FAQs Manuelle Objektive an der Canon EOS 7D

– Kamera: EOS 7D 2033/2036/2037
– Objektive: walimexpro 8 650mm – 2.8 14mm – 3.5 8mm
– Blende: alle F8
– Belichtungszeit: alle 1/1.000 sec a.d.Hand
– Empfindlichkeit: ISO 400 – 500 – 400
– Belichtungskorrektur: keine
– Brennweiten KBÄ: 1040mm – 22mm – 13mm
– Entfernung zum Fokus: alle unendlich
– Belichtungsmessart: Mehrfeld
– Bildstil: Standard
– Bildart: JPG
– Bildbearbeitung: TOP

D Alsfeld 12:15 – alle Aufnahmen vom gleichen Standort

Frage: Welche Einstellungen verwendest Du an der EOS 7D, um mit manuellen Objektiven Aufnahmen zu erstellen? Du hast über die 400D, 5D und 5DII berichtet, aber nicht über die 7D.

slowfoto:

Das ist richtig, hier die Antworten, es gibt einige zunächst verwirrende Möglichkeiten an oder mit der 7D, man muss das auch selbst mal in Ruhe austesten. Grundsätzlich unterscheiden sich die Kameras ja auch in der Auslegung der ISO Automatik, die ich sofern vorhanden gerne für ein gewisses Belichtungsfenster nutze. Das bedeutet, die erste Einstellung an der 7D ist z.B. auto ISO [A], dann wähle ich eine zum Umgebungslicht passende Blende. 

Danach stelle ich auf [Av] und nutze das große Drehrad, um am Balkendiagramm im Sucher die Belichtung über den ISO Wert zu korrigieren, das kleine obere Drehrad hat jetzt keine Funktion. So benötigt z.B. das walimexpro Superetele 8 650mm und das Superweitwinkel walimexpro 2.8 14mm einen realtiv exakten Wert um +-0, das Fischauge walimexpro 3.5 8mm hingegen einen eher knapperen Wert von +-0 bis zu -1!

Die gleichen Einstellungen ergeben i.V.m. [Tv] Änderungen der Belichtungzeit über das kleine Rad auf der Kamera Oberseite, Änderungen des ISO Wertes über das rückseitige Rad zur gezielten (Unter-) Belichtung. Diese Einstellung ist für beide genannten Objektive und die manuellen Schätzchen aus der alten Zeit mit den entsprechenden Adapterringen wohl die schnellste in der Vorwahl.

Die andere Möglichkeit ist, anstelle [Av] das [M] Programm zu wählen. In [M] korrelieren die Werte Belichtungszeit und ISO zueinander, so dass für schneller bewegte Motive auch bewusst kürzere Belichtungszeiten zur Vermeidung von Bewegungsunschärfen gewählt werden können. Diese Einstellung eignet sich eher für das Weitwinkel, da keine Unterbelichtung wie für das Fischauge nötig eingestellt werden kann, das große Drehrad hat Pause.

Auch im [P] Programm ergeben sich Möglichkeiten, die Kamera wählt zunächst 1/60sec und einen passenden ISO Wert, der je nach Licht bis 3.200 erhöht wird, danach wird die Belichtungszeit verlängert. Die gewünschte Belichtungskorrektur erfolt über das rückwärtige große Drehrad, das kleine auf der Oberseite hat diesmal keine Funktion.

Will man vollmanuell belichten, wählt man einen einen festen ISO Wert, eine dem Umgebungslicht situationsbedingt angepasste Blende und [M] plus die gewünschte (Unter-) Belichtungszeit mit dem kleinen Rad neben dem Auslöser oder in [Av] mit dem großen Rad auf der Gehäuserückseite. Hiervon profitiert vor allem der Filmschaffende.

Jedenfalls zeigt sich, dass man für jede Kamera eigene Wege zur sicheren Belichtung bei der Verwendung manueller Objektive finden muss. Dann lassen sich aber präzise belichtete Aufnahmen erstellen, nicht ganz so schnell wie mit automatischen Objektiven und zudem mit manueller Vorwahl der Blende in Abhängigkeit zum verfügbaren Licht.

Viel Erfolg bei der Verwendung der alten und neuen Klassiker!

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Ist Herbst da draußen…

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Bilddaten:

EOS 400D ISO 100 manuelles walimexpro 3.5 8mm F 8 Belichtungsreihen mit Unterbelichtung von 1/2 bis minus 2 Werte, 1/60sec bis 1/1.500sec 14:40 – 17:05

Hessen ist neben Thüringen eines der waldreichsten Bundesländer, Oberhessen bietet viele gut ausgeschilderte Wanderwege, als Beispiel einige Tourenvorschläge aus dem vulkanischen Vogelsberg:

http://www.extratouren-vogelsberg.de/html/bachtour.html

Der beginnende Herbst hat mit seinen intensiven Laubfarben einen besonderen Reiz, große Bäume laden zum Fotografieren beim Wandern ein: Eichen, alte, gesunde und mächtige Stämme mit majestätischen Kronen im Umfeld von Schloss Eisenbach nahe Lauterbach, man hatte ja früher das schönste Land und Vermögen und Zeit und Vorbilder zur Gestaltung… es ist gut, dass es sowas noch gibt!

http://www.schloss-eisenbach.de/SchlossEisenbach2.html

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myZeil in Frankfurt

Die gläserne Dachkonstruktion der Galerie myZeil läßt auch andere Fotofans nicht in Ruhe, hier sind drei m.E. interessante Aufnahmen von Eckmar WALDEN, dessen Herz manchmal auch in Frankfurt schlägt…

Wie immer verbleiben die Bildrechte beim Fotografen, slowfoto dankt für die Verfügung!

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Bilddaten:

Kamera: EOS 40D
Objektiv: Walimex Pro 8mm/f3,5
Blende: F8
Belichtungszeit: 1/250 sec
Empfindlichkeit: ISO 400
Belichtungskorrektur: -0,5 LW
Brennweite: unendlich
Fokus: Manuell
Entfernung zum Fokus My Zeil: 5-15m
Bildbearbeitung: DxO

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VW TOUAREG Fahr- und Sicherheitstraining in Groß Dölln

Der VW Touareg on- und offroad in der Uckermark

Volkswagen driving experience tours bietet Touren über den gesamten Globus und zurück nach Wolfsburg. Für das eintägige und kombinierte on-offroad Training lud driving experience in die Uckermark ein. Einige Kilometer südlich von Templin befindet sich bei Groß Dölln der ehemalige russische Flugplatz, dessen naturschönes Terrain, die Start- und Landebahn sowie die angrenzenden Hangars für Übungszwecke genutzt werden: Von AMG, AUDI, BMW bis hin zu VW sind viele Fahrzeuge auf der Anlage zu sehen, auch große Personenbusse mit Anhänger, die dort für die Sicherheit im Straßenverkehr trainieren, wenn es denn mal eng werden sollte…

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Bilddaten Canon EOS 400D walimexpro F3.5 f8mm weitgehend unbearbeitet

Wir hatten sowohl mit dem Programm als auch mit dem Wetter viel Glück. Nach kurzer Auffrischung der physikalischen Grundlagen jedes automobilen Fahrens auf vier nur etwa Postkarten großen Aufstandsflächen der Reifen, die mit steigender Geschwindigkeit auch noch kleiner werden, ging es in die Einweisung der on- und offroad Gruppe. Je drei Touaregs (Diesel für Gelände, Benziner für Asphalt) standen bereit, je zwei Teilnehmer (Fahrer und Beifahrer = Scout für die Einweisung) teilten sich im Wechsel den Fahrerplatz, je ein Moderator war über Funk mit jedem Fahrzeug der Gruppe während der Fahrphasen verbunden.

Unsere Gruppe fing mit der spektakulären aber regelmäßig unter Schrittgeschwindigkeit liegenden offroad Strecke an: Anfahren am Berg, Durchfahren eines großen Lochs, Überfahren von Betonrohren als Hindernissen, bergab mit der gleichnamigen Fahrhilfe, deformierte Wege bergauf, Steilabfahrten in vorhandenen Spuren, Schräglagen am Hang und tiefe Stufen bergab zeigten das enorme Niveau dieses Diesel-SUV, dessen Luftfederung die gewaltige Bodenfreiheit bestimmen lässt, dessen Regeleingriffe in die einzeln gebremsten Räder bergab mit 2km/h erlauben und dessen mächtiges Drehmoment in Verbindung mit der Automatik genussvoll langsame Vorwärtsbewegung ohne rauchende Kupplung ermöglicht.

Der zweite Part betraf die Sicherheit beim Ausweichen, Bremsen und S-Kurven fahren auf Asphalt und glatter, nasser Bahn mit den Benziner-SUV. Es ist nahezu unglaublich, wie präzise die Regeleingriffe ein Ausbrechen des Fahrzeugs in der (nassen und damit glatten) Kreisbahn verhindern, egal ob man (zu) heftig beschleunigen oder verzögern will, das Fahrzeug setzt weitgehend ruhig die eingeschlagene Kreisbahn fort. Ebenso bemerkenswert die gewollten Ausweichmöglichkeiten beim maximalen Bremseinsatz oder bis zum vollständigen Stillstand, die Reserven sind enorm, die Fahrphysik allerdings gilt weiter – more than enough ist ever too much und die richtige Bereifung ist eine Lebensversicherung!

Nicht zu vergessen weil wesentlicher Teil des Erfolges ist der Einsatz der Moderatoren (Ronald Höpken offroad – Marco Jahns alles – Wolfgang Ebert Intro und onroad), sei es persönlich (offroad) oder verbal (onroad) mit Demonstrationen am schrägen SUV respektive Ermunterungen an mich über Funk im Sinne >diesmal war alles falsch, das Tempo zu hoch, die Bremse unterbrochen und das Hindernis getroffen< verbunden mit einem ermunterndem Unterton, denn auch der Spaß kam nicht zu kurz…

Mein Fazit nach vielen PKW und vor allem Motorrad Sicherheitstrainings:

Empfehlenswert, und das gleich dreimal: Die Kombination on-offroad ist geradezu ideal, Fahrzeuge und Ort sind beste Wahl und die Moderatoren vermitteln auf sehr angenehme und dennoch eindringliche Weise ihre Erfahrungen und ihr Wissen zum Wohle der Teilnehmer, die Teilnahme hat sich mehr als gelohnt, danke!

www.volkswagen-driving-experience.de

© http://www.slowfoto.de

BarBerino in Templin

BarBerino – Lounge – Restaurant – Steakhouse – Terrasse – Kinderspielplatz – Frühstück
17268 TEMPLIN Am Kurpark 1 Dargersdorferstrasse 121 Tel 03987 40161-104 Dienstag Ruhetag

Bilddaten: Panoramen und Templin mit dem iPhone4 unbearbeitet – BarBerino mit der Canon EOS 400D plus walimex pro 3.5 8mm Photoshop optimiert – zum Vergrößern einfach anklicken

Der Ferienpark Templin, unweit des Lübbesee und direkt benachbart zum neuen Kurpark und zur NaturThermeTemplin, ist eine (bewußt) mediterran anmutende Siedlung von Reihenhäuschen unterschiedlicher Größen und Kategorien.

Wir haben uns dort zwar nur kurz aufgehalten aber dabei sehr wohlgefühlt. Die Anlage und weitere Umgebung bieten neben herrlicher Ruhe und sauberer Luft ideale Möglichkeiten für Fahrradfahrer oder (Kanu-) Wanderer.

Barberino ist ein in Italien durchaus verbreiteter Ortsname. Das Templiner BarBerino eignet sich zum abendlichen Ausklang mit Sonnenuntergang, wobei die Karte die Wahl aus leckeren Fischgerichten oder Fleischvariationen mit freier Zusammenstellung der Beilage-n als >ideale-n Begleiter< zulässt, man darf und kann al gusto kombinieren: Alle Speisen werden frisch zubereitet, die Qualitäten sind sehr gut, die Begleiter vielfältig und die Zubereitung punktgenau und ohne gustatorische Nachwehen! Man freut sich über Gäste und wir freuten uns über genußvolle Abendstunden.

Die Uhren ticken in der Uckermark wohl etwas leiser – dafür wirken viele UckermarkerInnen auch mal ruhiger und freundlicher. Wir konnten ein Autohaus auch um 17:59 telefonisch und eine halbe Stunde später sogar noch direkt erreichen, womit die Reparatur am Folgetag gesichert war, samt Transfer…

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s l o w f o t o der Woche (KW 38 2011)

…Verkehrsregelung einmal anders

– Kamera: EOS 350D
– Objektiv: walimex pro 3.5 8mm
– Blende: F8
– Belichtungszeit: [M] 1/250sec
– Empfindlichkeit: ISO 100
– Belichtungskorrektur: -2LW
– Brennweite: f8mm
– Entfernung: ca. 1m
– Belichtungsmessart: Integral
– Bildstil: Natürlich
– Bildbearbeitung: unbearbeitet

D Frankfurt 15:50 Uhr

Ein nicht ganz ernst gemeintes Hinweisschild hat uns am Wegesrand der Nidda erfreut, mal sehen, wie lange es die Ordnungshüter dort stehen lassen (dürfen).

www. s l o w f o t o .de

walimexpro 3.5 f8mm FISH EYE – ein paar Tipps zum Einsatz

Bilddaten:

– Kamera: EOS 400D
– Objektiv: walimexpro 3.5 8mm (alle) vs EF-S 3.5 10mm (3971)
– Blende: F3.5 und 8
– Belichtungszeit: [Tv] 1/45-1.000sec
– Empfindlichkeit: ISO 100
– Belichtungskorrekturen: -1/2 bis -1,5LW
– Brennweite: 8mm
– Entfernungen: min 20cm bis unendlich
– Belichtungsmessart: Integral
– Bildstil: Snapshot
– Bilderbearbeitung: unbearbeitet

D ca. 15:10-15:40

Fisheye Objektive gehören in die Kategorie Sonderlinsen. Sie produzieren ein flächentreues Bild, geben also Größenverhältnisse exakt wieder. Im Gegensatz zu den aufwändig korrigierten  (Super-) Weitwinkelobjektiven ist die Wiedergabe nicht winkelgetreu, weshalb alle Linien außerhalb des Bildmittelpunktes zum Rand gebogen sind, beim SLR Format 2:3 (HxB) fällt dies bei waagrechten Linien somit deutlicher auf! Um diesen Faktor korrigiert, wären sie Weitwinkelobjektive mit der für unsere Augen natürlicher erscheinenden Raumwiedergabe. Auf Grund ihrer einfacheren optischen Konstruktion zeigen sie keine Vignettierung (dunklere Ränder) und weniger Anfälligkeit für Blendenreflexe sowie Streulichter. Gegenüber Superweitwinkeln weisen Fisheyes bei gleicher Brennweite zudem einen deutlich größeren Bildwinkel auf: Die bekannten zirkulären Fisheyes mit kreisförmigem Bild geben 180 Grad wieder, auf den Boden gelegt nimmt die Kamera ein sogenanntes Halbkugelpanorama auf. Vollformatbild-Fisheyes haben den 180 Grad Bildwinkel nur von Ecke zu Ecke, dafür keine schwarzen Ränder in denselben wie bei der kreisrunden Wiedergabe.

Positioniert man die Kamera exakt mittig zum Objekt und zudem waagrecht, sind die Verzeichnungen relativ gering. Zudem sollte man darauf achten, dass nicht zusätzliche unwichtige Objekte objektivnah platziert sind. Mit diesem Vorgehen lassen sich nicht nur in der Wirkung gesteigerte Aufnahmen inmitten der Natur, sondern auch in engen Räumlichkeiten erstellen, mit extremer Schärfentiefe und räumlich gestreckter Tiefe, wie das bei jeden Weitwinkel der Fall ist, nur eben viel intensiver. Eine besondere Wirkung entsteht ebenfalls, wenn die Kamera mit der Rückseite auf dem Boden liegt, auch hier sind Selbstauslöser oder Fernbedienungen ein Segen.

Am Crop Gehäuse der Canon EOS 400D kam das EF-S 10-22mm und das walimex pro 3.5 8mm zum Einsatz, um zunächst vom Stativ aus die Brennweiten 16mm KBÄ (Abb. 01 3971 ISO100 F3.5 1/1.000sec) zu 12,8mm KBÄ (Abb.02 3968 ISO100 F3.5 1/500sec) zu vergleichen. Das 8mm scheint generell etwas mehr an Licht zu benötigen, was vermutlich am größeren Bildwinkel liegt, dafür ist die Farbwiedergabe untadelig.

Die zweite Aufnahmereihe zeigt die optische Auswirkung der f8mm am Gartenhaus in Bezug auf den Abstand (Abb. 03 3979 ca. 50cm 1/30sec, Abb. 04 3980 ca. 2m und Abb. 05 3981 ca. 5m, beide 1/125sec), diese und die folgenden Aufnahmen wurden bei Blende 8 (ist gut im Sucher zu beherrschen) mit ISO100 und je ½ LW Unterbelichtung durchgeführt, d.h. nur die Belichtungszeit wurde gezielt angepasst. Weitere Beispiele dieser Wirkung finden sich in den Aufnahmen Abb. 06 bis 13 3982, 3984, 3985, 3987, 3900, 3995-3997 als m.E. nicht so ansprechende Kompositionen, und verbessert durch gezieltes Weglassen wie Abb. 14-18 3983, 3986, 3988, 3989, 3993 aus m.E. geeigneteren Blickwinkeln, die nicht auf den ersten Blick die extreme Brennweite verraten.

Die Abb. 19-21 4004-4005-4007 sind eine Belichtungsreihe ab 1/45 – 1/90 – 1/125sec mit der jeweiligen Unterbelichtung -½ resp. -1 resp. -1,5 LW.

Last not least, der EX 580 II leuchtet mit der 14mm Streuscheibe indoor Aufnahmen mit dem Crop Sensor tadellos aus. Für den PopUp Blitz der Crop Kameras genügt auch die Streuscheibe vieler Anbieter, die in den Blitzschuh geschoben wird, Position 2.Loch unten von den 5 vorhandenen. Auch hier hilft der Handbelichtungsmesser Gossen Digiflash oder Digipro F in schwierigen Situationen zuverlässig.

Weitere Aufnahmen on location draußen und drinnen im Vergleich zu 35mmKBÄ finden sich hier:

https://slowfoto.wordpress.com/2011/06/03/oranschwas/

Zum Handling lässt sich sagen, dass ein originales und automatisches Objektiv einfach nur schneller ist. Dennoch macht es Spaß, mit F8, geschätzten 1m oder 3 oder unendlichen Metern an Entfernung bei dieser ultrakurzen Brennweite Aufnahmen zu erstellen, die schon etwas aus dem bisherig vertrauten Rahmen heraus fallen. Ich habe viel Freude mit diesem Objektiv s.a. Abb.22 3978 ISO100 F8 1/250sec !

(c) www.slowfoto.de

walimexpro

http://www.foto-walser.biz/shop/Kategorie/0/Startseite.htm

s l o w f o t o der Woche (KW 37 2011)

…morning has broken

– Kamera: EOS 400D
– Objektiv: walimex pro 3.5 8mm
– Blende: F8
– Belichtungszeit: [Tv] 1/250sec
– Empfindlichkeit: [auto] ISO 100
– Belichtungskorrektur: -0,5LW
– Brennweite: f8mm
– Entfernung: unendlich
– Belichtungsmessart: Integral
– Bildstil: Snapshot
– Bildbearbeitung: DxO

Alsfeld 7:23 Uhr

Dieser Blick erwartet uns allmorgendlich, wenn es nicht gerade mal regnet, was jeden dritten Tag in Hessen und Thüringen der Fall ist. Die Sonne ist aktuell schon weit nach rechts gewandert…

Die Kombination Cropsensor plus dem manuellen walimex pro 3.5 8mm ist eine Herausforderung für die Bildkomposition: Die Fischaugenoptik beeinflusst strenge Architektur, die Natur hingegen verzeiht die Beugungen, besondere Bedeutung bleibt deshalb der Bildmitte. Eine veritable Erweiterung des Brennweitenbereichs in der Weite!

DxO hat hier leichtes Spiel, durch den bauartbedingten Entfall gewisser Exifdaten sowie jeglicher Vignettierungen erfolgt >nur< eine Korrektur im Hell-Dunkel Gleichgewicht, mehr nicht. Der Überbelichtung im Bereich der Sonne wäre allerdings nur mit HDR zu beizukommen.

www. s l o w f o t o .de

walimex pro 3.5 f8mm FISH EYE CS EOS

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Bilddaten:

– Kamera: EOS 400D
– Objektiv: walimex pro 3.5 8mm
– Blende: F3.5-8
– Belichtungszeit: [Tv] 1/15-1.500sec
– Empfindlichkeit: [auto] oder ISO 100 – 400
– Belichtungskorrekturen: -1/2 bis -2 LW
– Brennweite: 8mm
– Entfernungen: min 20cm bis unendlich
– Belichtungsmessart: Integral
– Bildstil: Snapshot
– Bilderbearbeitung: unbearbeitet

D Alsfeld zu diversen Zeiten

Nach meinem Anwenderbericht über die zwei Vollformat-Objektive 14mm 2.8 ED AS und 500mm 6.3 von Foto-Walser hat mich das 3.5 f8mm Fisheye für eine Veranstaltung interessiert mit begrenzter Distanz Fotograf zum Objekt auf (in) kleinstem Raum. Die Nachfrage bei Walser erbrachte die Leihstellung schon am Folgetag!

Auf Grund der langen und sehr guten Erfahrungen mit den Canon EF 20-35, EF 2.8 16-35 mm L und dem EF-S 10-22mm war ich als Weitwinkelfan gespannt, ob ein Fischaugen Objektiv mit manuell einzustellender Arbeitsblende und Entfernung optisch im kritischen Superweitwinkelbereich Paroli bieten kann. Die Enttäuschung gegenüber dem Vollformat fähigen walimex pro 2.8 14mm folgte auf dem Fuße, am VF-Sensor war zwar mittig mehr Objekt als am Rand Gegenlichtblende zu sehen, man muss also nach der Aufnahme freistellen! Die Bewerbung >nicht für Vollformast geeignet< sollte vielleicht noch mit dem Hinweis versehen werden, dass die GeLi jede Aufnahme vignettiert. Doch das ist der einzige Kritikpunkt, nun zu den positiven Leistungen:

Als Crop Gehäuse kam die gute alte Canon EOS 400D zum Einsatz. Bei der Montage des satt sitzenden Bajonetts fällt die konstruktive Ähnlichkeit zum 2.8 14mm auf, das 3.5 8mm wirkt allerdings noch etwas zierlicher. Dieses 440g Objektiv scheint für die Ewigkeit gebaut, der Einstellring für die Entfernung (in der Regel auf 3m stellen und nur nachschauen, ob etwa verstellt) geht satt wie an alten  manuellen Festbrennweiten, der Blendenring rastet (je nach vorhandenem Licht auf F8) sauber ein. Die Naheinstellung beträgt vom Objekt zum Sensor gemessen ca. 20cm, was formatfüllend kleinsten Objektgrößen von ca. 46x70cm entspricht!

Die Streulichtblende dominiert als integrierter Bestandteil des griffigen Gehäuse (-materials) und das ist zum Schutz der stark konvex gewölbten Frontlinse auch gut so. Das aufzusteckende Lenscap rastet nur dann sicher ein, wenn der Schriftzug walimexpro waagrecht zu lesen ist. Eine rückseitige Aufnahme für Folienfilter ist nicht vorgesehen, Spiel mit ISO und Verschlusszeiten oder Abblenden ist somit nötig. Was nicht zwingend sein muss, denn das Glas bildet schon ab F3.5 sauber ab, wozu sicher auch der mittelgroße Sensor beiträgt.

Zur Belichtung: Um satte Farben zu erzielen, sollte man wie auch schon beim 2.8 14mm die kameraeigene Belichtungsmessung generell unterbieten, also knapper belichten. Schon mit dem originalen EF und EF-S Objektiven bevorzuge ich um ½ Lichtwert weniger als die Kamera verlangt. Hier dürfen es im [M] Programm auch mal minus 2 ISO- oder Zeitwerte sein, bei eher dunklen Motiven reicht auch minus 1LW… man muss das aufnahmespezifisch einfach austesten!

Die Farbwiedergabe ist mit meinen bewährten Voreinstellungen untadelig, siehe dazu auch: https://slowfoto.wordpress.com/category/s-l-o-w-f-o-t-o-einstellungstipps/

Fazit: Empfehlungen stehe ich generell eher kritisch gegenüber, es sei denn, ich habe eigene und gute Erfahrungen damit und das Gewicht in der Fototasche unterwegs stimmt. Beim walimex pro 3.5 f8mm mache ich eine spontane Ausnahme, für jeden Crop Sensor ist dies Objektiv eine ausgesprochen sinnvolle Erweiterung, wenn denn dessen typische Darstellung (und die jetzt ohne Betrachtung des GeLi-Innenlebens wie beim VF) gefällt! Übrigens, die Fischaugen typischen Verzeichnungen fallen bei waagrechter Kameraposition und geeigneten Motiven wie in freier Natur kaum bis nicht auf. Ein dem Fotografen naher (Fenster-) Rahmen zeigt im Bild allerdings deutlich die extreme Brennweite, wenn man denn will eine durchaus auch willkommene Gestaltungsmöglichkeit, um auch nahe und kleine Distanzen stark zu betonen.

http://www.foto-walser.biz/shop/default.aspx

…wird fortgesetzt

(c) www.slowfoto.de