iPhone – erste Schritte der Bildbearbeitung mobil

…wenn es schnell geht in 30 Sekunden

In meinem Beruf war ich auf der unendlichen Suche nach möglichst naturidentischer Farbwiedergabe und der Darstellung feinster Details, diese Phase ist Vergangenheit. Nunmehr steht die Bildaussage an erster Stelle und zwar umgehend, also möglichst ohne Bearbeitung am Rechner erst im zweiten Schritt. Mein iPhone 11 Pro Max bietet so viele Möglichkeiten, dass ich es mittlerweile für fast alle täglichen Situationen verwenden kann, und zwar von 13mm 26mm 52mm KBÄ per jeweiligem Objektiv bis hin zum 5fach DigiZoom => 130mm KBÄ! An der dSLR oder dSLM vermisse ich diese blitzschnellen Möglichkeiten, Fotos sofort und weitgehend final bearbeiten zu können und nicht nur mehr das. Dazu mein mittlerweile übliches Vorgehen mit den ersten Schritten vor (1.) und vor allem auch direkt nach (2.ff) der [Kamera] Aufnahme:

  1. [Camera+] – erleichtert Makros u.v.a.m. wie manuelle Einstellungen                                                                 
  2. [Bearbeiten] – Horizont prüfen ggf. korrigieren – Bildausschnitt wie vor – Belichtung ggf. optimieren (-> Schwarzpunkt!)
  3. [Snapseed] – auch am iPad wegen größerem Kontrollbild – Spiegeln –  Störungen entfernen, mit [Retouch] geht ebenfalls sehr gut
  4. [Focos] – beseitigt einen Brennweiten bedingten Nachteil (?) der in den Mobiltelefonen verbauten Objektive mit wenigen effektiven Millimetern recht gut, die Hintergründe werden digital aufgeweicht, m.E. nicht in der fixierten Güte einer Vollformat Festbrennweite mit F 1.4 bis z.B. 2.8 (Zoom), sondern variabel weil auch vom Abstand leider abhängig, für den allgemeinen Betrachter vielleicht unwichtig aber vorhanden! Und vor allem nachträglich per Fingerwisch ganz leicht und kontrolliert zu händeln…

IP11PM  und IP6+  div. [Apps]  Fast Resize 

(c) slowfoto.de

Slowfoto für die KW 07 2018

Secret Places

Malerwinkel >Snapseed auf dem Rechner

Wasserburger Bucht >Snapseed wie vor in SW

Ausblick >CameraNoir auf dem iPhone 

Der Hegestrand am Beginn des Naturschutzbereichs Malerwinkel / Wasserburger Bucht ist für uns eine der zahlreichen schönen Bereiche am südlichen Bodensee mit tollem Ausblick: sei es auf der Terrasse wie hier oder im großzügig verglasten Innenraum. Die Grenzlinie für Boote ist mit den Pfosten definiert, Fische und Wasservögel haben durch das seichte Ufer bedingt ein weites Refugium für sich. An sommerlichen Wochenenden ankern weiter draußen auch mal zahlreiche Jachten, die im Wasserburger Hafen dafür keinen Platz finden würden. 

iPhone 6+ Snapseed CameraNoir Fast Resize

(c) slowfoto.de

FAQS: (NIK) Snapseed – wo bekomme ich es noch?

Das fragt mich aktuell ein fotografischer und seit Urzeiten persönlicher Freund, der auch keine Stunden vor dem PC sitzen, aber die eine oder andere Unzulänglichkeit einer Bilddatei verbessern möchte!

mit NIK Snapseed Korrektur in ca. 30sec, Workflow siehe unten

JPG out of cam datenreduziert: Immenstadt Stadtschloss von 1550, Historant, Marktplatz

Seit NIK den Vertrieb der Suite eingestellt hat, gibt es bei Softonic noch einen kostenlosen Snapseed Download für win und IOS, mit der Einschränkung gegenüber der Urversion, RAW Dateien werden nicht mehr akzeptiert. Der alte Funktionsumfang scheint aber gesichert, hier nur kurz skizziert: Das Wesentliche bei NIK war die U-Point Technologie, die rudimentär in Snapseed enthalten ist, für eminent wichtig unter den Features halte ich Ambience (Lichtverschiebung) – Shadows (Schatten aufhellen) – Structure (Strukturen betonen) – Warmth (Bildwärme + -)  und natürlich Crop & Straighten für alles was schebb oder überflüssig ist. Aus meiner Anleitung 3 vom VHS Kurs hier der entsprechende Tipp für alles, was meine schnelle Arbeit am Rechner betrifft. Von meinem Vater (Fotojournalist) habe ich noch die Dunkelkammer kennen gelernt, heute ist das mit der Datei viel einfacher:

Frage: Wieviel Bildbearbeitung nutzt Du und wie archivierst Du Deine fotografischen Aufnahmen? 

Will ich fotografieren oder vor dem Bildschirm sitzen? Ich will beides im vernünftigen Verhältnis. Von Ausnahmen abgesehen nutze ich die JPG Engine der Kamera mit speziellen Bildstil und freue mich, wenn es keiner oder nur weniger Nachbearbeitung bedarf. Allerdings sind auch meine Aufnahmen oft nicht perfekt, was an der Kamera, dem Licht oder Motiv, den Umständen oder mir lag 🙂

Zum notwendigen Equipment ist vieles schon gesagt, ebenso zum Kopfkino vor der Aufnahme. Hier mein Weg, nachdem die Aufnahmen auf dem Rechner gelandet sind. 

5 Punkte nach dem Klick:

  • Geometrische Korrekturen bezüglich waagrecht resp. senkrecht und danach
  • Objektiv- und Standortfehler eliminieren oder umgekehrte Reihenfolge
  • Abschneiden oder/und Format (1:1 3:2 4:3 16:9 frei) ändern
  • Helligkeiten verfolgen und ggf. ändern (Ambience), Schatten aufhellen (Shadows)
  • Bildfehler (Dreck) entfernen, Strukturen verbessern (Structure + Sharpening) und speichern

Wenn ich keine für mich befriedigende Korrekturen erstellen kann, lösche ich auf die Aufnahme lieber gleich, als über Gebühr Zeit für die Bildbearbeitung zu verbringen.

A&O ist das Sehen von Motiven und mit welcher möglichst geringen Nacharbeit oder Umsetzung die vorhandene Aufnahme noch interessanter wird.

Wesentlich für mich ist der Faktor Zeit und das kritische Betrachten. Wer sich vor dem Auslösen keine Zeit für die interessante Bildkomposition nimmt, produziert letztlich zu viel Ausschuss.

Geometrische Patzer gehören zu den häufigen Fehlern beim Fotografieren, viele Kameras erlauben, ein Gitternetz einzublenden oder die entsprechende Mattscheibe in der SLR auszutauschen. Notfalls hilft der Bildrand oben und seitlich zum horizontalen und vertikalen Ausgleich. Eigene Standorte mit Einbußen können auf dem Rechner korrigiert werden, zu stark auseinander oder zusammen fallende Linien ebenfalls (DxO View Point). Zuvor eignet sich die präzise Nachentwicklung (JPG oder RAW) ebenfalls auf dem Rechner.

Bildfehler, die vom verwendeten Objektiv verursacht werden, können ebenfalls oft direkt in der Kamera oder besser, weil auch für viele Fremdgläser möglich, auf den Rechner nachentwickelt werden. Dafür muss man dann Geduld aufbringen, erhält danach ein sehr gut aufbereitetes Bild. DxO 11 ist ein probates Tool, das mittlerweile auch Elemente von DxO View Point enthält und als Testversion erhältlich ist.

Aufnahmen erstelle ich immer im größten Format 2:3 der Kamera oder 3:4 vom Händy, denn abschneiden ist immer noch möglich. Zudem ist die höchste Bildgröße mit geringster Kompression sinnvoll, denn diese kann man auch mit geeigneten Programmen (TOP für windows – Fast Resize für IOS) blitzschnell für das Versenden (z.B. 250KB bei 1.000×1.500) wandeln.

Nicht immer gibt es top vorhandenes Licht (=> AL), auch der Sensor macht nicht jeden Kompromiss mit. Zudem hat sich in dieser Richtung nicht wirklich viel getan, was die Entwicklung betrifft. Wenn möglich, hilft eine präzise Bildkomposition, den möglichen Kontrastumfang einzuhalten, ansonsten belichte ich zur Rettung der Spitzlichter lieber etwas knapper (-1/2LW) und arbeite die Schatten nach, was dort allerdings das Rauschen verstärken kann. Der Ambience Regler (NIK Snapseed) ist bei der Verschiebung der harten Kontrastverhältnisse oft ein Segen, die Aufhellung mit dem um -2LW reduzierten Blitz manchmal auch, vor allem, wenn dieser nicht auf der Kamera platziert ist. Dabei darf die Belichtungszeit nicht vom Blitz synchronisiert werden, sondern dem AL entsprechen!

Sensoren verschmutzen beim Objektivwechsel, weshalb das offene Bajonett immer nach unten zeigen sollte. Was die automatische Sensorreinigung nicht schafft, kann der vorsichtige Anwender selbst oder vom Fachmann entfernen lassen. Auch die Bildbearbeitung stempelt die Sensorflecken weg. Strukturen lassen sich durch zarte Anhebung verbessern (Snapseed), Nachschärfen ist für den Druck (Print) sinnvoll. Ebenso schwierig sind Farbtemperaturen zu beeinflussen, ganz schnell wird es dabei kitschig! Immer gilt, weniger ist hier oft mehr und deshalb vergleicht man mit dem Original ob die Änderungen noch im Rahmen liegen. Zum Glück gibt es noch die ENTF Taste 🙂

Die o.a. iPhone6+ Panorama Aufnahme erzeugt eine bis ca. 10MB Datei, die selbst bei suboptimalem Licht noch ein wenig Futter in den dunklen Bildpartien hat. Selbstverständlich leisten sehr gute Crop oder VF Sensoren mehr…

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Slowfoto der KW 07 2016

Winter ohne Schnee…

der kleine Bodensee - Mooslache
Mooslache – der kleine Bodensee

Um die Wasserburger Bucht, einem großflächig unter Naturschutz stehendem Bereich mit zwei öffentlichen Zugängen zum Bodensee, findet sich landeinwärts ein flaches Feuchtgebiet mit je nach Wetterlage kleinen oder größeren Wasserflächen. Der milde Winter mit starken Niederschlägen lässt die Miniseen anwachsen.

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slowfoto KW 19 2014

Auch in Hildesheim besucht der Tourist den Dom, wir waren 2009 hier im Kreuzgang, im Januar 2010 begannen Renovierungsarbeiten, im August 2014 soll der Dom feierlich wiedereröffnet werden:

out of cam
out of cam

DxO auto
DxO auto

Snapseed tune auto
Snapseed tune auto

Snapseed manuell
Snapseed manuell

Die EOS 5D begleitete mich schon viele Jahre, besonders gerne setzte ich 2009 das stabilisierte Standardzoom ein. Diese Aufnahme aus dem Kreuzgang stellt gegen 11 Uhr Frühjahrszeit eine grenzwertige Herausforderung für den Sensor dar. In der Nacharbeit habe ich zunächst mit DxO Bildfehler herausgerechnet, dann mit Snapseed tune auto und letztlich al gusto gearbeitet. Kritik?

Bilddaten:

– Kamera: EOS 5D
– Objektiv: EF 4.0 24-105 L IS
– Blende: F4
– Brennweite: f55mm
– Belichtungszeit: 1/250sec
– Empfindlichkeit: [ISO 400]
– Bildbearbeitung: ooc – DxO – Snapseed auto – Snapseed manuel – TOP

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slowfoto KW 18 1014

In Mainz besucht der Tourist die gotische St. Stefan Hallenkirche mit den Chagall Fenstern, wir waren auch im Kreuzgang:

out of cam
out of cam

mit DxO und ViewPoint
mit DxO und ViewPoint

mit Snapseed finalisiert
mit Snapseed finalisiert

Die kleine EOS M begleitet mich nunmehr seit knapp 4T Klicks, besonders gerne setze ich das stabilisierte 11-22mm ein. Diese Aufnahme aus dem Kreuzgang stellt gegen 14 Uhr Sommerzeit eine Herausforderung für den Sensor dar. In der Nacharbeit habe ich zunächst mit DxO Bildfehler herausgerechnet, dann mit ViewPoint weitere Linien parallelisiert und letztlich mit Snapseed al gusto gearbeitet. Kritik?

Bilddaten:

– Kamera: EOS M
– Objektiv: EF-M 11-22 IS STM
– Blende: F7.1
– Brennweite: f11mm
– Belichtungszeit: 1/100sec
– Empfindlichkeit: [ISO 100]
– Bildbearbeitung: DxO – DxO-ViewPoint – Snapseed – TOP

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slowfoto der Woche (KW 04 2013)

Brennweite 10mm Crop Sensor NIK Snapseed

unbearbeitet aus der Kamera
unbearbeitet aus der Kamera

mit NIK Snapseed optimiert
mit NIK Snapseed optimiert

– Kamera: EOS M
– Objektiv: EF-S 3.5-4.5 10-22
– Brennweite: f 10 mm
– Blende: F 5.6
– Belichtung: 1/40 sec
– Belichtungsmessart: Mehrfeld
– Belichtungskorrektur: keine
– Empfindlichkeit: ISO 320
– Entfernung zum Fokus: AF
– Bildart: JPG
– Bildstil: SNAPSHOT
– Bildbearbeitungen:  unbearbeitet und Snapseed – beide TOP

Meine Vorliebe für kurze Brennweiten verfolgt mich nicht erst seit dem ersten EF 20-35, zuvor waren es Rokkore mit 35, 28 und 24mm in der Kodachrome Zeit. Heute fasziniert mich für das Vollformat das EF 16-35 2.8 L und das hier verwendete leichte EF-S 10-22 am Crop Sensor. Dennoch bin ich mit den Aufnahmen out of the box nicht zufrieden, weshalb ich DxO gerne als erste Nachentwicklung angewendet habe. Leider gibt es aktuell noch keine Module für diese Sensor Objektiv Kombination. Deshalb habe ich meinen schnellen Favoriten NIK Snapseed eingesetzt.

Gerne lese ich Kritik-en zur Bildbearbeitung, man lernt ja nie aus 🙂

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NIK Snapseed oder die Suche nach dem leuchtenden Profil

 

– Kamera: EOS 5D²
– Objektiv: EF 4 70-200 L IS
– Blende: F8
– Belichtungszeit: 1/500 sec
– Empfindlichkeit: ISO 100
– Belichtungskorrektur: -0,5LW
– Brennweite: 85mm
– Entfernung zum Fokus: AF pre mit zentralem Kreuzsensor
– Belichtungsmessart: Integral mittenbetont
– Bildstil: Snapshot
– Bildart: JPG
– Bildbearbeitungen: DxO7 mit und ohne Snapseed – TOP

gegen 11:30 Uhr

Vollformatsensor, available light, Bildbearbeitungen, Schatten aufhellen in wenigen Sekunden mit NIK Snapseed (ca. € 10.-)

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slowfotos der Woche (KW 32 2012)

Dubrovnik gegen Mittag und zum Abend hin

http://de.wikipedia.org/wiki/Dubrovnik

– Kamera: EOS 5D MkII
– Objektive: EF 4 70-200 L IS
– Blenden: [Av] F2.8-4-8
– Belichtungszeiten: 125/250 sec
– Empfindlichkeiten: ISO 100
– Belichtungskorrektur: -0,5LW
– Brennweiten: 70-200mm
– Entfernung zum Fokus: AF pre mit zentralem Kreuzsensor
– Belichtungsmessart: Integral mittenbetont
– Bildstil: Snapshot
– Bildart: JPG
– Bildbearbeitungen: JPK – DxO7 –  Snapseed – TOP

Auf diese Aufnahmen musste ich sehr lange warten…

Vollformatsensor, available light, Bildbearbeitungen

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slowfoto der Woche (KW 29 2012)

DEAR PETER, LOOKING AT THIS PICTURE I FEEL LIKE TRAVELLING BACK THROUGH TIME AND STOPPING SOMEWHERE IN 1950… DUSKA O.

– Kamera: EOS 5D MkII
– Objektiv: EF 2.0 35mm
– Blende: [M] F8
– Belichtungszeit: 1/250 sec
– Empfindlichkeit: ISO 100
– Belichtungskorrektur: -0,5LW
– Brennweite: 35mm
– Entfernung zum Fokus: AF pre mit zentralem Kreuzsensor
– Belichtungsmessart: Integral mittenbetont
– Bildstil: Snapshot
– Bildart: JPG
– Bildbearbeitungen: DxO7 – Photostitch – Snapseed

Blick auf den Kanal zwischen Peljesac und Korcula von nevio camping bei Orebic aus gegen 12 Uhr mittags

http://www.nevio-camping.com/de/intro

Vollformatsensor, available light, Bildbearbeitungen, Panoramen

(c) www.slowfoto.de