kleine Dinge ganz groß – Nahaufnahmen mit dem iPhone6+

Die fotografischen Vorteile eines iPhones

von links oben, Cullmann CB2 Saug-Stand und MUMBI Case im Rollei Rahmen

möchte ich nach den mir bekannten Versionen 4, 4+, 5s, 6+ und 7 nicht weiter betonen. Hier geht es um Repro- oder Nahaufnahmen und die mal nicht aus der Hand! Drittanbieter verkaufen jede Menge an Zubehör, es gibt bisher wenig, was ich wirklich notwendig finde: Dazu gehören ein relativ weiches und damit Schock absorbierendes MUMBI Case zum Schutz der empfindlichen runden auslaufenden Gehäuseränder, verschiedene Saugfüße von Cullmann, nicht nur kleine für das Navi oder Smartphone, sondern auch ein großes für die dSLR mit leichtem Glas. Hier im gezeigten Versuch kam ein stabiler Rollei Rahmen für das 6Zoll große 6+ zum Einsatz, das per Rändelschraube in Gummilitzen schonend und sicher fixiert wird.

von rechts oben Rollei Rahmen mit Rändelschraube, 10 Die Linse und M2 10mm Schraube

Sinnvoll ist, wie oft im mobilen Leben, die Ausrichtung per Wasserwaagen App, um zusätzliche Verzeichnungen zu den Brennweiten typischen gering zu halten.

DualLevel App

Wer ganz sicher gehen will, nutzt noch den Kabel- oder Funkauslöser von der Selfy Stange.  

iPhone6+ so nah wie geht
+2 Dioptrien
+10 Dioptrien
+12 Dioptrien – alle Aufnahmen bis her mit der Nahlinse am Kameragehäuse

Wie man deutlich erkennt, nehmen die optischen Verzeichnungen von Tonnen im Original bis Kissen zu, während die Abbildungsgröße halbwegs bleibt, was dem Autofokus geschuldet ist. Ganz zufrieden bin ich damit nicht!

+10 Dio mobil, also zwischen Objekt und Objektiv so bewegt, dass der AF funktioniert und keine Vignettierung entsteht 🙂

Eine Abhilfe brachte die Nahlinse mobil zwischen Schraube und Objektiv, mit visueller Kontrolle, trotz 10 Dioptrien bleiben sogar die Kissen förmigen Verzeichnungen gering. Das iPhone ist weder der Renner im Nah- als auch im Teilbereich, nur lässt sich mit (meinem bereits vorhandenem) Zubehör eine immerhin reduzierte Abbildung bis 50x65mm (HxB) anstelle der originalen 65x90mm als Nahgrenze erreichen. Nebenbei, Versuche in Richtung Tele brachten bisher keinen Erfolg, bleibt nur näher ran oder croppen.

iPhone 5s (Aufbau) und 6+ (Schraube) ooc

© slowfoto.de

ToGoPod oder öfters dabei als bisher?

Lisa Indoor in Repro Position

Ehrlich, ein Stativ hatte ich nur zu Zeiten des Kodachrome 25 dabei… Danach stand das Stabile zuhause und das Leichte daneben. Mittlerweile nehme ich sogar ein Blitzgerät mit (5D/II).

Stefan Traumflieger hat in seiner unnachahmlich noordisch-trockenen Art (m)ein neues >immer öfters dabei< Stativ vorgestellt: Die spontane Entscheidung für Lisa Outdoor (das Teil heißt wirklich so) fiel, weil die drei Beine umzuklappen sind, also das Umstecken der Mittelsäule entfällt, wenn die Kamera mal unters Stativ soll. Genauso wird Lisa transportiert, auf knapp 40cm zusammengeklappt und zwei Flaschen Mineral schwer. Die schwarze Transportasche dazu ist wertig, der Kugelkopf stabil. Die dünnen 4. Unterschenkel bleiben at work drinnen und die Höhe reicht so auch noch für 180cm Fotografen. Ergänzt mit der Novoflex Panorama Platte und ggf einem Manfrotto 330 Winkel für Hochformat oder den exakten Nodalpunkt habe ich ein veritables Teil für meine Anforderungen (Panoramen, Standort, Vergleiche, Zeiten auch weit unter 1/20sec). Zum präzisen Aufstellen hilft die brauchbare Libelle (Wasserwaage), zur weiteren Stabilität der Haken am unteren Ende der Mittelsäule. Das Video ist selbsterklärend, deshalb verzichte ich ausnahmsweise mal auf mehrere eigene Bilder, viel Spaß beim Anschauen:

http://www.traumflieger.de/desktop/videos/video_stativ_togopod_outdoor.php

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