SÄNTIS – der 2502m Berg

Säntis der Berg

Bahnhaltestelle
Schmalspur Bahnhaltestelle – bergab beginnt die dritte Zahnradspur

Wählt man die 76km Wegstrecke von Bregenz (427müM) über Emmental zur Schwägalp auf 1.350müM hinauf, erfährt man ab Altstätten eine wunderschöne Bergstrasse mit zunächst Ausblicken und einer parallelen Schmalspurbahn, später einsamen Serpentinen bis zur Passhöhe um zuletzt einen der großen kostenfreien Parkplätze vor der Talstation der Schwebebahn zu erreichen, Berg+Talfahrt kosten den Erwachsenem €41.

Talstation und Hotel
Talstation links und Eingang dazu, rechts Hotel mit Restaurant

Dazu haben wir einen verkehrsarmen Sonnentag im Dezember mit wenigen Besuchern abgewartet. Die halbstündigen Auf- bzw. Abfahrtszeiten am Nordhang des Säntis ermöglichen eine unproblematische Einteilung der wenigen winterlichen Sonnenstunden.

da geht es los
hier unten geht es los
da oben geht es hin
da oben geht es hin
bald oben
bald oben
gleich ist es soweit
gleich ist es soweit

Mit der Schwebebahn nach weiteren 1122 Höhenmetern und nur 10min Fahrzeit bei ruhigen 22km/h angekommen, eröffnen sich ganz oben auf letztlich 2502müM verschiedene Terrassen und Ausblicke nicht nur in die Schweizer Bergwelt und auf das gesamte Bodenseegebiet – sechs Länder sind einzusehen und viele Viertausender zu erkennen. Berg- und Talstation bieten jeglichen Komfort und viele Informationen, das freundliche >grüezi< eingeschlossen!

Blich nach Norden
Blick nach Norden zum Bodensee
Blick nach Süden in das Schweizer Hochalpengebiet
Blick nach Süden in das Schweizer Hochalpengebiet
und als Panorama
und als Panorama bis nach Westen

Auch wenn oben wegen Schnee Wanderungen praktisch zu vergessen sind, so berührt die absolute Stille der Bergwelt fast mystisch und wird nur von den vielen großen schwarzen und Nahrung suchenden Raben unterbrochen, die bis auf den Nebentisch der Terrasse kommen, sobald der Gast das Tablett abgestellt hat 🙂 Von der Schwägalp aus sind top beschilderte Wanderungen in der nachmittäglichen Sonne unschwer möglich, schon der kleine Laternliweg bietet schöne Einblicke in die Natur und lässt sich gut für ein Picknick anstelle der Bartwurst plus Fritten für prohibitive SF22 auf dem Gipfel nutzen.

aa

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Für uns ist dieser Tag ein ganz großes Erlebnis geblieben. Visuelle Eindrücke sind wegen der überwiegend panoramischen Aussichten praktischerweise mit dem iPhone 6+ festgehalten, alle Aufnahmen sind ooc außer der Datenreduktion.

dieser Mast ist vom Bodensee aus gut mit bloßem Auge zu erkennen
dieser Sendemast ist auch vom südlichen Bodensee aus gut mit bloßem Auge zu erkennen

© slowfoto.de

Sonnenuntergang im November

Sonnenuntergänge sind oft der Alptraum bei Fotoserien 🙂 und zudem die dynamische Härte für Kamera Sensoren: In der KW46 herrschen in diesem Jahr weit vor der Wintersonnenwende spätsommerliche Temperaturen, die den angenehmen Aufenthalt im Freien ermöglichen, weil die Sonne noch viel Kraft hat. Wir nutzen die Zeitspanne von 16:40 bis 17:20 bis in die blaue (halbe) Stunde, um hier am Hegestrand in der großenteils naturgeschützten Bucht von Wasserburg B. die Sonne hinter den gegenüber liegenden Appenzeller Bergen mit der höchsten Erhebung, dem über 2.500m hohen Säntis, untergehen zu sehen und deren spiegelnde Lichter in den Wellen des Bodensees zu bewundern. Mit dabei die EOS 5Ds mit dem EF 4 70-200 L IS:

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Blick von Hegestrand auf das schweizer Ufer mit dem Säntis
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im Vordergrund der kleine Badestrand
Spiegelung im Fenster
hier dessen Spiegelung im Fenster
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Halbtotale
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nicht EOS sondern EAS – die Göttin der Abendröte

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Spiegelung
Im Fenster die Spiegelung…
yay
kurz nach Sonnenuntergang

yay

das war es...
das Lichtspiel draussen ist vorbei, die Gäste sind nun im Hegestrand 3

initial ISO 100 f120mm F7 1/400sec

typisch ISO 400 f200mm F4 1/200sec

final ISO 3.200 f70mm F4 1/60sec alle aus der Hand

alle Aufnahmen ooc außer Datenreduktion auf 1.000 x 1.5000 und max 250KB

© www. s l o w f o t o .de