bunten Fliesen kommen die Besucher (nicht weiter zugänglich)
hierher an diesen mystischen Ort
schon schön hier
ein einsamer Olivenbaum
und ein Sonnenuntergang wie im Bilderbuch

Tag5 Frühe Abfahrt über Lagoa, Alvor nach Burgau hinunter zur kleinen zentrale Marina mit defekten Fischerbooten, tollem Zugang zur Praia do Burgau

Burgau Hafen
Praia im Westen
nach Osten
und wieder hinauf zum Ort
die alten Fischerboote
Brizze (Brexit free) – Theresa`s Brexiting: Telling everyone at the party that you are leaving, but actually staying… nothing else matters… es gab leckere-n Coffee und Sandwiches

und danach zur Praia da Salema mit tollen Fischlokalen (leider keine Zeit) und Fischer

bei der Netzreparatur
und aktuellen Fischerbooten!

Weiter über Sagres zum Capo de Sao Vicente mit Rundgang,

wenn denn das rote Tor geöffnet ist
mit Ausblick nach Osten zur Forteza von Sagres
und innen auf interessante Gefährte
sowie nach Norden auf die felsige und klimatisch harte Atlantikküste
leider nicht vom Leuchtturm oben 😦

zurück nach Sagres ohne Fortezza aber in der Poussada zum Thunfisch auf allerlei Art und das schon vor 30 Jahren zum ersten Mal,

hier der Blick von unserem Tisch aus
in den Saal
Panorama draußen
mit Blick auf die Fortaleza

Weiter geht es nach Norden und Küsten fern zur noch ziemlich verlassenen Praia do Amado mit Tauchern und Surfern, bei eher ruhigem Wasser samt relativer Windstille

Zugang vom Parken aus
nach beiden Seiten über Holzwege
zu zwei nebeneinander liegenden Stränden, hier der nördliche
und hier im Pano der südliche
und immer wieder die bizarren Felsformen
und auf den zuführenden Sträßchen (auch off-road) die Kennzeichnung mit Großbuchstaben
diese Camper brauchen keine Hinweise 🙂

Wir fahren mit Navi Kontrolle (!) über Naturpiste zur Praia da Carrapateria (alte WoMos und junge Surfer)

herrliche Schotterwege aber kartografiert
mit Lagune,
alten und jungen WoMos und Touris 

und über Bordeira zur Praia da Arrifana (Surfer), zum Teil auf Naturpiste, oft über kleine und schöne Straßen und immer prall von Natur mit Buckelchen und Steigungen bis 20%, ein irres und bisher unerreichtes Gesamterlebnis, das wir mit dieser Abwechslung in Spanien so nicht gefunden haben und uns auch für einen längeren Aufenthalt begeistern würde!

die Bucht von Arrifana mit der Steilküste
und einer speziellen Terrasse mit Sonnenschirm, wem die wohl gefällt
und wer hier gerne länger verbleiben würde?

Zurück über die toll ausgebaute N120 durch naturschönes Hinterland und die schnelle A22 von 1 bis 7 (ca. €3) – der BMW läuft mit 1.500 U/min gerade mal 100km/h und bei 2.000 130km/h, ohne wirklich fühlbare Beschleunigung, womit der 6.Gang einfach zu lang ist, und der 2. dreht zwar bis 100km/h, was meinem ruhigen Fahrstil ohne die andauernde Schalterei bzw. einem elastischen und drehmomentstarkem Diesel widerspricht! Den Verbrauch bei 80/120 max. unter 6l/100km kann man auch anders locker erzielen 😦

Tag6 Wir fahren wieder an den Galé Strand und laufen im Sand und auf den Holzwegen. Später machen wir noch eine geführte Strandkraxelei mit und abends gehen wir zum Fischmenü, das eher ein serviertes Büffet ist, bei exzellentem Fado.

Tag7 Nach Mittag fahren wir zur Igrea de Sao Lourenco, die Einlasserin hat einen Bus mit 50 Personen abgewiesen, weil es noch nicht 1!2!!3!!! Uhr war, die Turmuhr geht 5min nach und gongt Big Ben, 10min. nach 3Uhr kamen sie dann endlich zu zweit, eine für den Einlass 2€ und die andere passt auf, dass keiner fotografiert, geht aber zwischendurch raus – ich habe meine Bilderchen in Ruhe gemacht.

geduldiges Warten
15:15
fertig

Wir bewundern noch die Villen in Vale do Lobo und der Quinta da Lago und haben uns gefreut, nicht zu den Golfern resp. Superreichen zu gehören. 

Tag8 Frühstück auf dem Balkon, mit den dicken Orangen vom gestrigen Einkauf am Strassenrand, die geschmackliche Qualität ist nicht zu übertreffen. 

Danach zum Strand und von dort über Fels und Sand bis nach Galé, die Frauen wandern ohne Schuhe im Sand weiter.

Ich trinke Kaffee und bespreche mit der Wirtin vom GALEAO den Tisch innen: Steinbeißer und Seehecht! Wir bekommen frischen Fisch vom Eis, geschmacklich ein Treffer, dazu Bohnen, Karotten und Kartoffeln, davor die übliche Runde an Vorspeisen mit lecker Thunfisch Pampe. Die Weine sind vergleichsweise günstig mit 15€ pro Flasche (sonst Faktor4), weil man für ein 0,5er Bier unterwegs auf der schönen Terrasse vom Restaurant Praia Lourenco 4,5€ zahlt, Kaffee ist am günstigsten mit €2. Zurück war mit der Taxe geplant, per pedes über die Straße aber schneller, zumal uns der Weg guttat. 

Tag9 Wir haben einen langen Fahrtag vor uns und starten früh: erst nach Portimao (Altstadt und Hafen), vor 11Uhr ist wenig los in den Geschäften,

wer will fährt (altes) Schiff
z.T. renovierungsbedürftig, aber schon wertig

danach weiter nach Sagres zur Fortaleza zu einem ausgiebigen Rundgang

2006 *
und 2019

und weiter nach Alezur über naturschöne, z.T. Schotter- Straßen, alle im Navi

zum schönsten Strand Paraiso do Mar (klasse Kuchen, Kaffee und Käse), im Sommer herrscht hier Gedränge

und zurück über die A66, abends ins O Marinheiro (Cocktail Salat mit Crevetten, Carpacio Lombo mit Käse, Douro von der Quinta de Sidro zum Tomahawk Ripeye Kotelett (500g) resp. Sankt Petersfisch), das Michelin besternte Restaurant wird von einer Deutschen geführt und ist sehr schön:

Tag10 Frühstücken fürstlich auf dem Balkon mit Blick auf die fleißigen Gäste am Boule Platz,

Langzeitbelichtung

danach fahren wir nach Galé zum Strandlauf Richtung Armacao de Pera für Aufnahmen

Tele
WW
WW
Tele

Tag11 Erstmal geht es noch nach Olhao, dem malerischen Hafen- und Fischerstädtchen, dessen Promenade gerade umgebaut wird, die vielen bemalten Häuserwände haben uns besonders gut gefallen

Wir besuchen die Fisch- und danach die Gemüsemarkt Halle, ein Kilo Thunfisch bester Qualität kostet 13-14€, ein Kilo Mandeln blanchiert 10€

Weiter geht es zum Hafen nach Fuzeta, um mit dem Taxiboot von Ricardo auf die vorgelagerte Düne Praia da Barra Nova Direita zu fahren, dort eine Stunde zu wandern und Fotos plus Muscheln sammeln

und mit seinem Tipp des Tages in der Marisqueira FIALTO zu speisen (weißer Seabass und einen kleinen Hummer, dazu die Cüvée der Quinta do Carmo 2017 aus dem Alentejano und Kuchen mit Kaffee), ein etwas entferntes Lokal mit großer Terrasse samt offenem Grill, alles sehr einfach und einfach nur gut,

danach noch eine kleine Tour durch die vorgelagerte Uferlandschaften

Tag12 Wir fahren nach Val de Pera und zum Praya Grande mit den langen Holzwegen und Beobachtungsstellen für Flamingos und mehr, herrlich in den Dünen gelegen, mit fortwährend tauchenden Enten und einer gemischten Schafe-Ziegen Herde mit vielen Jungen, die Alten sind wir und die anderen Spaziergänger auch…

Silves ist der nächste Ort, beim Anblick des Castelo kamen Erinnerungen auf, die sich mit der Glastür hinter der Zahlstelle bestätigt haben, wir sind das zweite Mal hier!

Silves 2006 * oben und 2019 unten

Zuvor einen Capuccino auf der Terrasse des zentralen Musik Café Inglés und eine kalte Tomatensuppe.

Das maurische Castelo ist aufwendig restauriert, der Rundgang auf den vollständig erhaltenen Mauern wunderschön, die Ausgrabungen sind mächtig, ibs. die beiden Zysternen.

Die danach besuchte Cathetral zeigt die Armut der Stadt heute,

damals wurde neben der Hauptpforte noch ein Skelett ausgebuddelt, die Straßenbauarbeiten sind bis heute noch nicht abgeschlossen.

Silves 2006 *

Not herrscht in der ganzen Stadt, auch die römische 5 Bogen Brücke über den Rio Arade ist nur für Fußgänger begehbar.

Tag13 Unser vorletzter Tag, es ist richtig kalt aber die Sonne zeigt sich nach der regnerischen und stürmischen Nacht langsam. Wir beginnen mit dem Verpacken, die Muscheln sind schon gestern dran gewesen, Prachtexemplare! Danach ins Algarve Shopping Center in Guia: Ein weiterer Bau mit vielen Läden, wobei immer wieder die Freundlichkeit der VerkäuferInnen auffällt, wenn man was will oder Fragen hat, irgendwie scheint die Sonne doch positive Auswirkungen auf den Hormonhaushalt hinsichtlich der Stimmung zu haben!

Mittags spät noch ein zweites Mal ins O GALEAO: Käse, Thunpastete und Oliven vorher, Robalo 1050g mit Bohnen, Karotten und Kartöffelchen zum Chardonnay 2017 Colinas de Sao Lourenco und Kuchen samt Kaffee danach…

Der gemietete BMW wird gereinigt, das Appartement ist es bereits, wir bedauern die Abreise. Zum Abschluss haben wir ein Sagres aus Lissabon und ein St. Miguel an der Bar genossen und leckere Schnittchen zuhause und final die recht eigenständige Cava von der Halbinsel Setubal unterhalb von Lissabon…

Park und Parken in Faro

Tag14 Wir verlassen die Wohnanlage und fahren über Quarteira und Vilamoura (fürchterlicheTourikäffer) nach Faro zum Hafen auf einen riesigen Parkplatz, mit Bänken und Grünflächen auch zur Erholung an der Stadtmauer und das nicht nur für die gerne gegen Trinkgeld einweisenden Obdachlosen, wie sich zum Mittag zeigt!

Einflugschneise über dem FazGostos

Die Altstadt ist Minuten entfernt und erfreut mit netten Baulickeiten, touristisch ist noch wenig los, wir essen nach einem langen Rundgang im renovierten FazGostos echt lecker Atum Rabillo (Thunfisch Capaccio) und Risotto Cogumel (Pilze Risotto) plus einem Sauvignon der Extraklasse, um diese Preise gibt es das bei uns nicht!

Die Rückgabe des 2er BMW gestaltet sich extrem kurz, die Tankquittung reicht und der Kilometerstand wird notiert, basta. Die Reklamation eines zusätzlichen Kasko SB Versicherungsvertrages verläuft zwar länger aber erfolgreich, wir erhalten eine Rückerstattung! FAO – FRA zurück in 3 Stunden und das war es. 

Pflanzen

Ein Fazit dieser vierten al Garb Reise ist wohltuend, trotz Flug, denn damit habe ich immer so meine Probleme, dank schöner Ferienwohnung und einem sparsamen Mietwagen mit sicherem Fahrwerk sind wir wieder in einem Gebiet herumgekommen, dass unendlich viel bietet, Sandstrände und flaches Hinterland im Osten, Steilküste und Dünenlandschaften um Seismarias und Steilküsten bis zum Capo de Sao Vicente resp. vor allem mystische Landschaften und rauhe Strände an der atlantischen Westküste, gepflegte Obstplantage und Korkeichen die Menge wie Kurven auf den Bergstrassen im Hinterland. Klar ist, das gefällt auch Anderen, in den Saisons kommen 3 Tourist auf einen Einwohner. Doch wir sind an Land und Leuten interessiert und scheuen keine Kontakte, im Gegenteil, denn die waren erfreulich und für uns oft von unschätzbarem Vorteil, denn der Portugiese erscheint uns nicht mit zwei € Zeichen in den Augen und die Einkaufsmöglichkeiten sind für unsere Bedürfnisse jedenfalls vortrefflich, die Touriabzocke vermeiden wir sowieso und das Lächeln im Service nach der Bestellung zeigt die zufriedene Verbundenheit mit dem landestypischen Angebot der Speisen und Getränke: Dort wo die Einheimischen oder Stammgäste essen, sind wir nicht enttäuscht worden -> da capo al fine…

die iberische Halbinsel 🙂

Strukturen

old friends

Tipps alphabetisch, mit denen wir zufrieden waren:

PKW: Guerin vorgebucht über billiger-mietwagen.de – falls mit VK ohne SB ist keine weitere Versicherung nötig, auch wenn bei der Abholung anders beraten wird 😦

TANKEN nach Farbe: rote Tankstelle boten die günstigeren Preise ab €1,30 anstelle bis über €1,50 pro Liter Diesel

EINKAUFEN: APOLONIA bietet mehrere super Märkte mit fast allem, was das Herz und der Magen begehren, der u.E. schönste liegt vor Carvoeiro, das Angebot ibs. an frischem Fleisch, Fisch und frischen Backwaren ist überwältigend! Das Algarve Shopping in Gui bietet viele (bekannte) Marken in einer bemerkenswerten Umgebung, für Kenner findet sich Kleinkram aller Art in den vielen >Chinesenläden< auch in kleinen Ortschaften

Kabelbruch, wer hat wohl Ersatz?

Portimao bietet mit unzähligen Geschäften in der Altstadt einen Fundus für Einkäufe, last not least die Markthallen in Loulé und Olhao wie hier

nicht essbar weil aus Kork!

ESSEN GEHEN: Kaffee oder Mineralwasser ist günstig, 0,4 Bier kostet schon mal €4,50, ibs. portugiesische Weine sind empfehlenswert (Douro u.a.m.) bei Faktor 2 ggü. Einkauf, im feinen Restaurant auch bis Faktor 4 😦 Für ein Frischfisch Gericht sind rund €20 p.P. zu entrichten, unser mit Abstand günstigstes Lokal mit eindeutiger Empfehlung Flòr da Praca liegt in Loulé (Thunfisch €13, Wein €8) hinter der Markthalle, das teuerste im Pousada von Sagres (Thunfisch €25, €Wein 20), best buy bei bester Fischqualität (nach Gewicht 1kg ca. €40) im Galeao am Strand von Galé mit herrlicher Aussicht, Michelin Qualität gibt es im O Marinheio in Sesmarias (Tomahawk ribeye €46 2 Pers.) – alle Lokalitäten sind auch auf TripAdvisor ausführlich besprochen. Ab €5 gibt es nahezu überall English Breakfast, ab €6 sog. Mittagsmenüs – wer es denn mag! Résumée:

Portugal 2019

iPhone 7+ ohne Filter – FastResize – außer 2006 * EOS 350D f10mm => 16mm KBÄ

(c) slowfoto.de

Die portugiesische Küche

fanden wir letztes Jahr im Norden Portugals, mit unerschöpflichen Erlebnissen an fangfrischem Fisch, regionalem Weißwein u.v.a.m.

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A COZINHA PORTUGUESA ist der Titel der gemeinsamen Rezepte Sammlung von Alexandra Klobouk und Rita Cortes Valente de Oliveira mit mehr als 250 illustren wie informativen Seiten aus dem Kunstmann Verlag ISBN 978-88897-940-8, gefunden bei WEIN&CO in Bregenz, da passt das Buch auch exzellent hin.

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Beide Frauen berichten nicht nur über die 365 (oder geschätzten 1.000) Variationen des Bacalhau in Art des gesalzenen und damit haltbaren Klippfisches, sondern berücksichtigen nahezu alles, was Land und Markt an Fleisch und Gemüsen zu bieten hat, und das mit Hilfe ungezählter Mitschaffenden.

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Neben den oft lustigen Illustrationen sind es die unkonstruierten Fotografien, die den Text bereichern. Beim Lesen kommt Appetit auf…

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© slowfoto.de

 

Frankreich – Spanien – Portugal

Frankreich – Spanien – Portugal – eine lange Reise mit dem Wohnmobil durch den Südwesten €uropas

NB: Dieser Bericht ist so lang wie die Reise und die Vorbereitung und das Warten auf die Abfahrt. Wir haben viel Zeit gebraucht, viel gesehen und genossen und verinnerlicht. Ohne Bilder, Dokumentation oder Tagebuch verändert resp. verliert sich die Erinnerung.

LAICA - unsere Strassenhündin
LAICA – unsere Strassenhündin

Route und 23 Camping Plätze:

Frankreich

Mulhouse www.camping-de-lill.com Beaune Stadtbesichtigung

Villars des Dombes www.lenidduparc.com Stadtbesichtigung und Lyon (Bahn)

Carcassonne www.campingcitecarcassonne.fr Festung

Hèches www.camping-labourie.com Wandern

Route
Route

Spanien

Vuelta www.campingigeldo.com Donostia San Sebastian (Bus) Stadtbesichtigung

Zarautz www.campingzarautz.com Stadtbesichtigungen und Getaria (Bus)

Santander www.cabomayor.com Stadtbesichtigungen

Gijon www.campingdeva-gijon.es Stadtbesichtigung

Ares www.campingoraso.es Stadtbesichtigungen Ferrol (Bus) A Coruna

Sisargas www.campingsisargas.com Fischerdorf Malpica de Bergantifon, Dolmen

Muxia www.campinglagomar.es Strandwanderungen

Cee-La Coruna www.rutafinisterre.com Cabo Fisterra (Bus)

Santiago de Compostella www.cabomayor.com Altstadt

A Guarda www.campingmuino.com Stadtbesichtigung Baiona (Bike)

Praia do Paraiso
Praia do Paraiso

Portugal

Lavra www.orbitur.pt Porto Guimares Braga Vila Nova de Gaja Dourotal Pinhao Matosinhos (Leihwagen, Taxi)

Varzim www.orbitur.pt Strandwanderung Apulia Stadtbesichtigung

oft zu Fuß
auch zu Fuß

Spanien

Sahagun www.sahagun.org Altstadt

Burgos www.campingburgos.com Stadtbesichtigung (Bus Taxi)

camino real
camino real

Frankreich

Lescar www.camping-terrier64.com *** aber niemand weiß wofür

Carcassonne www.campingcitecarcassonne.fr Altstadt und Festung

L`Isle sur la Sorge www.camping-sorguette.com Stadtrundgänge, Fontaine de Vaucluse und Le Calavon/Abt (Bike) Avignon (Zug)

Beaune campinglescentvignes@mairie-beaune.fr Altstadt, Hotel-Dieu

les vins des Hospices
les vins des Hospices

Deutschland

Freiburg www.freiburg-camping.de Stadtrundgänge

Stille
Stille

2016 😦 dem Sommer entkommen?

wo ist die Sonne?
wo ist die Sonne?

Während es in Deutschland wochenlang stabile Temperaturen bis um 30Grad hat, genießen wir einige Kälte-, Regen- und Sturmtage, aber auch immer wieder schönes Wetter, das nur einmal zur Mittagsruhe wegen Hitze zwingt. Die Atlantikküste bietet ein eher rauhes Klima, das Inland durchaus wärmere Temperaturen. Freunde berichten von 40 Grad mittags in der Provence, für uns scheint Mitte September bis Mitte Oktober dort die bessere Zeit, zudem wir Lisle und Umgebung auch als ruhiger empfunden haben 🙂

da aber nicht mehr lange!
da aber nicht mehr lange!

Hat sich die Reise gelohnt? Uneingeschränktes JA, wirtschaftlich ist Spanien immer noch günstig, Frankreich definitiv nicht, Essen gehen eingeschlossen, Portugal bietet das beste Preis- Leistungsverhältnis mit Ausnahme der Autobahnen, die man unbedingt vermeiden sollte, was bei den langen Anfahrten durch Frankreich schwer fällt. Noch sind die westlichen Autobahnen in Spanien gebührenfrei, landschaftlich wunderschön gelegen und bieten tolle Übersichten auf Natur und bebaute Bereiche, vor allem die Brücken und Viadukte sind mächtig und vielfältig mit enormen Spannweiten. Auffällig die durchaus gute Qualität der aufgesuchten Campingplätze, wir haben nur einen Ausreißer in Lescar mit ibs. miserablen Selbstbau Sanitär Anlagen (F), gerade die Mischung von stadtnahen und einsamen Plätzen macht für uns den Reiz aus.

mittendrin
mittendrin

Idealerweise versorgt man sich selbst, vor allem die Supermärkte in Stadtrand Lage bieten großzügige auch für Wohnmobile geeignete Parkplätze, mit z.T. herrlichen Angeboten, als nur ein Beispiel einen 500g Chaource für unter €5! Mineralwasser mit Gaz ist eher rar und sollte bevorratet werden. Gute Weine gibt es überall, auch hier gilt Portugal als best buy, Spanien bietet uns gegenüber Frankreich güstigere und dabei oft bessere Qualitäten. Die Frische regionaler Früchte und Gemüse ist nicht zu überbieten, erste Klasse auch die abgepackten Salatmischungen, die vielen Käse und das frische Fleisch aus den riesigen Weidelandschaften sind herrlich schmackhaft, der Gipfel waren die fangfrischen Fische an den jeweiligen Küsten. Eher langweilig sind die Beilagen in den Restaurants, da gibt es viel aufzuholen. Frites mögen wir nicht, gekochte Kartoffeln hatten wir mehr als oft und an unsere eigenen frischen Gemüsepfannen erinnern wir uns gerne! Franzosen und Spaniern wird ein gewisser Stolz nachgesagt, Portugiesen sollen sich über Besucher freuen, wir fanden überall freundliche und auch wenig interessierte Menschen, und beide finden sich auch zuhause!

wenn`s nicht so voll ist
wenn`s nicht so voll ist

Landschaften und Kultur gibt es überall und zuhauf, alte und aktuelle, wohlbehaltene und renovierungsbedürftige. Insbesondere in den Städten vermissen wir die charakterlosen Neubauten nicht, von Industrie Anlagen abgesehen. Glücklicherweise haben Frankreich und Spanien riesige unbebaute Areale: Wenn dem quirligen Reiz einer belebten Stadt ruhige Umgebungen folgen, fühlen wir uns wohl.

Ende gut...
Ende gut…

Wir fahren über Freiburg nach Mulhouse auf den städtischen www.camping-de-lill.com mit parkähnlich großem Baumbestand und ebenso alter sanitärer Ausstattung, dafür mit numerierten großzügigen und nicht eindeutig abgegrenzten Parzellen. Der Platz liegt stadtnah und dennoch peripher und besonders ruhig. Die Rezeption verkauft Brot und Wein, die Pizzeria 7/7 nebenan fungiert abends als Treffpunkt für die Rezeption und (Langzeit-)Gäste, sie öffnet wohl täglich ab 19Uhr.

7/7 Pizza 9 Rosé 6
7/7 Pizza 9 Rosé 6 schlicht aber gut

Weiter geht es nach Beaune, dem bedeutendem Weinstädtchen im Burgund mit historischer Altstadt und (zu) vielen Touristen, die alle ab 12 Uhr essen wollen. An sich soll der Burgunder erst nach Jahren ein Genuss sein, solange warten wollen wir aber nicht!

hier gibt es fast alles
hier gibt es fast alles

Weiter nach Villars les Dombes auf den www.lenidduparc.com, wieder ein parkähnlich und recht ruhig am Stadtrand gelegener und weitläufiger Platz mit moderner Sanitäranlage, Rezeption und Restaurant La Spatule. Wir haben das Städtchen zu Fuß erkundet und die schöne Kirche samt Bar DOM aufgesucht und wollen morgen mit dem Zug nach Lyon. Draussen essen ist für uns ein besonderer Reiz vom Camping! Es gibt viele Störche auf dem Wasserturm und viel Platz für Boule, Kids u.a.m.

Centre Ville
Villars les Dombes – Centre Ville

Abfahrt mit dem Zug nach Lyon: Eine junge Französin löste unsere Karten gegen bar am Automaten, der unsere Visa Karte wohl nicht akzeptierte, jetzt wissen wir warum. Lyon Perrache ist der Bahnhof in der City, austeigen und mit der Tour beginnen, Einkauf im www.pignol.fr mit Tartes Gemüse und Käse auf der Parkbank, am Nachmittag vor der Rückfahrt noch mehr für den Abend… Nach der quirligen Altstadt (Mittagessen für alle wie gehabt, Cathédrale St. Jean) sind wir in die mondänere Neustadt mit bombastischen Hotel de Ville auf der Rue de la République, um die bekannten Marken in den Geschäften zu finden L. 4 Stunden und mehr als 10km gelaufen genügt uns für die Stadt. Zurück in Villars haben wir beim Metzger La Belle Charolaise eingekauft und die neue elektrische Bratpfanne eingeweiht: Schweinelende für morgen kalt zu essen, Würstchen mit Provence Kräutern und Charolais Rinderlende für den Abend, lecker mit Eisenharzer Weißbier weil der Wein noch nicht kalt war: Warten ist auch schön. Dombes haben wir keine trotz 2.000 Etangs gesehen, dafür Mücken und deren Hinterlassenschaften ätzen!

Bahnhofsvorplatz
Lyon Bahnhofsvorplatz Perrache
Lyon Cité
Lyon Cité
Lyon Pracht
Lyon Pracht

500km bis Carcassonne? Also früh los, nachdem es die ganze Nacht geregnet hat. Tanken am und Einkauf im Supermarkt, Autobahn ohne Ende mit Staus und 30min Warten an der Mautstelle, €61 für 460km sind u.E. happig, Ankunft auf dem www.campingcitecarcassonne.fr als großem und schön angelegtem städtischem Platz mit moderner Unisex Sanitäranlage wie Villars und kleinem Restaurant ohne wirkliche Ambition, sehr ruhig gelegen mit riesiger Wiese samt Bänken und Tischen und Zugang zur historischen Stadt. Abendessen draußen mit Gemüsepfanne und kalten Lendenscheiben und mehr.

Carcassonne Festung
Carcassonne Festung am Tag
Carcassonne Festung Pano
Carcassonne Festung Panos

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Ab in die Festung, ein großes Burg-Schloss mit dicker Befestigungsmauer um das Dorf auf dem Berg, allerdings auch nicht uneinnehmbar, wie die Geschichte gezeigt hat, wenn man als Herrschender zum Ketzer degradiert wird. Heute ist die Dichte der Restaurants unüberschaubar, gefolgt von Souvenir- und anderen Läden, einer herrlichen Kathedrale, einer Freilichtbühne mit Ritterspielen. Wir genießen Café élongé und leckere kleine Tartes mit Äpfeln und Streuseln sowie Sandboden mit Feigen. Schlossbesichtigung und Rundgänge auf den Mauern bieten tiefe Einblicke in das Leben der Herrscher resp. das des Volkes im heute schön und vollständig restaurierten Dorfes von damals, außerhalb der Mauer lebte man ungeschützt… Zur Besichtigung wurde mein Rucksack zweimal untersucht, verständlich nach den Attentaten! Viele Aufnahmen von der Stadt zu fast blauer Stunde vom Aussichtspunkt, ein reicher Tag geht zu Ende.

Carcassonne Festung bei Nacht
Carcassonne Festung bei Nacht

Früh geht es los ins Landesinnere ohne Autobahn, bisher die schönste Strecke: leichte Pässe, schöne Landschaften der nördlichen Pyrenäen Ausläufer, kleine Orte mit oft großen Supermärkten mitsamt preiswerten Tankstellen (Diesel €1,08 anstelle 1,30 auf der Autobahn), klasse Angebot an regionalem Gemüse und Obst, viele Bioprodukte, die Ratatouille Pfanne für den Abend ist gesichert. Wir finden in Hèches ein herrliches Fleckchen www.camping-labourie.com, wie ein großer Garten, zwischen der Neste und dem Kanal gelegen, ruhig bis auf das rauschende Bergflüsschen, kein Netz an der Rezeption, dafür eine verlassene und verfallende Fabrik gegenüber, auch das >Restaurant< scheint noch, wie die alte Sanitärabteilung, aus der DDR Zeit zu stammen. Auf dem Platz wird ein neues (mobiles) aber enges Sanitärhaus gebaut, ohne Heizung, bei hochsommerlichen 14 Grad in der Frühe oder nach Sonnenuntergang nur (mit)tags zu nutzen, alle Türen führen nach draußen. Die festen Bungalows scheinen aus allen Fabriken der Welt zu stammen, keines gleicht dem anderen. Die Chefin meinte, sie hätten nur 4 Tage Urlaub pro Jahr und wir finden jede Menge an Arbeit überall auf dem Terrain, in der unaufgeräumten Rezeption angefangen. Wir umrunden den Platz und beschließen ohne Wanderung oder Radtour erst im Schatten zu essen und die Sonne anschließend zu nutzen. Die billigste Stromrate mit 6A (€5) hält selbst unsere 10A ziehende ePfanne aus. Allgemein scheint Strom mit 5€ pd eine willkommene Einnahmenquelle, dafür entschädigt ein sehr gutes Baguette campagne am nächsten Morgen (€1,30)!

La Bourne
La Bourie
es gibt viel zu tun
es gibt viel zu tun

Ab über die Autoroute zur spanisch baskischen Küste: Kilometerlange Schlangen vor der Einreise nach F, die Polizeipräsenz ist hoch, man spürt hier die Angst vor Terroranschlägen. Biaritz haben wir nur gestreift, in Saint Jean de Luz den Hafen vom Womo aus gesehen, der Verkehr ist hier viel härter als im Innenland, wo Jeder auf den Anderen achtet bzw. ihn beachtet und gerade das Autobahn >rechts< fahren recht entspannt verläuft in völligen Gegensatz zur Situation in Deutschland! Nach einigen Kurbeleien sind wir auf dem www.campingigeldo.com Platz 29 (teuer mit €40 pd, Platz 61 oder 128 wären ruhiger) direkt an der Straße und mitten im Wind, einem großen und sehr beliebten Platz mit guter Infrastruktur, sehr guter Rezeption und netter Bar. Wir laufen den Platz ab Platz, suchen die Bushaltestelle und finden viele andere WoMos draußen auch stationär. Waschmaschinen und Sanitär, alles sauber und große Kabinen!

Donastia San Sebastian
Donastia San Sebastian
Pano weiter
Pano weiter

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20 Grad schon draußen und mit dem Bus 16 für €1,70 pP von Vuelta nach IDA in der €uropäischen Kulturhauptstadt Donostia San Sebastian (DSS) und dort zu Fuß in die Parte Vieja: Vor der Bar Ambrosia genießen wir Tapas Pintxo und Especial auf der Piaza Constitucion, anschließend sind wir durch die Altstadt und den Monte Urgull hinauf zum Castillo de la Mota mit Ausblick Mirador und Statue. Ein herrlich kaltes gezapftes San Miguel in einer kleinen Bar tat uns gut. Der Einkauf im großen Magazin wird es später tun. Hernach hinüber nach Gros zum Strand und vorbei an den mondänen Stadthäusern und Geschäften zurück zum Bus resp. Campingplatz. DSS ist viele Stunden wert auch für diejenigen Touristen, die den Strand und die Sonnenschirme für €14,30 pd nicht nutzen. Man surft auf eher kleinen Wellen.

Überblick
Überblick

Zurück zum Campingplatz: Ein Spaziergang zeigt den neuen Ausweichplatz für Spätanreisende oder wenn der Hauptplatz belegt ist, mit voller Nutzung der Sanitäranlagen, was abends zu Gedränge führt. Ein weiterer Nachteil ist die geografische Lage auf dem ersten Berg an der Küste, die Luftfeuchtigkeit beträgt über 80%, im Schatten trocknet Wäsche nicht vollständig, das WoMo sieht dann innen aus wie ein Kleiderschrank 😦 und wenn die Sonne weg ist, führt der immer vorhandene Wind zum Temperaturabfall, der Abends draußen eine wärmende Jacke erfordert, laue Sommernacht ist im August etwas anderes!

kleine Etappe
kleine Etappe

Aufbruch wegen nur 16km nach www.grancampingzarautz.com : Kleine schöne Landstraße mit sehr wenig Verkehr aber tollen Aussichten auf DSS und die Landschaft mit der Autobahn, wir fahren bis Zarautz und haben mit per Scout geführtem Check-In einen schönen Platz mit Strom und zwei Bäumchen, vormittags verkauft ein Stand Gemüse und Obst, von 9-00 Uhr bieten Bar Restaurant Terrasse und Laden bei der Rezeption was man so braucht und dazu sehr ordentliche sanitäre Anlagen gegenüber wie auch im neuen Haupthaus. Die Anlage ist wieder auf dem Berg aber diesmal nach Süd-West terrassenartig ausgerichtet, was lange Abende verspricht! Der hauseigene Bus geht außer nachmittags alle halbe Stunde in die Stadt. Da wir den letzten um 14:30 versemmelt haben, sind wir ins Restaurant Cideria im 1. Stock: Gegrillter Seehecht mit säuerlichem Kartoffelgratin, ein Salatteller, eine Flasche hiesiger Weißer und 2 Café plus Käsekuchen und einem Carlos, lecker! Zur Verdauung zu Fuß den herrlichen Weg vorbei an einer historischen Verladestation bergab zum Strand mit Golfplatz und Promenade bis zum Ortsende von Zarautz. Abends gibt es von 20-22 Uhr Unterhaltung auf der Terrasse, eine Blondine mit Notebook singt Cover sehr gut, alles in allem ein erster warmer Abend mit Sonnenuntergang gegen 9Uhr und gegen 22:30 etwas Wind, aber ohne Folgen. Die Jugend ist bis in die Nacht quirlig, Skateboard & Co genießen Ansehen.

Blick auf Zarautz
Fußweg samt Blick auf Zarautz
und den Strand
und den Strand
und beim Heimweg
und nochmal beim Heimweg

Ausschlafen bis 8:30! Ab 9Uhr sind die Duschen für die Reinigung gesperrt, eine völlig unsinnige Regelung, dann eben in die Behindertendusche mit Wandsitz 🙂 Mit dem Gran Camping Bus nach Zarautz und weiter mit dem blauen Bus nach Getaria samt Versuch, im www.restauranteelkano.com einen Tisch zu bekommen, was mit einigen Umständen gelang. Dafür revanchierte sich der Chef mit einer Reduktion unserer Bestellung auf ein vernünftiges Maß: Wasser, Dido la Solucio Rosa 2014, mariniertes Thunfisch Amuse, herrliches Brot, Salat, Salpicon Bogavante (Hummer) und Mero (Heilbutt) als Hauptgang mit festem Gemüse, Käse und Schokosoufflé als Nachtisch, Café und Carlos I, ein enchanted menue für uns beide! Zuvor ein ausgiebiger Gang durch die Altstadt mit Cava, Kirche und Hafen, danach hoch zum Leuchtturm und auf dem Heimweg noch einmal Altstadt von Zarautz als Vorbereitung für morgen, dann nochmals zur Verladestation vom Steinbruch und zudem noch einen Sonnenuntergang der 1. Klasse: Wir bleiben länger, der Platz ist erste Klasse, auch wenn es anstelle einer Rechnung nur ein €31pd Papierstreifen Ausdruck gibt

Highlight
Highlight zum Mittag
auch drinnen
auch drinnen
Getaria Hafen
Getaria Hafen
und Angebote
und Angebote
die Altstadt
die Altstadt

Einkauf in Zarautz (Bus) Brot, Fisch, Gemüse und Obst, heute ist der wärmste Tag, nachmittags sogar mit Sturmwarnung, wir haben dann die Markise eingefahren und somit vorgepackt. Die neue ePfanne, ein Geschenk von alten Freunden, ist bestens für ein großes Ratatouille und eine Tonno-Halibut-Krabben Pfanne geeignet, die vorgesehene nachmittägliche Wanderung fällt sogar wegen Hitze aus.

Zarautz Strand
Zarautz Strand
Meeresfrüchte
Meeresfrüchte
Gartengemüse
Gartengemüse
Essen ist fertig
Essen ist fertig

Wir fahren die Küstenstraße weiter nach Gernika Lumo, die Innenstadt soll schön sein was wir nicht erkennen können. Danach auf die gebührenfreie Autobahn nach Santander, wir passieren Bilbao und sehen das Guggenheim Glashaus von der Ferne und die großen Raffinerien aus der Nähe. Santander bietet auf dem www.cabomayor.com einen städtischen Campingplatz auch als Endstation der seltenen Buslinien 1 und 15, ein Restaurant an der Pferderennbahn, einen professionellen Kletterpark und den Leuchtturm mit Cafébüdchen, viel Park, viele Spazierwege und eine mittelgroße öffentlichen Badebucht. Auch die Innenstadt scheint schon bei der Durchfahrt interessant! Nach der ersten Runde haben wir im platzeigenen Restaurant ein Menü mit Kartoffel Thunfisch Suppe und einem leckeren großen Hühnerbein mit Salat gegessen und die Frites belassen, der rote Hauswein wird eiskalt serviert! Der angeblich so freundliche Platzservice scheint Bedienen mit Beherrschen zu verwechseln, die Rezeption nennt sich Direktion aber das ficht uns wenig an. Am Abend beginnt es zu nieseln, sowas ärgert doch viel mehr…

Santander
Santander Cabo Mayor
und der Blick auf die Stadt
und der Blick auf die Stadt mit den Badebuchten davor

Ein Morgen mit Regen in der Nacht und nur 17 Grad – in D sind es 26, aber es klart auf: Erst einmal das WoMo auf ein sauberes Niveau gebracht: Unser Frischwasserdepot ist umgekippt, wird also entsorgt und die Tankreinigung für 24Std begonnen. Anstelle 30min. wie prognostiziert laufen wir eine Stunde und ca. 5km bis ins Zentrum auch per langem Auto-Tunnel, die Stadt bietet sehr viel, die Altstadt noch mehr und deren ganz spezielles Innere haben wir dann doch lieber gelassen, die Markthalle ist im Angebot irre. Tipp, im http://www.latagliatella.es gibt es Menade Verdejo blanco, Carpaccio pepe nero, Pizza funghi Porcini und Café doble, alles bestens und sehr wohlschmeckend. Zurück nach Einkauf mit dem Bus, noch einen Spaziergang zum Landsend unterhalb vom Golfplatz mit Blick auf die Stadt und abends ein Feuerwerk über der Stadt: Santander hat einen enormen Reiz!

typische Kabelverlegung
typische Kabelverlegung
typische Angebote
typische Angebote
typische Markthallen
typische Markthallen
typische Edelstahl Installationen
typische Edelstahl Installationen
typische Küste
typische Küste

Bezahlen bei der freundlichsten aller Beamtinnen (?) der Stadt mit der Weltbank, selbst die Klofrauen sagen freundlich >Ola< und sehen den ganzen Tag nichts als die Becken! Santillana del Mar ist der erste Ort (soll ähnlich Riquewihr sein?) mit alten Charakter, Comillas hat den schönsten Porto und ein Gräberdenkmal, die Küste ist fenomenal, mittags im von TripAdvisor mit Excellence Zertifikat gepriesenen www.lalonjadecomillas.com mit Preisen für die Exzellenz und der Wertigkeit einer Imbissbude: Bonito plancha (13,50) = 12mm Thunfisch mit zwei eingepressten Wachholderbeeren durchgegart plus Salat (1/3 Zwiebeln, 2 Stück Tomate) plus pan (0,90) – wobei die alte Karte den Thunfisch mit 11,50 aufweist! Neee so geht es nicht wirklich gut, wir vergessen diesen Laden, Frischfisch für €45 pP gibt es woanders besser und in anderer Umgebung!!! San Vicente de la Baquera bietet tausend Tümpel in versandeten Flussbetten, danach per mautfreier Autobahn mit tollem Ausblick bis www.campingdeva-gijon.es – touristisch – groß – und was auch immer sehen wir morgen mehr J

Santilla
Santillana Altstadt
und Bewohner
und Bewohner
Gräberdenkmal
Comillas Gräberdenkmal
und Hafenpanorama
und Hafenpanorama

Die Nächte beginnen mit dem Sonnenuntergang und enden morgens so ab 8 Uhr mit 17 Grad draußen. Weil es Probleme mit der Waschmaschine gibt, fragen wir die Rezeptionistin und erfahren, dass alle schnellen Wäschen nur mit kaltem Wasser durchgeführt werden. Allerdings riecht die Wäsche durchaus frisch…

Baskische Schreibe
Baskische Schreibweise

Langsam kommt die Sonne durch, wir liegen auch an einem Süd-West Hang. Die Sanitäranlagen sind alt und wenig gepflegt, die Frauen dort schwatzen zu gerne. Wir laufen um 13 Uhr la senda del rio Penafrancia vom Camping Deva bis zu dessen Einmündung in den rio Piles und weiter bis zur Altstadt, immer dem gelben Pfeil nach, vorbei am Jesuiten- resp. Unicampus, am Golfplatz, herrlichen Parks mit altem Baumbestand und eben durch die halbe Stadt. Unsere Schuhe werden vorn schwarz, ob das Partikel aus den Eisen verarbeitenden Industrieanlagen ist, deren rostende Kunst an vielen Stellen im Ort zu bewundern ist? Am playa de San Lorenzo essen wir im Restaurante Galeon CB (Mittagstisch €13pP) leckere Kartoffelsuppe mit Tintenfisch Stücken und super Baccalau, Fritten und Salat dürfen nie fehlen, für 1.10 gibt es Cafe, für 2 einen dunklen Rosé. Herrlich die open air Fotoausstellung GENESIS von Sebastiao Salgado, dessen Standpunkt als Fotograf ich bei vielen seiner Aufnahmen nur zögernd eingenommen hätte! Weiter durch die römische Pforte der Altstadt zur Festung mit den Kanonenplätzen und zurück an vielen alten Häusern und Cidra Kneipen vorbei durch Kaufmeilen zum ALSA Busbahnhof, um 19Uhr geht es ca. 20min für €1,50 zurück zum Platz, wir haben für diese fast 10km Strecke über 1,5Std gebraucht. Klasse Käse und Sidra und Brot in der Abendsonne, an sich ist der Campingplatz Deva recht schön, wie überall sammeln die Dauercamper viel zu viel Müll und benutzen z.T. beide Nachbarplätze zum Lagern oder Parken!

Dijon rechts Altstadt links
Gijon rechts Altstadt links
Festung
Festung
Hafen und Innenstadt
Hafen und Innenstadt
römische Pforte zur Altstadt
römische Pforte zur Altstadt
Neustadt links und Cimavilla (alt) rechts
Neustadt links und Cimavilla (alt) rechts
mit vielen Angeboten: Tourismusbüro
mit vielen Angeboten: futuristischer Schreibtisch im Tourismusbüro
Implantate ab €222
Implantate ab €222
und das Nationalgetränk Sierra ab €2
und das Nationalgetränk Sidra Natural ab €2

Wir fahren ins Fischerdorf Codillero, einer weiteren Tourihochburg mit unzähligen Restaurants und Angeboten bis €80 für das Fischmenü auf Plastikstühlen, aber für ein Urteil ist es zu früh und die Küchen schlafen noch. Wir machen den Blaufisch Rundgang mit schöner Aussicht aber auch vielen baufälligen Häuser. Immer wieder bemerkenswert ist die fast verschwenderische Verwendung von Edelstahl für Geländer im öffentlichen Bereich! In der Pescaria gibt es eine fast 800g wiegende Thunfisch Scheibe, die sofort in das Frostfach des Kühlschranks kommt!

Hafentourismus
Codillero Hafenstädtchen mit zuviel Tourismus
Innenstädtchen
Innenstädtchen
massiv bewehrter Hafen
massiv bewehrter Fischereihafen zum Atlantik hin

Über grandiose Bergstraßen und tolle Autobahnabschnitte mit riesigen Viadukten und schönen Blickwinkeln, weil höher gelegen als die parallele Bundesstraße, aber auch auf ausgedehnte und teils stillgelegte Industrieanlagen, die man in Größe und Vielzahl zunächst hier nicht erwartet, geht es weiter zur sehr gut erhaltenen Keltensiedlung Castro de Coana aus dem 1.Jh.n.Chr., einer 5km südlich von Navia am Nordost Hang gelegenen Anlage mit ca. 80 Rundbauten und einem auf dem kleinen Gipfel gelegenen stark gesicherten aber unbebautem Refugium, vielleicht auch ein Weidegelände für die Tiere? Bemerkenswert beim nahezu völlig freien Rundgang ist die Architektur mit verschlungenen Wegen, in den runden Häusern sind kleine freie Löcher in den Wänden, vielleicht zur Aufnahme von Dachkonstruktionen? Jedenfalls ein historischer Ort wie die 3TJ alten Felszeichnungen in Schweden am Vänersee oder die vielen Nuragen Siedlungen auf Sardinien!

Keltensiedlung
Castro de Coana Keltensiedlung Blick nach Westen
Rundhäuser und Wege
Rundhäuser und Wege
Wasserbecken
Wasserbecken

Die Suche nach einem Campingplatz ist schwierig, entweder ist er überfüllt wie im Surferparadies Valdovino oder schlicht nicht mehr vorhanden (Ferrol), jedenfalls haben wir Glück mit einer mit vier Bäumen schattigen Parzelle in der ersten Reihe zum Meer auf www.campingoraso.es – Hilfe beim Einparken resp. langes Stromkabel wird angeboten, so freundlich kennen wir bisher noch nicht, danke! Verwöhnt mit Tuna, Verdejo und Salat klingt der Abend bis zum Sonnenuntergang über dem 2km entfernten Ares aus. Heute haben wir die 15TKm überschritten.

Raso: Parken am Meer
Oraso: Parken direkt am Meer
mit Ausblick
mit herrlichem Ausblick
und Genuss
und Genuss
und Morgennebel
und Morgennebel

Der Morgennebel hier am Wasser bleibt standhaft. Ares zu Fuß oder Ferrol mit dem Bus? Jedenfalls hält sich der Dunst lange und wir warten auf die ersten Strandläufer, dann geht es mit zunehmender Mittagssonne los, Muscheln sammeln und Fotos aufnehmen.

Badestrand
Ares Badestrand
Kabeljau
Kabeljau mit Chips
Zahnbrasse mit Kartoffeln und Tomate
Zahnbrasse mit Kartoffeln und Tomate
Einkauf :-)
Einkauf 🙂

Kabeljau und Zahnbrasse (klasse Fisch, bescheidene Beilagen) im Casa del Pescador mit dem netten Kellner, der zwei Jahre lang Norddeutschland als backpacker bereist und uns beraten hat! Ares ist klein und weitgehend unbekannt, aber im Juli August restlos überlaufen, Juni und September sind die besseren Monate. Auf dem Rückweg finden wir viele Badegäste vor, die den langen Strand mit feinstem Sand nutzen, zumal das Ufer flach ist und Kinder ungefährdet planschen können. Trotz Verbot für ganz Spanien ist ab und zu eine Sonnenanbeterin oben ohne zu sehen. Vor dem Abendbrot draußen mit gerauchten Rinderschinken und Salat drehen wir noch eine Runde nach links und finden weitere Motive vom Strand, nach dem Essen in der blauen Stunde noch mehr und ich kann die unterschiedlichen Einstellungen der EOS 6D ergiebig erkunden und fachfraulich die Resultate beurteilen lassen, wir stimmen da schnell überein. Unsere Tochter ist, trotz verspätetem Abflug wegen Nebel in Porto, nach den ersten 20 Pilgerkilometern gut in der vorgebuchten >Herberge< angekommen!

der Weg ist das Ziel
Porto – Santiago 260km, der Weg ist das Ziel

Wieder Frühnebel, der sich gegen halb 10Uhr langsam verzieht, es ist auch wärmer als gestern. Wir fahren mittags bei voller Sonne mit dem rasanten Bus nach Ferrol, besuchen das quadratische Centro mit den unzähligen Apotheken und essen im ferrol@parador.es zu Mittag: Meeresfrüchte als Amuse, gegrilltes Gemüse als Start, Kalb mit grünem Pepper und Schwein mit Pilzen als Hauptgang, Mandelkuchen mit Eis und Mohnquarkkuchen als Dessert, dazu einen 2015 Abadia – nebenan läuft eine Trauung mit Cut und Stilettos and so on, sicher die Creme der Society der Stadt mit allein drei Bussen… wir schlendern noch durch die Altstadt, da gäbe es viel zu tun, kein Zutritt am Tor der Hafenkaserne, wir schaffen den frühen Bus, nachdem wir die Fisch- und Fleischmarkthalle aufgeräumt und verlassen vorfinden. Einkauf und über den Strand zurück, Nebel zieht auf, Sturm kündet sich an, die jungen Leute spielen Volleyball am Strand trotz Nieselregen. Der Campingplatz ist uralt aber klasse gelegen und mit unter €20.-pd der günstigste bisher mit Top Service der jungen Frauen in der Rezeption!

unserer auch :-)
unserer langer Weg auch 🙂
viele Apotheken
Ferrol hat viele Apotheken,
ein Parador
einen Parador
etliche Ruinen
und etliche Ruinen
inmitten von Neubauten
inmitten von Neubauten
und eine leere Pescaderia: wer zu spät kommt...
und eine leere Pescaderia: wer zu spät kommt…

Es geht weiter über Land nach A Coruna, mitten in der Stadt an der Oper finden wir einen Busparkplatz, die Altstadt ist prächtig und weniger, der innere Hafenbereich gesperrt, nur Busse und Taxen dürfen ihn nutzen. Wir kaufen Öl und Wein und essen Käsekuchen in einer Konditorei.

La Coruna Oper
A Coruna Oper
Galicia: La Voz
Galicia: La Voz
La Coruna Zentrum
A Coruna Zentrum
Hafenpromenade
Hafenpromenade
mit modifiziertem Windschutz
mit durch zuviel Hitze bedingt modifiziertem Windschutz
und bestem Pulpo
und bestem Pulpo

Weiter zum www.campingsisargas.com einem Waldplatz mit Pedra da Arca Dolmen von vor 2.700 Jahren unserer Zeitrechnung in direkter Nähe und dem weniger pittoreskem Fischerdorf Malpica de Bergantifon. Die Juniorchefin spricht deutsch, sie hat 4 Jahre Politikwissenschaften in Berlin studiert. Der Platz unter hohen Pinienbäumen mit herrlichem Nadel-Boden gehört der in Madrid lebenden Familie, ist nur 3 Monate im Sommer geöffnet und wird morgen geschlossen. Ein junges Paar aus Budapest ist auf der Weiterreise nach Portugal, er wird dort in einem Betrieb arbeiten. Wir genießen den Tag solange die Sonne scheint, dann wird es bitter kalt.

abends war es dann voller
abends war es dann voller
2700 vor Christus war hier auch schonwas los
Pedra de Arca: 2700 vor Christus war hier auch schonwas los

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Starker Regen in der ganzen Nacht, die Tropfen auf dem Dach sind sehr laut. Französische Nachbarn klappen ihren Wohnwagen zusammen und berichten, dass damit die Maut auf der Autobahn nur für die Höhe des PKW anfällt, wir zahlen deutlich mehr wegen der 3,05m! Wir fahren übers Land nach Camarifias, der Faro ist in den Wolken und die neuen hochaufragenden Windräder werden aufgebaut.

typischer Vorratsspeicher auf Stelzen unterwegs
typischer Vorratsspeicher auf Stelzen unterwegs
Fischzuchtfabrik
Fischzuchtfabrik
typische Küstenlandschaft
typische Küstenlandschaft

Weiter auf die andere Seite nach Muxia, wo wir mittags nach dem Aufstieg zum tatsächlichen und finalen Endpunkt des Camino real mit dem Denkmal an die Ölkatastrophe und zehn Jahre später an den Brand in der Kirche eine reizvolle Küstenlandschaft mit riesigen Felsen finden.

Mahnmal Ölkatastrophe und neu aufgebaute Kirche am Strand
Mahnmal Ölkatastrophe und neu aufgebaute Kirche am Strand
nur noch 31,329km bis Fisterra
nur noch 31,329km bis Fisterra
hier strandete der Öltanker
hier strandete der Öltanker
und vergiftete die Umwelt für Jahre
und vergiftete die Umwelt für Jahre
heute gibt es wieder Fischfang
heute gibt es wieder Fischfang

Danach essen wir lecker im A Marina (ohne www aber mit WIFI) jeweils eine Portion Pementos Padron, Pulpo a Feira und Cazuela Pescados, eine super Küche in moderner Umgebung!

Muxia Hafenpromenade
Muxia Hafenpromenade
Platzserviette
Platzserviette vom A Marina

Die Suche nach dem http://www.campinglagomar.es gestaltet sich zum Training im Rückwärtsfahren, der Platz ist toll gelegen, der benachbarte Strand mit Mündung eines Rio riesig und wenig genutzt, die Wanderung darauf sandig bis nass wegen der Flut und das Abendessen vor dem WoMo wieder klasse…

Campingplatz eigener Badestrand
Zugang vom Platz aus an den Badestrand
mit Süßwasserzufluss
mit Süßwasserzufluss

Ab 10:30 gibt es warme Sonne, vorher sind es 15/17 Grad draussen/drinnen, die Duschräume sind kühl, das Wasser lau, der Waschmaschinenversuch hapert, eine der beiden läuft nicht, die andere wie gehabt kalt. WIFI bleibt auch ein Fremdwort, trotz Sichtverbindung 50m zum Haupthaus und unser mobiles LAN ist aufgebraucht! Wir laufen deutlich nach Mittag in der Sonne los zum kleinen Leuchtturm, auch dort steht an einem Haus >se vende< wie oft zu lesen. Unsere pilgernde Tochter berichtet vom Grenzübergang aus dem freundlichen Portugal ins stolze Spanien L, diesen Eindruck haben wir manchmal auch, mit €U Geldern sind zwar alle Straßen saniert und sicher vieles andere auch, aber wir Touris bleiben halt zeitlich geduldete Fremde, saisonbedingt auch nur 3-4 Monate, Mai und September sind schon Nachsaison, auch hier endet diese am 15.09.!

"Leuchtturm

Morgens um 9Uhr ist es nicht wirklich warm mit 19Grad, dafür die Luft fantastisch! Wir fahren kurz nach 10Uhr los, kleine Straßen sind angesagt bis nach Cabo Fisterra, die letzten zwei Kilometerchen gehen wir zu Fuß!

ewiger? Jungbrunnen mit Tankstellen artigem Verkehr
ewiger? Jungbrunnen mit Tankstellen artigem Verkehr

Vorher sind wir im www.rutafinisterre.com in Cee – la Coruna eingecheckt, Camping und Hotel gegenüber im Familienbetrieb. Der Leuchtturm bietet eine Ausstellung mit teils unscharfen Fotos, kiloweise Knüddelchen wilder Bergziegen und noch mehr Touris.

Blick Richtung Atlantik
des Pilgers Blick Richtung Atlantik
des Campers Freude
des Campers Freude 0,00KM.

Langsam wird die Sicht klarer und die Sonne wärmer. Wir halten in Fisterra und essen in der schlichten einheimischen Kneipe Dona Lubina den wohl besten gleichnamigen Wolfsbarsch am Playa Langosteira. Neben uns speist ein Hausbesitzer aus Madrid, er hat zwei Hunde und schläft nur hier gut schläft und redet zu viel. Zurück auf dem Platz noch eine Wanderung am gegenüber liegenden Strand bei leichter Flut, an Unmengen von Miesmuschel Kolonien vorbei und mit den letzten Sonnenstrahlen, denn danach nieselt es. Wir lassen 2 Nächte auf dem Campingplatz in Santiago dC reservieren.

der Reisenden Aussicht
der Reisenden Aussicht
auch auf die Mitcamper
auch auf die Mitcamper

Erste Hilfe: Mit unserem jungen spanischen Nachbarpaar deren Quecha Zelt zusammenge8et, nach der regenreichen Nacht war das schmutzig aber kam schließlich in den Kofferraum! Die frühe Morgensonne tut gut, aber die 25-30 Grad in Deutschland wären uns lieber, you can`t always… Per Bus nach Fisterra zu Fest der Schutzpatronin der Schiffer an der Kapelle aus dem 12.JH mit Prozession und Dudelsack samt 3-tägigem Stadtfest am Hafen.

Bucht von Fisterra
die Bucht von Fisterra,
die alte Apotheke und
die alte Apotheke und
der Hafen mit dem beginnenden Fest!
der Hafen mit dem beginnenden Fest und
die Prozession der Schutzpatronin der Fischersleute
die Prozession der Schutzpatronin

Nach der Rückkehr zur gemischten Fischplatte im familiären Hotel gegenüber, kein Highlight aber dafür ein fantastisches Ambiente, wie die wohl die Menues für €200.- verkaufen??? Hauptsache der people liked es…

Speisesaal
Speisesaal
und was übrig blieb
und was übrig blieb
links oben das Hotel am Strand, rechts der Fonhalter
links oben das Hotel am Strand, rechts der Fonhalter
und unten der Strand
und unten der Strand

Die Küstenstraße über Muros gehört mit zu den schönsten unserer Reise! Gegen 13Uhr sind wir in SdC angekommen, die Reservierung hat super geklappt. Um 19.30 Uhr soll der 50kg Weihrauchkessel pendeln, mal sehen ob wir das Ereignis schaffen: An der Kathedrale herrscht Jahrmarktstimmung, kein Einlass wegen Überfüllung, die Altstadt pulst, wir finden ein Plätzchen für ein Bier in der http://www.cerveceriaruabella.com mit 4 Sorten vom Hahn todos los dias und den Weg zurück ohne Bus.

Küste
Küste
und Waldbrände
und Waldbrände
Tourist an der Kathedrale ohne Einlass
zuviele Touristen an der Kathedrale ohne Einlass
Kneipe ohne Ruhetag
Kneipe ohne Ruhetag

Fin del camino! Wir treffen Tochter und Freundin an der Kathedrale vor dem Parador, sehen traditionelle Trachten und hören riesige Trommeln in der Altstadt und beide Pilgerinnen verzichten heute wegen Andrang auf das Zertifikat, zurück geht es mit dem Bus. Der Kühlschrank läuft glücklicherweise wieder nach mehr horizontalem Platzwechsel, denn zu schräg mag er nicht! Das mobile Kühlen und die Toilette im WoMo sind für uns einfach unverzichtbar!

heute geöffnet
heute geöffnet
auch von der Nordseite
auch von der Nordseite
festlicher Umzug
festlicher Umzug

8 Uhr, wir nehmen die Landstraßen nach Arcade und frühstücken die mitgebrachten Brötchen auf der Mole mit herrlichem Blick über die Bucht, die Pilgerinnen saßen auch schon hier auf dem Camino. Weiter über Vigo (neuer riesiger Krankenhaus Komplex) zum ersten Campingplatz vor Baiona (nein, zu viel Sand und Wind, zu viele Leute) und zur restaurierten Mühle mit TV Antenne auf dem www.campingmuino.com direkt an der Atlantikküste: Kompletter Aufbau mit Zelt und was hinten in der Garage sich bietet, direkt auf dem Steilufer mit mächtigen Wellen, die sich in felsenübersäten Uferbereich brechen, unterbrochen von feinen Sandplätzen zum sonnen. Wir genießen in der Sonne Thunfisch, Hühnerbrüstchen und grünen Spargel aus der Pfanne, plus sehr kräftigem Salat und mehr. Der Sonnenuntergang vom Platz aus wirkt fast mystisch, wenn man der Musik des Atlantiks lauscht, und nachts wird man davon auch wach 🙂

CP mit harter Küste
Campingplatz mit frischem Küstenklima

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Früh morgens holen die Fischer draußen zwischen den Brechern ihre Körbe ein, kleine rote Ballons markieren die Positionen, wo man zunächst auch Untiefen wegen der Schaumkronen vermutet. Dann die Entscheidung beide Frauen zu Fuß und der Kniekranke per Bike: Wir treffen uns nach meinem Rundgang um die Festung in Baiona mit dem Fahrrad und laufen in die Altstadt, um dort in einer Seitenstraße Tunfisch und klasse Rinderlende zu essen. Am Nachmittag wird das Wetter ist stürmisch und mäßig warm, Baiona liegt doch deutlich geschützter! Wir packen alles zusammen, und in der Nacht beginnt ein Unwetter ohne Gleichen!

Bike ja Boot nein
Bike ja Boot nein
Baiona Bay
Baiona Bay
Carnes, Pescados, Pastas oder Tapas -alles lecker
Carnes, Pescados, Pastas oder Tapas – alles lecker
auch das galizische Steilküstenbier 1906!
auch das galizische Steilküstenbier 1906!

Nach der bisher schlimmsten Nacht mit Angst um Zelt, WoMo und den Küstenhang, bei riesigen Regenmengen mit einer Stromabschaltung hier am Rand, wenig Schlaf und viel Lärm draußen und auf dem Dach, bauen wir in der Nässe das Zelt ab und verstauen alles irgendwie in der Garage, halt feucht wie wir selbst. Strom finden wir auf der anderen Seite, also ist der Kaffee und mehr gerettet, dann geht es endlich los im warmen WoMo die Küstenstrasse nach Süden, in Vila Nova über die Rio Mino Brücke und Landesgrenze nach Portugal und später auch auf die Autobahn (noch ohne prepaid Ticket) nach Lavra auf den www.orbitur.pt CP Angeiras, einem der 23 Plätze von Orbitur in Portugal und Spanien, das Unternehmen startete 1960. Wir finden einen lauschigen großen Platz im hinteren südlichen Bereich unter Bäumen und nahe dem gut ausgebauten Sanitärhaus. Später wird die angrenzende und reservierte plane Wiese darüber von WoMos genutzt! Kein TV Empfang wegen der Bäume, und ibs. nachts dafür regen Flugverkehr vom naheliegenden Flughafen. Dorthin geht es auch umgehend mit dem Taxi, um den vorgebuchten Mietwagen abzuholen, der sich mit zusätzlichen €100.- für die Woche Vollkasko keinesfalls mehr als Schnäppchen (€150 all in?) darstellt. Wir fahren erneut in die größere Nachbarstadt zur größeren CTT Post und warten dort wieder lange, bis wir endlich zwei 10€ Teletickets (20er waren alle) für die WoMo Autobahn Nutzung erstehen können, zum Glück bei einem Postler, der Deutsch studiert hatte und uns mit einer gezielten Aktivierung verwöhnt! Danach gibt es Lachs und Weißfisch und eine große Pfanne mit Gemüse plus einem Möhren Spinat Salat. Es wird für längere Spaziergänge oder draußen sitzen zu früh kalt, wir gehen früh schlafen, ich verwende wegen Hundegekläff und Flugzeugen selbstgemachte Ohrenstöpsel aus Papier.

Gui
Guimaräes
mit typischer Architektur
mit typischer Architektur

13/15 Grad außen/innen, wir sind noch lange nicht in der Sonne! Die Douro Fahrt wird wegen Distanz und Wetter dort verschoben, wir einigen uns auf nur 70Km bis Guimaräes, der ehemaligen Hauptstadt und Sitz mehrerer Syndikate, mit vielen alten Häusern und einem fast gänzlich erhaltenen Kern. Erster Anlauf zum Frühstück eine Konditorei: 3 herbe Teilchen plus 2 süße plus 6 Café kosten unter €15! Nach dem langen Stadtrundgang fahren wir weiter nach Braga: TERRITORIO Expandido nennt sich die open air Gemeinschaftsausstellung von 27 (!) Fotografen zu vielen von Menschen verursachten Problemen, harte Kost!

Braga
Braga
mit typischer Architektur
mit typischer Architektur

Bei der Rückkehr essen wir im Strandlokal O Filipe de Angeiras Pulpo und Schnecken mariniert, Dorade und Wolfsbarsch als klasse Frischfisch mit Pellkartoffeln und trinken einen Weißen Hauswein! Später dazu mehr…

Strand
Strand von Angeiras
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O Filipe Petisqueira Restaurante

Regen die ganze Nacht, mit Lufthansa Ohrenstöpsel auszuhalten. Aus unserer Strandwanderung wird wohl nichts, es regnet wie bestellt und alles trieft, seit gestern Abend haben wir die Heizung an, so bekommen wir nicht nur warme Füße sondern auch trockene Handtücher. Ab nach Porto resp. Vila Nova de Gaja http://www.taylor.pt, Taylors ist einer der älteren der rund 30 Produzenten erstklassischer Portweine. Die €12 für die Führung ohne Führer aber mit Audio Guide ist ebenso verständlich wie vollständig, danach gibt es rot & weiß zur Verkostung und mehr gegen geringe Gebühr. Dazu siehe auch hier einen weiterführenden Bericht!

TAYLOR`S 20
TAYLOR`S 20

Für uns eine prima Vorbereitung auf die geplante Fahrt zum Douro Gebiet. Leider können wir das hauseigene Restaurant um 2:45 nicht mehr besuchen, da es ab 3Uhr schließt 😦 wir sind ersatzweise am Ufer entlang zum Tasca do Cais Grill (Prego em Prato je 10.-) und auch über die eiserne Brücke Louis I, die ein Schüler von Eiffel gebaut hat, zum anderen Ufer zu einer kleinen Stadtwanderung in das alte und von Touris überlaufene Porto, s.a. http://portugal-libelle.com/stadt/porto-bruecken.html mit Ausklang vor dem WoMo, aber bei frischen Temperaturen.

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Tasco do Cais Grill
typische Einrichtung
mit der typischen Einrichtung und davor
historische Holzkähne für den Weinfass Transport und Portos berühmte Brücke
historische Holzkähne für den Weinfass Transport und Portos berühmte Brücke

6Uhr OZ (7MEZ) 13/15 Grad out/in bei gewohnt hoher Luftfeuchtigkeit, verbunden mit viel Nebel, wir starten trotzdem die Rundfahrt, es kann und soll ja sonniger werden! Die erste Hürde ist die belebte AB bis nach Porto, danach erfreuen wie oft viele kleine Straßen und es dauert eine Weile, bis wir der >Rota do Romanico< http://www.rotadoromanico.com/vPT/QuemSomos/ARotadoRomanico/Paginas/ARotadoRomanico.aspx folgen und damit dem mächtigen Rio Douro Fluss aufwärts. Noch lange sind keine Weingärten erkennbar, dafür extrem hohe Schleusen, deren Staumauern eher an Talsperren erinnern.

Douro Schleuse
Douro Schleuse

Nach dem Überqueren kommen wir in das erste Reservat mit Höhen um 1221müM und fantastischen Ausblicken. Mittagsziel ist Pinhao, das mittlere Zentrum der drei Douro Wein Anbaugebiete: Solche großen, hohen und steilen Weinberge kannten wir bisher nicht, die Ausdehnung ist gewaltig! Wir essen auf der hohen Terrasse mit Ausblick im schnieken www.lbvhousehotel.com, vor dem Lokal wartet der Luxusliner auf die Gäste für die Douro Fahrt. Der Rundgang durch den eher touristischen Ort ist ernüchternd weil wie oft Gebäude teilweise dem Verfall nahe sind. Diesen findet man auch auf stillgelegten Quintas und manchen aufgegebenen Wein Terrassen ohne Anbau, sei es das ungenügende Mikroklima oder die enorme Mühe bei der Bewirtschaftung als Hintergrund.

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Rota do Romanico mit vielen Waldbränden in den Hochebenen
und Weingärten
und Weingärten
grüne Weinberge
grüne Weinberge
unten am Fluss
unten am Fluss
von gewaltigem Ausmaß
von gewaltigem Ausmaß
Mittag!
Mittag in Pinhao
Ausblick
mit Ausblick
auf die Douro Schleife
auf die Douro Schleife
nicht jede Quinta scheint
nicht jede Quinta scheint erfolgreich
manchmal geht es eben bergab oder auf?
manchmal geht es eben bergab oder bergauf?
herrliche Fliesen am Bahnhof
herrliche Fliesen am Bahnhof
Weinberge bis in höchste Höhen
Weinberge bis in höchste Höhen

Einkauf im Weinladen beim Deutsch sprechenden Besitzer, mit der Aufklärung über die Portwein Herstellung: Die Gährung der Maische wird nach 3 Tagen gestoppt durch 4:1 Zugabe von knapp 80%igem Weingeist aus Frankreich oder Spanien, so dass der Alkoholgehalt fast vollständig vom sogenannten >Aufspriten< kommt und der für den Geschmack wichtige Zuckergehalt aus den Trauben stammt! Uns hat ein Sauvignon aus dem Douro zu Mittag ehrlich gut geschmeckt. Sein weiterer Tipp für den Besuch großer Wasserfälle führt uns ins zweite Biosphären Reservat auf noch etwas höhere auch erstklassige Straßen, auch mit Eiskristall als Warnung, und in weitläufig fast unbewohnte Gebiete in herrlicher Nachmittags Sonne. Wir kehren über die AB zurück an den Strand und essen wieder im O Filipe, in dem >house oft he setting sun< ist Fisch so klasse wie der Sonnenuntergang mit vielen Möwen und ganz wenig Wanderern, im Lokal ist es rappelvoll von alten Herrn, im Restaurant von jüngeren Familien! Ausklang und Repetition vor dem WoMo…

Dorade
Dorade
frisches Gemüse
frisches Gemüse
Pellkartoffeln
Pellkartoffeln im
The House of
>The House of
the Setting Sun
the Setting Sun<

12/14 Grad trotz Sonne, es wird Herbst da draußen! Frühstück vor dem WoMo in der 11Uhr Sonne! Leider haben wir den schattigsten Platz gewählt… Ab nach Porto in das zentrale Parkhaus und zu Fuß durch die Innenstadt, kleines Mittagessen am Ufer im Café do Cais, (ich) mit der Bahn hinauf und oben über die Stahlbrücke zum anderen Vila Nova Ufer und danach zurück auf die Porto Seite, zur Kathedrale und zurück zum enttäuschenden Matosinhos Fischerviertel, Einkauf im Supermarkt und Reservierung im O Filipe (3 mal in vier Tagen), vor 19Uhr entlang des Fischer Ufers dorthin und Dorade vs. Steinbutt mit Kohlsuppe vorher und Pellkartoffeln samt Kohlgemüse genossen und lange vor Mitternacht müde ins Bett.

Porto`s historische Trambahn
Porto`s historische Trambahn
Wohnungen in der City
Wohnungen in der City
vvvv
Auslauf des Dreimasters nach Amerika
wwww
der aktuelle Bahnverkehr über den Douro
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von der anderen Seite aus
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dei zweispurige Brücke
zzzz
Porto von oben
und wieder Fliesen im Bahnhof
und wieder Fliesen im Bahnhof
Abschied vom Praia de Angeiras
Abschied vom Praia de Angeiras
mit seinen Fischern
mit seinen Fischern
und deren Fang
und deren Fang
auf dem Grill im Filipe
auf einem der drei Edelstahlgrills im Filipe
am Strand
am Strand
bei Sonnenuntergang
bei Sonnenuntergang

Rückflugtag der Pilgerin, wir fahren nur zu zweit zur Mietwagen Rückgabe am Flughafen: 850km + 250 im WoMo, igs. eine beeindruckende Fahrzeit samt Eindrücken! Fazit Lavra hat was, und das mächtig, wir waren noch nie so lange auf einem Platz, der Strandweg vorbei an der Fischersiedlung und der Sonnenuntergang gestern waren beeindruckend!

Rückreise Portugal Spanien Frankreich Deutschland:

Gemächliche Abfahrt gegen 10Uhr, die Belgier haben ab 6Uhr gelärmt und sind ab 7Uhr losgefahren, der Platz um uns herum ist um 9Uhr leer. Beim chemWC treffe ich einen Camper aus Wales, frage ihn nach Llanelli (ich war als Student mal in Südwest England) und tatsächlich lebt er dort nur 5km entfernt! Wir beschließen nur 22km bis zum CP Rio Alto http://www.es.orbitur.pt zu fahren und finden dort unzählige landwirtschaftliche Betriebe mit weitflächigem Gemüseanbau vor. Nach Info laufen wir durch zwei Tunnelröhren durch die Dünen zum Strand und nördlich weiter entlang nach Apulia, um dort Mittag zu essen im gleichnamigen modernen Restaurant http://www.facebook.com/RESTAURANTE-PAREDAO-168629346554771/: Geräucherten Bacalhau a Paredäo mit Gemüse, zuvor Langusten und die geliebten Rundkäse, mit einem barrique ausgebauten Douro Weißwein und danach laufen wir wieder zurück, ein irres Erleben der Küste mit feinstem Sandstrand und farbigen kleinen Steinen. Aufräumen und ein Schwatz mit zwei Nachbarn, die schon immer länger unterwegs sind, und morgen rund 540km bis nach Burgos?

Tunnelröhre
Tunnelröhre
durch die befestigte Düne
durch die massiv befestigte Düne
vor den Röhren
vor den Röhren
kleine Rinnen
kleine Rinnen
im weitläufigen Strand
im weitläufigen Strand
weiße Rose einer Meerbestattung
weiße Rose einer Meerbestattung
A Strandpromenade mit vielen Windrädern
Apulia Strandpromenade mit vielen Windrädern
se vende
se vende
Baccalau fungiert
Bacalhau fumiert
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im Paredäo

Die Nacht war kurz, Kopfkino ab 3Uhr, dafür WIFI 🙂 früher Aufbruch gegen 8:30 Ortszeit, AB bis Guimaräes wg. Aufladung, danach Straßen bis Chaves, herrliche Berglandschaften mit 10-15km langen Brandflächen samt Brandgeruch, einmal hat das Feuer eine Ortschaft erreicht und viele PKWs zerstört: Welche Zukunft haben die Einwohner, wenn die Waldbrände jedes Jahr drohen?

großflächige Waldbrände
großflächige Waldbrände
bis in die Ortschaften
bis in die Ortschaften

In Spanien (wieder MEZ) nehmen wir die gebührenfreie und wenig frequentierte Autobahn, fahren durch ellenlange Prärie, ab und zu sehen wir Rinder oder Mais- und Sonnenblumenfelder. Auf dem kommunalen und schönen CP www.sahagun.org direkt neben einer großzügigen Sportanlage sehen wir ca. 20 mal einen Hubschrauber mit Wassersack zur Brandbekämpfung ganz in der Nähe aufsteigen, den aufsteigenden Rauch konnten wir schon bei der Anfahrt erkennen. Der anschließende Stadtrundgang zeigt eine Altstadt mit wohl römischen Fundamenten, oft in bedauerlichem Zustand, mit schönem Zentralplatz aber sonst wenig Reiz, viele der alten Geschäfte oder Werkstätten sind einfach schon lange geschlossen und verlassen. Zukunft?

römische Brücke, heute auch Camino
Sahagun`s römische Brücke, heute auch Camino

9/10 Grad dafür Sonne, Truma läuft! 9:30 Abfahrt Richtung Burgos 140km über die AB, wir sehen mächtige und meist abgeerntete Felder und wieder wenige Dörfer, hier möchten wir nicht leben! Vor der Universitätsstadt wird die Landschaft hügeliger und dadurch abwechslungsreicher. Die Fahrt durch die Stadt verspricht viel! Angekommen finden wir einen großen (städtischen) CP www.campingburgos.com samt Parzelle mit TV und bezahlen für 2 Tage. Aus dem Ausflug in die 3km nahe Innenstadt wird heute noch nichts. Nach einem schönen Frühstück neben der Laika wagen wir einen kurzen Spaziergang zum artifiziellen Sandstrand, einem Naherholungsgebiet vor allem für Einheimische und Radfahrer, die auch gerne den Biergarten des Lokals nutzen. Wieder ein paar Gespräche mit Nachbarn, ein Camper hat sich am ersten Tag Rippen gebrochen mit Lungenperforation, Hundi wacht den Tag alleine und wartet auf Frauchen, ein britisches Paar fährt mit nur 4 Monaten Arbeit pa durch Europa und haben im Norden von München gelebt und Immobilien in England. Er fühlt sich als Bayer und meint, man kann den Sommer mit Reisen nach Süden verlängern 🙂

herrliche Flora
herrliche Flora

In Frankfurt ist es bereits kalt, Camper Nachbarn berichteten von einer Woche schlechtem Wetter bei der Anreise – da hatten wir igs. doch Glück trotz Frösteleien und Schauern! Mit dem Bus 12:45 nach Burgos? Ja, mit der singenden Frauengruppe, gute Laune unterwegs. Fahrtickets für 0 anstelle einem €uro, Altersrabatt? In Burgos angekommen, suchen wir die Orientierung und finden erst mal die Camperin, die ihren Mann mit 3 Hunden 3 Stunden hat warten lassen 😦 und die Kathedrale, die ein Stadtviertel einnimmt: Eine Kirche mit Unterkathedralen und vielen (21?) Sakristeien, die immer wieder umgebaut und damit anderen, sprich neuen damals bedeutenden Zeitgenossen als Grabmal für die Ewigkeit dienten: Eine derartige Kirche haben wir noch nie gesehen, allein der einfache Kreuzgang hat es uns angetan…

Burgos 21 Kathedralen Stadtviertel
Burgos 21 Kathedralen Stadtviertel
Pracht überall
Pracht überall
Orgel und Holzgestühl
Orgel und Holzgestühl
Blick vom Kreuzgang aus
Blick vom Kreuzgang aus
Kreuzgang innen
schlichter Kreuzgang innen
Rincon Restaurant
Rincon Restaurant
mit Blick von der Terrasse auf die Kathedrale
mit Blick von der Terrasse auf die Kathedrale

Zur Stillung profaner Bedürfnisse sind wir ins www.rincondeespana.com um Especialidades Castellanas (Menue 16,50€) zu genießen, die gleichnamige Suppe mit Blut- und scharfer Schweinewurst und eine Seebrass gegrillt erster Güte, dazu einen 2012er Weißen Barrique ausgebaut, eine Klasse für sich! Der weitere Weg durch die Stadt zur Mittagszeit bis 17 Uhr ist so interessant wie beschwerlich, wenn zwei pralle Einkauftüten dabei sind und kein Bus fährt, muss ein Taxi her: Auf dem Platz wird verstaut, der Abend erfolgt im Womo.

außerhalb der Stadtmauern
außerhalb der Stadtmauern
Stadttor
liegt das Stadttor
das der Künstler
das der Künstler
grafisch festhält
grafisch festhält
mafiöse Einladung :-)
mafiöse Einladung 🙂

Wie gestern machen die Nachbarn Krach mit früher Abreise ab 7Uhr, der Platz ist Durchgang und der Zeltaufbau für die Camper Fete am Wochenende durch das Militär samt Musikprobe am gestrigen Abend auch Grund zur sowieso geplanten nebligen Weiterfahrt von ca. 390km, später durch Wein hügeliges Gebiet nach Pamplona A12 => Autovia del Campino de Santiago, danach bei Sonne die landschaftlich fantastische Bergstrecke N135 durch beide Baskenländer mit Einkauf im kleinen aber historischen Supermarkt Dendaberri in Burguete.

am Euro auf 801m Höhe
Kiosk für die Pilger am Erro Pass auf 801m Höhe
mit eindeutigen Tipps zur Partnerfindung
mit eindeutigen Tipps zur Partnerfindung
auf wenigen qm verbirgt sich ein riesiges und günstiges Angebot an Lebensmitteln und mehr
auf wenigen qm verbirgt sich ein riesiges und günstiges Angebot an Lebensmitteln und mehr seit 1915

Weiter über die N933 auf französischer Seite bergab und bergab und ab Orthez die langweilige N817 bis nach Lescar auf den www.camping-terrier64.com für €18,85 mehr Wert ist er auch nicht! Allein die Platzwahl und der Stromanschluss wurden so umständlich erklärt, dass der nachfolgende Franzose sich über unsere Hilfe gefreut hat! Wichtig für das Team ist wohl nur, ab 5 Uhr gemeinsam an der Bar (0,25 Bier 2,50) zu rauchen. Die Begegnung mit zwei Ziegenböcken hingegen gestaltete sich ausgesprochen freundlich, wir füttern mit Grünzeug! Etwas müde aber glücklich essen wir draußen, das Wetter bleibt warm und wasserfrei! Wir duschen abends um früher losfahren zu können.

typische Landstrasse
typische Landstrasse

Abfahrt gegen 8:30, Ankunft in Carcassonne 15:30 nach 280km: Bis Tarbes die N817, dann die A64 bis Martory, danach die bergige, landschaftlich super schöne grüne N117 über St.Girons nach Foix, bis Pamier die schnelle 20 und letztlich die kleine 119 bis zum 2. Mal www.campingelacite@carcassonne.fr mit äußerst freundlichem Empfang durch die Holländerin und guten Tipps für den Nachmittag: Erst ein Essen draußen mit einer Karotten Paprika Tomaten Pfanne und dazu zwei große Kabeljau Filets und danach zu Fuß in die Altstadt, über die historische Brücke, an der kleinen Kirche vorbei in die Quadrate mit den engen Gassen, die teilweise von Autos befahren werden. Wir besichtigen die große Kirche während einer Messe und Le Celt als Szenekneipe (1664 blanc – frisch hopfig trüb – 0,5 5,60 bisher max.) mit interessantem jugendlichem Publikum. Der Abend vor dem WoMo war dann wieder solo und etwas länger, morgen früh schlafen wir aus. Für die Nacht steht Gewitter und Sturm an, mit Regen morgen ab 14Uhr.

Carcassonne alte Kathedrale im Karree der Altstadt
Carcassonne`s alte Kathedrale im Karree der Altstadt
die Bäckerei hat davor die Außenterrasse
die Bäckerei hat davor die Außenterrasse
Dart im Le Celt
Dart im Le Celt
am Flüsschen zurück
am Flüsschen zurück
die Festung bei Nacht
die Festung bei Nacht

Wir frühstücken draußen und starten zur Festung, haben dort einen erneuten Rundgang mit viel weniger Touries als zuvor, jeder ein Edelweiß Bier (blanche 0,5 7,70€) und mein iPhone6+ hat leider kein Netz mehr, weil IOS10 mit 1,2GB installiert werden soll, wie denn? Also Neustart und es läuft auch ohne Update… Anstelle nächtlichem Gewitter und Sturm samt Regen heute nur ein paar Tropfen und das bei 22/24Grad also angenehm!

man gönnt sich ja sonst nichts
man gönnt sich ja sonst nichts