Istrien mit dem Bus, Camper, Fahrrad, Schiff und zu Fuß

Österreich Italien Slowenien Istrien im September 2018

man muss nur mit dem ersten Schritt der Reise beginnen

1968 war ich zur Abiturfahrt mit befreundeten Klassenkameraden in einem geliehenen nagelneuen VW-Bus auf Campingplätzen (CP) bis kurz vor Albanien am Skutarisee, weiter konnten wir damals nicht, anschließend in Sarajevo und dann in der Nacht der sowjetischen Okkupation in Prag. Vor 19 Jahren waren wir beide zum ersten Mal in Kroatien, vor 9 Jahren dann mit einem gemieteten Wohnmobil (WoMo) in Istrien, soviel zur >jugoslawischen< Vorgeschichte und unseren anschließend mehrfachen Aufenthalten in Austria, Italien, Kroatien, Montenegro und Slowenien. Dieses Jahr haben wir die erste WoMo Istrien Reise nochmals mit folgenden Stationen nachvollzogen:

Lienz – Tar – Porec – Rovinj – Pula – Tar – Latsch

Auch wenn mittlerweile alle bereisten Länder zur EU gehören, hat Kroatien die Währung (1€ ca. 7,4Kune cash, unter 7 am Automat) und straffe Grenzkontrollen beibehalten, gehört aber immer noch mit zu den günstigen Urlaubsländern. Die Ausstattung der von uns aufgesuchten Campingplätze reicht von gut bis ausgezeichnet, wobei mit täglichen Kosten für 2 Personen von ca. €25 (Lienz) bis €43 (Latsch) zu rechnen ist, im Schnitt waren es ca. €30. Das Angebot an frischen Fischgerichten ist überaus erfreulich, mit ca. €20 p.P. lässt es sich sehr gut leben, Nudelgerichte und Pizzen liegen unter €10.

weißes Fisch Carpaccio im Maestral in Rovinj
ungewöhnlich fruchtig trockener Malvasia von aus Vizinada

Sprit ist Österreich und Slowenien günstiger, in Italien und Istrien teurer als bei uns. Wer wie wir Zeit hat, sollte gebührenpflichtige Autobahnen samt teuren Raststätten (doppelter Espresso €4,79 in Österreich) meiden und naturschöne Landstraßen mit reizvollen Städten erleben, was für unsere gesamte Streckenplanung gilt. Vor Ort nutzen wir grundsätzlich öffentliche Bahnen oder Busse, unsere E-Bikes, das Ausflugs- oder Fährschiff und gehen viel zu Fuß!

das Große ist kein typisches Fährschiff 🙂

Abfahrt ab Wasserburg über Oberstauffen, Immenstadt, Sonthofen, Weißenbach, Reutte, Telfs, Sterzing, Bruneck, Innichen nach Lienz – eine landschaftlich reizvolle Strecke mit der alten Brenner Straße ohne Gebühren (370km ca. 7Std) zum www.camping-falken.com in Lienz (€52 für 2 Tage mit ACSI)

die Qual der Wahl auf dem Campingplatz 🙂

und dort auf Tipp zum www.badwirt-lienz.at im Dolomitenbad:

Salat mit Putenbrust

Weiter geht es am Folgetag zu Fuß nach Amlach zur Drau und dort entlang nach Lienz, wir haben viele Kajaks beobachtet, die durch die Hindernisse gefahren sind.

Wildwasserstrecke des regionalen Vereins

In der Stadt haben wir beim www.kirchenwirt-lienz.at herrlich zu Mittag gegessen: Rehrücken mit Polenta Plätzchen und Gemüsen, Kürbisrisotto 

Polenta und Reh
Risotto und Kürbis

Danach haben wir noch die älteste Kirche Sankt Andrä besichtigt, mit dem Renaissance Altar und angebautem Turm und schlichtem Friedhof mit Gedenkplatten für die Gefallenen. Langsam hinunter in die Stadt, über die mechatronische Universität, dabei Hirschleder Handschuhe und Filzpantoffeln von www.vilgraternatur.at gefunden in einem Geschäft, das wir weit über 30 Jahre kennen.

klare Ansage

Die Weiterfahrt geht von Lienz über Tolmezzo Udine Triest nach Tar (300km ca. 7Std.) zum CP Lanterna www.camping-adriatic.com – die Platzrunde zeigt, dass der Animationschef Unsinn geredet hat, im September ist hier mehr los als Mitte Mai: Dafür beginnen die milden Nächte früher, gegen 21:30 hat es noch 23 Grad – wir wollen runter mit der Drehzahl und das wird hier gelingen!

Blick auf die abendliche Bucht
von der schönsten Aussicht links oben auf dem Steg

Ab 9Uhr morgens 21 Grad, sehr feuchte Luft und tolles Klima: Heute ist E-Bike auf der Halbinsel angesagt. Wir fahren die Küste entlang, sehen ein tristes Resort nach dem anderen, viele Wohnungen sind frei. In Tar geht es rechts ab zum kleinen Hafen, dort finden wir Santa Marina: Ein Italiener, der 25 Jahre bei Boeringer Ingelheim gearbeitet hat und kein Wort deutsch spricht, betreibt mit der Ehefrau eine Konoba in fast paradiesischer Lage direkt am Meer:

this is paradise – im Hintergrund die Fischfarmen (Dorado, Seehecht, Muscheln) 

8Uhr 19 Grad Sonne wie Sonnentag: Mit den Bikes durch die ganze Anlage bis zum nördlichen Notausgang, danach kommt der kleine verlassene und aktuell auf die andere Uferseite verlegte große Steinbruch und zurück in das auch von Einheimischen gut besuchten Lokal Delfin, mit schönem Blick auf Novigrad gegenüber:

Pulpen, Mangold, Kartoffeln – das istrische Nationalgericht

19-22 spielt eine Latin Band (Sax Trump Quetsche Schlagwerk Gitarre Bass) recht gut viele Interpretationen neben dem platzeigenen Restaurant, ein schöner Abschluss für den Aufenthalt hier. Moin geht es 20km weiter in die Nähe eines Fischerdorfes südlich von Porec.

Platzangebot: klare aber sehr schlichte Ansage, also weiter suchen

Das mit dem Fischerdorf ist jetzt Geschichte, heute ist ein Dorf mit etwa 900 Einwohnern und 20.000 Gästen im Sommer. Wir haben einen ruhigen Platz auf dem Camping Puntica www.lagunaporec.com mit gepflegten Schatten und 150m zum Ufer, mit der verdieselten Marina im Anschluss und eben dem Dörfchen danach. Nach etwas Suche finden wir den Tipp der Rezeptionistin: http://www.histria-damario.hr Restoran in Funtana Istarska – ein offenes Gebäude mit durchgehender Küche, am Fensterplatz genießen wir Verkehr, Luft und Wind, dazu schwarzes Risotto mit Tintenfisch und später einen Tunfisch vom Grill:

schwarzes Risotto im Histria

 Nebenbei, hier auf dem CP gibt es keine Kids aber Hunde wie Steine im Meer.

Abendstimmung auf dem CP

8Uhr 20Grad: Ab mit dem Bike nach Vrsar zum Skulpturenpark von Dusan Dzamonja, seinen Wohn- und Schaffensort seit 1970 bis zu seinem Tode, mit zahlreichen Werken im wunderschön angelegten und gelegenen Parkgelände mit Blick auf Vrsar

Marmorstelen – Vrsar im Hintergrund
 neben einem mächtigen Olivenbaum

und danach in den von Touris völlig überlaufenen Hafen der Stadt, deshalb ohne Bild! Zum Abend gibt es noch einen Spaziergang zum Hafen, zwei Gaststätten sind überlaufen, die Fritteusen müffeln und die Preise sind z.T. höher als im Histri! 

aus dem ehemaligem Fischer- (Weitwinkel mit f28mm KBÄ)
ist ein beliebter weil kostengünstigerer Yachthafen geworden (Tele mit f56mm KBÄ)

20 Grad um 8:30 – heute ist wieder Biketag, es geht an der Küste den Radweg von Fontana nach Norden Richtung Porec, vorbei an einer zwar schön angelegten aber bereits geschlossenen Freizeitanlage gleichen Namens, zum nächsten riesigen Campingplatz Zelena Laguna, um schließlich vor Porec in einem Wirrwarr an Hotels mit großen und jetzt fast leeren Parkplätzen zu enden, wir kehren um und nehmen an einer kleinen Ufer Bar ein Bier vom Fass:

schon schön hier

Zurück packen wir die Räder ein und gehen nochmals ins Histri:

ein riesiger Seehecht vom Grill

Krautsalat, Fisch Carpaccio, Seehecht satt (filetiert am Tisch) mit Mangold Kartoffeln, das zweisprachige Istrien erscheint wie Ost-Italien, Chef Mario Fabris hat auf meine Nachfrage italienisches Blut in den Adern, die Kinder der Italien Touristen von früher sind heute hier, >man spricht deutsch< in Istrien. Morgen geht es weiter nach Rovinji.

Rovinj vom Boot aus
Claus Bruno Schneider`s Präsentation hat beeindruckt
Detail, die Schuhe zum Bild

19 Grad um 7Uhr, paradiesische Luft! Wir fahren früh los und keine 30km bis Rovinj Nord und finden den CP www.portonbiondirovinj.com – es geht zu Fuß ca. 30 min in die Altstadt, die Ausstellung von C.B.Schneider fanden wir großartig, das vermutlich beste Restaurant in Istrien http://www.monte.hr habe ich sofort wieder gefunden,

MONTE

aktuell immer noch 3 RGB sechs Gänge Menüs (je 849Kn, 69 pro Glas Wein), aber nur 18:30-23 ohne Mittagsangebot wie vor 9 Jahren! Wir schlendern durch die gänzlich touristische Altstadt, das Wetter ist optimal, >Die Erste< Bank zum 7,4kn = 1€ Tausch ebenfalls, ein 0,5 Bier im Café (ca. 18kn, vor 9 Jahren 8kn, vor 19 unter 1DM), danach das Abendessen vor dem WoMo bei herrlichem Sonnenuntergang!

stairway down to water, im Hintergrund die Katharinen Insel
der Hafen voller Boote
viel Platz für viele Touristen
Schwimmhilfen für die Fischernetze
Abendstimmung

7Uhr Aufstehen 21 Grad, heute soll der letzte warme Tag sein, wir fahren um 10:45 mit dem Touristenboot OTAC I SINOVI (€40pp mit VP und Taxi zum Hafen und zurück)

besser IVO more PIVO please
wo bitte ist der Kapitän?

um zig Inseln herum bis zur Katharinen Insel,

Blick auf Rovinj von der Katharinen Insel aus

laufen dort am Ufer durch den Park, man kann baden und 12m vom Felsen ins Meer springen, wir werden nach einer guten Stunde wieder aufgesammelt und weiter geht es nach Norden vorbei am Naturalisten Strand in den 11km langen Limski Fjord, wir sind schon bei der Anfahrt mit dem WoMo komplett um ihn herum gefahren, heute dürfen wir nur ca. 2km vom Meer aus hinein, sehen dafür riesige Farmen für Dorade, Hecht und Muscheln, deswegen das Durchfahrverbot! Wir legen an, Baden und Mittagessen ist angesagt, es gibt frische gegrillte Sardinen und Schweinesteaks als Fingerfood, so sah das Boot dann auch aus, selbst der Kapitän mit Schürze hat gewischt was der Lappen hielt…

Früher ein Cargo Boot für die Belieferung der Inseln, sind wir heute die aufwendige Last, mit 5 köpfigem Team für die Belustigung und den Party-Service, es wird unendlich viel gegessen und getrunken und zwischendurch oft gebadet.

Party von Anfang an
mit frischen Sardinen
und viel Stimmung samt Wein 🙂

Zum Abschluss noch der Abstecher zur Silbersee Höhle aus dem Karl Mai Film, okay der Blick ist wie oft schön, der Espresso leider aus Pulverkaffee! Der Rückweg mit beeindruckenden Stimmungsbildern und ebensolcher Akkordeon Untermalung samt Gesang und Wein lässt den Nachmittag ausklingen, wir spendieren ein Trinkgeld als Danke für den Käpitän samt Team. Nicht alle älteren Gäste fanden die quirligen Auftritte der Jüngeren gut, zumal viel getrunken wurde, auch von den Mädels! Dennoch bleibt ein unvergessenes Erlebnis mit vielen naturschönen Eindrücken, Kroatien ist damit gesegnet. 

ideales Gefährt für alle Ausflüge

24Grad um 9Uhr, Fahrrad und bleiben oder Regen und weiter fahren? Von Süd-Osten kommt es heller, wir fahren los zum Zlatni rt, einem parkähnlichen Küstenstreifen mit viel Wald, Camping und einer gottverlassenen kasernenartigen Naturalisten Siedlung. Der einzige noch offene Konsum bietet fast leere Regale, zwei Croissants samt Mineralwasser waren noch zu erhalten, anders als im vollen Maestral – wo wir mit irrem Glück noch einen Tisch bekommen haben, dazu Thun- und Weißfisch Carpaccio, Wolfsbarsch (Wildfang) plus Grillgemüse und Bratkartoffeln, Geschmack und Präsentation erste Sahne:

Tunfisch Carpaccio
alles auf dem elektrischen Grill draußen zubereitet, wie wir mit Gas und Pfanne auf dem CP auch 🙂
stand so rum, ich finde sie bildschön, diese Guzzi Töchter

Wir gehen am späten Nachmittag nochmals zu Fuß nach Rovinj, nehmen die große Runde bis zum Oldtimer Treff am Hafen und zurück für ein Bier an der mittlerweile sehr einsamen Strandbar unterhalb vom CP

einer der vielen Abgänge zum Meer
nicht auf die Touristen gerichtet
sehr gut erhaltene Oldtimer auf dem Marktplatz, Fiat 500, R4, Käfer u.v.a.m. rostfrei!
ganz was schnelles als Taxi nach Venedig

Heute geht es 40km durch schöne Ackerbau Landschaften und Olivenhaine: Bei 29 Grad sind wir um 12:00 in Pula angekommen, dem südlichen Scheitelpunkt der Reise wie vor 9 Jahren! So ganz ist die Erinnerung nicht weg, auf dem Platz finde ich mich sofort zurecht, wir nehmen eine mittige Parzelle mit Abstand zueinander, viele wollen unbedingt Meerblick vom WoMo aus, das Klima ist Klasse und alle 20min fährt der Bus Linie1 für 22kn bis ins Zentrum, über die Altstadt zum 5. größten römischen Theater, dessen Restaurierung die Bauzeiten um ein Vielfaches übertreffen wird,

nicht nur die Türe ist älter als die grüne Tonne
Rathausplatz
das römische Theater
mit aktueller Kultur und Versorgung wie früher, ohne den Gestank von damals (3.000 Akteure)
in der Sonne

danach zu Fuß ins www.milan1967.hr– wir hatten 6 Muscheln über Dampf als amuse, Oliven mariniert und Öl vom Haus mit Röstbrot, Risotto mit mini Muscheln und Ravioli mit Meeresfrüchten als Intro, Seehecht vom Grill mit ebensolchen Gemüsen und danach den Fußweg zum CP!

amuse
eigene Oliven und davon eigenes Öl
feine Nüdelchen
Grillgemüse wie wir es mögen

Trotz morgendlicher 24 Grad wollen wir schnell weg weil Unwetter droht, ab 9:30 kracht und schüttet es wie aus allen Kübeln, wir schwimmen durch Pula (Pola ital.), 1h für 10km, fahren nach Pazin (naja, schon eher östlich), das Wetter wird immer besser, wir besuchen das Weingut Arman für einen Einkauf:

Malvazia best buy
das Weingut
die Probierlaube

Danach erreichen wieder den CP Lanterna mit viel Sonne, nachmittags Schatten und braten dicke Hühnerbrüste aus Pazin und essen Brot, Oliven und gem. Salat, dazu einen Rosé!

Abendstimmung am Sandstrand von Lanterna

Am nächsten Morgen mit 12 Grad draußen wissen wir, warum die CPs hier Ende September schließen, die offenen Bäder werden nicht mehr warm und die frühen Abende sind kalt. Wir fahren mit dem Bus um 10Uhr nach Porec, ich bekomme 3mm Haare&Bart Schnitt in bisher nicht bekannter Güte, wir besuchen die historische Eufrazieva Bazilika aus dem 2.JH n.Chr. auf:

älteste christliche Kirche in Porec
längster Herrenfriseur in Porec, extrem guter Schnitt
Abendstimmung
in der Bucht von Lanterna

8 Grad um 6Uhr, wir haben ab 8:30 Sonne und fahren mit dem Taxi Boot um 12Uhr nach Novigrad, zurück geht es um 14:30. Dort angekommen, gehen wir durch die Altstadt und den Hafenbereich, freuen uns über sonnige Abschnitte, kaufen lecker Brot und die unvergleichlichen Maismehlstangen,

dem Touristen werden die Weißmehl Stangen angeboten 🙂

essen schließlich im SIDRO – ALL`ANCORA since 1971 einen 1kg Heilbutt vom Grill, mit gegrilltem Gemüse, zuvor einem Sardinen Octobus Salat, Küche 1.Klasse – der lahme Service das Gegenteil, scheinbar flirtet die Chefin mit ihrem Kellner, zerlegt aber unseren Heilbutt zuerst respektvoll, danach gehetzt, weil uns die Zeitspanne bis zur Rückfahrt mit dem Taxiboot drängt, die dieser Kellner trotz entsprechender Info versandelt hat. Dennoch war es der beste gemeinsame Butt in unserem Leben. Heute habe ich Mutters Perlon Auftritt, von Vater Paul 1947/48 fotografiert, hier auf slowfoto eingestellt.

Novigrad – Fischerboote
Altstadt
Uferbereiche
der Butt

Es geht früh weiter über Novigrad nach Buzet, durch ein herrliches Tal

neben der ruhigen Piste
halten wir zum Pflücken von trockenen Gestecken für zuhause an

und sind in 2 Fahrstunden durch Slowenien mit einer wunderschönen Maut freien Bergstrecke

Panorama in Slowenien

über Koszina über die Grenze nach Italien in Richtung Bibione im www.vti.it angekommen, einem top gepflegten und gut belegtem CP. Nachmittags zu Fuß ins schon weitgehend verlassene Städtchen, sieht aus wie auf dem Reißbrett geplant, mit einen etwas größeren Hauptplatz samt Brunnen, Therme und mehreren meist geschlossenen Restaurants, ansonsten Kreuzungen, die sich täuschend ähneln, gleiche Empfindung wie in Spaniens touristischen Seestädten, vieles steht leer oder ist verrammelt. Abendessen im Platz eigenen und immer sehr gut besuchten Ristorante Al Mare, Spaghetti Al Coccio zum 1. Mal in meinem Leben, dazu einen Meraner Sauvignon (alle je €17), die Nüdelchen mit den Muscheln auf Anraten des forschen Kellners, der Recht hatte! Das Essen ist lecker, die Portionen sind dabei recht groß und sehr gut, 0,4l gezapftes Bier oder eine Flasche Weizen kosten €5!

Spaghetti al Coccio

14 Grad am nächsten Morgen, also wärmer als Kroatien und ausschlafen bis 9Uhr, es wird warm, zu Fuß am Sandstrand entlang wandern wir Richtung Osten => Venedig,

leere Strände in Bibione

mit dem Versuch die Landzunge zu erreichen, die ist aber zu weit entfernt, die Karte zeigt das nicht! Also zurück und wieder ein kleiner Einkauf, der Supermarkt+ im Ort ist fast leer, bietet 30% auf alles was noch übrig ist, der vor der Rezeption ist viel besser ausgestattet und besucht, die Nahrungsmittel sind aber alle deutlich teurer als in Kroatien. Wir bereiten unsere geliebte Gemüsepfanne mit Ei auf dem Gaskocher zu, essen wieder draußen in der Abendsonne, laufen noch einmal vor zur blauen Stunde und gehen wegen der Mücken dann rein in das WoMo.

angeschwemmte Quallen
alles leer
wie der Zugang zum Ufer
auch der Strandweg ist leer

Die lange Suche nach einem uns bekannten CP in Südtirol (alle überbucht) führt letztlich nach Latsch im Vinschgau, 2014 unserem ersten Platz mit der damals neuen Laika! 

Ab 7Uhr auf, die Nacht war warm 18/15 – wir wollen um 9 los über Treviso und Bassano del Grappa: Über lange Landstraßen geht es flott geradeaus, unterbrochen von unzähligen aber großen Kreisverkehren, vorbei an ebenso vielen Fabriken, Unternehmen und Geschäften, dazwischen Agrar oder Weinbau Gebiete, sehr selten verlassene Gehöfte. Treviso zeigt sich für uns leider nur mit 180 Grad Stadtmauer aus Backsteinen, dafür unzähligen Marktständen und Fahrzeugen von Ausstellern, hinein in die Altstadt wollten wir mangels Parkmöglichkeit lieber nicht. Ganz anders in Bassano, wenige Geh-Minuten unterhalb der Altstadt findet sich ein langer Platz für die Laika in einem Neubau Bereich für wohl junge Familien in versetzten Reihenhäusern, sicher nicht ganz billigen.

Interior, immer wieder Schönes für die Wohnung 🙂
wer die Wahl hat, hat viel mehr Variationen als in Lienz 🙂
Marktplatz mit Rathaus
Blick von der alten Brücke aus
eine Berkel in Aktion im Caffe` del Ponte Vecchio, sieht alles sehr lecker aus
links essen oder rechts putzen, ganz nach Lust uns Laune, beides auch mit Grappa

Wir durchstreifen die Stadt ebenfalls mit Markt kreuz und quer, kaufen dort Käse und Schinken, Grappa im Geschäft nach Kostprobe. Weiter geht es zum Patagonia Outlet direkt an der Fabrik, leider mit den hohen Listenpreisen: Alles was Rang und Namen in der outdoor Bekleidung hat, ist hier mit Werkstätten und Outlets vertreten. Kurz nach 17 Uhr sind wir am www.camping-latsch.com (€86/2Tage).

roter Stark Delicious in der aktuellen Vinschgauer Apfelernte
alte Hauswand mit Stahlträgern an Tür und Fenster abgestützt und integriert in den Neubau dahinter
Panorama über das Etschtal hinweg

 

altes Haus sanft erhalten
Delicious gelb
die Etsch im Vinschgau, unten einer der vielen Fischer
frische Wallnüsse unterwegs gesammelt – ein bisher unbekannter Genuss

Es ist 8 Grad kalt aber ab 8:30 ist die Sonne da! Wir brechen dann auf hinauf nach Tarsch durch Apfelplantagen, kommen wieder zurück mit Wallnüssen und roten Stark-Delicious Äpfeln, begrüßen unseren stillen Gast auf der Sonnenseite des WoMos

bitte in Ruhe lassen

und reservieren für den Abend im Vermoin Hotel Restaurant: Hirschschinken, Steinpilzravioli, Kalbsbraten, Halbgefrorenes und ein klasse Pinot Noir aus Schreckbichl.

Hirschschinken

Rückfahrt nachhause ab 9Uhr, es regnet zwischendurch in Strömen, wir kaufen in Pfunds eine GO Box für die Österreichische Autobahn (ca. 20Cent/km), die entweder aus Tunneln oder einspurigen Straßen besteht, dafür Bregenz vermeidet und sind so schon um 15 Uhr in Wasserburg, meine Mutter (92) freut sich darüber nach 3 Wochen ohne uns in der neuen Umgebung Hege-Pflege und hat schnell noch eine Trachten Modeshow als Model mitgemacht!

Fazit: Kann man mit einem iPhone 7+ mit Doppellinse reisen und dabei ausreichend fotografische Aufnehmen von erklecklicher Güte machen?

Fast ohne Einschränkungen sage ich dazu ja, die Vorteile für mich sind vor allem: das nur 217g geringe Gewicht, die 160x80x10mm kleine Größe, der 120x67mm große und erstklassig zu kontrollierende live Bildschirm, die rasche Bildfolge von 240/min im Burst Modus, die unkomplizierte Panorama Fähigkeit bis ca. 190 Grad, das Weitwinkel mit f28mm KBÄ und Tele mit f56mm KBÄ, die akzeptable Bildqualität im 4-fach digitalen Telebereich mit f112mm KBÄ, stabilisierte 4K Videos mit Mono Tonaufzeichnung, viele sinnvolle [Apps] zur Bild Aufnahme und Bearbeitung bereits in der Kamera ermöglichen dem Anwender Aufnahmen ab 10mm Bodennähe ohne weiteres Zubehör, was will man mehr? 12 MPI ermöglichen problemlose Ausdrucke bis DIN A4 mit präziser Farbwiedergabe, das verbreitete 10x15cm Postkartenformat ist m.E. nicht mehr von 20 MPI Dateien aus Vollformat dSLR zu unterscheiden, die sowohl bei der ISO Empfindlichkeit als auch wegen der Wechselobjektive andere Vorteile bieten, aber an einer gewissen Auffälligkeit leiden 😦 Bleibt zu sagen, dass ich das kleine und 105g leichte NEEWER Handstativ mit der Handschlaufe nicht mehr missen möchte, vor allem bei Panoramen oder abendlichen Aufnahmen, um das iPhone gegen Widrigkeiten (Fallen lassen oder Stoß) besser geschützt zu haben, zudem es in der Umhängetasche nur wenig Platz einnimmt.

Alle Aufnahmen sind unbearbeitet, also out of cam (ooc iPhone 7+), außer FastResize zur Größenreduktion. Rund 1.000 Bilder habe ich mit nachhause gebracht, im Bericht sind es noch rund 100 mit einer, wie für mich üblich, ganz persönlichen Auswahl samt Betrachtungsweise und das bleibt auch so 🙂 

(c) slowfoto.de

Advertisements

Frankreich – Spanien – Portugal

Frankreich – Spanien – Portugal – eine lange Reise mit dem Wohnmobil durch den Südwesten €uropas

NB: Dieser Bericht ist so lang wie die Reise und die Vorbereitung und das Warten auf die Abfahrt. Wir haben viel Zeit gebraucht, viel gesehen und genossen und verinnerlicht. Ohne Bilder, Dokumentation oder Tagebuch verändert resp. verliert sich die Erinnerung.

LAICA - unsere Strassenhündin
LAICA – unsere Strassenhündin

Route und 23 Camping Plätze:

Frankreich

Mulhouse www.camping-de-lill.com Beaune Stadtbesichtigung

Villars des Dombes www.lenidduparc.com Stadtbesichtigung und Lyon (Bahn)

Carcassonne www.campingcitecarcassonne.fr Festung

Hèches www.camping-labourie.com Wandern

Route
Route

Spanien

Vuelta www.campingigeldo.com Donostia San Sebastian (Bus) Stadtbesichtigung

Zarautz www.campingzarautz.com Stadtbesichtigungen und Getaria (Bus)

Santander www.cabomayor.com Stadtbesichtigungen

Gijon www.campingdeva-gijon.es Stadtbesichtigung

Ares www.campingoraso.es Stadtbesichtigungen Ferrol (Bus) A Coruna

Sisargas www.campingsisargas.com Fischerdorf Malpica de Bergantifon, Dolmen

Muxia www.campinglagomar.es Strandwanderungen

Cee-La Coruna www.rutafinisterre.com Cabo Fisterra (Bus)

Santiago de Compostella www.cabomayor.com Altstadt

A Guarda www.campingmuino.com Stadtbesichtigung Baiona (Bike)

Praia do Paraiso
Praia do Paraiso

Portugal

Lavra www.orbitur.pt Porto Guimares Braga Vila Nova de Gaja Dourotal Pinhao Matosinhos (Leihwagen, Taxi)

Varzim www.orbitur.pt Strandwanderung Apulia Stadtbesichtigung

oft zu Fuß
auch zu Fuß

Spanien

Sahagun www.sahagun.org Altstadt

Burgos www.campingburgos.com Stadtbesichtigung (Bus Taxi)

camino real
camino real

Frankreich

Lescar www.camping-terrier64.com *** aber niemand weiß wofür

Carcassonne www.campingcitecarcassonne.fr Altstadt und Festung

L`Isle sur la Sorge www.camping-sorguette.com Stadtrundgänge, Fontaine de Vaucluse und Le Calavon/Abt (Bike) Avignon (Zug)

Beaune campinglescentvignes@mairie-beaune.fr Altstadt, Hotel-Dieu

les vins des Hospices
les vins des Hospices

Deutschland

Freiburg www.freiburg-camping.de Stadtrundgänge

Stille
Stille

2016 😦 dem Sommer entkommen?

wo ist die Sonne?
wo ist die Sonne?

Während es in Deutschland wochenlang stabile Temperaturen bis um 30Grad hat, genießen wir einige Kälte-, Regen- und Sturmtage, aber auch immer wieder schönes Wetter, das nur einmal zur Mittagsruhe wegen Hitze zwingt. Die Atlantikküste bietet ein eher rauhes Klima, das Inland durchaus wärmere Temperaturen. Freunde berichten von 40 Grad mittags in der Provence, für uns scheint Mitte September bis Mitte Oktober dort die bessere Zeit, zudem wir Lisle und Umgebung auch als ruhiger empfunden haben 🙂

da aber nicht mehr lange!
da aber nicht mehr lange!

Hat sich die Reise gelohnt? Uneingeschränktes JA, wirtschaftlich ist Spanien immer noch günstig, Frankreich definitiv nicht, Essen gehen eingeschlossen, Portugal bietet das beste Preis- Leistungsverhältnis mit Ausnahme der Autobahnen, die man unbedingt vermeiden sollte, was bei den langen Anfahrten durch Frankreich schwer fällt. Noch sind die westlichen Autobahnen in Spanien gebührenfrei, landschaftlich wunderschön gelegen und bieten tolle Übersichten auf Natur und bebaute Bereiche, vor allem die Brücken und Viadukte sind mächtig und vielfältig mit enormen Spannweiten. Auffällig die durchaus gute Qualität der aufgesuchten Campingplätze, wir haben nur einen Ausreißer in Lescar mit ibs. miserablen Selbstbau Sanitär Anlagen (F), gerade die Mischung von stadtnahen und einsamen Plätzen macht für uns den Reiz aus.

mittendrin
mittendrin

Idealerweise versorgt man sich selbst, vor allem die Supermärkte in Stadtrand Lage bieten großzügige auch für Wohnmobile geeignete Parkplätze, mit z.T. herrlichen Angeboten, als nur ein Beispiel einen 500g Chaource für unter €5! Mineralwasser mit Gaz ist eher rar und sollte bevorratet werden. Gute Weine gibt es überall, auch hier gilt Portugal als best buy, Spanien bietet uns gegenüber Frankreich güstigere und dabei oft bessere Qualitäten. Die Frische regionaler Früchte und Gemüse ist nicht zu überbieten, erste Klasse auch die abgepackten Salatmischungen, die vielen Käse und das frische Fleisch aus den riesigen Weidelandschaften sind herrlich schmackhaft, der Gipfel waren die fangfrischen Fische an den jeweiligen Küsten. Eher langweilig sind die Beilagen in den Restaurants, da gibt es viel aufzuholen. Frites mögen wir nicht, gekochte Kartoffeln hatten wir mehr als oft und an unsere eigenen frischen Gemüsepfannen erinnern wir uns gerne! Franzosen und Spaniern wird ein gewisser Stolz nachgesagt, Portugiesen sollen sich über Besucher freuen, wir fanden überall freundliche und auch wenig interessierte Menschen, und beide finden sich auch zuhause!

wenn`s nicht so voll ist
wenn`s nicht so voll ist

Landschaften und Kultur gibt es überall und zuhauf, alte und aktuelle, wohlbehaltene und renovierungsbedürftige. Insbesondere in den Städten vermissen wir die charakterlosen Neubauten nicht, von Industrie Anlagen abgesehen. Glücklicherweise haben Frankreich und Spanien riesige unbebaute Areale: Wenn dem quirligen Reiz einer belebten Stadt ruhige Umgebungen folgen, fühlen wir uns wohl.

Ende gut...
Ende gut…

Wir fahren über Freiburg nach Mulhouse auf den städtischen www.camping-de-lill.com mit parkähnlich großem Baumbestand und ebenso alter sanitärer Ausstattung, dafür mit numerierten großzügigen und nicht eindeutig abgegrenzten Parzellen. Der Platz liegt stadtnah und dennoch peripher und besonders ruhig. Die Rezeption verkauft Brot und Wein, die Pizzeria 7/7 nebenan fungiert abends als Treffpunkt für die Rezeption und (Langzeit-)Gäste, sie öffnet wohl täglich ab 19Uhr.

7/7 Pizza 9 Rosé 6
7/7 Pizza 9 Rosé 6 schlicht aber gut

Weiter geht es nach Beaune, dem bedeutendem Weinstädtchen im Burgund mit historischer Altstadt und (zu) vielen Touristen, die alle ab 12 Uhr essen wollen. An sich soll der Burgunder erst nach Jahren ein Genuss sein, solange warten wollen wir aber nicht!

hier gibt es fast alles
hier gibt es fast alles

Weiter nach Villars les Dombes auf den www.lenidduparc.com, wieder ein parkähnlich und recht ruhig am Stadtrand gelegener und weitläufiger Platz mit moderner Sanitäranlage, Rezeption und Restaurant La Spatule. Wir haben das Städtchen zu Fuß erkundet und die schöne Kirche samt Bar DOM aufgesucht und wollen morgen mit dem Zug nach Lyon. Draussen essen ist für uns ein besonderer Reiz vom Camping! Es gibt viele Störche auf dem Wasserturm und viel Platz für Boule, Kids u.a.m.

Centre Ville
Villars les Dombes – Centre Ville

Abfahrt mit dem Zug nach Lyon: Eine junge Französin löste unsere Karten gegen bar am Automaten, der unsere Visa Karte wohl nicht akzeptierte, jetzt wissen wir warum. Lyon Perrache ist der Bahnhof in der City, austeigen und mit der Tour beginnen, Einkauf im www.pignol.fr mit Tartes Gemüse und Käse auf der Parkbank, am Nachmittag vor der Rückfahrt noch mehr für den Abend… Nach der quirligen Altstadt (Mittagessen für alle wie gehabt, Cathédrale St. Jean) sind wir in die mondänere Neustadt mit bombastischen Hotel de Ville auf der Rue de la République, um die bekannten Marken in den Geschäften zu finden L. 4 Stunden und mehr als 10km gelaufen genügt uns für die Stadt. Zurück in Villars haben wir beim Metzger La Belle Charolaise eingekauft und die neue elektrische Bratpfanne eingeweiht: Schweinelende für morgen kalt zu essen, Würstchen mit Provence Kräutern und Charolais Rinderlende für den Abend, lecker mit Eisenharzer Weißbier weil der Wein noch nicht kalt war: Warten ist auch schön. Dombes haben wir keine trotz 2.000 Etangs gesehen, dafür Mücken und deren Hinterlassenschaften ätzen!

Bahnhofsvorplatz
Lyon Bahnhofsvorplatz Perrache
Lyon Cité
Lyon Cité
Lyon Pracht
Lyon Pracht

500km bis Carcassonne? Also früh los, nachdem es die ganze Nacht geregnet hat. Tanken am und Einkauf im Supermarkt, Autobahn ohne Ende mit Staus und 30min Warten an der Mautstelle, €61 für 460km sind u.E. happig, Ankunft auf dem www.campingcitecarcassonne.fr als großem und schön angelegtem städtischem Platz mit moderner Unisex Sanitäranlage wie Villars und kleinem Restaurant ohne wirkliche Ambition, sehr ruhig gelegen mit riesiger Wiese samt Bänken und Tischen und Zugang zur historischen Stadt. Abendessen draußen mit Gemüsepfanne und kalten Lendenscheiben und mehr.

Carcassonne Festung
Carcassonne Festung am Tag
Carcassonne Festung Pano
Carcassonne Festung Panos

img_3685-topimg_3687-topimg_3688-top

Ab in die Festung, ein großes Burg-Schloss mit dicker Befestigungsmauer um das Dorf auf dem Berg, allerdings auch nicht uneinnehmbar, wie die Geschichte gezeigt hat, wenn man als Herrschender zum Ketzer degradiert wird. Heute ist die Dichte der Restaurants unüberschaubar, gefolgt von Souvenir- und anderen Läden, einer herrlichen Kathedrale, einer Freilichtbühne mit Ritterspielen. Wir genießen Café élongé und leckere kleine Tartes mit Äpfeln und Streuseln sowie Sandboden mit Feigen. Schlossbesichtigung und Rundgänge auf den Mauern bieten tiefe Einblicke in das Leben der Herrscher resp. das des Volkes im heute schön und vollständig restaurierten Dorfes von damals, außerhalb der Mauer lebte man ungeschützt… Zur Besichtigung wurde mein Rucksack zweimal untersucht, verständlich nach den Attentaten! Viele Aufnahmen von der Stadt zu fast blauer Stunde vom Aussichtspunkt, ein reicher Tag geht zu Ende.

Carcassonne Festung bei Nacht
Carcassonne Festung bei Nacht

Früh geht es los ins Landesinnere ohne Autobahn, bisher die schönste Strecke: leichte Pässe, schöne Landschaften der nördlichen Pyrenäen Ausläufer, kleine Orte mit oft großen Supermärkten mitsamt preiswerten Tankstellen (Diesel €1,08 anstelle 1,30 auf der Autobahn), klasse Angebot an regionalem Gemüse und Obst, viele Bioprodukte, die Ratatouille Pfanne für den Abend ist gesichert. Wir finden in Hèches ein herrliches Fleckchen www.camping-labourie.com, wie ein großer Garten, zwischen der Neste und dem Kanal gelegen, ruhig bis auf das rauschende Bergflüsschen, kein Netz an der Rezeption, dafür eine verlassene und verfallende Fabrik gegenüber, auch das >Restaurant< scheint noch, wie die alte Sanitärabteilung, aus der DDR Zeit zu stammen. Auf dem Platz wird ein neues (mobiles) aber enges Sanitärhaus gebaut, ohne Heizung, bei hochsommerlichen 14 Grad in der Frühe oder nach Sonnenuntergang nur (mit)tags zu nutzen, alle Türen führen nach draußen. Die festen Bungalows scheinen aus allen Fabriken der Welt zu stammen, keines gleicht dem anderen. Die Chefin meinte, sie hätten nur 4 Tage Urlaub pro Jahr und wir finden jede Menge an Arbeit überall auf dem Terrain, in der unaufgeräumten Rezeption angefangen. Wir umrunden den Platz und beschließen ohne Wanderung oder Radtour erst im Schatten zu essen und die Sonne anschließend zu nutzen. Die billigste Stromrate mit 6A (€5) hält selbst unsere 10A ziehende ePfanne aus. Allgemein scheint Strom mit 5€ pd eine willkommene Einnahmenquelle, dafür entschädigt ein sehr gutes Baguette campagne am nächsten Morgen (€1,30)!

La Bourne
La Bourie
es gibt viel zu tun
es gibt viel zu tun

Ab über die Autoroute zur spanisch baskischen Küste: Kilometerlange Schlangen vor der Einreise nach F, die Polizeipräsenz ist hoch, man spürt hier die Angst vor Terroranschlägen. Biaritz haben wir nur gestreift, in Saint Jean de Luz den Hafen vom Womo aus gesehen, der Verkehr ist hier viel härter als im Innenland, wo Jeder auf den Anderen achtet bzw. ihn beachtet und gerade das Autobahn >rechts< fahren recht entspannt verläuft in völligen Gegensatz zur Situation in Deutschland! Nach einigen Kurbeleien sind wir auf dem www.campingigeldo.com Platz 29 (teuer mit €40 pd, Platz 61 oder 128 wären ruhiger) direkt an der Straße und mitten im Wind, einem großen und sehr beliebten Platz mit guter Infrastruktur, sehr guter Rezeption und netter Bar. Wir laufen den Platz ab Platz, suchen die Bushaltestelle und finden viele andere WoMos draußen auch stationär. Waschmaschinen und Sanitär, alles sauber und große Kabinen!

Donastia San Sebastian
Donastia San Sebastian
Pano weiter
Pano weiter

img_3753-top

20 Grad schon draußen und mit dem Bus 16 für €1,70 pP von Vuelta nach IDA in der €uropäischen Kulturhauptstadt Donostia San Sebastian (DSS) und dort zu Fuß in die Parte Vieja: Vor der Bar Ambrosia genießen wir Tapas Pintxo und Especial auf der Piaza Constitucion, anschließend sind wir durch die Altstadt und den Monte Urgull hinauf zum Castillo de la Mota mit Ausblick Mirador und Statue. Ein herrlich kaltes gezapftes San Miguel in einer kleinen Bar tat uns gut. Der Einkauf im großen Magazin wird es später tun. Hernach hinüber nach Gros zum Strand und vorbei an den mondänen Stadthäusern und Geschäften zurück zum Bus resp. Campingplatz. DSS ist viele Stunden wert auch für diejenigen Touristen, die den Strand und die Sonnenschirme für €14,30 pd nicht nutzen. Man surft auf eher kleinen Wellen.

Überblick
Überblick

Zurück zum Campingplatz: Ein Spaziergang zeigt den neuen Ausweichplatz für Spätanreisende oder wenn der Hauptplatz belegt ist, mit voller Nutzung der Sanitäranlagen, was abends zu Gedränge führt. Ein weiterer Nachteil ist die geografische Lage auf dem ersten Berg an der Küste, die Luftfeuchtigkeit beträgt über 80%, im Schatten trocknet Wäsche nicht vollständig, das WoMo sieht dann innen aus wie ein Kleiderschrank 😦 und wenn die Sonne weg ist, führt der immer vorhandene Wind zum Temperaturabfall, der Abends draußen eine wärmende Jacke erfordert, laue Sommernacht ist im August etwas anderes!

kleine Etappe
kleine Etappe

Aufbruch wegen nur 16km nach www.grancampingzarautz.com : Kleine schöne Landstraße mit sehr wenig Verkehr aber tollen Aussichten auf DSS und die Landschaft mit der Autobahn, wir fahren bis Zarautz und haben mit per Scout geführtem Check-In einen schönen Platz mit Strom und zwei Bäumchen, vormittags verkauft ein Stand Gemüse und Obst, von 9-00 Uhr bieten Bar Restaurant Terrasse und Laden bei der Rezeption was man so braucht und dazu sehr ordentliche sanitäre Anlagen gegenüber wie auch im neuen Haupthaus. Die Anlage ist wieder auf dem Berg aber diesmal nach Süd-West terrassenartig ausgerichtet, was lange Abende verspricht! Der hauseigene Bus geht außer nachmittags alle halbe Stunde in die Stadt. Da wir den letzten um 14:30 versemmelt haben, sind wir ins Restaurant Cideria im 1. Stock: Gegrillter Seehecht mit säuerlichem Kartoffelgratin, ein Salatteller, eine Flasche hiesiger Weißer und 2 Café plus Käsekuchen und einem Carlos, lecker! Zur Verdauung zu Fuß den herrlichen Weg vorbei an einer historischen Verladestation bergab zum Strand mit Golfplatz und Promenade bis zum Ortsende von Zarautz. Abends gibt es von 20-22 Uhr Unterhaltung auf der Terrasse, eine Blondine mit Notebook singt Cover sehr gut, alles in allem ein erster warmer Abend mit Sonnenuntergang gegen 9Uhr und gegen 22:30 etwas Wind, aber ohne Folgen. Die Jugend ist bis in die Nacht quirlig, Skateboard & Co genießen Ansehen.

Blick auf Zarautz
Fußweg samt Blick auf Zarautz
und den Strand
und den Strand
und beim Heimweg
und nochmal beim Heimweg

Ausschlafen bis 8:30! Ab 9Uhr sind die Duschen für die Reinigung gesperrt, eine völlig unsinnige Regelung, dann eben in die Behindertendusche mit Wandsitz 🙂 Mit dem Gran Camping Bus nach Zarautz und weiter mit dem blauen Bus nach Getaria samt Versuch, im www.restauranteelkano.com einen Tisch zu bekommen, was mit einigen Umständen gelang. Dafür revanchierte sich der Chef mit einer Reduktion unserer Bestellung auf ein vernünftiges Maß: Wasser, Dido la Solucio Rosa 2014, mariniertes Thunfisch Amuse, herrliches Brot, Salat, Salpicon Bogavante (Hummer) und Mero (Heilbutt) als Hauptgang mit festem Gemüse, Käse und Schokosoufflé als Nachtisch, Café und Carlos I, ein enchanted menue für uns beide! Zuvor ein ausgiebiger Gang durch die Altstadt mit Cava, Kirche und Hafen, danach hoch zum Leuchtturm und auf dem Heimweg noch einmal Altstadt von Zarautz als Vorbereitung für morgen, dann nochmals zur Verladestation vom Steinbruch und zudem noch einen Sonnenuntergang der 1. Klasse: Wir bleiben länger, der Platz ist erste Klasse, auch wenn es anstelle einer Rechnung nur ein €31pd Papierstreifen Ausdruck gibt

Highlight
Highlight zum Mittag
auch drinnen
auch drinnen
Getaria Hafen
Getaria Hafen
und Angebote
und Angebote
die Altstadt
die Altstadt

Einkauf in Zarautz (Bus) Brot, Fisch, Gemüse und Obst, heute ist der wärmste Tag, nachmittags sogar mit Sturmwarnung, wir haben dann die Markise eingefahren und somit vorgepackt. Die neue ePfanne, ein Geschenk von alten Freunden, ist bestens für ein großes Ratatouille und eine Tonno-Halibut-Krabben Pfanne geeignet, die vorgesehene nachmittägliche Wanderung fällt sogar wegen Hitze aus.

Zarautz Strand
Zarautz Strand
Meeresfrüchte
Meeresfrüchte
Gartengemüse
Gartengemüse
Essen ist fertig
Essen ist fertig

Wir fahren die Küstenstraße weiter nach Gernika Lumo, die Innenstadt soll schön sein was wir nicht erkennen können. Danach auf die gebührenfreie Autobahn nach Santander, wir passieren Bilbao und sehen das Guggenheim Glashaus von der Ferne und die großen Raffinerien aus der Nähe. Santander bietet auf dem www.cabomayor.com einen städtischen Campingplatz auch als Endstation der seltenen Buslinien 1 und 15, ein Restaurant an der Pferderennbahn, einen professionellen Kletterpark und den Leuchtturm mit Cafébüdchen, viel Park, viele Spazierwege und eine mittelgroße öffentlichen Badebucht. Auch die Innenstadt scheint schon bei der Durchfahrt interessant! Nach der ersten Runde haben wir im platzeigenen Restaurant ein Menü mit Kartoffel Thunfisch Suppe und einem leckeren großen Hühnerbein mit Salat gegessen und die Frites belassen, der rote Hauswein wird eiskalt serviert! Der angeblich so freundliche Platzservice scheint Bedienen mit Beherrschen zu verwechseln, die Rezeption nennt sich Direktion aber das ficht uns wenig an. Am Abend beginnt es zu nieseln, sowas ärgert doch viel mehr…

Santander
Santander Cabo Mayor
und der Blick auf die Stadt
und der Blick auf die Stadt mit den Badebuchten davor

Ein Morgen mit Regen in der Nacht und nur 17 Grad – in D sind es 26, aber es klart auf: Erst einmal das WoMo auf ein sauberes Niveau gebracht: Unser Frischwasserdepot ist umgekippt, wird also entsorgt und die Tankreinigung für 24Std begonnen. Anstelle 30min. wie prognostiziert laufen wir eine Stunde und ca. 5km bis ins Zentrum auch per langem Auto-Tunnel, die Stadt bietet sehr viel, die Altstadt noch mehr und deren ganz spezielles Innere haben wir dann doch lieber gelassen, die Markthalle ist im Angebot irre. Tipp, im http://www.latagliatella.es gibt es Menade Verdejo blanco, Carpaccio pepe nero, Pizza funghi Porcini und Café doble, alles bestens und sehr wohlschmeckend. Zurück nach Einkauf mit dem Bus, noch einen Spaziergang zum Landsend unterhalb vom Golfplatz mit Blick auf die Stadt und abends ein Feuerwerk über der Stadt: Santander hat einen enormen Reiz!

typische Kabelverlegung
typische Kabelverlegung
typische Angebote
typische Angebote
typische Markthallen
typische Markthallen
typische Edelstahl Installationen
typische Edelstahl Installationen
typische Küste
typische Küste

Bezahlen bei der freundlichsten aller Beamtinnen (?) der Stadt mit der Weltbank, selbst die Klofrauen sagen freundlich >Ola< und sehen den ganzen Tag nichts als die Becken! Santillana del Mar ist der erste Ort (soll ähnlich Riquewihr sein?) mit alten Charakter, Comillas hat den schönsten Porto und ein Gräberdenkmal, die Küste ist fenomenal, mittags im von TripAdvisor mit Excellence Zertifikat gepriesenen www.lalonjadecomillas.com mit Preisen für die Exzellenz und der Wertigkeit einer Imbissbude: Bonito plancha (13,50) = 12mm Thunfisch mit zwei eingepressten Wachholderbeeren durchgegart plus Salat (1/3 Zwiebeln, 2 Stück Tomate) plus pan (0,90) – wobei die alte Karte den Thunfisch mit 11,50 aufweist! Neee so geht es nicht wirklich gut, wir vergessen diesen Laden, Frischfisch für €45 pP gibt es woanders besser und in anderer Umgebung!!! San Vicente de la Baquera bietet tausend Tümpel in versandeten Flussbetten, danach per mautfreier Autobahn mit tollem Ausblick bis www.campingdeva-gijon.es – touristisch – groß – und was auch immer sehen wir morgen mehr J

Santilla
Santillana Altstadt
und Bewohner
und Bewohner
Gräberdenkmal
Comillas Gräberdenkmal
und Hafenpanorama
und Hafenpanorama

Die Nächte beginnen mit dem Sonnenuntergang und enden morgens so ab 8 Uhr mit 17 Grad draußen. Weil es Probleme mit der Waschmaschine gibt, fragen wir die Rezeptionistin und erfahren, dass alle schnellen Wäschen nur mit kaltem Wasser durchgeführt werden. Allerdings riecht die Wäsche durchaus frisch…

Baskische Schreibe
Baskische Schreibweise

Langsam kommt die Sonne durch, wir liegen auch an einem Süd-West Hang. Die Sanitäranlagen sind alt und wenig gepflegt, die Frauen dort schwatzen zu gerne. Wir laufen um 13 Uhr la senda del rio Penafrancia vom Camping Deva bis zu dessen Einmündung in den rio Piles und weiter bis zur Altstadt, immer dem gelben Pfeil nach, vorbei am Jesuiten- resp. Unicampus, am Golfplatz, herrlichen Parks mit altem Baumbestand und eben durch die halbe Stadt. Unsere Schuhe werden vorn schwarz, ob das Partikel aus den Eisen verarbeitenden Industrieanlagen ist, deren rostende Kunst an vielen Stellen im Ort zu bewundern ist? Am playa de San Lorenzo essen wir im Restaurante Galeon CB (Mittagstisch €13pP) leckere Kartoffelsuppe mit Tintenfisch Stücken und super Baccalau, Fritten und Salat dürfen nie fehlen, für 1.10 gibt es Cafe, für 2 einen dunklen Rosé. Herrlich die open air Fotoausstellung GENESIS von Sebastiao Salgado, dessen Standpunkt als Fotograf ich bei vielen seiner Aufnahmen nur zögernd eingenommen hätte! Weiter durch die römische Pforte der Altstadt zur Festung mit den Kanonenplätzen und zurück an vielen alten Häusern und Cidra Kneipen vorbei durch Kaufmeilen zum ALSA Busbahnhof, um 19Uhr geht es ca. 20min für €1,50 zurück zum Platz, wir haben für diese fast 10km Strecke über 1,5Std gebraucht. Klasse Käse und Sidra und Brot in der Abendsonne, an sich ist der Campingplatz Deva recht schön, wie überall sammeln die Dauercamper viel zu viel Müll und benutzen z.T. beide Nachbarplätze zum Lagern oder Parken!

Dijon rechts Altstadt links
Gijon rechts Altstadt links
Festung
Festung
Hafen und Innenstadt
Hafen und Innenstadt
römische Pforte zur Altstadt
römische Pforte zur Altstadt
Neustadt links und Cimavilla (alt) rechts
Neustadt links und Cimavilla (alt) rechts
mit vielen Angeboten: Tourismusbüro
mit vielen Angeboten: futuristischer Schreibtisch im Tourismusbüro
Implantate ab €222
Implantate ab €222
und das Nationalgetränk Sierra ab €2
und das Nationalgetränk Sidra Natural ab €2

Wir fahren ins Fischerdorf Codillero, einer weiteren Tourihochburg mit unzähligen Restaurants und Angeboten bis €80 für das Fischmenü auf Plastikstühlen, aber für ein Urteil ist es zu früh und die Küchen schlafen noch. Wir machen den Blaufisch Rundgang mit schöner Aussicht aber auch vielen baufälligen Häuser. Immer wieder bemerkenswert ist die fast verschwenderische Verwendung von Edelstahl für Geländer im öffentlichen Bereich! In der Pescaria gibt es eine fast 800g wiegende Thunfisch Scheibe, die sofort in das Frostfach des Kühlschranks kommt!

Hafentourismus
Codillero Hafenstädtchen mit zuviel Tourismus
Innenstädtchen
Innenstädtchen
massiv bewehrter Hafen
massiv bewehrter Fischereihafen zum Atlantik hin

Über grandiose Bergstraßen und tolle Autobahnabschnitte mit riesigen Viadukten und schönen Blickwinkeln, weil höher gelegen als die parallele Bundesstraße, aber auch auf ausgedehnte und teils stillgelegte Industrieanlagen, die man in Größe und Vielzahl zunächst hier nicht erwartet, geht es weiter zur sehr gut erhaltenen Keltensiedlung Castro de Coana aus dem 1.Jh.n.Chr., einer 5km südlich von Navia am Nordost Hang gelegenen Anlage mit ca. 80 Rundbauten und einem auf dem kleinen Gipfel gelegenen stark gesicherten aber unbebautem Refugium, vielleicht auch ein Weidegelände für die Tiere? Bemerkenswert beim nahezu völlig freien Rundgang ist die Architektur mit verschlungenen Wegen, in den runden Häusern sind kleine freie Löcher in den Wänden, vielleicht zur Aufnahme von Dachkonstruktionen? Jedenfalls ein historischer Ort wie die 3TJ alten Felszeichnungen in Schweden am Vänersee oder die vielen Nuragen Siedlungen auf Sardinien!

Keltensiedlung
Castro de Coana Keltensiedlung Blick nach Westen
Rundhäuser und Wege
Rundhäuser und Wege
Wasserbecken
Wasserbecken

Die Suche nach einem Campingplatz ist schwierig, entweder ist er überfüllt wie im Surferparadies Valdovino oder schlicht nicht mehr vorhanden (Ferrol), jedenfalls haben wir Glück mit einer mit vier Bäumen schattigen Parzelle in der ersten Reihe zum Meer auf www.campingoraso.es – Hilfe beim Einparken resp. langes Stromkabel wird angeboten, so freundlich kennen wir bisher noch nicht, danke! Verwöhnt mit Tuna, Verdejo und Salat klingt der Abend bis zum Sonnenuntergang über dem 2km entfernten Ares aus. Heute haben wir die 15TKm überschritten.

Raso: Parken am Meer
Oraso: Parken direkt am Meer
mit Ausblick
mit herrlichem Ausblick
und Genuss
und Genuss
und Morgennebel
und Morgennebel

Der Morgennebel hier am Wasser bleibt standhaft. Ares zu Fuß oder Ferrol mit dem Bus? Jedenfalls hält sich der Dunst lange und wir warten auf die ersten Strandläufer, dann geht es mit zunehmender Mittagssonne los, Muscheln sammeln und Fotos aufnehmen.

Badestrand
Ares Badestrand
Kabeljau
Kabeljau mit Chips
Zahnbrasse mit Kartoffeln und Tomate
Zahnbrasse mit Kartoffeln und Tomate
Einkauf :-)
Einkauf 🙂

Kabeljau und Zahnbrasse (klasse Fisch, bescheidene Beilagen) im Casa del Pescador mit dem netten Kellner, der zwei Jahre lang Norddeutschland als backpacker bereist und uns beraten hat! Ares ist klein und weitgehend unbekannt, aber im Juli August restlos überlaufen, Juni und September sind die besseren Monate. Auf dem Rückweg finden wir viele Badegäste vor, die den langen Strand mit feinstem Sand nutzen, zumal das Ufer flach ist und Kinder ungefährdet planschen können. Trotz Verbot für ganz Spanien ist ab und zu eine Sonnenanbeterin oben ohne zu sehen. Vor dem Abendbrot draußen mit gerauchten Rinderschinken und Salat drehen wir noch eine Runde nach links und finden weitere Motive vom Strand, nach dem Essen in der blauen Stunde noch mehr und ich kann die unterschiedlichen Einstellungen der EOS 6D ergiebig erkunden und fachfraulich die Resultate beurteilen lassen, wir stimmen da schnell überein. Unsere Tochter ist, trotz verspätetem Abflug wegen Nebel in Porto, nach den ersten 20 Pilgerkilometern gut in der vorgebuchten >Herberge< angekommen!

der Weg ist das Ziel
Porto – Santiago 260km, der Weg ist das Ziel

Wieder Frühnebel, der sich gegen halb 10Uhr langsam verzieht, es ist auch wärmer als gestern. Wir fahren mittags bei voller Sonne mit dem rasanten Bus nach Ferrol, besuchen das quadratische Centro mit den unzähligen Apotheken und essen im ferrol@parador.es zu Mittag: Meeresfrüchte als Amuse, gegrilltes Gemüse als Start, Kalb mit grünem Pepper und Schwein mit Pilzen als Hauptgang, Mandelkuchen mit Eis und Mohnquarkkuchen als Dessert, dazu einen 2015 Abadia – nebenan läuft eine Trauung mit Cut und Stilettos and so on, sicher die Creme der Society der Stadt mit allein drei Bussen… wir schlendern noch durch die Altstadt, da gäbe es viel zu tun, kein Zutritt am Tor der Hafenkaserne, wir schaffen den frühen Bus, nachdem wir die Fisch- und Fleischmarkthalle aufgeräumt und verlassen vorfinden. Einkauf und über den Strand zurück, Nebel zieht auf, Sturm kündet sich an, die jungen Leute spielen Volleyball am Strand trotz Nieselregen. Der Campingplatz ist uralt aber klasse gelegen und mit unter €20.-pd der günstigste bisher mit Top Service der jungen Frauen in der Rezeption!

unserer auch :-)
unserer langer Weg auch 🙂
viele Apotheken
Ferrol hat viele Apotheken,
ein Parador
einen Parador
etliche Ruinen
und etliche Ruinen
inmitten von Neubauten
inmitten von Neubauten
und eine leere Pescaderia: wer zu spät kommt...
und eine leere Pescaderia: wer zu spät kommt…

Es geht weiter über Land nach A Coruna, mitten in der Stadt an der Oper finden wir einen Busparkplatz, die Altstadt ist prächtig und weniger, der innere Hafenbereich gesperrt, nur Busse und Taxen dürfen ihn nutzen. Wir kaufen Öl und Wein und essen Käsekuchen in einer Konditorei.

La Coruna Oper
A Coruna Oper
Galicia: La Voz
Galicia: La Voz
La Coruna Zentrum
A Coruna Zentrum
Hafenpromenade
Hafenpromenade
mit modifiziertem Windschutz
mit durch zuviel Hitze bedingt modifiziertem Windschutz
und bestem Pulpo
und bestem Pulpo

Weiter zum www.campingsisargas.com einem Waldplatz mit Pedra da Arca Dolmen von vor 2.700 Jahren unserer Zeitrechnung in direkter Nähe und dem weniger pittoreskem Fischerdorf Malpica de Bergantifon. Die Juniorchefin spricht deutsch, sie hat 4 Jahre Politikwissenschaften in Berlin studiert. Der Platz unter hohen Pinienbäumen mit herrlichem Nadel-Boden gehört der in Madrid lebenden Familie, ist nur 3 Monate im Sommer geöffnet und wird morgen geschlossen. Ein junges Paar aus Budapest ist auf der Weiterreise nach Portugal, er wird dort in einem Betrieb arbeiten. Wir genießen den Tag solange die Sonne scheint, dann wird es bitter kalt.

abends war es dann voller
abends war es dann voller
2700 vor Christus war hier auch schonwas los
Pedra de Arca: 2700 vor Christus war hier auch schonwas los

img_4115-top

Starker Regen in der ganzen Nacht, die Tropfen auf dem Dach sind sehr laut. Französische Nachbarn klappen ihren Wohnwagen zusammen und berichten, dass damit die Maut auf der Autobahn nur für die Höhe des PKW anfällt, wir zahlen deutlich mehr wegen der 3,05m! Wir fahren übers Land nach Camarifias, der Faro ist in den Wolken und die neuen hochaufragenden Windräder werden aufgebaut.

typischer Vorratsspeicher auf Stelzen unterwegs
typischer Vorratsspeicher auf Stelzen unterwegs
Fischzuchtfabrik
Fischzuchtfabrik
typische Küstenlandschaft
typische Küstenlandschaft

Weiter auf die andere Seite nach Muxia, wo wir mittags nach dem Aufstieg zum tatsächlichen und finalen Endpunkt des Camino real mit dem Denkmal an die Ölkatastrophe und zehn Jahre später an den Brand in der Kirche eine reizvolle Küstenlandschaft mit riesigen Felsen finden.

Mahnmal Ölkatastrophe und neu aufgebaute Kirche am Strand
Mahnmal Ölkatastrophe und neu aufgebaute Kirche am Strand
nur noch 31,329km bis Fisterra
nur noch 31,329km bis Fisterra
hier strandete der Öltanker
hier strandete der Öltanker
und vergiftete die Umwelt für Jahre
und vergiftete die Umwelt für Jahre
heute gibt es wieder Fischfang
heute gibt es wieder Fischfang

Danach essen wir lecker im A Marina (ohne www aber mit WIFI) jeweils eine Portion Pementos Padron, Pulpo a Feira und Cazuela Pescados, eine super Küche in moderner Umgebung!

Muxia Hafenpromenade
Muxia Hafenpromenade
Platzserviette
Platzserviette vom A Marina

Die Suche nach dem http://www.campinglagomar.es gestaltet sich zum Training im Rückwärtsfahren, der Platz ist toll gelegen, der benachbarte Strand mit Mündung eines Rio riesig und wenig genutzt, die Wanderung darauf sandig bis nass wegen der Flut und das Abendessen vor dem WoMo wieder klasse…

Campingplatz eigener Badestrand
Zugang vom Platz aus an den Badestrand
mit Süßwasserzufluss
mit Süßwasserzufluss

Ab 10:30 gibt es warme Sonne, vorher sind es 15/17 Grad draussen/drinnen, die Duschräume sind kühl, das Wasser lau, der Waschmaschinenversuch hapert, eine der beiden läuft nicht, die andere wie gehabt kalt. WIFI bleibt auch ein Fremdwort, trotz Sichtverbindung 50m zum Haupthaus und unser mobiles LAN ist aufgebraucht! Wir laufen deutlich nach Mittag in der Sonne los zum kleinen Leuchtturm, auch dort steht an einem Haus >se vende< wie oft zu lesen. Unsere pilgernde Tochter berichtet vom Grenzübergang aus dem freundlichen Portugal ins stolze Spanien L, diesen Eindruck haben wir manchmal auch, mit €U Geldern sind zwar alle Straßen saniert und sicher vieles andere auch, aber wir Touris bleiben halt zeitlich geduldete Fremde, saisonbedingt auch nur 3-4 Monate, Mai und September sind schon Nachsaison, auch hier endet diese am 15.09.!

"Leuchtturm

Morgens um 9Uhr ist es nicht wirklich warm mit 19Grad, dafür die Luft fantastisch! Wir fahren kurz nach 10Uhr los, kleine Straßen sind angesagt bis nach Cabo Fisterra, die letzten zwei Kilometerchen gehen wir zu Fuß!

ewiger? Jungbrunnen mit Tankstellen artigem Verkehr
ewiger? Jungbrunnen mit Tankstellen artigem Verkehr

Vorher sind wir im www.rutafinisterre.com in Cee – la Coruna eingecheckt, Camping und Hotel gegenüber im Familienbetrieb. Der Leuchtturm bietet eine Ausstellung mit teils unscharfen Fotos, kiloweise Knüddelchen wilder Bergziegen und noch mehr Touris.

Blick Richtung Atlantik
des Pilgers Blick Richtung Atlantik
des Campers Freude
des Campers Freude 0,00KM.

Langsam wird die Sicht klarer und die Sonne wärmer. Wir halten in Fisterra und essen in der schlichten einheimischen Kneipe Dona Lubina den wohl besten gleichnamigen Wolfsbarsch am Playa Langosteira. Neben uns speist ein Hausbesitzer aus Madrid, er hat zwei Hunde und schläft nur hier gut schläft und redet zu viel. Zurück auf dem Platz noch eine Wanderung am gegenüber liegenden Strand bei leichter Flut, an Unmengen von Miesmuschel Kolonien vorbei und mit den letzten Sonnenstrahlen, denn danach nieselt es. Wir lassen 2 Nächte auf dem Campingplatz in Santiago dC reservieren.

der Reisenden Aussicht
der Reisenden Aussicht
auch auf die Mitcamper
auch auf die Mitcamper

Erste Hilfe: Mit unserem jungen spanischen Nachbarpaar deren Quecha Zelt zusammenge8et, nach der regenreichen Nacht war das schmutzig aber kam schließlich in den Kofferraum! Die frühe Morgensonne tut gut, aber die 25-30 Grad in Deutschland wären uns lieber, you can`t always… Per Bus nach Fisterra zu Fest der Schutzpatronin der Schiffer an der Kapelle aus dem 12.JH mit Prozession und Dudelsack samt 3-tägigem Stadtfest am Hafen.

Bucht von Fisterra
die Bucht von Fisterra,
die alte Apotheke und
die alte Apotheke und
der Hafen mit dem beginnenden Fest!
der Hafen mit dem beginnenden Fest und
die Prozession der Schutzpatronin der Fischersleute
die Prozession der Schutzpatronin

Nach der Rückkehr zur gemischten Fischplatte im familiären Hotel gegenüber, kein Highlight aber dafür ein fantastisches Ambiente, wie die wohl die Menues für €200.- verkaufen??? Hauptsache der people liked es…

Speisesaal
Speisesaal
und was übrig blieb
und was übrig blieb
links oben das Hotel am Strand, rechts der Fonhalter
links oben das Hotel am Strand, rechts der Fonhalter
und unten der Strand
und unten der Strand

Die Küstenstraße über Muros gehört mit zu den schönsten unserer Reise! Gegen 13Uhr sind wir in SdC angekommen, die Reservierung hat super geklappt. Um 19.30 Uhr soll der 50kg Weihrauchkessel pendeln, mal sehen ob wir das Ereignis schaffen: An der Kathedrale herrscht Jahrmarktstimmung, kein Einlass wegen Überfüllung, die Altstadt pulst, wir finden ein Plätzchen für ein Bier in der http://www.cerveceriaruabella.com mit 4 Sorten vom Hahn todos los dias und den Weg zurück ohne Bus.

Küste
Küste
und Waldbrände
und Waldbrände
Tourist an der Kathedrale ohne Einlass
zuviele Touristen an der Kathedrale ohne Einlass
Kneipe ohne Ruhetag
Kneipe ohne Ruhetag

Fin del camino! Wir treffen Tochter und Freundin an der Kathedrale vor dem Parador, sehen traditionelle Trachten und hören riesige Trommeln in der Altstadt und beide Pilgerinnen verzichten heute wegen Andrang auf das Zertifikat, zurück geht es mit dem Bus. Der Kühlschrank läuft glücklicherweise wieder nach mehr horizontalem Platzwechsel, denn zu schräg mag er nicht! Das mobile Kühlen und die Toilette im WoMo sind für uns einfach unverzichtbar!

heute geöffnet
heute geöffnet
auch von der Nordseite
auch von der Nordseite
festlicher Umzug
festlicher Umzug

8 Uhr, wir nehmen die Landstraßen nach Arcade und frühstücken die mitgebrachten Brötchen auf der Mole mit herrlichem Blick über die Bucht, die Pilgerinnen saßen auch schon hier auf dem Camino. Weiter über Vigo (neuer riesiger Krankenhaus Komplex) zum ersten Campingplatz vor Baiona (nein, zu viel Sand und Wind, zu viele Leute) und zur restaurierten Mühle mit TV Antenne auf dem www.campingmuino.com direkt an der Atlantikküste: Kompletter Aufbau mit Zelt und was hinten in der Garage sich bietet, direkt auf dem Steilufer mit mächtigen Wellen, die sich in felsenübersäten Uferbereich brechen, unterbrochen von feinen Sandplätzen zum sonnen. Wir genießen in der Sonne Thunfisch, Hühnerbrüstchen und grünen Spargel aus der Pfanne, plus sehr kräftigem Salat und mehr. Der Sonnenuntergang vom Platz aus wirkt fast mystisch, wenn man der Musik des Atlantiks lauscht, und nachts wird man davon auch wach 🙂

CP mit harter Küste
Campingplatz mit frischem Küstenklima

img_4387-top

Früh morgens holen die Fischer draußen zwischen den Brechern ihre Körbe ein, kleine rote Ballons markieren die Positionen, wo man zunächst auch Untiefen wegen der Schaumkronen vermutet. Dann die Entscheidung beide Frauen zu Fuß und der Kniekranke per Bike: Wir treffen uns nach meinem Rundgang um die Festung in Baiona mit dem Fahrrad und laufen in die Altstadt, um dort in einer Seitenstraße Tunfisch und klasse Rinderlende zu essen. Am Nachmittag wird das Wetter ist stürmisch und mäßig warm, Baiona liegt doch deutlich geschützter! Wir packen alles zusammen, und in der Nacht beginnt ein Unwetter ohne Gleichen!

Bike ja Boot nein
Bike ja Boot nein
Baiona Bay
Baiona Bay
Carnes, Pescados, Pastas oder Tapas -alles lecker
Carnes, Pescados, Pastas oder Tapas – alles lecker
auch das galizische Steilküstenbier 1906!
auch das galizische Steilküstenbier 1906!

Nach der bisher schlimmsten Nacht mit Angst um Zelt, WoMo und den Küstenhang, bei riesigen Regenmengen mit einer Stromabschaltung hier am Rand, wenig Schlaf und viel Lärm draußen und auf dem Dach, bauen wir in der Nässe das Zelt ab und verstauen alles irgendwie in der Garage, halt feucht wie wir selbst. Strom finden wir auf der anderen Seite, also ist der Kaffee und mehr gerettet, dann geht es endlich los im warmen WoMo die Küstenstrasse nach Süden, in Vila Nova über die Rio Mino Brücke und Landesgrenze nach Portugal und später auch auf die Autobahn (noch ohne prepaid Ticket) nach Lavra auf den www.orbitur.pt CP Angeiras, einem der 23 Plätze von Orbitur in Portugal und Spanien, das Unternehmen startete 1960. Wir finden einen lauschigen großen Platz im hinteren südlichen Bereich unter Bäumen und nahe dem gut ausgebauten Sanitärhaus. Später wird die angrenzende und reservierte plane Wiese darüber von WoMos genutzt! Kein TV Empfang wegen der Bäume, und ibs. nachts dafür regen Flugverkehr vom naheliegenden Flughafen. Dorthin geht es auch umgehend mit dem Taxi, um den vorgebuchten Mietwagen abzuholen, der sich mit zusätzlichen €100.- für die Woche Vollkasko keinesfalls mehr als Schnäppchen (€150 all in?) darstellt. Wir fahren erneut in die größere Nachbarstadt zur größeren CTT Post und warten dort wieder lange, bis wir endlich zwei 10€ Teletickets (20er waren alle) für die WoMo Autobahn Nutzung erstehen können, zum Glück bei einem Postler, der Deutsch studiert hatte und uns mit einer gezielten Aktivierung verwöhnt! Danach gibt es Lachs und Weißfisch und eine große Pfanne mit Gemüse plus einem Möhren Spinat Salat. Es wird für längere Spaziergänge oder draußen sitzen zu früh kalt, wir gehen früh schlafen, ich verwende wegen Hundegekläff und Flugzeugen selbstgemachte Ohrenstöpsel aus Papier.

Gui
Guimaräes
mit typischer Architektur
mit typischer Architektur

13/15 Grad außen/innen, wir sind noch lange nicht in der Sonne! Die Douro Fahrt wird wegen Distanz und Wetter dort verschoben, wir einigen uns auf nur 70Km bis Guimaräes, der ehemaligen Hauptstadt und Sitz mehrerer Syndikate, mit vielen alten Häusern und einem fast gänzlich erhaltenen Kern. Erster Anlauf zum Frühstück eine Konditorei: 3 herbe Teilchen plus 2 süße plus 6 Café kosten unter €15! Nach dem langen Stadtrundgang fahren wir weiter nach Braga: TERRITORIO Expandido nennt sich die open air Gemeinschaftsausstellung von 27 (!) Fotografen zu vielen von Menschen verursachten Problemen, harte Kost!

Braga
Braga
mit typischer Architektur
mit typischer Architektur

Bei der Rückkehr essen wir im Strandlokal O Filipe de Angeiras Pulpo und Schnecken mariniert, Dorade und Wolfsbarsch als klasse Frischfisch mit Pellkartoffeln und trinken einen Weißen Hauswein! Später dazu mehr…

Strand
Strand von Angeiras
xxxx
O Filipe Petisqueira Restaurante

Regen die ganze Nacht, mit Lufthansa Ohrenstöpsel auszuhalten. Aus unserer Strandwanderung wird wohl nichts, es regnet wie bestellt und alles trieft, seit gestern Abend haben wir die Heizung an, so bekommen wir nicht nur warme Füße sondern auch trockene Handtücher. Ab nach Porto resp. Vila Nova de Gaja http://www.taylor.pt, Taylors ist einer der älteren der rund 30 Produzenten erstklassischer Portweine. Die €12 für die Führung ohne Führer aber mit Audio Guide ist ebenso verständlich wie vollständig, danach gibt es rot & weiß zur Verkostung und mehr gegen geringe Gebühr. Dazu siehe auch hier einen weiterführenden Bericht!

TAYLOR`S 20
TAYLOR`S 20

Für uns eine prima Vorbereitung auf die geplante Fahrt zum Douro Gebiet. Leider können wir das hauseigene Restaurant um 2:45 nicht mehr besuchen, da es ab 3Uhr schließt 😦 wir sind ersatzweise am Ufer entlang zum Tasca do Cais Grill (Prego em Prato je 10.-) und auch über die eiserne Brücke Louis I, die ein Schüler von Eiffel gebaut hat, zum anderen Ufer zu einer kleinen Stadtwanderung in das alte und von Touris überlaufene Porto, s.a. http://portugal-libelle.com/stadt/porto-bruecken.html mit Ausklang vor dem WoMo, aber bei frischen Temperaturen.

xxxxx
Tasco do Cais Grill
typische Einrichtung
mit der typischen Einrichtung und davor
historische Holzkähne für den Weinfass Transport und Portos berühmte Brücke
historische Holzkähne für den Weinfass Transport und Portos berühmte Brücke

6Uhr OZ (7MEZ) 13/15 Grad out/in bei gewohnt hoher Luftfeuchtigkeit, verbunden mit viel Nebel, wir starten trotzdem die Rundfahrt, es kann und soll ja sonniger werden! Die erste Hürde ist die belebte AB bis nach Porto, danach erfreuen wie oft viele kleine Straßen und es dauert eine Weile, bis wir der >Rota do Romanico< http://www.rotadoromanico.com/vPT/QuemSomos/ARotadoRomanico/Paginas/ARotadoRomanico.aspx folgen und damit dem mächtigen Rio Douro Fluss aufwärts. Noch lange sind keine Weingärten erkennbar, dafür extrem hohe Schleusen, deren Staumauern eher an Talsperren erinnern.

Douro Schleuse
Douro Schleuse

Nach dem Überqueren kommen wir in das erste Reservat mit Höhen um 1221müM und fantastischen Ausblicken. Mittagsziel ist Pinhao, das mittlere Zentrum der drei Douro Wein Anbaugebiete: Solche großen, hohen und steilen Weinberge kannten wir bisher nicht, die Ausdehnung ist gewaltig! Wir essen auf der hohen Terrasse mit Ausblick im schnieken www.lbvhousehotel.com, vor dem Lokal wartet der Luxusliner auf die Gäste für die Douro Fahrt. Der Rundgang durch den eher touristischen Ort ist ernüchternd weil wie oft Gebäude teilweise dem Verfall nahe sind. Diesen findet man auch auf stillgelegten Quintas und manchen aufgegebenen Wein Terrassen ohne Anbau, sei es das ungenügende Mikroklima oder die enorme Mühe bei der Bewirtschaftung als Hintergrund.

0000
Rota do Romanico mit vielen Waldbränden in den Hochebenen
und Weingärten
und Weingärten
grüne Weinberge
grüne Weinberge
unten am Fluss
unten am Fluss
von gewaltigem Ausmaß
von gewaltigem Ausmaß
Mittag!
Mittag in Pinhao
Ausblick
mit Ausblick
auf die Douro Schleife
auf die Douro Schleife
nicht jede Quinta scheint
nicht jede Quinta scheint erfolgreich
manchmal geht es eben bergab oder auf?
manchmal geht es eben bergab oder bergauf?
herrliche Fliesen am Bahnhof
herrliche Fliesen am Bahnhof
Weinberge bis in höchste Höhen
Weinberge bis in höchste Höhen

Einkauf im Weinladen beim Deutsch sprechenden Besitzer, mit der Aufklärung über die Portwein Herstellung: Die Gährung der Maische wird nach 3 Tagen gestoppt durch 4:1 Zugabe von knapp 80%igem Weingeist aus Frankreich oder Spanien, so dass der Alkoholgehalt fast vollständig vom sogenannten >Aufspriten< kommt und der für den Geschmack wichtige Zuckergehalt aus den Trauben stammt! Uns hat ein Sauvignon aus dem Douro zu Mittag ehrlich gut geschmeckt. Sein weiterer Tipp für den Besuch großer Wasserfälle führt uns ins zweite Biosphären Reservat auf noch etwas höhere auch erstklassige Straßen, auch mit Eiskristall als Warnung, und in weitläufig fast unbewohnte Gebiete in herrlicher Nachmittags Sonne. Wir kehren über die AB zurück an den Strand und essen wieder im O Filipe, in dem >house oft he setting sun< ist Fisch so klasse wie der Sonnenuntergang mit vielen Möwen und ganz wenig Wanderern, im Lokal ist es rappelvoll von alten Herrn, im Restaurant von jüngeren Familien! Ausklang und Repetition vor dem WoMo…

Dorade
Dorade
frisches Gemüse
frisches Gemüse
Pellkartoffeln
Pellkartoffeln im
The House of
>The House of
the Setting Sun
the Setting Sun<

12/14 Grad trotz Sonne, es wird Herbst da draußen! Frühstück vor dem WoMo in der 11Uhr Sonne! Leider haben wir den schattigsten Platz gewählt… Ab nach Porto in das zentrale Parkhaus und zu Fuß durch die Innenstadt, kleines Mittagessen am Ufer im Café do Cais, (ich) mit der Bahn hinauf und oben über die Stahlbrücke zum anderen Vila Nova Ufer und danach zurück auf die Porto Seite, zur Kathedrale und zurück zum enttäuschenden Matosinhos Fischerviertel, Einkauf im Supermarkt und Reservierung im O Filipe (3 mal in vier Tagen), vor 19Uhr entlang des Fischer Ufers dorthin und Dorade vs. Steinbutt mit Kohlsuppe vorher und Pellkartoffeln samt Kohlgemüse genossen und lange vor Mitternacht müde ins Bett.

Porto`s historische Trambahn
Porto`s historische Trambahn
Wohnungen in der City
Wohnungen in der City
vvvv
Auslauf des Dreimasters nach Amerika
wwww
der aktuelle Bahnverkehr über den Douro
xxx
von der anderen Seite aus
yyyy
dei zweispurige Brücke
zzzz
Porto von oben
und wieder Fliesen im Bahnhof
und wieder Fliesen im Bahnhof
Abschied vom Praia de Angeiras
Abschied vom Praia de Angeiras
mit seinen Fischern
mit seinen Fischern
und deren Fang
und deren Fang
auf dem Grill im Filipe
auf einem der drei Edelstahlgrills im Filipe
am Strand
am Strand
bei Sonnenuntergang
bei Sonnenuntergang

Rückflugtag der Pilgerin, wir fahren nur zu zweit zur Mietwagen Rückgabe am Flughafen: 850km + 250 im WoMo, igs. eine beeindruckende Fahrzeit samt Eindrücken! Fazit Lavra hat was, und das mächtig, wir waren noch nie so lange auf einem Platz, der Strandweg vorbei an der Fischersiedlung und der Sonnenuntergang gestern waren beeindruckend!

Rückreise Portugal Spanien Frankreich Deutschland:

Gemächliche Abfahrt gegen 10Uhr, die Belgier haben ab 6Uhr gelärmt und sind ab 7Uhr losgefahren, der Platz um uns herum ist um 9Uhr leer. Beim chemWC treffe ich einen Camper aus Wales, frage ihn nach Llanelli (ich war als Student mal in Südwest England) und tatsächlich lebt er dort nur 5km entfernt! Wir beschließen nur 22km bis zum CP Rio Alto http://www.es.orbitur.pt zu fahren und finden dort unzählige landwirtschaftliche Betriebe mit weitflächigem Gemüseanbau vor. Nach Info laufen wir durch zwei Tunnelröhren durch die Dünen zum Strand und nördlich weiter entlang nach Apulia, um dort Mittag zu essen im gleichnamigen modernen Restaurant http://www.facebook.com/RESTAURANTE-PAREDAO-168629346554771/: Geräucherten Bacalhau a Paredäo mit Gemüse, zuvor Langusten und die geliebten Rundkäse, mit einem barrique ausgebauten Douro Weißwein und danach laufen wir wieder zurück, ein irres Erleben der Küste mit feinstem Sandstrand und farbigen kleinen Steinen. Aufräumen und ein Schwatz mit zwei Nachbarn, die schon immer länger unterwegs sind, und morgen rund 540km bis nach Burgos?

Tunnelröhre
Tunnelröhre
durch die befestigte Düne
durch die massiv befestigte Düne
vor den Röhren
vor den Röhren
kleine Rinnen
kleine Rinnen
im weitläufigen Strand
im weitläufigen Strand
weiße Rose einer Meerbestattung
weiße Rose einer Meerbestattung
A Strandpromenade mit vielen Windrädern
Apulia Strandpromenade mit vielen Windrädern
se vende
se vende
Baccalau fungiert
Bacalhau fumiert
xxx
im Paredäo

Die Nacht war kurz, Kopfkino ab 3Uhr, dafür WIFI 🙂 früher Aufbruch gegen 8:30 Ortszeit, AB bis Guimaräes wg. Aufladung, danach Straßen bis Chaves, herrliche Berglandschaften mit 10-15km langen Brandflächen samt Brandgeruch, einmal hat das Feuer eine Ortschaft erreicht und viele PKWs zerstört: Welche Zukunft haben die Einwohner, wenn die Waldbrände jedes Jahr drohen?

großflächige Waldbrände
großflächige Waldbrände
bis in die Ortschaften
bis in die Ortschaften

In Spanien (wieder MEZ) nehmen wir die gebührenfreie und wenig frequentierte Autobahn, fahren durch ellenlange Prärie, ab und zu sehen wir Rinder oder Mais- und Sonnenblumenfelder. Auf dem kommunalen und schönen CP www.sahagun.org direkt neben einer großzügigen Sportanlage sehen wir ca. 20 mal einen Hubschrauber mit Wassersack zur Brandbekämpfung ganz in der Nähe aufsteigen, den aufsteigenden Rauch konnten wir schon bei der Anfahrt erkennen. Der anschließende Stadtrundgang zeigt eine Altstadt mit wohl römischen Fundamenten, oft in bedauerlichem Zustand, mit schönem Zentralplatz aber sonst wenig Reiz, viele der alten Geschäfte oder Werkstätten sind einfach schon lange geschlossen und verlassen. Zukunft?

römische Brücke, heute auch Camino
Sahagun`s römische Brücke, heute auch Camino

9/10 Grad dafür Sonne, Truma läuft! 9:30 Abfahrt Richtung Burgos 140km über die AB, wir sehen mächtige und meist abgeerntete Felder und wieder wenige Dörfer, hier möchten wir nicht leben! Vor der Universitätsstadt wird die Landschaft hügeliger und dadurch abwechslungsreicher. Die Fahrt durch die Stadt verspricht viel! Angekommen finden wir einen großen (städtischen) CP www.campingburgos.com samt Parzelle mit TV und bezahlen für 2 Tage. Aus dem Ausflug in die 3km nahe Innenstadt wird heute noch nichts. Nach einem schönen Frühstück neben der Laika wagen wir einen kurzen Spaziergang zum artifiziellen Sandstrand, einem Naherholungsgebiet vor allem für Einheimische und Radfahrer, die auch gerne den Biergarten des Lokals nutzen. Wieder ein paar Gespräche mit Nachbarn, ein Camper hat sich am ersten Tag Rippen gebrochen mit Lungenperforation, Hundi wacht den Tag alleine und wartet auf Frauchen, ein britisches Paar fährt mit nur 4 Monaten Arbeit pa durch Europa und haben im Norden von München gelebt und Immobilien in England. Er fühlt sich als Bayer und meint, man kann den Sommer mit Reisen nach Süden verlängern 🙂

herrliche Flora
herrliche Flora

In Frankfurt ist es bereits kalt, Camper Nachbarn berichteten von einer Woche schlechtem Wetter bei der Anreise – da hatten wir igs. doch Glück trotz Frösteleien und Schauern! Mit dem Bus 12:45 nach Burgos? Ja, mit der singenden Frauengruppe, gute Laune unterwegs. Fahrtickets für 0 anstelle einem €uro, Altersrabatt? In Burgos angekommen, suchen wir die Orientierung und finden erst mal die Camperin, die ihren Mann mit 3 Hunden 3 Stunden hat warten lassen 😦 und die Kathedrale, die ein Stadtviertel einnimmt: Eine Kirche mit Unterkathedralen und vielen (21?) Sakristeien, die immer wieder umgebaut und damit anderen, sprich neuen damals bedeutenden Zeitgenossen als Grabmal für die Ewigkeit dienten: Eine derartige Kirche haben wir noch nie gesehen, allein der einfache Kreuzgang hat es uns angetan…

Burgos 21 Kathedralen Stadtviertel
Burgos 21 Kathedralen Stadtviertel
Pracht überall
Pracht überall
Orgel und Holzgestühl
Orgel und Holzgestühl
Blick vom Kreuzgang aus
Blick vom Kreuzgang aus
Kreuzgang innen
schlichter Kreuzgang innen
Rincon Restaurant
Rincon Restaurant
mit Blick von der Terrasse auf die Kathedrale
mit Blick von der Terrasse auf die Kathedrale

Zur Stillung profaner Bedürfnisse sind wir ins www.rincondeespana.com um Especialidades Castellanas (Menue 16,50€) zu genießen, die gleichnamige Suppe mit Blut- und scharfer Schweinewurst und eine Seebrass gegrillt erster Güte, dazu einen 2012er Weißen Barrique ausgebaut, eine Klasse für sich! Der weitere Weg durch die Stadt zur Mittagszeit bis 17 Uhr ist so interessant wie beschwerlich, wenn zwei pralle Einkauftüten dabei sind und kein Bus fährt, muss ein Taxi her: Auf dem Platz wird verstaut, der Abend erfolgt im Womo.

außerhalb der Stadtmauern
außerhalb der Stadtmauern
Stadttor
liegt das Stadttor
das der Künstler
das der Künstler
grafisch festhält
grafisch festhält
mafiöse Einladung :-)
mafiöse Einladung 🙂

Wie gestern machen die Nachbarn Krach mit früher Abreise ab 7Uhr, der Platz ist Durchgang und der Zeltaufbau für die Camper Fete am Wochenende durch das Militär samt Musikprobe am gestrigen Abend auch Grund zur sowieso geplanten nebligen Weiterfahrt von ca. 390km, später durch Wein hügeliges Gebiet nach Pamplona A12 => Autovia del Campino de Santiago, danach bei Sonne die landschaftlich fantastische Bergstrecke N135 durch beide Baskenländer mit Einkauf im kleinen aber historischen Supermarkt Dendaberri in Burguete.

am Euro auf 801m Höhe
Kiosk für die Pilger am Erro Pass auf 801m Höhe
mit eindeutigen Tipps zur Partnerfindung
mit eindeutigen Tipps zur Partnerfindung
auf wenigen qm verbirgt sich ein riesiges und günstiges Angebot an Lebensmitteln und mehr
auf wenigen qm verbirgt sich ein riesiges und günstiges Angebot an Lebensmitteln und mehr seit 1915

Weiter über die N933 auf französischer Seite bergab und bergab und ab Orthez die langweilige N817 bis nach Lescar auf den www.camping-terrier64.com für €18,85 mehr Wert ist er auch nicht! Allein die Platzwahl und der Stromanschluss wurden so umständlich erklärt, dass der nachfolgende Franzose sich über unsere Hilfe gefreut hat! Wichtig für das Team ist wohl nur, ab 5 Uhr gemeinsam an der Bar (0,25 Bier 2,50) zu rauchen. Die Begegnung mit zwei Ziegenböcken hingegen gestaltete sich ausgesprochen freundlich, wir füttern mit Grünzeug! Etwas müde aber glücklich essen wir draußen, das Wetter bleibt warm und wasserfrei! Wir duschen abends um früher losfahren zu können.

typische Landstrasse
typische Landstrasse

Abfahrt gegen 8:30, Ankunft in Carcassonne 15:30 nach 280km: Bis Tarbes die N817, dann die A64 bis Martory, danach die bergige, landschaftlich super schöne grüne N117 über St.Girons nach Foix, bis Pamier die schnelle 20 und letztlich die kleine 119 bis zum 2. Mal www.campingelacite@carcassonne.fr mit äußerst freundlichem Empfang durch die Holländerin und guten Tipps für den Nachmittag: Erst ein Essen draußen mit einer Karotten Paprika Tomaten Pfanne und dazu zwei große Kabeljau Filets und danach zu Fuß in die Altstadt, über die historische Brücke, an der kleinen Kirche vorbei in die Quadrate mit den engen Gassen, die teilweise von Autos befahren werden. Wir besichtigen die große Kirche während einer Messe und Le Celt als Szenekneipe (1664 blanc – frisch hopfig trüb – 0,5 5,60 bisher max.) mit interessantem jugendlichem Publikum. Der Abend vor dem WoMo war dann wieder solo und etwas länger, morgen früh schlafen wir aus. Für die Nacht steht Gewitter und Sturm an, mit Regen morgen ab 14Uhr.

Carcassonne alte Kathedrale im Karree der Altstadt
Carcassonne`s alte Kathedrale im Karree der Altstadt
die Bäckerei hat davor die Außenterrasse
die Bäckerei hat davor die Außenterrasse
Dart im Le Celt
Dart im Le Celt
am Flüsschen zurück
am Flüsschen zurück
die Festung bei Nacht
die Festung bei Nacht

Wir frühstücken draußen und starten zur Festung, haben dort einen erneuten Rundgang mit viel weniger Touries als zuvor, jeder ein Edelweiß Bier (blanche 0,5 7,70€) und mein iPhone6+ hat leider kein Netz mehr, weil IOS10 mit 1,2GB installiert werden soll, wie denn? Also Neustart und es läuft auch ohne Update… Anstelle nächtlichem Gewitter und Sturm samt Regen heute nur ein paar Tropfen und das bei 22/24Grad also angenehm!

man gönnt sich ja sonst nichts
man gönnt sich ja sonst nichts
1929 (ölt)
1929 (ölt)
from above
from above

274km Autobahn und durch Avignon nach L`Isle sur la Sorge auf den www.camping-souguette.com – einem Tipp unserer Freunde und Camper, die schon viele Jahre hier gecampt haben: Die erste Anfahrt endet wegen Tunnelhöhe von nur 320cm in der Tiefpassage zur Innenstadt und einem Einkauf zu Fuß! Das südfranzösische Dorf mit ehemals vielen Mühlrädern zur Energiegewinnung für Textilherstellung u.v.a.m. liegt auf der Insel, von der Sorgue umgeben, heute drehen sich die Speisekarten in den unzähligen Brasserien und Restaurants, mit forscher Kalkulation und immer wieder Formules, also Auswahl Menüs zu unterschiedlichen Preisen von 15-50€. Wir kaufen beim spät nachmittäglichen Stadtrundgang noch einmal außerordentlich günstige aber herrlich frische Gemüse auf dem Bauernmarkt ein und essen erneut vor dem WoMo. Den Abend lang sehen wir TV wegen Ein- und Zuwanderung mit allen kritischen Stimmen, es wäre wirklich gut, die Zeit um Jahre oder besser Jahrzehnte zurückstellen zu können, liebe Politiker, Dauerschlaf rächt sich.

Wasserkraft
Wasserkraft
Stadtmitte
Stadtmitte und Restaurants
Pano
Pano Abendsonne
was ist hier älter?
was ist hier älter?
regionaler Gemüsemarkt
regionaler Gemüsemarkt
Sorgue mit ruhigem Schiffsverkehr
die Sorgue mit ruhigem Schiffsverkehr

Dieser städtische Platz ist herrlich ruhig, die Infrastruktur ist wie in Carcassonne alt, durchdacht und wertig, die Parzellen sind ausreichend groß. Die Nachbarn hinter uns sind jedes Jahr und lange hier, sie ist herzkrank und er fährt täglich Fahrrad. Die Radfahrt nach Fontaine de Vaucluse erinnert an den Besuch, bei dem wir vor zwanzig Jahren meine Austauschschülerin Agnes samt Ehemann und Töchtern auf der Rückreise von Spanien im südlichen Hause des Vaters nahe Océr für 2-3 Tage getroffen haben. Die Quelle führt nur einmal im Frühling viel Wasser, die Sorgue wird durch Nebenflüsse reichlich gespeist. Der Metzger bei der Kirche wie die Tanke und Supermarkt für die Rückreise sind gefunden, ebenso der Gare S.N.C.F. für Avignon, der in der Karte falsch positioniert ist. Nach dieser erfreulichen Bergstrecke gibt es am Nachmittag frische Nudeln mit Gemüsepfanne nach Isle Art, also vom Markt, abends einen klasse Rosado LeRin aus Navarra, gekauft vor der spanischen Grenze in dem historischen Mercato…

Fontaine de Vaucluse
Fontaine de Vaucluse
und deren Geheimnis
und deren Geheimnis
heute Touristenattraktion wie früher
heute Touristenattraktion wie früher
und weiter flußab ein Paradies für Kanuten
und weiter flußab ein Paradies für Kanuten

Kurz vor Mittag fahren wir mit den Ponys Richtung Luberon los, am zweiten Kreisverkehr (6km) auf die alte Bahntrasse Richtung Le Calavon bis zu deren Ende (2km), zurück und Richtung Abt und zurück zum CP weil langweilig, die vom täglich Fahrrad fahrenden Nachbarn empfohlene Strecke eben kein Vergleich zu gestern nach Fontaine de Vaucluse! Danach per Rad der Einkauf beim kleinen Metzger Didier&Caroline Blanc an der Kirche und im fantastisch sortierten Markt an der Ausfallstraße mit der günstigen Tanke (1,08)! Wie braten ein geschmacklich köstliches, dickes und leider kauzwingendes Rindersteak (filet fausse) und genießen den Salat mit Nussbrot, abschließend noch Chaource.

verlassene Felder und Häuser
verlassene Felder und Häuser

10/11 aber Sonne ab 8Uhr. 12:14 fährt der Zug nach Avignon, nach dem Alter fragt der Bahnticket Verkäufer, wegen der Reduktionen über 60LJ zahlen wir €7,80 pP hin&zurück bis Avignon Centre mit nur 28min Fahrzeit. Dort angekommen laufen wir einmal hoch zum Brückenblick vom Rocher des Domes, das ist der mit den beiden verschissensten öffentlichen Toiletten dieser Reise, ein Jammer an Pflege! Zuvor gibt es eine leckere Schinken/Käse resp. Lorraine/Gemüse Quiche auf dem Palastplatz und danach dort eine Grillen bière blache der bisher obersten Preis- und Geschmacksklasse €15.- mit dem wohl schönsten Blickwinkel auf den Palast! Wir finden in der Altstadt klasse Biobrote samt Olivenbrezel und das Maison de Vin als Gewerbehaus völlig uninteressant. Nach der Rückkehr in L`Isle kaufen wir noch ein und essen vor dem WoMo Rindersülze, Kochschinken mit dem neuen Brot plus Salat und Käse plus irrem Sancerre, basta!

der Platz vor dem Papstpalast
der Platz vor dem Papstpalast
Pano weiter oben
Pano weiter oben
Le Pont als Sackgasse
Le Pont als Sackgasse
schönster Platz
schönste Aussicht
höchster Preis
und höchster Preis
Avignon und die Kunst
Avignon und die Kunst
Eigenbau (mit TÜV?)
Eigenbau (mit TÜV?)
2016 wurden viele Sonnenschirme aufgehängt
2016 wurden viele Sonnenschirme aufgehängt
und Korken schon immer gesammelt
und Korken schon immer gesammelt
da kommt Appetit auf
da kommt Appetit auf
Frankreichs tolle Züge
Frankreichs tolle Züge

Ein letzter Stadtrundgang nach L`Isle zu Fuß in die Kunstausstellung, ein prächtiger Garten voll großer Objekte, zwei Etagen mit kleineren im Gebäude, auch eine Nana von Niki de Saint Phalle, und je ein Glas Chateauneuf/Cassis in der Altstadt Käsekneipe. Mittags eine Kartoffel – Zucchini – Rührei Pfanne samt Käsenachtisch, danach Einräumen und später ein kleines Abendessen draußen, obwohl ab 14Uhr Regen erwartet wird! Wir bauen dennoch ab…

Wasserrad in motion
Wasserrad in motion
Edelstahl im Garten
Edelstahl im Garten
Niki de Saint Phalle Fabeltier
Niki de Saint Phalle Fabeltier
wenn Tränen farbig werden
wenn Tränen farbig werden
Gartenbank
Gartenbank
Kunst im Garten
Kunst im Garten
die Sorgue
die Sorgue
Weinprobe
Weinprobe
am Fluss
am Fluss

Regen ab 7Uhr und wie, der Gegend tut er gut und wir haben gestern fast alles gepackt, PortaPotti und Stromkabel folgen! Letzter Einkauf im SuperU, Tanken gegenüber und ab Richtung Autobahn. Viel Regen verspricht eine gute Unterbodenwäsche. Heute haben wir die 5T UrlaubsKm überschritten 🙂 Vor Beaune wird es heller, wir bekommen spontan den Platz 28 auf dem städtischen CP campinglescentvignes@mairie-beaune.fr und starten nach einer mitgebrachten Quiche Lorraine in die Stadt, finden dort sogar das www.Hospices-de-Beaune.com Musée de l`Hotel-Dieu noch für eine ausgiebige Besichtigung offen. Nur mit Spenden wurden hier Kranke von Ärzten und vor allem Nonnen betreut, so gut es damals ging… Nebenbei, der CP war >complet< schon vor 20 Uhr (Büroschluß 19:30) ohne dass er komplett belegt war.

Hotel de Dieu Innenhof
Hotel-Dieu Innenhof
und Krankensaal
und Krankensaal

8Uhr Sonne zur Abfahrt vom schönen und zur Durchreise stark frequentierten Platz gegen 10Uhr, Mautpiste bis nach CP Hirzberg www.Freiburg-camping.de, der ab 15Uhr wieder geöffnet ist. Nach dem sehr späten Frühstück laufen wir in die Altstadt, finden in der Hausbrauerei www.feierling.de Platz, um dort entsprechend der Empfehlungen unserer Nachbarn aus der Tageskarte zu essen: Rinderfilet mit Brägele (Bratkartoffeln) und Salat zuvor (€15,90 – trübes Inselbier 0.3 2,60 0.5 3.80) alles lecker und von netten jungen Frauen serviert, Freiburg ist Unistadt!

Tagesgericht
Tagesgericht
Brauerei
in der Brauerei Feierling

Der letzte Urlaubstag erfreute mit 3x kurzem Stromausfall und einem zweiten und langem Stadtrundgang mit Besichtigung vom Münster und Genuss von Bio-Kuchen im Altstadt Café. Abends mit Anmeldung in das dem Campingplatz benachbarte Restaurant www.zum-stahl.de zur Kalbs(Waldpilz-)terinne mit Ganther Weißbier und Spanferkelrücken mit Rosé – ein wahrlich herrlicher Abschluss!

Zusammenfassung als persönlicher Versuch:

Wir reisen seit wir uns kennen, ich fotografiere schon länger 🙂 Zu Beginn unserer gemeinsamen Reisen fuhren wir Golf und nutzten billige Gaststätten und Hotels. Mit Kindern später waren Ferienwohnungen samt Passat Variant nötig. Wir fliegen sehr selten und wenn, um zu Wandern. Das Wohnmobil ermöglicht uns in der wärmeren Jahreszeit Ausflüge und Reisen mit vorzugsweise Aufenthalten im Freien. Wir legen dabei sehr viel Wert auf die Infrastrukturen der Campingplätze einschließlich Sanitär, Waschmaschinen und Co. Einkäufe werden grundsätzlich und mit viel Aufmerksamkeit vor Ort getätigt, Ausflüge so weit wie möglich per öffentlichen Verkehrsstrukturen unternommen, Fahrräder nutzen wir gerne, eBikes jetzt besonders. Im Grunde ist die Reise gegenüber zuhause ein verdichtetes Leben, aber nichts wirklich anderes, außer dass man noch mehr sieht und kennenlernt. Und das ist gut so!

Ausrüstung und Kosten:

Wohnmobil LAICA Ecovip 309 auf FIAT Ducato 150PS ca. 5.750km mit 9,5l/100km bei Autobahn 90km/h und Strasse 80km/h

TANKEN 523l x 1,10-1,20 = €600.-

MAUT Frankreich €240.- 😦 😦 😦 Portugal prepaid €20.- 😦 😦 Spanien ca. €1.- 🙂

BAHN BUS Eintritte TAXI LEIHWAGEN (750km) ca. €500.-

CAMPING ca. €28.- pro Tag für 2 Personen, ein Wohnmobil mit Strom 220V

FOTO (4:3) iPhone6+ für Panos und tagsüber, (2:3) EOS 6D für alles andere, weil auch per internes LAN mit dem iPhone6+ verbindbar zum Betrachten der Aufnahmen (>400dpi) oder zur Fernbedienung -> NB funktioniert nur außerhalb des häuslichen WLAN, mit dem die Verbindung gestartet wurde. EF 2.0 35 – 2.5 50 makro – 1.8 85 plus schwarzem Kenko C-AF 1.4x Teleplus MC4 Extender DGX => 2.5 136

NB: GPS der EOS 6D bei Nichtgebrauch deaktivieren, sonst ist der Akku am Folgetag leer, deshalb auch WLAN nur bei Bedarf einschalten!

VODAFONE Für die Reisen haben wir den Tarif >easy travel flat< (€5 pro Händy und Monat für min. 12 Monate) gebucht, um iPad resp. Macbook per Bluetooth oder Kabel mit dem Händy als Hotspot verwenden zu können, das klappt prima, weil nach unserer Erfahrung die 4G Abdeckung in allen drei Ländern viel besser ist als in Deutschland.

Alle Fotos und Text © slowfoto.de 

ECO oder VIP?

Fahr- und Nutzungsbericht LAIKA Ecovip 309 auf FIAT Ducato Basis

 

xxx
gemeinsam unter Campern

Im vergangenen Jahr haben wir ein Wohnmobil gekauft, nach fünf Jahren Suche und mehreren Anmietungen samt Aufenthalten auf Campingplätzen, einmal auch im sog. Mobilhome und einmal im Bungalow. Mittlerweile sind wir fast 8tKm und zwei halbe Saisons weiter, die Anschaffung aus dem damals verfügbaren Angebot des http://www.ernst-caravan.de und Freizeitzentrum in Ettenheim haben wir (noch) nicht bereut: Wir wollten ein Modell mit speziellem Wandaufbau wie bei HYMER oder der zum gleichnamigen Konzern gehörenden italienischen Marke LAIKA, mit Längsbetten im Fond und großer Garage für Fahrräder, Tisch und Stühlen. Eine Hilfe dazu war auch der Bericht in promobil http://www.promobil.de/test/supercheck-laika-ecovip-309-urlaub-auf-Italienisch-6491764.html .

Trotz unserer vorherrschenden Vorliebe für >darf es etwas weniger sein< blieben wir also bei 6,99m Länge und 3.850 Kg Maximalgewicht dank luftgefederter Goldschmitt Unterstützung für die Hinterachse hängen, um den 150PS Vortrieb des 2,3 Liter 4-Zylinder Dieselmotors mit 360Nm bei 1.600U/min sicherer auf der Piste zu halten. Zudem ist eine Anfahrts- und eine zusätzliche Traktionshilfe per Taste zuschaltbar. Meine vorherige Zurückhaltung bezüglich des Frontantriebs reduzierte sich nach einer Probefahrt mit Stern und Heckantrieb sowohl hinsichtlich Motorlauf als auch der Getriebeautomatik, und nach den bisher gefahrenen Langstrecken kann ich diese Entscheidung nur unterstreichen: Unser Ducato benötigt 9,7l Diesel pro 100km über die gesamte Distanz, kaum Öl und fährt sich bei 80/100kmh GPS (Straße/Autobahn) entspannt und vor allem sehr leise. Die Automatik schaltet, geruhsame Fahrweise vorausgesetzt, ab 2.000U/min hoch und bergab unter Last selbstständig recht früh zurück, so dass ein sehr gleichförmiges Pilotieren ganz ohne spürbare Schaltfunktionen erfolgt, ein zuschaltender oder konstanter Vierradantrieb ist zumindest auf asphaltierten Strassen und festen Wegen nicht zwingend erforderlich. Man sollte allerdings bei der Beladung gut aufpassen und keinesfalls mit vollem Tank, Frischwasser- und Abwasserbehälter steile Pässe (Lechtal, Timmelsjoch & Co) insbesondere hinabfahren wollen, was aber grundsätzlich für alle schweren Kfz gilt!

ccc
einsam im Hochland

Positiv: Weil nur teilintegriert, sind unfallbedingte Austauschteile an der großen Fahrkabine relativ günstige Originalware, wie ein Frontscheibenschaden wegen Steinschlag zeigte, es waren €750.- zu zahlen. Für uns ist die Fiat Kabine groß genug, der enorme Stauraum aufgeräumt, die Vordersitze sind vorzüglich und bequem ausgeformt und bieten auf langen Strecken viel Komfort samt Verstellbarkeit und am Abend zwei gemütliche Sitzplätze, der Tisch dazu ist per Knopfdruck in alle Richtungen zu verschieben. Die Zusatzheizung unter dem Fahrersitz ist effektiv, die manuelle Kühlung per Ventilator oder Zuwärme gut zu regeln, die Seitenfenster sind leise und zugfrei zu öffnen bzw. (teil)offen zu fahren. Der Laika bietet kein Luxusinterieur einer Nobelkarosse, sondern ist ein ab Werk gut und intelligent ausgestatteter Reisebus.

Wir nutzen die Dusche als Kleiderschrank mit einer zusätzlichen Teleskopstange oben, die Duschwanne unten als große Ablage, die Kochplatten lieber draußen im Freien (GAZ 3Liter Kartusche mit direkt aufgeschraubtem Brenner plus sehr gut beschichteter Allesi Pfanne mit beidseitigen Griffen s.a. http://www.amazon.de/Campingaz-31483-Campingkocher-Super-Carena/dp/B0002DF17W/ref=pd_sim_200_4?ie=UTF8&refRID=0KH8NZ7JW8TZQK1A8NK5 – den Regler braucht es nicht!) und dafür innen eine Krups Nespresso für den kleinen oder langen Schwarzen, ein preiswerter Luxus im Vergleich zur innländisch gebotenen Kaffeeszene, wenn man vom unvergleichlichen Angebot südlicher Länder mit 1€ = 1 Espresso absieht. Der bemängelt nur 100l kleine Kühlschrank reicht uns für den regelmäßigen frischen Einkauf völlig aus, wir bevorzugen sowieso regionale Produkte und benötigen außer Mineralwasser wenig Vorräte…

Der beidseitige Zugang zur Garage ist sehr groß und praktisch, die Kunststoff Boden(bade)wanne einfach ausspülbar, 220kg trägt der Hilfsrahmen und das Heck bleibt damit Fahrradträger frei, basta, elastische Körbe helfen bei der Ordnung. Eine 220 Volt plus eine 12 Volt Dauerstrom führende Steckdose wünsche ich mir noch.

der Weg ist das Ziel
der Weg ist das Ziel

Über die Truma Heizung lässt sich nur positiv berichten, zumal sie mit Ventilator in Maximalstellung ohne Heizung zusätzlich eine enorme Durchlüftung ermöglicht.

Kritik: Die Längsbetten sind nicht die häusliche Königsklasse mit 90x200er Matratzen, in Fahrtrichtung links sollte die beste aller Beifahrerinnen nicht länger als 175cm sein resp. rechts der Fahrer nicht mehr als 185cm aufweisen, ansonsten schläft es sich wirklich gut, aber etwas weit entfernt um Gute Nacht zu sagen. Man kann das Mittelteil noch zu einem dritten Schlafplatz ergänzen, oder den Tisch zu einem vierten, was wir zu zweit ja nicht benötigen.

An sich wollten wir die dunkle Holzimitat Austattung, wie sie die hervorragend ausgeleuchtete Präsentation der Laika Webseite und das Prospekt zeigen, in der eher düsteren Wirklichkeit beeinflusst die hellere Farbe die Stimmung vorteilhafter, schade drum, aber es ist so! Die aufgehängten (Über-) Gardinen sind Relikte aus der Gelsenkirchner Barockzeit und wurden flugs abgenommen und nur teilweise ersetzt, hier differiert unser Geschmack deutlich, die hellen Bezugsstoffe hingegen sind stofflich wertig und ebenso verarbeitet. Ganz daneben ist der aus gleichem Material bestehende aber in der Funktion eher schlichte Vorhang im Fahrhaus, einmal verkürzt er den Blick und zweitens sind präzise ansteckbare Formteile zur Front- und Seitenscheiben Abdeckung idealer, sie können zudem auf dem Hubbett unschwer aufbewahrt werden: Über den Geschmack lässt sich vortrefflich streiten, über die Funktion hingegen nicht – Tipp http://www.schlanser.ch/catalog/product_info.php?info=p63701_thermomatte-fiat-ducato.html&amp;XTCsid=ij1srubaolrkbr94n1658s4v92

Zusammenfassung: Der Ecovip ist weder wirklich eco noch vip, sondern ein in sich funktionell gelungen gestylter Camper (europäisch für Wohnmobil), dessen optische Ausmaße eher einen höheren Treibstoffverbrauch vermuten lassen – innen lebt es sich für zwei Personen sehr gut, mit kleinen Kindern und dem Hubbett sicher ebenso, getestet haben wir das aus Altersgründen nicht. Die 150PS Automatik Motorisierung ist für beschauliches und ökonomisches Reisen ausgelegt, wenn Beschleunigen oder Überholen angesagt ist, wirkt der kraftvolle Vierzylinder ab 1.500 U/min auch im 6.Gang unangestrengt, hohe Drehzahlen >3.000/min erreicht man ja nur beim Bergabfahren im notwendigerweise kleinen Gang – was will man mehr? Reisen statt Rasen sagte der freundliche und geduldige und immer top informierte und informierende Berater und Geschäftsführer Alexander Ernst!

yyy
allein unter Gleichen

© slowfoto.de