Eine kulinarische Reise mit dem Wohnmobil bis in den Süden von Montenegro

Endlich wieder Süden: > you are wellcome – thank you <

Dank zurück

Vorgeschichte: 1968 sind wir 5 Klassenkameraden Alfred Kunz, Hans Martini, Roland Sigel, Anton Stöckl und ich nach bestandenem Abitur im neuem VW Bus als Leihstellung des gütigen Vaters Sigel plus Zelt nach Jugoslawien gefahren, bis hinunter zum Skutari See, über Sarajevo zurück nach Prag und nach der ersten Nacht dort wegen der Okkupation am 21. August zurück über Wien nach Donauwörth. 2009 fuhren wir (Jutta und ich) zu zweit mit einem gemieteten Ford Wohnmobil durch Istrien, danach noch einmal mit einem Miet-WoMo nach Dubrovnik und weitere Male mit dem PKW in kroatische und slowenische Städte in Hotels und auf kroatische Campingplätze zum Leben im und vor dem stationären Mobilhome, und seit 2014 mit eigenem WoMo FIAT Laika Ecovip 309 mit mittlerweile knapp 45tkm!

on the road again

2019 haben wir uns 4 mediterrane Wochen im Spätsommer vorgenommen, ob wir wie 1968 bis nach Albanien kommen steht dabei auf einem anderen Blatt, Literatur und dicke Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag sind jedenfalls vorhanden.

Sella Pass
Pordoi Pass
Canazei ist mittlerweile und richtigerweise klar in der Ansage
riesige Windbruch Areale

Tag 01 4Uhr aufstehen, ab 6Uhr über die Autobahn mit GoBox (€75 nachladen) bis Innsbruck und die alte schöne Brennerstrasse bis zum Outlet und dort auf die italienische Autobahn bis Clausen, hinauf zum Sella Joch und als Dreingabe noch über den Pordoi Pass, mit riesigen Windbrüchen in den nadeligen Monokulturen über viele Kilometer nach der Abfahrt, die Schäden im Lesachtal sind minimal dagegen. Wir landen nach 11 Stunden und über 500km auf dem vorausgesuchten www.campingallagodilago.it bei Fratta auf einem vom Ehepaar geführten großen Platz mit modernem Sanitätsgebäude, strenger Organisation mit ca. 10-facher Trennung vom Abfall und riesigem Ristorante (se vende) direkt am Ufer.

lago di lago von der Terrasse aus
so werden quengelnde Kinder quietsch leise 🙂
Abendsonne auf dem lago di lago
der CP vom Steg aus

Tag 02 Die Ruhe hier auf dem Platz ist klasse weil wenig los und die Lage schon schön ist, machen wir auf Tipp von Nachbarn die sich lohnende See Runde, die erste Besiedlung war 4.500 (Neolithik) bzw. 2.300 (Bronzezeit) v.Chr. als Ausgrabung im Kanal zwischen beiden Seen festzumachen. Bei Hochwasser liegt der Seespiegel auch etwas 2m höher, deswegen wurde der kleine Boots-Kanal zwischen beiden Seen zum Abflusskanal erweitert, um Überschwemmungen der Agrarflächen zu vermeiden, das hat wohl nicht ganz geklappt.

platzsparendes Parken
Uferbereiche, gegenüber liegt der CP mit dem großen Restaurant

Das örtliche Lokal als Tipp der Chefin hat 2 Tage geschlossen, im Festzelt auf dem CP ist wenig los, weil nur Sonntags geöffnet. Es ist herrlich warm im Schatten, die Sonne hat viel Kraft, das ist >Das Leben im Gras< wie wir es mögen! Später kommen noch kleine Räucherkerzen aus dem Fichtelgebirge dazu, wegen der Mücken, was prächtig hilft! Wir gehen früh und ohne Glotze schlafen, wie fast die gesamte Zeit, solange wir warme Abende draußen verbringen können.

Tag 03 7Uhr scheint schon die Sonne bei 20 in/out, frische feuchte Luft, kein Staub, schon schön hier, heute Nacht allerdings mit viel Verkehr auf der gegenüber liegenden Straße. Die Klofrau grüßt freundlich bon giorno, man kennt sich ja seit gestern… Die nächste Route ist bis www.rivijera-opatija.hr gecheckt, Google hat gestern besser geholfen als beide Navis!

Park ähnlicher CP nahe Opatja, begehrt und mit Investitionsstau
Roko Nr.1
Blick in die verglaste Küche
Schinken at its best
Meeresfrüchte
Seeteufel Wok
so sieht der Seeteufel innen aus
einfach ein must
abendlicher Spaziergang

Ab 10 Uhr geht die Schranke auf, mit Frischwasser fahren wir los, 220km z.T. auf einspuriger Autobahn, ein Einkauf im ipercoop in Porderone und ab durch Slowenien eine neue Strecke bis Opatija, zum Natur CP mit Bäumen, Terrassen und Stromboxen und kleinem Sanitärhaus, dafür schön über Icici gelegen, mit Busanschluss in beide Richtungen, wir nutzen die nach Opatija, essen hervorragenden Seeteufel Wok im www.roko-opatija.com/ – vom Roko gibt es 3, das alte mehr italienisch angehauchte, wo der Pharmakologe Sternbach Valium zusammenbaute, links davon das unsere neue und ganz rechts Eis und Pasta für die Youngster. Die Pracht Villen Promenade ist k.u.k. aber die Zeiten sind vorbei, heute promeniert der people wie wir, je näher der Strand, desto intensiver das Achselspray und der Fritteusen Duft. Mit dem Bus 23 hin und zurück (je 23 Kn), uns erwarten 29/27 Grad in/out , dazu noch zu viele kleine Stechmücken: Das Leben ist schön!

Tag 04 Sonne ab 8Uhr, die nahe Straße ist belebt, der Platz aktuell ruhig: 145 Parzellen sind es hier in Opatija, WLAN 1+2 ist langsam bis still, falls voll belegt stehen nur je 4 WC und 4 Duschen für je Männlein und Weiblein zur Verfügung, zu oft ohne Papier und mit Wasser Sequenzen von ca. 20sec, unpräzise regulier- und die Türen nicht abschließbar. Okay, begehrt weil Konsum, Ort und Strand je 3min. entfernt sind, also ideal für viele Badegäste weil >nur< €33pd. Die weitere Infrastruktur ist alt oder nicht vorhanden, Geschirrspülen mit kaltem Wasser! Wir suchen nach etwas mehr an Komfort…

Blick aus dem Restaurant
Chef und Chefin vom Najade
Blick in die Küche
Goldbrasse
filetiert
schwarzes Risotto
Gemüse gegrillt
es ist angerichtet
Palatschinken
Terrasse

Nach späten Frühstück laufen wir los, entlang am Ufer die herrliche Promenade nach Lovran, vorbei an der einst bedeutenden Werft hier in Icici, an vielen Hotelstränden, die gegen Gebühr für Tagesgäste zu nutzen sind, alle anderen langen Felsenstrände sind kostenfrei und z.T. idyllisch gelegen, entsprechend die Nutzung. In Lovran besuchen wir die kleine runde Altstadt und besuchen das Restaurant Najade  – Goldbrasse mit schwarzem Risotto und Grillgemüse, dazu Wein von von Krauthaker aus Slavonien, wir meinen einer der besten weil frischesten Fische seit langer Zeit. Zurück im Hafen von Icici gibt es teure Yachten und nebenan ein Bier mitten im Trubel der Badegäste 🙂

Sibenik`s Schildkröten Brunnen
Blick von der Festung Hl. Michael aus
auf die Altstadt und die Kathedrale mit dem Marmordach
hinab in die Altstadt
die hoch gelegene Festung St. Ivan
Pano
Freilichtbühne in der Festung des Hl. Michael
Bistro
Regieplatz
Auditorium
Kathedrale Sankt Jacob
Restaurator hinter Vorhang
innen

Tag 05 7Uhr Sonne 27/26 in/out, wir fahren nach SibenikAb gegen 9Uhr auf die N8, weil früh los ist wenig los, die Uhren drehen hier langsamer, wir kommen gut voran, die Straße ist super ausgebaut und naturschön oft ganz an der Küste, mit vielen Parkbuchten samt Abgang zum Mittelmeer für ein Bad. Die letzten 70 von igs. 320km fahren wir eine fast leere Autobahn für prohibitive €10 Maut! Unser Navi fährt die letzten km falsch, www.solaris.hr als fast vollständig bebaute Landzunge 6km südlich von Sibenik mit Busanbindung und komplettem Ferienangebot finden wir dennoch, einchecken in 5min, man spricht deutsch und die hinterste Stellreihe der A-Plätze für €45pd bietet alles in der Nähe, auch einen Supermarkt, die Waschmaschine wird sofort für Kleidung genutzt und die Leine aufgespannt!

CP Solaris vorn am Ufer

Direkt am Wasser ist es viel wuseliger aber schön, eine große Marina ist Richtung Norden, dann folgt der CP plus anschließendem Hotel- und Appartement Komplex samt Pizza Resto direkt am Pool für die Hotelgäste, wohl abends auch mit live Musik, die wir leise bis zum WoMo gehört haben, wir saßen lange davor, Jutta meint der klimatisch bisher schönste Abend, der Platz 231 ist üppig bemessen, nur die Laternen und manche Bäume stehen zum Rangieren ungünstig und sind abends unbeleuchtet. Dafür radeln Jung und wer auch immer ohne Licht und schnell, man muss sich wundern dass nicht viel passiert, bis 23Uhr gibt es auch PKW Verkehr. Die großzügigen sanitären Anlagen sind ständig von Frauen gepflegt, die Mülltrennung möglich und selten benutzt, weil überall große Tonnen stehen, die grünen Beete beackern Männer. Okay, eine organisierte Großanlage halt, wie man sie im ehemaligen Kommunismus oft findet, vor Jahren komplett ausgebaut, nur der Kiefer (Pinien-?) Wald steht noch und spendet Schatten.

keine DIN Installationen, aber alles gut erreichbar

Tag 06 ab 7Uhr klappern die Nachbarn vor der Heimreise, mit 20 Grad war die nächtliche Temperatur angenehm. Betten abziehen, Duschen und eine zweite große Waschmaschine läuft bis 9Uhr. Vor 11 zum Bus, das Taxi fragt ob Kn50 okay für sofort, 400.000km Opel Großkombi 11J alt, zurück sind wir mit demselben, der Fahrer hat uns in der Stadt wieder gefunden, nach einem kurzen Einkauf. Wir besichtigen erst die Festung des hl. Michael mit der Konzertbühne, Bryan Ferry und Gibonni waren hier, freuen uns über Architektur und Aussicht, besuchen die Kathedrale Sankt Jacob mit dem Marmordach, genießen nach dem Altstadt Rundgang in der Konoba www.nostalgia-sibenik.hr super Salat und leckeres Hühnchen Risotto und kommen bei 33Grad wieder auf den Platz zurück. Im Ort gibt es hässliche Hochbauten aus der kommunistischen Zeit, in der Altstadt oft einen Renovierungsstau seit Jahrzehnten und zu viele Touriläden wie überall, Sibenik hat dafür bedeutende Kulturschaffende (Tesla Maglite u.v.a.m.), schon früher wurde wohl auch das Klima als angenehm empfunden.

Nostalgia
klasse Salat mit Speck
Hühnchen Risotto
die Berühmtheiten
von Sibenik
idyllischer Rebhain
auf alt hergerichtet
wie der moderne Holzsegler vom Solaris

Zurück auf dem Platz drehen wir noch die Runde bis zum südlichen Ende, mit der Marina, dem hölzernen Segelschiff, etlichen Grills und Restaurants, einer kleinen Einkaufsmeile (Kitsch) und dem alten Dorf, das erhalten zum riesigen Ethno Restaurant umgebaut wurde, nur den angedeuteten Tunfisch in Scheibe für 85Kn gibt es nur als Gericht für 300Kn, alle Preise scheinen überteuert, selbst ein 0,5er gezapftes Bier an der offenen Bar für 28Kn hat uns abgeschreckt. Vor dem WoMo beschließen wir den morgigen Tag samt Abfahrt.

Auf der Terrasse des Rozak Restaurants: Tunfisch gegrillt, Kartoffel und Mangold, das kroatische Trio für 110Kn
Baden auf der Landzunge Rozak
Abendstimmung 
vor Sonnenuntergang
und
danach

Tag 07 7Uhr aufstehen, 24 in/out bewölkt, die Sonne ist noch nicht da! Los gegen 9Uhr, zur Waschanlage (Kn120) super sauber weil hand wash, kurz vor 12Uhr treffen wir im www.camp-rozac.hr ein, finden schnell einen Platz auf der Landzunge mit Blick auf die Werft und den 21m hohen Berg der Insel Ciovo vor der Brücke zu Trogir, die Insel hat eine Vergangenheit als Quarantäne, heute ist sie Zuflucht für das Wochenende der Trogir und Besucher. Wir machen die Halbinselrunde, essen früh abends auf der Hochterrasse des CP Lokals Tunfisch mit Mangold-Kartoffeln, trinken ein Karlo an der Bar mit herrlichem Blick nach Süd-Westen und verbringen den Abend mit Sonnenuntergang.

zu Fuß nach Trogir
zur Kathedrale
mit der berühmten Eingangspforte
von innen
Blick zum Altarraum
mit dem berühmten Chorgestül, wer es hierhin geschafft hat war wer

Tag 08 7:30 28/28 die Nächte werden immer wärmer. Wir wollen zu Fuß nach Trogir, nehmen den >shortcut< durch das Kaff und kommen an der Brücke an, schlendern durch die 100% touristische Altstadt, besichtigen die Laurenzius Kathedrale mit Portal und Chorgestühl und den bunten Markt, auch zum Einkauf, die freundlichen Marktfrauen helfen fleißig!

Kathedrale am Hauptplatz
Leinen los
früher
und heute
und immer noch populär
Weinkarte
Piccolo Ponte
und tollen Ambiente
mit riesigem Sonnenschirm
Tuben aller Art mit schwarzem Risotto

Ein weiterer Schlenker führt zur Picollo Ponte Grill-Pizza mit riesigem Außenschirm, es gibt Calamares mit schwarzem Risotto, dazu eine Cuvée Krauthaker rosé, herrlich weil nicht geplant aber gerne genossen. Mit dem Taxiboot von der Festung zurück zum Platz (KN20 15min),

zurück
geht
es
per Taxiboot
vorbei an der Werft
und am CP

die Wärme im WoMo erreicht mit 46Grad den Gipfel und wir gehen gegen 18Uhr Baden mit einem Karlo direkt danach, mit Salz auf der Haut, danach ein kleines Abendessen mit ein paar Nachaufnahmen und ein weiterer Rundgang auf der CP-Halbinsel und ab in die Heia bei offenen Fenstern in der Küche und über meinem Bett 🙂

Tag 09 22/22 also deutliche 6Grad kühler als gestern, heute geht es 30km weiter zum www.campingsplit.com – der CP hier liegt schön, wir stehen gegenüber Sanitär und direkt am Müll, wieder einmal zentral! Jedenfalls waren bisher alle Plätze auf irgendeine Art gut, es ist schon toll immer nach 2 Nächten zu wechseln, man sieht unendlich viel und genau darauf kommt es an: Wenn wir das so noch ein paar Jahre genießen können…

und ein Besucher auf unserem Platz

Frühstück gegen Mittag >in the open air< – danach Ruhe, Jutta sucht in den Reiseführern Montenegro und Albanien die Fortsetzung unserer Reise, nachdem sie auch die lange Rückreise durch Kroatien erwägt hat. Das touristisch wirtschaftliche Umdenken ist bereits erfolgt, auch bei den Kroaten: Balkan beginnt erst später, hier gibt es praktisch identische Speisekarten mit preislich ebensolchen Angeboten und damit zu findenden Unterschieden in der Qualität, von Hochpreis Palästen abgesehen, kann man immer noch frischen Fisch und Gemüse in sehr guter Qualität genießen, und das zu deutlich günstigeren Preisen als zuhause.

Abends an der Bar

Wir laufen zur Bar auf ein PAN Bier, dunkler und malziger, schauen den Badenden zu, es gibt auffällig viele junge Frauen mit zigXL Merkmalen, schon gewaltig zumal im Bikini, da fehlt dann nur noch der leptosome Partner nebenan 🙂 Schön ist, der Badestrand ist zum Dorf hin offen, also für alle zu nutzen!

vom CP über den Strand in den Ort

Im Dorf ist wenig los, wir finden eine Bäckerei und kaufen frische, herbe Käsetorte und Brot und essen die Torte sofort, später dann noch den Oktobussalat mit einem Glas Wein.

Split – früher saßen die Römer hier im Diocletian Palast

heute laufen Touristen
durch historische Gassen
oder auf der Suche
nach Brot und mehr
wie Pizzen, auch geschnitten
…da war noch was? Hohe Schuhe 🙂

Tag 10 7Uhr 24/24 ist scheint etwas angenehmer zu werden. Früh los mit Bus 60 nach Split (50Kn hin+zurück ca. je 10km), Bus- und Wochenmarkt liegen nebeneinander und der Diokletianpalast folgt, prallevoll mit Touris in Gruppen und solo, Bar an Bar und Lokal an Lokal, klasse die Bäckereien mit auch Konditorbackwerk, alles zum günstigen Preis und ohne Zuckerguss obenauf. Wir lassen uns gezielt treiben, vermeiden schließlich den hochpreisigen Tipp Portofino und schauen in den Jupiter Tempel mit der Sparbüchse. Ich finde noch einen rosé High Heels wie in Dubrovnik vor vielen Jahren,

darf ihn sogar probieren (irre, war gestern geöffnet worden und schön kalt), vom Markt nehmen wir gezielt mit und werden heute Abend draußen eine Pfanne mit Gemüse anbraten. Wir tauschen uns aus über Camping-Plätze mit den Nachbarn aus Österreich (Pössl, seit Jahrzehnten Camper bis Griechenland wie dies Jahr wieder), genießen die Ratatouille Pfanne samt Gravesina und beobachten das Wetterleuchten. In der Nacht fängt es an zu regnen

Naturgarage
Variante X Frischfisch
Grillgemüse, Bratkartoffeln, da wurde was verwechselt 🙂
herrliche Roséweine

Tag 11 und hört nicht mehr auf, zudem gibt es gewaltige Blitze und Donner, einer direkt über uns, glücklicherweise ist das Licht nicht ausgefallen: 23/21 in/out um 7:30 mit Nieselregen, Tisch und Stühle sind nass. Heute geht es die N8 220km weiter bis südlich von Dubrovnik zum www.campingkate.com bei Sauwetter, dafür über eine herrliche Straße, die alleine schon die Reise wert ist, wir kennen sie von früheren Fahrten und erkennen vieles wieder, auch die Wartezeiten bei Neum, aktuell ohne Kontrollen sondern Durchwinken. Der CP Kate liegt zentral im für die Quellen berühmten Ort Mlini in einer parkähnlichen Parzelle, man kann viele Treppen hinabsteigen bis zur schönen Uferpromenade, wir essen im Bistro Bar G frischen Seebarsch mit Gemüse und einem Rosé Milicic Plava, den gab es früher nur als Roten, das 0,5er Bier liegt hier schon bei 40Kn. Langsam laufen wir zurück und genießen draußen vor dem WoMo St. Heels Rosé wie vor 8? Jahren auf dem CP Solitude nördlich von Dubrovnik… es windet stark, wir räumen mal lieber alles rein,

mit dem Taxiboot Katamaran
zur Altstadt Halbinsel
in den Hafen
hier beginnt diesmal unser Rundgang
entlang der Befestigungen
die Strickerinnen waren auch schon hier
Blick vom Süden auf den Hafen der Altstadt
und das Modell der Altstadt
und hier vom Standpunkt rechts unten außen auf dem Modell oben
die Gedenktafel vom Beschuss durch die serbisch montenegrische Armee (nie vergessen)

Tag 12 der Sturm wird stärker in der Nacht, ich schließe das Küchenfenster und reduziere die Dachluken und nehme Ohrenstöpsel, Jutta findet unsere Schlappen auf der anderen Seite des WoMos. Wäsche waschen ist wegen trocknen auf der Leine Fehlanzeige, dafür funzt WIFI, es kann alles so einfach sein ohne Anmeldung! Wir schippern bei super Wetter und nach opulentem Frühstück draußen mit den Katamaran (€23 beide hin+zurück) nach Dubrovnik Hafen,

die beliebte Mainrooad
mit vielen Kitschläden
das bemerkenswerte Kapaun Restaurant mit tollem Mittagstisch
Tunfisch auf Salat
Meeresfrüchte
langsam geht es zurück
zum Hafen
und zum Idyll des Kate
Campingplatzes

sehen die Villa von Tito samt Nebengebäuden als militärisch abgesperrtes Gelände, heute offen, drei teils zerstörte Beton- und ein altes denkmalgeschütztes 5 Sterne Luxushotel, alles begehbar und besucht, was wir später zu Fuß auf der Rückfahrt noch nachholen, fahren in die im Süden der Stadt gelegene Marina ein, drehen Runden ibs. in weniger besuchten Bereichen und erkennen viel wieder, finden im Bistro www.restaurantkopun.com (Kapaun) eine lecker leichte Mittagkarte, essen Tunfisch+Salat und Risotto mit vielen Meeresfrüchten, echt klasse und keinesfalls überteuert, als Maximum fanden wir woanders auch Kn50 für 0,5 gezapftes Bier, wir zahlten hier 40 wie gestern, auch viel aber die Altstadt Mieten sind sicher noch höher. Auch die Rückfahrt per Boot lohnt, unser Platz füllt sich langsam mit Belgiern und Polen und vielen anderen Nationen, die oft noch weiter nach Süden wollen. Wir überlegen: weiter fahren oder zurück, muss Montenegro sein wegen der sich später als übertrieben herausstellenden Warnung von Auswärtigen Amt oder was? Ich muss die Sache in Ruhe überschlafen. Der Tag heute war jedenfalls grandios.

das Restaurant vom CP Safaribeach mit der montenegrisch hellsten Sonne, die wir erlebt haben
einsames Pflänzchen am Kilometer langen schwarzen Lava Sandstrand
Strandsofa orientalisch
Baden und mehr an der Mittelmeerküste
Foto Session für eine türkische Hochzeit
Freiluft Duschen, wenn zu viel Sand oder Salz auf der Haut
Abendstimmung
vor dem WoMo
mit Blick auf den Sandstrand
durch die spärlichen Tamarisken
und eine gute
Nacht am Safaribeach

Tag 13 6Uhr wecken, wir duschen früh und fahren nach Montenegros Süden, die Kontrolle vom Personalausweis samt grüner Karte ist problemlos, der Verkehr deutlich rauer, die Polizeipräsens höher, die Fahrt ohne Fähre über Kotor richtig schön, alles reichlich zugemüllt (wie später in BiH auch), wir kommen im CP www.safaribeach.me in Ulcinij kurz vor Albanien an, sind mal in der 1. Reihe am heißen >schwarzen Sandstrand< und essen mittags frischen Tagesfisch (€10) samt gezapftem Bier (0,5 €2,5), die €Preise sind deutlich günstiger als in Kroatien (73Kn = €10), der Platz hingegen €28pd.

Frischfisch, Kartoffeln und Mangold auch hier
plus Grillpaprika mit reichlich Knoblauch

und laufen nachmittags am Strand zu der vermeintlich großen und lauten muslimischen Hochzeit mit nur kleinem Shooting am Strand und abseits wohl wegen der pikanten Komplimente des Ehemannes – denn am Bekleidungsstrand läuft die gewaltige Party Box mit entweder männlicher oder weiblicher Stimme oder gemeinsam zu laut dudelt aber das stört nicht beim Rauchen, ob vermummt oder nicht. Die Bikini Größen wachsen in noch nie gesehene Größen, schwangere, stillende Mütter haben viele Kinder, wenn es hier richtig voll ist wie bis Ende August, dann gute Nacht! Wir laufen zurück und essen draußen vor der Laika mit Blick auf die untergehende Sonne, ein herrlicher Abend plus Stromausfall samt Notstromaggregat (Diesel, öfters Inn Betrieb) und mehr, zwei magere Straßenhunde streunen hier mit sehnsüchtigen Blicken nach Futter herum, die Hunde bellen oft… gute Nacht, am Strand wird noch per Taschenlampe aufgeräumt.

Ulcinij – der begehrte Badeort zu Fuß
der kleine aber in der Saison völlig überfüllte ebenfalls schwarze Sandstrand
Monument mit tollem Ausblick
Blick über den in der Saison überfüllten Strand
und auf die Altstadt
vor der Partymeile
direkt am Strand, tagsüber ruhig und
nachts bis morgens halt Freiluft Party (ohne uns)
Aufstieg in die Altstadt
z.T. unbewohnt
und oft begehrenswert (ohne PKW!)
mit Blick auf den kleinen Hafen

Tag 14 23 in/out um 8Uhr, noch ist der Himmel bedeckt. WLAN funzt nur bei Blickkontakt zum Restaurant, alle Händyfans nutzen also den Platz hinter den WoMos, wir zahlen dennoch €23 für 3 Tage an Vodafone trotz Flugmodus. Offensichtlich wird der Strand gekehrt, jedenfalls ist dort viel los bis die Gäste dann zum (Nach-) Mittag kommen. Wir nehmen ein Taxi nach Ulcinij Oberstadt (7€), denn die 6km gestrige Fahrstraße entlang mögen wir nicht laufen. Die Stadt ist so vermüllt wie das Land, igs. aber quirlig, es gibt unzählige kleine Läden. Wir laufen im Bogen hinunter, dann am Sandstrand entlang zum kleinen Hafen bis hoch in die Altstadt, wählen schließlich das älteste weil seit 1984 von der Familie betriebene www.restaurant-teuta.com mit schnellem 5G WIFI (ob das stimmt?),

seit 1984
Terrasse mit Ausblick auf Ulcinij
klasse Tunfisch Carpaccio
Butt at its best
filetiert
knackige Gemüse
frisches Pesto aus Knoblauch und Petersilie mit Olivenöl – ein neues Rezept!
türkischer Mokka mit Raki
das Lokal von unten inmitten von vielen Konkurrenten

er fängt die Fische, sie kocht, der Sohn holt die Gäste rein und serviert, wir hatten frischen Heilbutt, dazu mit lächelnder Kritik an Mangold auf Salzkartoffeln ohne weitere Rückfrage gratinierte Kartoffeln und ebensolch knackiges Gemüse, zuvor ein Tunfisch Carpaccio at it`s best mit dunklem von der Chefin gebackenem Brot, einen hiesigen Plantaze Sauvignon plus türkischem Mokka und zwei Raki vom Haus, ein abgegriffenes Heftchen aus der guten alten Zeit auf deutsch, ein paar launische Bemerkungen weil seit dem Krieg 1981 Neckermann und TUI Gäste fehlen (hier immer voll Deutsche) und dann plötzlich 1,4kg anstelle ca. 1kg beim Butt und eine handgeschriebene Rechnung! Das Problem ist anders, unten in der Kurve mit den vielen Badenden gibt es alles an Snacks ab €3,50 und kein Mensch schlappt den Berg hoch bis zur letzten Terrasse, auch wenn dort die Küche exzellent ist, selbst die Einheimischen trinken hier nur ein Bier oder Kaffee und essen nichts! Man muss sich anpassen und neu orientieren, aber nicht jammern. Wieder unten wollten wir die Moschee besuchen, meine Frage nach der Kleiderordnung wurde spröde beantwortet: das ist eine Moschee aber unsere Kleidung entsprach der Schautafel, also sind wir gegangen, verfolgt von dem unfreundlichen Alten bis in einen Laden – wir gönnten uns nach dem Einkauf eine Taxirückfahrt als Stadtrundfahrt von unten mit Unterhaltung auf broken english aber gut!

Disko nachmittags am Safaribeach: Sänger mit Service
fast alleine der Unterhalter,
Voll-Bad mit Schwimmflügeln

Der Nachmittag bringt einen Strandspaziergang zur open-air Orient-Disko, heute mit Tastaturen (nur rechte Hand), alles weitere Konserve und einem Sänger, der jeden Gast mit Handschlag begrüßt, so auch uns, und mit der Blonden vom Service ein gemeinsames Ständchen bringt, ununterbrochen singt und herumläuft, die Musik war gut, Orient wurde mit East und softem Rock geboten, das Händy war Teleprompter, die live Darbietung den geringen Bieraufpreis wert (0,33 2,70€), Gezapftes nebenbei in der ausliegenden Preisliste nicht aufgeführt, ein Schelm wer… mein jordanischer Nachbar im evangelischen Studentenwohnheim Marburg 1970 hat auch Bier und Wein weil Alkohol abgelehnt und zu jeder Gelegenheit Whisky gemocht, der sich in seinem Mund zu Wasser verwandelt hat. Der Abend war wieder vor dem WoMo, mit Blick auf den Sonnenuntergang und das Meer, wir verlängern um einen dritten Tag, moin gibt es Wäsche und faulen, Sonntag haben die Supermärkte offen und wir können einkaufen und für €1,21/l Diesel volltanken und dann wieder in Österreich günstig auffüllen. Mittlerweile hat sich der Platz, ibs. die erste Reihe voll gefüllt, viele dicke WoMos sind im Bulk gekommen und feiern Geburtstag.

Tag 15 7:00 aufstehen, wir duschen sehr früh, es donnert laut, der Regen hat Omis schon erreicht und uns auch ab 9:00 als Landregen, anstelle 13Uhr wie der Wetterbericht sagt, wir räumen alles ein, bauen Frontmaske und Wäscheleine ab und es gießt um 9:15 wie aus Kübeln, das Gewitter ist da, okay als Oberwäsche für das WoMo! Während die Wäsche wäscht, kommt es zum Stromausfall, der beim anschließenden Trockner zum Totalausfall führt. Unsere Nachbarn sind schon blitzschnell geflüchtet. Es regnet immer wieder in Schüben, in einer Pause holt Jutta verzweifelt die nasse Wäsche, der Trockner hat nachgearbeitet, die Wäsche ist fast trocken und die Sonne kommt periodisch durch, der Platz ist 10:40 auffallend ruhig. Es wird noch ein schöner Tag? Jutta zahlt €28pd in der ersten Reihe und das ohne Rechnung, auf Nachfrage nur ein handgeschriebenes Zettelchen. Nachbaren wollen bei nur 5 Wochen Zeit noch bis nach Griechenland, sie sind normalerweise April bis Juni und September bis Oktober unterwegs! Danach erst mal Frühstück im Freien bei stark aufgekommener Sonne und 28/25 in out, also Sommer auf den großen Balkon. Später ein großer Spaziergang am Strand, überall wird aufgeräumt, die Saison nähert sich dem Ende, die Gäste werden weniger.

das erste etwas trockene Rasnici, also auch das letzte
stormy evening für die Hochzeitsgäste
sehr ruhig verlaufende zweite Hochzeit

Um 18Uhr gehen wir hier ins Restaurant essen, für eine Hochzeitsgesellschaft ist eingedeckt, eine Band fängt an zu üben, später dann viel Umtrieb, auf dem Hochzeitstisch wickeln fremde Eltern ihr Kind, die Brautleute werden mit allem Brimborium am Ufer bedacht, allein zwei Quadcopter kreisen, LED Kreuz mit Schaltungen und Blitzanlage stehen am Ufer, das Wetterleuchten lässt die Blitze klein ausschauen, die Band beginnt soft mit akustischer Gitarre und Solostimme der Sängerin, erst viel später spielt die Band wohl Eigenkompositionen mit Gesang, alles unspektakulär, außer zig bettelnden wilden Hunden und Katzen nichts los. Ein Wiener Ehepaar isst am Nachbartisch, ein Gespräch ergibt sich, wir erfahren, das ein 6Personen Mobilhome mit 3 Schlafzimmern aktuell bei €50 liegt, die Tochter mit Enkel ist bei ihnen, sie haben offensichtlich viel Zeit und sitzen noch lange, nachdem wir gegangen sind. Wir genießen den letzten Abend vor dem WoMo, duschen und gehen schlafen.

die regen Fähren anstelle Kotor wie bei der Hinfahrt ersparen über 30min Fahrzeit je nach Verkehr
zurück auf dem CP Kate in Dubrovnik

Tag 16 22/21 in/out 7Uhr, wir fahren heute 150km zurück zum CP Kate, vorher Einkauf und Fähre, später Tanken. Die Straßen sind zum Teil recht schlecht in der Oberfläche, so dass sich die Geschwindigkeitsbegrenzungen mühelos einhalten lassen. Im Einmündungs- oder Kreuzungsbereich, auch z.B. bei der Fähren Auf- resp. Abfahrt gibt es unliebsame Drängler, denen durchgezogene Linien oder keine Sicht zum Überholen egal sind. Wir warten an der Grenze, Kontrolle wie bei der Einfahrt mit Registrierung aber ohne Probleme, die beiden Kroatinnen waren zudem ausgesprochen gut aussehend. Wir kommen kurz nach 12Uhr auf dem CP Kate an und nehmen Platz 35, mit Blick zum Meer. Wir frühstücken in the open air und laufen zur Kupari Bucht mit den Hotels aus der Jugoslawien Zeit, die Zementruinen rund um das denkmalgeschützte zentrale 5-Sterne Hotel, schon gespenstig was die Besatzungsarmee hinterlassen hat, zumal reger Badebetrieb am Ufer herrscht und eine kleine Café-Bar betrieben wird, deshalb ohne weitere Kommentare:   Zurück gehen wir in die Konoba https://www.lanterna-mlini.hr und essen Anchovis Carpaccio auf Salat und gegrillten Frischfisch auf Gemüsen von sehr guter Qualität, sitzen gegenüber auf der Hafenbank, mit Blick auf das Mittelmeer sitzen wir noch neben dem WoMo, räumen alles weg und das ist richtig so, denn in der Nacht beginnt starker Regen:

Tag 17. und 7Uhr morgens ist es 23/21 in/out bei super Luft. Mostar oder nicht?

auf dem Weg nach Mostar durch Bosnien und Herzegovina BiH
Blick von der Höhe
resp. auf die Müll Ablagerungen überall an den Strassen
in Mostar auf dem Campanile Parkplatz, Einschüsse an den Gebäuden hinten
und dem Bazaar bis zur Brücke
Blick von oben
und nach Osten
und von unten
springt er?
ein Schal für die Mutter
Umleitung durch das fruchtbare Neretva Delta

Hinter Kupari sind wir rechts ab nach Bosnien und Herzegovina (BiH), über eine Karst ähnliche Gebirgsstrecke fast ohne Gegen- resp. Verkehr, dafür mit Unmengen Müll entlang der Straßenränder und geballt an Parkbuchten, es geht rund 100km Richtung Mostar, dann wird die Piste gut 2-spurig und der Verkehr nimmt zu. Wir parken am Glockenturm (Campanile) für €5pd, gehen durch den bunten Bazar Souvenirs made in china / italy bis zur Brücke, warten ob der Badehosenmann um 12Uhr springt oder nicht! Die an der Ampelschlange bettelnde junge Frau mit den Kleinkind auf dem Arm mampft Fastfood und bettelt uns dabei wieder an. Wir essen Brot, Käse und Salami, fahren zurück mit einem Schlenker durch das Neretva Tal (Umwege erhöhen die Ortskenntnis) und brettern 40km Autobahn bis zur Abfahrt Makarska, checken auf den Terrassenplatz 105 des angeblich schönsten https://campriviera.com und installieren uns, während der Holperstrecke heute morgen ist wohl wegen Übernutzung des Federweges einiges abgeklappert (Keile, Nespresso, Sitzmöbel, Staubsauger), hoffentlich ist nichts kaputt gegangen! Hohe Pinien 27/25 in/out Schatten, der war Tag bisher ein top Erlebnis mit Mostar und Starkregen, zumindest untenrum ist die Laika mal wieder regenbedingt sauber-er, nun geht es ins badende Vorzeigestädtchen, wir finden die Jadrolinija Anlagestelle für Sumarin, wir nutzten damals Split nach Supetar genutzt haben,

suchen das älteste Restaurant Hrpina (Mauern ca. 400, Deckenbalken 200J alt) mit dem wohl besten Fisch und Steak Angebot und genießen Ceviche, griechischen Salat, irren Tunfisch vom Grill mit Pfeffersauce und Rosé und den Abend vor dem WoMo, unten ist die Partymeile der Stadt noch zu hören, da wollen wir morgen hin.

Tag 18. 8Uhr 20/19 in/out Handwäsche und mehr, so ein Lappen steckt schließlich auch den Nachbarn an! Frühstück spät und draußen, das Leben ist schön und wir machen uns auf den Weg entlang dem Badeufer, bewundern die vielen Cafés, Imbisse, Kneipen, Restaurants, Verkaufsstände und mehr, laufen zur restaurierten St. Peterskirche oben auf dem Ende der Landzunge, weiter zum Hafen und zur Altstadt und zum herrlichen Panoramaweg oberhalb der Steilküste und zurück. Ein kurzer Abstecher in das hier an erster Stelle genannte Susvid gegen 15Uhr, leider ein mittlerer und teurer Reinfall, nicht empfehlenswert!

Zurück zum WoMo noch ein Brot mit Ajvar gegen das Aufstoßen, Rosengarten als Sonnenuntergang in den gewaltigen Abhängen zur Stadt, ein weiterer abendlicher Rundgang am Wasser und etwas Ruhe vor dem WoMo genießen, trotz der Größe des Platzes:

Tag 19. 21/20 in/out, wir fahren heute weiter nach Vodice, einen kleineren Ort mit Hafen oberhalb von Sibenik, durch Omis (für uns heute grottig, wir waren früher einmal hier) und per Abkürzung durchs karge Hinterland zum Autocamp Imperial Vodice www.imperial.riviera.hr einem leicht in die Jahre gekommenen Platz mit öffentlichem Zugang zum Meer und Checkkarte für das Sanitär Rondell. Wir checken ein und haben ein tolles Frühstück so bis gegen 15:00.

von der gestrigen Wanderung mitgebracht
Hotel in Schiffsbauweise in Vodice

Der Spaziergang am Badestrand in die Altstadt zeigte Ähnlichkeiten mit Makarskar, ohne deren Größe zu erreichen, halt 1b aber nicht ohne Reiz: Ein Hotel ist einem Kreuzfahrtschiff nachgebaut, tastes differ. Ein Bier in der dem CP assoziierten Havannabar bei Musik von Gibonni&Co, danach Paprikagemüse aus der Pfanne, plus dunklem Vollkorn Kastenbrot von Kaufland (endlich was gutes) plus einem irren www.arman.hr Chardonnay, das muss wohl der Nachbar des von uns besuchten Franc Arman in Istrien sein. Schön an unserer Beziehung ist, wir können super planen und dabei fast identisch genießen 🙂

Konoba Korat
mit Holzgrill
Tuna die x-te
Ambiente

Tag 20. Jutta beklagt einige Gebrauchsspuren am WoMo im 6. Jahr der Nutzung, zugegeben einige stammen von mir: 6,99m sind schon mal recht lange und 2,30m mit den Spiegeln arg breit 😦 Das Wetter wird super sonnig, Grillen zirpen, wir frühstücken Obstteller mit super Früchten, die wir zuhause aus z.B. Spanien nicht bekommen. Wir essen spät im Freien mit Boquerones und Gurken Tomaten Salat und einem Krauthaker Rosé, wir beobachten einen Brandeinsatz mit 2 Löschflugzeugen, die Wasser im 10sec Flug schöpfen, ca. 15 Einsätze, finden ein Lokal mit Grill im Freien Konoba Korat, fragen nach Schwertfisch, es gibt Tuna Steaks (115), Grillgemüse (35), Kartoffelsalat und süßen Malvazia von Vina Laguna (200), die Chefin im Service hatte vom Wein keine Ahnung, leider. Wir gehen früh schlafen.

weiter auf der N8
mit Aussicht

Tag 21. 21/20 in/out, nach 24Uhr ging hier eine Gruppe fröhlicher und lauter Einheimischer vorbei, mit diesem Stellplatz haben wir was falsch gewählt, gegenüber die hoteleigene Tennisanlage bis nach 21Uhr und direkt am Durchgang, der von Allen und vor allen den motorisierten Zweiradfahrern zum Strand genutzt wird. Wegen der teils offenen Türen hatten wir Stechmücken, die uns geärgert haben, jetzt sind diese im Akku-Dyson, wir duschen und fahren gegen 8:30 (gerne) los, und trudeln nach nur 40km im

CP Soline, hier die tagsüber fast leere Partymeile mit Parken (im Rücken der Aufnahme)

www.campsoline.com ein, einem riesigen CP mit allem (Partymeile usw. 22-5Uhr) und tollen Plätzen unter riesigen alten Pinien (202) und vielen D-Kennzeichen, aber auch H, NL, S u.v.a.m. Wir frühstücken draußen, klappern am Nachmittag die Küste ab (Karlo 15KN) und bereiten abends die Hühnerbrüste (der Nachbarhund bekommt feine Reste) und einen tollen Salat zu, dazu 2016 Arman Chardonnay und 2018 CO Malvazia istarska, zwei absolut super Weine! Zum Abend gibt es lautes (mobiles?) Remi-Demi auf der Partymeile, nachts ist es erst nach 2Uhr ruhig (Ohrenstöpsel!), die freundlichen Vor-Abiturienten aus Regensburg sind nach der Woche mit dem Bus zurück, Sanitär ist wieder frei, war wohl ihr Aufenthalt für den Nachmittag! 

Tag 22. 8Uhr 22/23 in/out, Brot geholt, Chemi WC wie täglich geleert (Arbeitsteilung 🙂 die Sonne ist schon da, ein ausgedehntes Frühstück bis 13:30 und später geht es ins Städtchen, das quirlt! Abends dann früh in die Heia…

Kaufland mit irrem Angebot, oft ein riesiges Einkaufszentrum

Tag 23. Crikvenica wartet in 220km auf uns, Jutta hat gestern schon bezahlt, es geht früh los, Kaufland und Plodice werden aufgesucht, die Uferstrecke 8 ist kurvig und wunderschön, Sonntags leider mit zu vielen Motorradrasern, wir finden Platz 11 auf dem mit Terrassen angelegten kampselce@jadran-crikvenica.hr nahe am Wasser und gehen ins Städtchen Selce und essen in der Konoba Riva lecker und günstig: für 2 Personen den Fischer Vorspeisenteller mit Käse & Schinken, Sardellen und Oktobus Salat, frischem Krautsalat, mit kleinen Krabben gefüllten Kalamares auf gegrilltem Gemüse, Seebarsch Filets auf festem Mangold, wir laufen zurück und verbringen den Vor+Abend im für mich zu kalten Mittelmeer und auf dem Platz, wir gehen rein und schlafen.

Riva
alt und gemütlich
2P Fischerteller
frischer Krautsalat
Frischfisch
Tuben
mit Krabbenfüllung

Tag 24. 7Uhr 19 in/out also frisch, die Sonne ist schon da: Wir frühstücken leckeren Obstteller und machen uns auf zu Fuß nach Crikvenica, so um 5km auf der Strandpromenade entlang, bis zum zentralen Busbahnhof, wir kaufen Obst, Jutta ruft den CP Falken in Lienz an (okay), morgen geht es noch zum letzten Supermarkteinkauf und dann 335km nach Norden über den Plöckenpass, wie vor 10 Jahren mit dem dicken Ford 3,8t mit 163PS!

immer wieder gerne gefahren: Plöckenpass

Tag 25. 6Uhr Wecken bei 19 in/out, herrliche Stille über dem Platz, tolle frische Luft vom Meer her, eine Idylle. Wir fahren um 8:30 zum Supermarkt, Jutta kauft feine Weine, weiter die N8 nach Rijeka, Autobahn bis Rupa, durch Slowenien bis Kozina, durch Triest und per Autobahn nach Udine, Tolmezzo und den Plöckenpass wie vergangenes Jahr auch nur in der Richtung wie vor 10 Jahren mit dem Ford nach Obertrauburg und Lienz, dort handwash für die Laika (endlich) und zum CP Falken:

CP Falken Lient hat gut vorgesorgt

Abendessen im Badwirt auch wie letztes Jahr und einen finalen Stadtbummel plus Wein vor dem WoMo, es wird früh kalt und zum ersten Mal haben wir eine Jacke an!

der rechte Weg
der Weg der Bäume
mit präzisen Erklärungen
direkt an der Isel

Tag 27. 14/12 in/out der Sommer ist nur noch tagsüber da. Wir gehen nach Lienz, laufen ab der polytechnischen Uni mit 6 Studenten den Baumpfad an der Isel mit vielen Hinweisen bezüglich der Neuanpflanzungen, essen super beim Kirchenwirt wie im Vorjahr: Salat mit Backhuhn resp. Fisch, Kürbisrisotto und gegrillten Wolfsbarschfilet mit Gemüse:

Kirchenwirt
Eingang
Gartenzaun
Fisch an Salat
Huhn an Salat
Kürbisrisotto
Fisch aus Austria
homemade
After Table

sind vor 17Uhr zurück auf dem CP, es ist noch warm und trocken trotz 30% Regenerwartung, vielleicht der schönste letzte Tag 🙂 Vinschgauer light mit Rohschinken samt Malvasia von Aman, ein super Essen aber drinnen zum 1. Mal, dazu Glotze und früh ins Bett, morgen fahren wir nach Sterzing:

Tag 28. 15/12 in/out 7Uhr Ankunft 12Uhr auf dem www.camping-gilfenklamm.com nahe Sterzing, mit dem Bus 319 in die Stadt, Einkauf im www.mair-mair.it wie vor ca. 20 Jahren vor einem Aufenthalt im SchwarzAdlerTurm Hotel in Kurtatsch und zurück zum CP.

28 Tage mit 13 CP und ca. 3.000 km Strecke mit 9,8l D auf 100km, reizvolle Straßen, unzählige Eindrücke, angenehm warmes Klima, alle Mahlzeiten draußen außer abends ab dem vorletzten Tag, die Reise war toll und für uns voller Erkenntnisse und Reize. Wir werden uns in Zukunft vielleicht auf weniger km beschränken, gezielt mehr Fahrrad Touren einplanen und länger auf den Plätzen bleiben. Istrien ist wie das nördliche Italien wohl überfüllt, Nordkroatien toll, Osttirol wie Lienz ein Kleinod, Frankreich und Spanien müssen es für uns nicht mehr als Reiseländer sein, die Kostenfalle Autobahn in Österreich lässt sich gut umgehen (GoBox nur für Lindau-Bregenz), Slowenien sowieso (Bergstrecke), kleine Strecken in Italien und Kroatien muss man in Kauf nehmen. Bei der Laika verwöhnen mittlerweile die Fahreigenschaften, die Einrichtung ist trotz nur 7m Länge für 2 Personen gut akzeptabel, wenn wir viel Zeit im Freien verbringen können!  

Tage 29. Rückfahrt über Fernpass und die Autobahn Kempten Lindau

rechts die Zugspitze
die Laika in der Großgarage

Fazit: Es gibt noch viel, was uns zusagt, überall in Kroatien kann man anhalten und baden resp. in Städten an den Badestrand und dort laufen, die Preise für 0,5 gezapftes Bier liegen um Kn20, für Kn100 gibt es Tellergerichte, 73Kn sind €10. Die weitgehend unberührte Natur mit Mischbewuchs ist schön, die Pinienhaine am Meer sind es auch, es findet sich auffallend wenig Müll, Zigarettenkippen kommen oft in die Schachtel, man räumt auf, ärmliche gekleidete Radfahrer mit blauen Ikea-Taschen suchen Plastikflaschen (Pfand? muss sein!), die Supermärkte sind gewaltig oder ausreichend, die Fischqualitäten der guten Restaurants frisch bei moderaten Preisen (okay es wir viel gefangen bei kurzen Transportwegen), wir essen fast kein Fleisch und kaum Wurst, heimische Käse sind vielfältiger und sehr gut, das Brot leider schlabberig. Die guten Olivenöle kosten, gebraten wird mit anderen. Auffallend die Steigerung im Weinangebot samt erfreulichem Niveau, kein Wunder bei den Temperaturen. Der Service ist wie der Strassenverkehr gelassen und  aufmerksam verständnisvoll, bravo! Wenn man nicht gerade einen Touriladen erwischt hat, sind die Küchenleistungen auf erfreulichem Niveau, gute Restaurants finden sich eher abseits mit hohen Qualitäten, das gilt aber woanders genauso. 

Kultur kostet Eintritt wegen Restaurierungen, die bemerkenswert sind. 4G ist praktisch überall, davon träumt die BRD, auch wenn der Bauer 5G bis zur letzten Milchkanne wählt, wir schauen kein SAT TV mehr und sitzen abends lieber draußen. Kurz, der Mai oder September sind unsere Reisemonate. Die 2-Tage Trips sind halbwegs mühelos, wir sehen irre viel und immer wieder was Neues, english reicht ibs. bei der jungen Bevölkerung, selbst der Zöllner fragt bei der Einreise von BiH nach >something to declare< nö haben wir nicht! Ein ähnliches Wohlgefühl habe ich vielleicht in Südösterreich resp. Italien empfunden, in Frankreich bis Spanien nicht wirklich oft. Südportugal im Februar-März ist wieder was anderes, angenehmer, aber mit dem WoMo zu weit entfernt, zu teuer über die Autobahnen und bei steigenden Spritpreisen wird sich noch mehr regeln. U.M.n. ist Kroatien jedenfalls auf einem guten Weg, gelassener Straßenverkehr und weitgehend Umwelt bewusstes Verhalten, die Mülltrennung sollte noch besser werden. Mal sehen was wird.

Schön an unserer Beziehung ist, wir können super planen und dabei fast identisch genießen 🙂

NB: alle Aufnahmen mit dem iPhone 7+ sind unbearbeitet außer Datenreduktion

Während der Reise habe ich parallel zum iPhone 7+ mit einer CANON EOS RP fotografiert, deren Aufnahmen finden sich ggf. auch zum Vergleich hier unterhalb meiner Tipps zu den Einstellungen für die RP.

© www. s l o w f o t o .de

Istrien mit dem Bus, Camper, Fahrrad, Schiff und zu Fuß

Österreich Italien Slowenien Istrien im September 2018

man muss nur mit dem ersten Schritt der Reise beginnen

1968 war ich zur Abiturfahrt mit befreundeten Klassenkameraden in einem geliehenen nagelneuen VW-Bus auf Campingplätzen (CP) bis kurz vor Albanien am Skutarisee, weiter konnten wir damals nicht, anschließend in Sarajevo und dann in der Nacht der sowjetischen Okkupation in Prag. Vor 19 Jahren waren wir beide zum ersten Mal in Kroatien, vor 9 Jahren dann mit einem gemieteten Wohnmobil (WoMo) in Istrien, soviel zur >jugoslawischen< Vorgeschichte und unseren anschließend mehrfachen Aufenthalten in Austria, Italien, Kroatien, Montenegro und Slowenien. Dieses Jahr haben wir die erste WoMo Istrien Reise nochmals mit folgenden Stationen nachvollzogen:

Lienz – Tar – Porec – Rovinj – Pula – Tar – Latsch

Auch wenn mittlerweile alle bereisten Länder zur EU gehören, hat Kroatien die Währung (1€ ca. 7,4Kune cash, unter 7 am Automat) und straffe Grenzkontrollen beibehalten, gehört aber immer noch mit zu den günstigen Urlaubsländern. Die Ausstattung der von uns aufgesuchten Campingplätze reicht von gut bis ausgezeichnet, wobei mit täglichen Kosten für 2 Personen von ca. €25 (Lienz) bis €43 (Latsch) zu rechnen ist, im Schnitt waren es ca. €30. Das Angebot an frischen Fischgerichten ist überaus erfreulich, mit ca. €20 p.P. lässt es sich sehr gut leben, Nudelgerichte und Pizzen liegen unter €10.

weißes Fisch Carpaccio im Maestral in Rovinj
ungewöhnlich fruchtig trockener Malvasia von aus Vizinada

Sprit ist Österreich und Slowenien günstiger, in Italien und Istrien teurer als bei uns. Wer wie wir Zeit hat, sollte gebührenpflichtige Autobahnen samt teuren Raststätten (doppelter Espresso €4,79 in Österreich) meiden und naturschöne Landstraßen mit reizvollen Städten erleben, was für unsere gesamte Streckenplanung gilt. Vor Ort nutzen wir grundsätzlich öffentliche Bahnen oder Busse, unsere E-Bikes, das Ausflugs- oder Fährschiff und gehen viel zu Fuß!

das Große ist kein typisches Fährschiff 🙂

Abfahrt ab Wasserburg über Oberstauffen, Immenstadt, Sonthofen, Weißenbach, Reutte, Telfs, Sterzing, Bruneck, Innichen nach Lienz – eine landschaftlich reizvolle Strecke mit der alten Brenner Straße ohne Gebühren (370km ca. 7Std) zum www.camping-falken.com in Lienz (€52 für 2 Tage mit ACSI)

die Qual der Wahl auf dem Campingplatz 🙂

und dort auf Tipp zum www.badwirt-lienz.at im Dolomitenbad:

Salat mit Putenbrust

Weiter geht es am Folgetag zu Fuß nach Amlach zur Drau und dort entlang nach Lienz, wir haben viele Kajaks beobachtet, die durch die Hindernisse gefahren sind.

Wildwasserstrecke des regionalen Vereins

In der Stadt haben wir beim www.kirchenwirt-lienz.at herrlich zu Mittag gegessen: Rehrücken mit Polenta Plätzchen und Gemüsen, Kürbisrisotto 

Polenta und Reh
Risotto und Kürbis

Danach haben wir noch die älteste Kirche Sankt Andrä besichtigt, mit dem Renaissance Altar und angebautem Turm und schlichtem Friedhof mit Gedenkplatten für die Gefallenen. Langsam hinunter in die Stadt, über die mechatronische Universität, dabei Hirschleder Handschuhe und Filzpantoffeln von www.vilgraternatur.at gefunden in einem Geschäft, das wir weit über 30 Jahre kennen.

klare Ansage

Die Weiterfahrt geht von Lienz über Tolmezzo Udine Triest nach Tar (300km ca. 7Std.) zum CP Lanterna www.camping-adriatic.com – die Platzrunde zeigt, dass der Animationschef Unsinn geredet hat, im September ist hier mehr los als Mitte Mai: Dafür beginnen die milden Nächte früher, gegen 21:30 hat es noch 23 Grad – wir wollen runter mit der Drehzahl und das wird hier gelingen!

Blick auf die abendliche Bucht
von der schönsten Aussicht links oben auf dem Steg

Ab 9Uhr morgens 21 Grad, sehr feuchte Luft und tolles Klima: Heute ist E-Bike auf der Halbinsel angesagt. Wir fahren die Küste entlang, sehen ein tristes Resort nach dem anderen, viele Wohnungen sind frei. In Tar geht es rechts ab zum kleinen Hafen, dort finden wir Santa Marina: Ein Italiener, der 25 Jahre bei Boeringer Ingelheim gearbeitet hat und kein Wort deutsch spricht, betreibt mit der Ehefrau eine Konoba in fast paradiesischer Lage direkt am Meer:

this is paradise – im Hintergrund die Fischfarmen (Dorado, Seehecht, Muscheln) 

8Uhr 19 Grad Sonne wie Sonnentag: Mit den Bikes durch die ganze Anlage bis zum nördlichen Notausgang, danach kommt der kleine verlassene und aktuell auf die andere Uferseite verlegte große Steinbruch und zurück in das auch von Einheimischen gut besuchten Lokal Delfin, mit schönem Blick auf Novigrad gegenüber:

Pulpen, Mangold, Kartoffeln – das istrische Nationalgericht

19-22 spielt eine Latin Band (Sax Trump Quetsche Schlagwerk Gitarre Bass) recht gut viele Interpretationen neben dem platzeigenen Restaurant, ein schöner Abschluss für den Aufenthalt hier. Moin geht es 20km weiter in die Nähe eines Fischerdorfes südlich von Porec.

Platzangebot: klare aber sehr schlichte Ansage, also weiter suchen

Das mit dem Fischerdorf ist jetzt Geschichte, heute ist ein Dorf mit etwa 900 Einwohnern und 20.000 Gästen im Sommer. Wir haben einen ruhigen Platz auf dem Camping Puntica www.lagunaporec.com mit gepflegten Schatten und 150m zum Ufer, mit der verdieselten Marina im Anschluss und eben dem Dörfchen danach. Nach etwas Suche finden wir den Tipp der Rezeptionistin: http://www.histria-damario.hr Restoran in Funtana Istarska – ein offenes Gebäude mit durchgehender Küche, am Fensterplatz genießen wir Verkehr, Luft und Wind, dazu schwarzes Risotto mit Tintenfisch und später einen Tunfisch vom Grill:

schwarzes Risotto im Histria

 Nebenbei, hier auf dem CP gibt es keine Kids aber Hunde wie Steine im Meer.

Abendstimmung auf dem CP

8Uhr 20Grad: Ab mit dem Bike nach Vrsar zum Skulpturenpark von Dusan Dzamonja, seinen Wohn- und Schaffensort seit 1970 bis zu seinem Tode, mit zahlreichen Werken im wunderschön angelegten und gelegenen Parkgelände mit Blick auf Vrsar

Marmorstelen – Vrsar im Hintergrund
 neben einem mächtigen Olivenbaum

und danach in den von Touris völlig überlaufenen Hafen der Stadt, deshalb ohne Bild! Zum Abend gibt es noch einen Spaziergang zum Hafen, zwei Gaststätten sind überlaufen, die Fritteusen müffeln und die Preise sind z.T. höher als im Histri! 

aus dem ehemaligem Fischer- (Weitwinkel mit f28mm KBÄ)
ist ein beliebter weil kostengünstigerer Yachthafen geworden (Tele mit f56mm KBÄ)

20 Grad um 8:30 – heute ist wieder Biketag, es geht an der Küste den Radweg von Fontana nach Norden Richtung Porec, vorbei an einer zwar schön angelegten aber bereits geschlossenen Freizeitanlage gleichen Namens, zum nächsten riesigen Campingplatz Zelena Laguna, um schließlich vor Porec in einem Wirrwarr an Hotels mit großen und jetzt fast leeren Parkplätzen zu enden, wir kehren um und nehmen an einer kleinen Ufer Bar ein Bier vom Fass:

schon schön hier

Zurück packen wir die Räder ein und gehen nochmals ins Histri:

ein riesiger Seehecht vom Grill

Krautsalat, Fisch Carpaccio, Seehecht satt (filetiert am Tisch) mit Mangold Kartoffeln, das zweisprachige Istrien erscheint wie Ost-Italien, Chef Mario Fabris hat auf meine Nachfrage italienisches Blut in den Adern, die Kinder der Italien Touristen von früher sind heute hier, >man spricht deutsch< in Istrien. Morgen geht es weiter nach Rovinji.

Rovinj vom Boot aus
Claus Bruno Schneider`s Präsentation hat beeindruckt
Detail, die Schuhe zum Bild

19 Grad um 7Uhr, paradiesische Luft! Wir fahren früh los und keine 30km bis Rovinj Nord und finden den CP www.portonbiondirovinj.com – es geht zu Fuß ca. 30 min in die Altstadt, die Ausstellung von C.B.Schneider fanden wir großartig, das vermutlich beste Restaurant in Istrien http://www.monte.hr habe ich sofort wieder gefunden,

MONTE

aktuell immer noch 3 RGB sechs Gänge Menüs (je 849Kn, 69 pro Glas Wein), aber nur 18:30-23 ohne Mittagsangebot wie vor 9 Jahren! Wir schlendern durch die gänzlich touristische Altstadt, das Wetter ist optimal, >Die Erste< Bank zum 7,4kn = 1€ Tausch ebenfalls, ein 0,5 Bier im Café (ca. 18kn, vor 9 Jahren 8kn, vor 19 unter 1DM), danach das Abendessen vor dem WoMo bei herrlichem Sonnenuntergang!

stairway down to water, im Hintergrund die Katharinen Insel
der Hafen voller Boote
viel Platz für viele Touristen
Schwimmhilfen für die Fischernetze
Abendstimmung

7Uhr Aufstehen 21 Grad, heute soll der letzte warme Tag sein, wir fahren um 10:45 mit dem Touristenboot OTAC I SINOVI (€40pp mit VP und Taxi zum Hafen und zurück)

besser IVO more PIVO please
wo bitte ist der Kapitän?

um zig Inseln herum bis zur Katharinen Insel,

Blick auf Rovinj von der Katharinen Insel aus

laufen dort am Ufer durch den Park, man kann baden und 12m vom Felsen ins Meer springen, wir werden nach einer guten Stunde wieder aufgesammelt und weiter geht es nach Norden vorbei am Naturalisten Strand in den 11km langen Limski Fjord, wir sind schon bei der Anfahrt mit dem WoMo komplett um ihn herum gefahren, heute dürfen wir nur ca. 2km vom Meer aus hinein, sehen dafür riesige Farmen für Dorade, Hecht und Muscheln, deswegen das Durchfahrverbot! Wir legen an, Baden und Mittagessen ist angesagt, es gibt frische gegrillte Sardinen und Schweinesteaks als Fingerfood, so sah das Boot dann auch aus, selbst der Kapitän mit Schürze hat gewischt was der Lappen hielt…

Früher ein Cargo Boot für die Belieferung der Inseln, sind wir heute die aufwendige Last, mit 5 köpfigem Team für die Belustigung und den Party-Service, es wird unendlich viel gegessen und getrunken und zwischendurch oft gebadet.

Party von Anfang an
mit frischen Sardinen
und viel Stimmung samt Wein 🙂

Zum Abschluss noch der Abstecher zur Silbersee Höhle aus dem Karl Mai Film, okay der Blick ist wie oft schön, der Espresso leider aus Pulverkaffee! Der Rückweg mit beeindruckenden Stimmungsbildern und ebensolcher Akkordeon Untermalung samt Gesang und Wein lässt den Nachmittag ausklingen, wir spendieren ein Trinkgeld als Danke für den Käpitän samt Team. Nicht alle älteren Gäste fanden die quirligen Auftritte der Jüngeren gut, zumal viel getrunken wurde, auch von den Mädels! Dennoch bleibt ein unvergessenes Erlebnis mit vielen naturschönen Eindrücken, Kroatien ist damit gesegnet. 

ideales Gefährt für alle Ausflüge

24Grad um 9Uhr, Fahrrad und bleiben oder Regen und weiter fahren? Von Süd-Osten kommt es heller, wir fahren los zum Zlatni rt, einem parkähnlichen Küstenstreifen mit viel Wald, Camping und einer gottverlassenen kasernenartigen Naturalisten Siedlung. Der einzige noch offene Konsum bietet fast leere Regale, zwei Croissants samt Mineralwasser waren noch zu erhalten, anders als im vollen Maestral – wo wir mit irrem Glück noch einen Tisch bekommen haben, dazu Thun- und Weißfisch Carpaccio, Wolfsbarsch (Wildfang) plus Grillgemüse und Bratkartoffeln, Geschmack und Präsentation erste Sahne:

Tunfisch Carpaccio
alles auf dem elektrischen Grill draußen zubereitet, wie wir mit Gas und Pfanne auf dem CP auch 🙂
stand so rum, ich finde sie bildschön, diese Guzzi Töchter

Wir gehen am späten Nachmittag nochmals zu Fuß nach Rovinj, nehmen die große Runde bis zum Oldtimer Treff am Hafen und zurück für ein Bier an der mittlerweile sehr einsamen Strandbar unterhalb vom CP

einer der vielen Abgänge zum Meer
nicht auf die Touristen gerichtet
sehr gut erhaltene Oldtimer auf dem Marktplatz, Fiat 500, R4, Käfer u.v.a.m. rostfrei!
ganz was schnelles als Taxi nach Venedig

Heute geht es 40km durch schöne Ackerbau Landschaften und Olivenhaine: Bei 29 Grad sind wir um 12:00 in Pula angekommen, dem südlichen Scheitelpunkt der Reise wie vor 9 Jahren! So ganz ist die Erinnerung nicht weg, auf dem Platz finde ich mich sofort zurecht, wir nehmen eine mittige Parzelle mit Abstand zueinander, viele wollen unbedingt Meerblick vom WoMo aus, das Klima ist Klasse und alle 20min fährt der Bus Linie1 für 22kn bis ins Zentrum, über die Altstadt zum 5. größten römischen Theater, dessen Restaurierung die Bauzeiten um ein Vielfaches übertreffen wird,

nicht nur die Türe ist älter als die grüne Tonne
Rathausplatz
das römische Theater
mit aktueller Kultur und Versorgung wie früher, ohne den Gestank von damals (3.000 Akteure)
in der Sonne

danach zu Fuß ins www.milan1967.hr– wir hatten 6 Muscheln über Dampf als amuse, Oliven mariniert und Öl vom Haus mit Röstbrot, Risotto mit mini Muscheln und Ravioli mit Meeresfrüchten als Intro, Seehecht vom Grill mit ebensolchen Gemüsen und danach den Fußweg zum CP!

amuse
eigene Oliven und davon eigenes Öl
feine Nüdelchen
Grillgemüse wie wir es mögen

Trotz morgendlicher 24 Grad wollen wir schnell weg weil Unwetter droht, ab 9:30 kracht und schüttet es wie aus allen Kübeln, wir schwimmen durch Pula (Pola ital.), 1h für 10km, fahren nach Pazin (naja, schon eher östlich), das Wetter wird immer besser, wir besuchen das Weingut Arman für einen Einkauf:

Malvazia best buy
das Weingut
die Probierlaube

Danach erreichen wieder den CP Lanterna mit viel Sonne, nachmittags Schatten und braten dicke Hühnerbrüste aus Pazin und essen Brot, Oliven und gem. Salat, dazu einen Rosé!

Abendstimmung am Sandstrand von Lanterna

Am nächsten Morgen mit 12 Grad draußen wissen wir, warum die CPs hier Ende September schließen, die offenen Bäder werden nicht mehr warm und die frühen Abende sind kalt. Wir fahren mit dem Bus um 10Uhr nach Porec, ich bekomme 3mm Haare&Bart Schnitt in bisher nicht bekannter Güte, wir besuchen die historische Eufrazieva Bazilika aus dem 2.JH n.Chr. auf:

älteste christliche Kirche in Porec
längster Herrenfriseur in Porec, extrem guter Schnitt
Abendstimmung
in der Bucht von Lanterna

8 Grad um 6Uhr, wir haben ab 8:30 Sonne und fahren mit dem Taxi Boot um 12Uhr nach Novigrad, zurück geht es um 14:30. Dort angekommen, gehen wir durch die Altstadt und den Hafenbereich, freuen uns über sonnige Abschnitte, kaufen lecker Brot und die unvergleichlichen Maismehlstangen,

dem Touristen werden die Weißmehl Stangen angeboten 🙂

essen schließlich im SIDRO – ALL`ANCORA since 1971 einen 1kg Heilbutt vom Grill, mit gegrilltem Gemüse, zuvor einem Sardinen Octobus Salat, Küche 1.Klasse – der lahme Service das Gegenteil, scheinbar flirtet die Chefin mit ihrem Kellner, zerlegt aber unseren Heilbutt zuerst respektvoll, danach gehetzt, weil uns die Zeitspanne bis zur Rückfahrt mit dem Taxiboot drängt, die dieser Kellner trotz entsprechender Info versandelt hat. Dennoch war es der beste gemeinsame Butt in unserem Leben. Heute habe ich Mutters Perlon Auftritt, von Vater Paul 1947/48 fotografiert, hier auf slowfoto eingestellt.

Novigrad – Fischerboote
Altstadt
Uferbereiche
der Butt

Es geht früh weiter über Novigrad nach Buzet, durch ein herrliches Tal

neben der ruhigen Piste
halten wir zum Pflücken von trockenen Gestecken für zuhause an

und sind in 2 Fahrstunden durch Slowenien mit einer wunderschönen Maut freien Bergstrecke

Panorama in Slowenien

über Koszina über die Grenze nach Italien in Richtung Bibione im www.vti.it angekommen, einem top gepflegten und gut belegtem CP. Nachmittags zu Fuß ins schon weitgehend verlassene Städtchen, sieht aus wie auf dem Reißbrett geplant, mit einen etwas größeren Hauptplatz samt Brunnen, Therme und mehreren meist geschlossenen Restaurants, ansonsten Kreuzungen, die sich täuschend ähneln, gleiche Empfindung wie in Spaniens touristischen Seestädten, vieles steht leer oder ist verrammelt. Abendessen im Platz eigenen und immer sehr gut besuchten Ristorante Al Mare, Spaghetti Al Coccio zum 1. Mal in meinem Leben, dazu einen Meraner Sauvignon (alle je €17), die Nüdelchen mit den Muscheln auf Anraten des forschen Kellners, der Recht hatte! Das Essen ist lecker, die Portionen sind dabei recht groß und sehr gut, 0,4l gezapftes Bier oder eine Flasche Weizen kosten €5!

Spaghetti al Coccio

14 Grad am nächsten Morgen, also wärmer als Kroatien und ausschlafen bis 9Uhr, es wird warm, zu Fuß am Sandstrand entlang wandern wir Richtung Osten => Venedig,

leere Strände in Bibione

mit dem Versuch die Landzunge zu erreichen, die ist aber zu weit entfernt, die Karte zeigt das nicht! Also zurück und wieder ein kleiner Einkauf, der Supermarkt+ im Ort ist fast leer, bietet 30% auf alles was noch übrig ist, der vor der Rezeption ist viel besser ausgestattet und besucht, die Nahrungsmittel sind aber alle deutlich teurer als in Kroatien. Wir bereiten unsere geliebte Gemüsepfanne mit Ei auf dem Gaskocher zu, essen wieder draußen in der Abendsonne, laufen noch einmal vor zur blauen Stunde und gehen wegen der Mücken dann rein in das WoMo.

angeschwemmte Quallen
alles leer
wie der Zugang zum Ufer
auch der Strandweg ist leer

Die lange Suche nach einem uns bekannten CP in Südtirol (alle überbucht) führt letztlich nach Latsch im Vinschgau, 2014 unserem ersten Platz mit der damals neuen Laika! 

Ab 7Uhr auf, die Nacht war warm 18/15 – wir wollen um 9 los über Treviso und Bassano del Grappa: Über lange Landstraßen geht es flott geradeaus, unterbrochen von unzähligen aber großen Kreisverkehren, vorbei an ebenso vielen Fabriken, Unternehmen und Geschäften, dazwischen Agrar oder Weinbau Gebiete, sehr selten verlassene Gehöfte. Treviso zeigt sich für uns leider nur mit 180 Grad Stadtmauer aus Backsteinen, dafür unzähligen Marktständen und Fahrzeugen von Ausstellern, hinein in die Altstadt wollten wir mangels Parkmöglichkeit lieber nicht. Ganz anders in Bassano, wenige Geh-Minuten unterhalb der Altstadt findet sich ein langer Platz für die Laika in einem Neubau Bereich für wohl junge Familien in versetzten Reihenhäusern, sicher nicht ganz billigen.

Interior, immer wieder Schönes für die Wohnung 🙂
wer die Wahl hat, hat viel mehr Variationen als in Lienz 🙂
Marktplatz mit Rathaus
Blick von der alten Brücke aus
eine Berkel in Aktion im Caffe` del Ponte Vecchio, sieht alles sehr lecker aus
links essen oder rechts putzen, ganz nach Lust uns Laune, beides auch mit Grappa

Wir durchstreifen die Stadt ebenfalls mit Markt kreuz und quer, kaufen dort Käse und Schinken, Grappa im Geschäft nach Kostprobe. Weiter geht es zum Patagonia Outlet direkt an der Fabrik, leider mit den hohen Listenpreisen: Alles was Rang und Namen in der outdoor Bekleidung hat, ist hier mit Werkstätten und Outlets vertreten. Kurz nach 17 Uhr sind wir am www.camping-latsch.com (€86/2Tage).

roter Stark Delicious in der aktuellen Vinschgauer Apfelernte
alte Hauswand mit Stahlträgern an Tür und Fenster abgestützt und integriert in den Neubau dahinter
Panorama über das Etschtal hinweg

 

altes Haus sanft erhalten
Delicious gelb
die Etsch im Vinschgau, unten einer der vielen Fischer
frische Wallnüsse unterwegs gesammelt – ein bisher unbekannter Genuss

Es ist 8 Grad kalt aber ab 8:30 ist die Sonne da! Wir brechen dann auf hinauf nach Tarsch durch Apfelplantagen, kommen wieder zurück mit Wallnüssen und roten Stark-Delicious Äpfeln, begrüßen unseren stillen Gast auf der Sonnenseite des WoMos

bitte in Ruhe lassen

und reservieren für den Abend im Vermoin Hotel Restaurant: Hirschschinken, Steinpilzravioli, Kalbsbraten, Halbgefrorenes und ein klasse Pinot Noir aus Schreckbichl.

Hirschschinken

Rückfahrt nachhause ab 9Uhr, es regnet zwischendurch in Strömen, wir kaufen in Pfunds eine GO Box für die Österreichische Autobahn (ca. 20Cent/km), die entweder aus Tunneln oder einspurigen Straßen besteht, dafür Bregenz vermeidet und sind so schon um 15 Uhr in Wasserburg, meine Mutter (92) freut sich darüber nach 3 Wochen ohne uns in der neuen Umgebung Hege-Pflege und hat schnell noch eine Trachten Modeshow als Model mitgemacht!

Fazit: Kann man mit einem iPhone 7+ mit Doppellinse reisen und dabei ausreichend fotografische Aufnehmen von erklecklicher Güte machen?

Fast ohne Einschränkungen sage ich dazu ja, die Vorteile für mich sind vor allem: das nur 217g geringe Gewicht, die 160x80x10mm kleine Größe, der 120x67mm große und erstklassig zu kontrollierende live Bildschirm, die rasche Bildfolge von 240/min im Burst Modus, die unkomplizierte Panorama Fähigkeit bis ca. 190 Grad, das Weitwinkel mit f28mm KBÄ und Tele mit f56mm KBÄ, die akzeptable Bildqualität im 4-fach digitalen Telebereich mit f112mm KBÄ, stabilisierte 4K Videos mit Mono Tonaufzeichnung, viele sinnvolle [Apps] zur Bild Aufnahme und Bearbeitung bereits in der Kamera ermöglichen dem Anwender Aufnahmen ab 10mm Bodennähe ohne weiteres Zubehör, was will man mehr? 12 MPI ermöglichen problemlose Ausdrucke bis DIN A4 mit präziser Farbwiedergabe, das verbreitete 10x15cm Postkartenformat ist m.E. nicht mehr von 20 MPI Dateien aus Vollformat dSLR zu unterscheiden, die sowohl bei der ISO Empfindlichkeit als auch wegen der Wechselobjektive andere Vorteile bieten, aber an einer gewissen Auffälligkeit leiden 😦 Bleibt zu sagen, dass ich das kleine und 105g leichte NEEWER Handstativ mit der Handschlaufe nicht mehr missen möchte, vor allem bei Panoramen oder abendlichen Aufnahmen, um das iPhone gegen Widrigkeiten (Fallen lassen oder Stoß) besser geschützt zu haben, zudem es in der Umhängetasche nur wenig Platz einnimmt.

Alle Aufnahmen sind unbearbeitet, also out of cam (ooc iPhone 7+), außer FastResize zur Größenreduktion. Rund 1.000 Bilder habe ich mit nachhause gebracht, im Bericht sind es noch rund 100 mit einer, wie für mich üblich, ganz persönlichen Auswahl samt Betrachtungsweise und das bleibt auch so 🙂 

(c) slowfoto.de

Frankreich – Spanien – Portugal

Frankreich – Spanien – Portugal – eine lange Reise mit dem Wohnmobil durch den Südwesten €uropas

NB: Dieser Bericht ist so lang wie die Reise und die Vorbereitung und das Warten auf die Abfahrt. Wir haben viel Zeit gebraucht, viel gesehen und genossen und verinnerlicht. Ohne Bilder, Dokumentation oder Tagebuch verändert resp. verliert sich die Erinnerung.

LAICA - unsere Strassenhündin
LAICA – unsere Strassenhündin

Route und 23 Camping Plätze:

Frankreich

Mulhouse www.camping-de-lill.com Beaune Stadtbesichtigung

Villars des Dombes www.lenidduparc.com Stadtbesichtigung und Lyon (Bahn)

Carcassonne www.campingcitecarcassonne.fr Festung

Hèches www.camping-labourie.com Wandern

Route
Route

Spanien

Vuelta www.campingigeldo.com Donostia San Sebastian (Bus) Stadtbesichtigung

Zarautz www.campingzarautz.com Stadtbesichtigungen und Getaria (Bus)

Santander www.cabomayor.com Stadtbesichtigungen

Gijon www.campingdeva-gijon.es Stadtbesichtigung

Ares www.campingoraso.es Stadtbesichtigungen Ferrol (Bus) A Coruna

Sisargas www.campingsisargas.com Fischerdorf Malpica de Bergantifon, Dolmen

Muxia www.campinglagomar.es Strandwanderungen

Cee-La Coruna www.rutafinisterre.com Cabo Fisterra (Bus)

Santiago de Compostella www.cabomayor.com Altstadt

A Guarda www.campingmuino.com Stadtbesichtigung Baiona (Bike)

Praia do Paraiso
Praia do Paraiso

Portugal

Lavra www.orbitur.pt Porto Guimares Braga Vila Nova de Gaja Dourotal Pinhao Matosinhos (Leihwagen, Taxi)

Varzim www.orbitur.pt Strandwanderung Apulia Stadtbesichtigung

oft zu Fuß
auch zu Fuß

Spanien

Sahagun www.sahagun.org Altstadt

Burgos www.campingburgos.com Stadtbesichtigung (Bus Taxi)

camino real
camino real

Frankreich

Lescar www.camping-terrier64.com *** aber niemand weiß wofür

Carcassonne www.campingcitecarcassonne.fr Altstadt und Festung

L`Isle sur la Sorge www.camping-sorguette.com Stadtrundgänge, Fontaine de Vaucluse und Le Calavon/Abt (Bike) Avignon (Zug)

Beaune campinglescentvignes@mairie-beaune.fr Altstadt, Hotel-Dieu

les vins des Hospices
les vins des Hospices

Deutschland

Freiburg www.freiburg-camping.de Stadtrundgänge

Stille
Stille

2016 😦 dem Sommer entkommen?

wo ist die Sonne?
wo ist die Sonne?

Während es in Deutschland wochenlang stabile Temperaturen bis um 30Grad hat, genießen wir einige Kälte-, Regen- und Sturmtage, aber auch immer wieder schönes Wetter, das nur einmal zur Mittagsruhe wegen Hitze zwingt. Die Atlantikküste bietet ein eher rauhes Klima, das Inland durchaus wärmere Temperaturen. Freunde berichten von 40 Grad mittags in der Provence, für uns scheint Mitte September bis Mitte Oktober dort die bessere Zeit, zudem wir Lisle und Umgebung auch als ruhiger empfunden haben 🙂

da aber nicht mehr lange!
da aber nicht mehr lange!

Hat sich die Reise gelohnt? Uneingeschränktes JA, wirtschaftlich ist Spanien immer noch günstig, Frankreich definitiv nicht, Essen gehen eingeschlossen, Portugal bietet das beste Preis- Leistungsverhältnis mit Ausnahme der Autobahnen, die man unbedingt vermeiden sollte, was bei den langen Anfahrten durch Frankreich schwer fällt. Noch sind die westlichen Autobahnen in Spanien gebührenfrei, landschaftlich wunderschön gelegen und bieten tolle Übersichten auf Natur und bebaute Bereiche, vor allem die Brücken und Viadukte sind mächtig und vielfältig mit enormen Spannweiten. Auffällig die durchaus gute Qualität der aufgesuchten Campingplätze, wir haben nur einen Ausreißer in Lescar mit ibs. miserablen Selbstbau Sanitär Anlagen (F), gerade die Mischung von stadtnahen und einsamen Plätzen macht für uns den Reiz aus.

mittendrin
mittendrin

Idealerweise versorgt man sich selbst, vor allem die Supermärkte in Stadtrand Lage bieten großzügige auch für Wohnmobile geeignete Parkplätze, mit z.T. herrlichen Angeboten, als nur ein Beispiel einen 500g Chaource für unter €5! Mineralwasser mit Gaz ist eher rar und sollte bevorratet werden. Gute Weine gibt es überall, auch hier gilt Portugal als best buy, Spanien bietet uns gegenüber Frankreich güstigere und dabei oft bessere Qualitäten. Die Frische regionaler Früchte und Gemüse ist nicht zu überbieten, erste Klasse auch die abgepackten Salatmischungen, die vielen Käse und das frische Fleisch aus den riesigen Weidelandschaften sind herrlich schmackhaft, der Gipfel waren die fangfrischen Fische an den jeweiligen Küsten. Eher langweilig sind die Beilagen in den Restaurants, da gibt es viel aufzuholen. Frites mögen wir nicht, gekochte Kartoffeln hatten wir mehr als oft und an unsere eigenen frischen Gemüsepfannen erinnern wir uns gerne! Franzosen und Spaniern wird ein gewisser Stolz nachgesagt, Portugiesen sollen sich über Besucher freuen, wir fanden überall freundliche und auch wenig interessierte Menschen, und beide finden sich auch zuhause!

wenn`s nicht so voll ist
wenn`s nicht so voll ist

Landschaften und Kultur gibt es überall und zuhauf, alte und aktuelle, wohlbehaltene und renovierungsbedürftige. Insbesondere in den Städten vermissen wir die charakterlosen Neubauten nicht, von Industrie Anlagen abgesehen. Glücklicherweise haben Frankreich und Spanien riesige unbebaute Areale: Wenn dem quirligen Reiz einer belebten Stadt ruhige Umgebungen folgen, fühlen wir uns wohl.

Ende gut...
Ende gut…

Wir fahren über Freiburg nach Mulhouse auf den städtischen www.camping-de-lill.com mit parkähnlich großem Baumbestand und ebenso alter sanitärer Ausstattung, dafür mit numerierten großzügigen und nicht eindeutig abgegrenzten Parzellen. Der Platz liegt stadtnah und dennoch peripher und besonders ruhig. Die Rezeption verkauft Brot und Wein, die Pizzeria 7/7 nebenan fungiert abends als Treffpunkt für die Rezeption und (Langzeit-)Gäste, sie öffnet wohl täglich ab 19Uhr.

7/7 Pizza 9 Rosé 6
7/7 Pizza 9 Rosé 6 schlicht aber gut

Weiter geht es nach Beaune, dem bedeutendem Weinstädtchen im Burgund mit historischer Altstadt und (zu) vielen Touristen, die alle ab 12 Uhr essen wollen. An sich soll der Burgunder erst nach Jahren ein Genuss sein, solange warten wollen wir aber nicht!

hier gibt es fast alles
hier gibt es fast alles

Weiter nach Villars les Dombes auf den www.lenidduparc.com, wieder ein parkähnlich und recht ruhig am Stadtrand gelegener und weitläufiger Platz mit moderner Sanitäranlage, Rezeption und Restaurant La Spatule. Wir haben das Städtchen zu Fuß erkundet und die schöne Kirche samt Bar DOM aufgesucht und wollen morgen mit dem Zug nach Lyon. Draussen essen ist für uns ein besonderer Reiz vom Camping! Es gibt viele Störche auf dem Wasserturm und viel Platz für Boule, Kids u.a.m.

Centre Ville
Villars les Dombes – Centre Ville

Abfahrt mit dem Zug nach Lyon: Eine junge Französin löste unsere Karten gegen bar am Automaten, der unsere Visa Karte wohl nicht akzeptierte, jetzt wissen wir warum. Lyon Perrache ist der Bahnhof in der City, austeigen und mit der Tour beginnen, Einkauf im www.pignol.fr mit Tartes Gemüse und Käse auf der Parkbank, am Nachmittag vor der Rückfahrt noch mehr für den Abend… Nach der quirligen Altstadt (Mittagessen für alle wie gehabt, Cathédrale St. Jean) sind wir in die mondänere Neustadt mit bombastischen Hotel de Ville auf der Rue de la République, um die bekannten Marken in den Geschäften zu finden L. 4 Stunden und mehr als 10km gelaufen genügt uns für die Stadt. Zurück in Villars haben wir beim Metzger La Belle Charolaise eingekauft und die neue elektrische Bratpfanne eingeweiht: Schweinelende für morgen kalt zu essen, Würstchen mit Provence Kräutern und Charolais Rinderlende für den Abend, lecker mit Eisenharzer Weißbier weil der Wein noch nicht kalt war: Warten ist auch schön. Dombes haben wir keine trotz 2.000 Etangs gesehen, dafür Mücken und deren Hinterlassenschaften ätzen!

Bahnhofsvorplatz
Lyon Bahnhofsvorplatz Perrache
Lyon Cité
Lyon Cité
Lyon Pracht
Lyon Pracht

500km bis Carcassonne? Also früh los, nachdem es die ganze Nacht geregnet hat. Tanken am und Einkauf im Supermarkt, Autobahn ohne Ende mit Staus und 30min Warten an der Mautstelle, €61 für 460km sind u.E. happig, Ankunft auf dem www.campingcitecarcassonne.fr als großem und schön angelegtem städtischem Platz mit moderner Unisex Sanitäranlage wie Villars und kleinem Restaurant ohne wirkliche Ambition, sehr ruhig gelegen mit riesiger Wiese samt Bänken und Tischen und Zugang zur historischen Stadt. Abendessen draußen mit Gemüsepfanne und kalten Lendenscheiben und mehr.

Carcassonne Festung
Carcassonne Festung am Tag
Carcassonne Festung Pano
Carcassonne Festung Panos

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Ab in die Festung, ein großes Burg-Schloss mit dicker Befestigungsmauer um das Dorf auf dem Berg, allerdings auch nicht uneinnehmbar, wie die Geschichte gezeigt hat, wenn man als Herrschender zum Ketzer degradiert wird. Heute ist die Dichte der Restaurants unüberschaubar, gefolgt von Souvenir- und anderen Läden, einer herrlichen Kathedrale, einer Freilichtbühne mit Ritterspielen. Wir genießen Café élongé und leckere kleine Tartes mit Äpfeln und Streuseln sowie Sandboden mit Feigen. Schlossbesichtigung und Rundgänge auf den Mauern bieten tiefe Einblicke in das Leben der Herrscher resp. das des Volkes im heute schön und vollständig restaurierten Dorfes von damals, außerhalb der Mauer lebte man ungeschützt… Zur Besichtigung wurde mein Rucksack zweimal untersucht, verständlich nach den Attentaten! Viele Aufnahmen von der Stadt zu fast blauer Stunde vom Aussichtspunkt, ein reicher Tag geht zu Ende.

Carcassonne Festung bei Nacht
Carcassonne Festung bei Nacht

Früh geht es los ins Landesinnere ohne Autobahn, bisher die schönste Strecke: leichte Pässe, schöne Landschaften der nördlichen Pyrenäen Ausläufer, kleine Orte mit oft großen Supermärkten mitsamt preiswerten Tankstellen (Diesel €1,08 anstelle 1,30 auf der Autobahn), klasse Angebot an regionalem Gemüse und Obst, viele Bioprodukte, die Ratatouille Pfanne für den Abend ist gesichert. Wir finden in Hèches ein herrliches Fleckchen www.camping-labourie.com, wie ein großer Garten, zwischen der Neste und dem Kanal gelegen, ruhig bis auf das rauschende Bergflüsschen, kein Netz an der Rezeption, dafür eine verlassene und verfallende Fabrik gegenüber, auch das >Restaurant< scheint noch, wie die alte Sanitärabteilung, aus der DDR Zeit zu stammen. Auf dem Platz wird ein neues (mobiles) aber enges Sanitärhaus gebaut, ohne Heizung, bei hochsommerlichen 14 Grad in der Frühe oder nach Sonnenuntergang nur (mit)tags zu nutzen, alle Türen führen nach draußen. Die festen Bungalows scheinen aus allen Fabriken der Welt zu stammen, keines gleicht dem anderen. Die Chefin meinte, sie hätten nur 4 Tage Urlaub pro Jahr und wir finden jede Menge an Arbeit überall auf dem Terrain, in der unaufgeräumten Rezeption angefangen. Wir umrunden den Platz und beschließen ohne Wanderung oder Radtour erst im Schatten zu essen und die Sonne anschließend zu nutzen. Die billigste Stromrate mit 6A (€5) hält selbst unsere 10A ziehende ePfanne aus. Allgemein scheint Strom mit 5€ pd eine willkommene Einnahmenquelle, dafür entschädigt ein sehr gutes Baguette campagne am nächsten Morgen (€1,30)!

La Bourne
La Bourie
es gibt viel zu tun
es gibt viel zu tun

Ab über die Autoroute zur spanisch baskischen Küste: Kilometerlange Schlangen vor der Einreise nach F, die Polizeipräsenz ist hoch, man spürt hier die Angst vor Terroranschlägen. Biaritz haben wir nur gestreift, in Saint Jean de Luz den Hafen vom Womo aus gesehen, der Verkehr ist hier viel härter als im Innenland, wo Jeder auf den Anderen achtet bzw. ihn beachtet und gerade das Autobahn >rechts< fahren recht entspannt verläuft in völligen Gegensatz zur Situation in Deutschland! Nach einigen Kurbeleien sind wir auf dem www.campingigeldo.com Platz 29 (teuer mit €40 pd, Platz 61 oder 128 wären ruhiger) direkt an der Straße und mitten im Wind, einem großen und sehr beliebten Platz mit guter Infrastruktur, sehr guter Rezeption und netter Bar. Wir laufen den Platz ab Platz, suchen die Bushaltestelle und finden viele andere WoMos draußen auch stationär. Waschmaschinen und Sanitär, alles sauber und große Kabinen!

Donastia San Sebastian
Donastia San Sebastian
Pano weiter
Pano weiter

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20 Grad schon draußen und mit dem Bus 16 für €1,70 pP von Vuelta nach IDA in der €uropäischen Kulturhauptstadt Donostia San Sebastian (DSS) und dort zu Fuß in die Parte Vieja: Vor der Bar Ambrosia genießen wir Tapas Pintxo und Especial auf der Piaza Constitucion, anschließend sind wir durch die Altstadt und den Monte Urgull hinauf zum Castillo de la Mota mit Ausblick Mirador und Statue. Ein herrlich kaltes gezapftes San Miguel in einer kleinen Bar tat uns gut. Der Einkauf im großen Magazin wird es später tun. Hernach hinüber nach Gros zum Strand und vorbei an den mondänen Stadthäusern und Geschäften zurück zum Bus resp. Campingplatz. DSS ist viele Stunden wert auch für diejenigen Touristen, die den Strand und die Sonnenschirme für €14,30 pd nicht nutzen. Man surft auf eher kleinen Wellen.

Überblick
Überblick

Zurück zum Campingplatz: Ein Spaziergang zeigt den neuen Ausweichplatz für Spätanreisende oder wenn der Hauptplatz belegt ist, mit voller Nutzung der Sanitäranlagen, was abends zu Gedränge führt. Ein weiterer Nachteil ist die geografische Lage auf dem ersten Berg an der Küste, die Luftfeuchtigkeit beträgt über 80%, im Schatten trocknet Wäsche nicht vollständig, das WoMo sieht dann innen aus wie ein Kleiderschrank 😦 und wenn die Sonne weg ist, führt der immer vorhandene Wind zum Temperaturabfall, der Abends draußen eine wärmende Jacke erfordert, laue Sommernacht ist im August etwas anderes!

kleine Etappe
kleine Etappe

Aufbruch wegen nur 16km nach www.grancampingzarautz.com : Kleine schöne Landstraße mit sehr wenig Verkehr aber tollen Aussichten auf DSS und die Landschaft mit der Autobahn, wir fahren bis Zarautz und haben mit per Scout geführtem Check-In einen schönen Platz mit Strom und zwei Bäumchen, vormittags verkauft ein Stand Gemüse und Obst, von 9-00 Uhr bieten Bar Restaurant Terrasse und Laden bei der Rezeption was man so braucht und dazu sehr ordentliche sanitäre Anlagen gegenüber wie auch im neuen Haupthaus. Die Anlage ist wieder auf dem Berg aber diesmal nach Süd-West terrassenartig ausgerichtet, was lange Abende verspricht! Der hauseigene Bus geht außer nachmittags alle halbe Stunde in die Stadt. Da wir den letzten um 14:30 versemmelt haben, sind wir ins Restaurant Cideria im 1. Stock: Gegrillter Seehecht mit säuerlichem Kartoffelgratin, ein Salatteller, eine Flasche hiesiger Weißer und 2 Café plus Käsekuchen und einem Carlos, lecker! Zur Verdauung zu Fuß den herrlichen Weg vorbei an einer historischen Verladestation bergab zum Strand mit Golfplatz und Promenade bis zum Ortsende von Zarautz. Abends gibt es von 20-22 Uhr Unterhaltung auf der Terrasse, eine Blondine mit Notebook singt Cover sehr gut, alles in allem ein erster warmer Abend mit Sonnenuntergang gegen 9Uhr und gegen 22:30 etwas Wind, aber ohne Folgen. Die Jugend ist bis in die Nacht quirlig, Skateboard & Co genießen Ansehen.

Blick auf Zarautz
Fußweg samt Blick auf Zarautz
und den Strand
und den Strand
und beim Heimweg
und nochmal beim Heimweg

Ausschlafen bis 8:30! Ab 9Uhr sind die Duschen für die Reinigung gesperrt, eine völlig unsinnige Regelung, dann eben in die Behindertendusche mit Wandsitz 🙂 Mit dem Gran Camping Bus nach Zarautz und weiter mit dem blauen Bus nach Getaria samt Versuch, im www.restauranteelkano.com einen Tisch zu bekommen, was mit einigen Umständen gelang. Dafür revanchierte sich der Chef mit einer Reduktion unserer Bestellung auf ein vernünftiges Maß: Wasser, Dido la Solucio Rosa 2014, mariniertes Thunfisch Amuse, herrliches Brot, Salat, Salpicon Bogavante (Hummer) und Mero (Heilbutt) als Hauptgang mit festem Gemüse, Käse und Schokosoufflé als Nachtisch, Café und Carlos I, ein enchanted menue für uns beide! Zuvor ein ausgiebiger Gang durch die Altstadt mit Cava, Kirche und Hafen, danach hoch zum Leuchtturm und auf dem Heimweg noch einmal Altstadt von Zarautz als Vorbereitung für morgen, dann nochmals zur Verladestation vom Steinbruch und zudem noch einen Sonnenuntergang der 1. Klasse: Wir bleiben länger, der Platz ist erste Klasse, auch wenn es anstelle einer Rechnung nur ein €31pd Papierstreifen Ausdruck gibt

Highlight
Highlight zum Mittag
auch drinnen
auch drinnen
Getaria Hafen
Getaria Hafen
und Angebote
und Angebote
die Altstadt
die Altstadt

Einkauf in Zarautz (Bus) Brot, Fisch, Gemüse und Obst, heute ist der wärmste Tag, nachmittags sogar mit Sturmwarnung, wir haben dann die Markise eingefahren und somit vorgepackt. Die neue ePfanne, ein Geschenk von alten Freunden, ist bestens für ein großes Ratatouille und eine Tonno-Halibut-Krabben Pfanne geeignet, die vorgesehene nachmittägliche Wanderung fällt sogar wegen Hitze aus.

Zarautz Strand
Zarautz Strand
Meeresfrüchte
Meeresfrüchte
Gartengemüse
Gartengemüse
Essen ist fertig
Essen ist fertig

Wir fahren die Küstenstraße weiter nach Gernika Lumo, die Innenstadt soll schön sein was wir nicht erkennen können. Danach auf die gebührenfreie Autobahn nach Santander, wir passieren Bilbao und sehen das Guggenheim Glashaus von der Ferne und die großen Raffinerien aus der Nähe. Santander bietet auf dem www.cabomayor.com einen städtischen Campingplatz auch als Endstation der seltenen Buslinien 1 und 15, ein Restaurant an der Pferderennbahn, einen professionellen Kletterpark und den Leuchtturm mit Cafébüdchen, viel Park, viele Spazierwege und eine mittelgroße öffentlichen Badebucht. Auch die Innenstadt scheint schon bei der Durchfahrt interessant! Nach der ersten Runde haben wir im platzeigenen Restaurant ein Menü mit Kartoffel Thunfisch Suppe und einem leckeren großen Hühnerbein mit Salat gegessen und die Frites belassen, der rote Hauswein wird eiskalt serviert! Der angeblich so freundliche Platzservice scheint Bedienen mit Beherrschen zu verwechseln, die Rezeption nennt sich Direktion aber das ficht uns wenig an. Am Abend beginnt es zu nieseln, sowas ärgert doch viel mehr…

Santander
Santander Cabo Mayor
und der Blick auf die Stadt
und der Blick auf die Stadt mit den Badebuchten davor

Ein Morgen mit Regen in der Nacht und nur 17 Grad – in D sind es 26, aber es klart auf: Erst einmal das WoMo auf ein sauberes Niveau gebracht: Unser Frischwasserdepot ist umgekippt, wird also entsorgt und die Tankreinigung für 24Std begonnen. Anstelle 30min. wie prognostiziert laufen wir eine Stunde und ca. 5km bis ins Zentrum auch per langem Auto-Tunnel, die Stadt bietet sehr viel, die Altstadt noch mehr und deren ganz spezielles Innere haben wir dann doch lieber gelassen, die Markthalle ist im Angebot irre. Tipp, im http://www.latagliatella.es gibt es Menade Verdejo blanco, Carpaccio pepe nero, Pizza funghi Porcini und Café doble, alles bestens und sehr wohlschmeckend. Zurück nach Einkauf mit dem Bus, noch einen Spaziergang zum Landsend unterhalb vom Golfplatz mit Blick auf die Stadt und abends ein Feuerwerk über der Stadt: Santander hat einen enormen Reiz!

typische Kabelverlegung
typische Kabelverlegung
typische Angebote
typische Angebote
typische Markthallen
typische Markthallen
typische Edelstahl Installationen
typische Edelstahl Installationen
typische Küste
typische Küste

Bezahlen bei der freundlichsten aller Beamtinnen (?) der Stadt mit der Weltbank, selbst die Klofrauen sagen freundlich >Ola< und sehen den ganzen Tag nichts als die Becken! Santillana del Mar ist der erste Ort (soll ähnlich Riquewihr sein?) mit alten Charakter, Comillas hat den schönsten Porto und ein Gräberdenkmal, die Küste ist fenomenal, mittags im von TripAdvisor mit Excellence Zertifikat gepriesenen www.lalonjadecomillas.com mit Preisen für die Exzellenz und der Wertigkeit einer Imbissbude: Bonito plancha (13,50) = 12mm Thunfisch mit zwei eingepressten Wachholderbeeren durchgegart plus Salat (1/3 Zwiebeln, 2 Stück Tomate) plus pan (0,90) – wobei die alte Karte den Thunfisch mit 11,50 aufweist! Neee so geht es nicht wirklich gut, wir vergessen diesen Laden, Frischfisch für €45 pP gibt es woanders besser und in anderer Umgebung!!! San Vicente de la Baquera bietet tausend Tümpel in versandeten Flussbetten, danach per mautfreier Autobahn mit tollem Ausblick bis www.campingdeva-gijon.es – touristisch – groß – und was auch immer sehen wir morgen mehr J

Santilla
Santillana Altstadt
und Bewohner
und Bewohner
Gräberdenkmal
Comillas Gräberdenkmal
und Hafenpanorama
und Hafenpanorama

Die Nächte beginnen mit dem Sonnenuntergang und enden morgens so ab 8 Uhr mit 17 Grad draußen. Weil es Probleme mit der Waschmaschine gibt, fragen wir die Rezeptionistin und erfahren, dass alle schnellen Wäschen nur mit kaltem Wasser durchgeführt werden. Allerdings riecht die Wäsche durchaus frisch…

Baskische Schreibe
Baskische Schreibweise

Langsam kommt die Sonne durch, wir liegen auch an einem Süd-West Hang. Die Sanitäranlagen sind alt und wenig gepflegt, die Frauen dort schwatzen zu gerne. Wir laufen um 13 Uhr la senda del rio Penafrancia vom Camping Deva bis zu dessen Einmündung in den rio Piles und weiter bis zur Altstadt, immer dem gelben Pfeil nach, vorbei am Jesuiten- resp. Unicampus, am Golfplatz, herrlichen Parks mit altem Baumbestand und eben durch die halbe Stadt. Unsere Schuhe werden vorn schwarz, ob das Partikel aus den Eisen verarbeitenden Industrieanlagen ist, deren rostende Kunst an vielen Stellen im Ort zu bewundern ist? Am playa de San Lorenzo essen wir im Restaurante Galeon CB (Mittagstisch €13pP) leckere Kartoffelsuppe mit Tintenfisch Stücken und super Baccalau, Fritten und Salat dürfen nie fehlen, für 1.10 gibt es Cafe, für 2 einen dunklen Rosé. Herrlich die open air Fotoausstellung GENESIS von Sebastiao Salgado, dessen Standpunkt als Fotograf ich bei vielen seiner Aufnahmen nur zögernd eingenommen hätte! Weiter durch die römische Pforte der Altstadt zur Festung mit den Kanonenplätzen und zurück an vielen alten Häusern und Cidra Kneipen vorbei durch Kaufmeilen zum ALSA Busbahnhof, um 19Uhr geht es ca. 20min für €1,50 zurück zum Platz, wir haben für diese fast 10km Strecke über 1,5Std gebraucht. Klasse Käse und Sidra und Brot in der Abendsonne, an sich ist der Campingplatz Deva recht schön, wie überall sammeln die Dauercamper viel zu viel Müll und benutzen z.T. beide Nachbarplätze zum Lagern oder Parken!

Dijon rechts Altstadt links
Gijon rechts Altstadt links
Festung
Festung
Hafen und Innenstadt
Hafen und Innenstadt
römische Pforte zur Altstadt
römische Pforte zur Altstadt
Neustadt links und Cimavilla (alt) rechts
Neustadt links und Cimavilla (alt) rechts
mit vielen Angeboten: Tourismusbüro
mit vielen Angeboten: futuristischer Schreibtisch im Tourismusbüro
Implantate ab €222
Implantate ab €222
und das Nationalgetränk Sierra ab €2
und das Nationalgetränk Sidra Natural ab €2

Wir fahren ins Fischerdorf Codillero, einer weiteren Tourihochburg mit unzähligen Restaurants und Angeboten bis €80 für das Fischmenü auf Plastikstühlen, aber für ein Urteil ist es zu früh und die Küchen schlafen noch. Wir machen den Blaufisch Rundgang mit schöner Aussicht aber auch vielen baufälligen Häuser. Immer wieder bemerkenswert ist die fast verschwenderische Verwendung von Edelstahl für Geländer im öffentlichen Bereich! In der Pescaria gibt es eine fast 800g wiegende Thunfisch Scheibe, die sofort in das Frostfach des Kühlschranks kommt!

Hafentourismus
Codillero Hafenstädtchen mit zuviel Tourismus
Innenstädtchen
Innenstädtchen
massiv bewehrter Hafen
massiv bewehrter Fischereihafen zum Atlantik hin

Über grandiose Bergstraßen und tolle Autobahnabschnitte mit riesigen Viadukten und schönen Blickwinkeln, weil höher gelegen als die parallele Bundesstraße, aber auch auf ausgedehnte und teils stillgelegte Industrieanlagen, die man in Größe und Vielzahl zunächst hier nicht erwartet, geht es weiter zur sehr gut erhaltenen Keltensiedlung Castro de Coana aus dem 1.Jh.n.Chr., einer 5km südlich von Navia am Nordost Hang gelegenen Anlage mit ca. 80 Rundbauten und einem auf dem kleinen Gipfel gelegenen stark gesicherten aber unbebautem Refugium, vielleicht auch ein Weidegelände für die Tiere? Bemerkenswert beim nahezu völlig freien Rundgang ist die Architektur mit verschlungenen Wegen, in den runden Häusern sind kleine freie Löcher in den Wänden, vielleicht zur Aufnahme von Dachkonstruktionen? Jedenfalls ein historischer Ort wie die 3TJ alten Felszeichnungen in Schweden am Vänersee oder die vielen Nuragen Siedlungen auf Sardinien!

Keltensiedlung
Castro de Coana Keltensiedlung Blick nach Westen
Rundhäuser und Wege
Rundhäuser und Wege
Wasserbecken
Wasserbecken

Die Suche nach einem Campingplatz ist schwierig, entweder ist er überfüllt wie im Surferparadies Valdovino oder schlicht nicht mehr vorhanden (Ferrol), jedenfalls haben wir Glück mit einer mit vier Bäumen schattigen Parzelle in der ersten Reihe zum Meer auf www.campingoraso.es – Hilfe beim Einparken resp. langes Stromkabel wird angeboten, so freundlich kennen wir bisher noch nicht, danke! Verwöhnt mit Tuna, Verdejo und Salat klingt der Abend bis zum Sonnenuntergang über dem 2km entfernten Ares aus. Heute haben wir die 15TKm überschritten.

Raso: Parken am Meer
Oraso: Parken direkt am Meer
mit Ausblick
mit herrlichem Ausblick
und Genuss
und Genuss
und Morgennebel
und Morgennebel

Der Morgennebel hier am Wasser bleibt standhaft. Ares zu Fuß oder Ferrol mit dem Bus? Jedenfalls hält sich der Dunst lange und wir warten auf die ersten Strandläufer, dann geht es mit zunehmender Mittagssonne los, Muscheln sammeln und Fotos aufnehmen.

Badestrand
Ares Badestrand
Kabeljau
Kabeljau mit Chips
Zahnbrasse mit Kartoffeln und Tomate
Zahnbrasse mit Kartoffeln und Tomate
Einkauf :-)
Einkauf 🙂

Kabeljau und Zahnbrasse (klasse Fisch, bescheidene Beilagen) im Casa del Pescador mit dem netten Kellner, der zwei Jahre lang Norddeutschland als backpacker bereist und uns beraten hat! Ares ist klein und weitgehend unbekannt, aber im Juli August restlos überlaufen, Juni und September sind die besseren Monate. Auf dem Rückweg finden wir viele Badegäste vor, die den langen Strand mit feinstem Sand nutzen, zumal das Ufer flach ist und Kinder ungefährdet planschen können. Trotz Verbot für ganz Spanien ist ab und zu eine Sonnenanbeterin oben ohne zu sehen. Vor dem Abendbrot draußen mit gerauchten Rinderschinken und Salat drehen wir noch eine Runde nach links und finden weitere Motive vom Strand, nach dem Essen in der blauen Stunde noch mehr und ich kann die unterschiedlichen Einstellungen der EOS 6D ergiebig erkunden und fachfraulich die Resultate beurteilen lassen, wir stimmen da schnell überein. Unsere Tochter ist, trotz verspätetem Abflug wegen Nebel in Porto, nach den ersten 20 Pilgerkilometern gut in der vorgebuchten >Herberge< angekommen!

der Weg ist das Ziel
Porto – Santiago 260km, der Weg ist das Ziel

Wieder Frühnebel, der sich gegen halb 10Uhr langsam verzieht, es ist auch wärmer als gestern. Wir fahren mittags bei voller Sonne mit dem rasanten Bus nach Ferrol, besuchen das quadratische Centro mit den unzähligen Apotheken und essen im ferrol@parador.es zu Mittag: Meeresfrüchte als Amuse, gegrilltes Gemüse als Start, Kalb mit grünem Pepper und Schwein mit Pilzen als Hauptgang, Mandelkuchen mit Eis und Mohnquarkkuchen als Dessert, dazu einen 2015 Abadia – nebenan läuft eine Trauung mit Cut und Stilettos and so on, sicher die Creme der Society der Stadt mit allein drei Bussen… wir schlendern noch durch die Altstadt, da gäbe es viel zu tun, kein Zutritt am Tor der Hafenkaserne, wir schaffen den frühen Bus, nachdem wir die Fisch- und Fleischmarkthalle aufgeräumt und verlassen vorfinden. Einkauf und über den Strand zurück, Nebel zieht auf, Sturm kündet sich an, die jungen Leute spielen Volleyball am Strand trotz Nieselregen. Der Campingplatz ist uralt aber klasse gelegen und mit unter €20.-pd der günstigste bisher mit Top Service der jungen Frauen in der Rezeption!

unserer auch :-)
unserer langer Weg auch 🙂
viele Apotheken
Ferrol hat viele Apotheken,
ein Parador
einen Parador
etliche Ruinen
und etliche Ruinen
inmitten von Neubauten
inmitten von Neubauten
und eine leere Pescaderia: wer zu spät kommt...
und eine leere Pescaderia: wer zu spät kommt…

Es geht weiter über Land nach A Coruna, mitten in der Stadt an der Oper finden wir einen Busparkplatz, die Altstadt ist prächtig und weniger, der innere Hafenbereich gesperrt, nur Busse und Taxen dürfen ihn nutzen. Wir kaufen Öl und Wein und essen Käsekuchen in einer Konditorei.

La Coruna Oper
A Coruna Oper
Galicia: La Voz
Galicia: La Voz
La Coruna Zentrum
A Coruna Zentrum
Hafenpromenade
Hafenpromenade
mit modifiziertem Windschutz
mit durch zuviel Hitze bedingt modifiziertem Windschutz
und bestem Pulpo
und bestem Pulpo

Weiter zum www.campingsisargas.com einem Waldplatz mit Pedra da Arca Dolmen von vor 2.700 Jahren unserer Zeitrechnung in direkter Nähe und dem weniger pittoreskem Fischerdorf Malpica de Bergantifon. Die Juniorchefin spricht deutsch, sie hat 4 Jahre Politikwissenschaften in Berlin studiert. Der Platz unter hohen Pinienbäumen mit herrlichem Nadel-Boden gehört der in Madrid lebenden Familie, ist nur 3 Monate im Sommer geöffnet und wird morgen geschlossen. Ein junges Paar aus Budapest ist auf der Weiterreise nach Portugal, er wird dort in einem Betrieb arbeiten. Wir genießen den Tag solange die Sonne scheint, dann wird es bitter kalt.

abends war es dann voller
abends war es dann voller