Montaione in der Toskana

Wir mögen Landschaften und sind davon immer wieder fasziniert, die Toskana als eine der vielen ist von uns nach rund 750km und ca. 8 Stunden Fahrt erreichbar. In Tonda waren wir schon lange vor der Pandemie und planen auch gerne noch mehr, es gibt genug zu sehen, viel alte Bausubstanz und weitläufige Landschaften wechseln sich ab. Wandern auf italienisch (camminare, migrare, vagere) haben wir im Sprachkurs (so mehr wie möglich) gelernt, war vor Jahrzehnten eher unbedeutend, mittlerweile kann man es recht gut, unter Beachtung der vielen ausgewiesenen privaten Jagd Areale, zum Teil auf vorgeschlagenen Touren mit klarer Beschilderung: zu Fuß waren wir diesmal über 122km unterwegs! Gerne besuchte Städte alphabetisch: Carmignano – Castelfalfi – Castelfiorentino – Certaldo – Firenze – Montaione – Mura – Pistoia – Pillo – San Gimignano – San Vivaldo – Sughera – San Donato, die Fotos sind meist im chronologischen Ablauf, erste Eindrücke:

Wenn auch in größeren Städten die bekannten und üblichen Geschäfte nicht fehlen, findet man fast überall eine erhebliche Anzahl kleiner Läden, mit entsprechen selektiertem oder spezialisiertem Angebot, für uns Fundgruben wie die beliebten und bewährten Märkte, Supermärkte mit regionalen Angeboten sind ebenfalls vorhanden, die ganz großen oft eine Augenweite an Präsentation. Essen gehen ist durchaus eine Freude, als Beispiele dazu: in 50050 Montaione FI gibt es am südwestlichen Ende vom Ort, an einer Strassenkreuzung der Via Leonardo da Vinci 73 (wo sonst:-) eine Tanke mit Bedienung und Waschplatz, eine Bar mit opulenter Vinothek plus >La Terrazza< mit netter mittäglicher Speisekarte samt Weinen, ibs. von Einheimischen frequentiert! Für den wertigen Einkauf als Tipp: magere Fenchel Salami von Mattone Due aus Mura oder Kuh- und Ziegenmilch Käse aus Sughera, auch frisch ein Genuss! Unterwegs in Certaldo Alto waren wir endlich auf der Terrasse des L`Antica Fonte, hmm…

Fazit: wir haben uns nicht nur in Tonda, sondern auch im Restaurant La Casaccia wohlgefühlt, sind von freundlichen Menschen gut versorgt worden, haben den Ausflug und das Olivenöl Seminar genossen: die Außentemperaturen waren schon anregend 🙂

Zu allen Aufnahmen: meine sehr persönlichen Blickwinkel sind überwiegend im zeitlichen Ablauf, für mich ein >must<, weil die Reise dann wie im Film vor den Augen abläuft. Auch wenn [LIVE] und [VIDEO] des iPhones Situationen oft verdeutlichen, mache ich wenig Gebrauch davon, ich mag Einzelaufnahmen, Stillbilder, halt meine schon frühe Prägung! Final noch ein paar Eindrücke, mit der EOS M5 und dem EF-M 55-200 im Telebereich festgehalten, außer der üblichen Datenreduktion unbearbeitet:

(c) Aufnahmen und Texte: