Apple iPhone 6+ Apps, Einstellungen und Zubehör

Apps, Einstellungen und Zubehör

Pano Iriswiese bei Eriskirchen

Man kann ein Smartfon zwar für fast alles nutzen, mir ist zum Schreiben mindestens eine Notebook Tastatur lieber und zur Bildbearbeitung der 27 Zoll Bildschirm ein Segen – hingegen ist mein Händy für (panoramische) Fotografien oder Videoclips zur Dokumentation oder Erinnerung mittlerweile ein an einfacher Anwendung nicht mehr zu unterbietendes Tool geworden. Da >out of the box< heute fast nichts so funktioniert wie ich es mag, sind diverse Einstellungen zu tätigen, die ich mir aufschreibe, was gegen das Vergessen hilft. Hier deshalb meine Präferenzen, allerdings nutze ich das iPhone ab Version 4 gleichermaßen zur Fotografie wie zur Kommunikation oder als Merkhilfe:

Folgende Apps verwende ich gerne beim Fotografieren

iPhone immer dabei
  • Kamera & Fotos (sind beim Kauf installiert, für [Auto] Aufnahmen und Wiedergabe)
  • Camera+ & Dual Level (kostenfrei, für [Manuelle] Aufnahmen resp. Stativanwendung)
  • EOS Remote & Camera Connect (kostenfrei, zur Fernsteuerung der Canon EOS 6D)
  • Snapseed (kaufen, für einfache Bildbearbeitung falls zwingend notwendig)

Aufnahmen aus der Hand bis hin zu horizontalen und vertikalen Panoramen resp. Videoclips oder für präzise Anwendungen auf dem Stativ mit individuellen Einstellungen, für Bildbearbeitungen ziehe ich das Notebook resp. den großen Monitor vor. Zum Fotografieren ist zur weitgehenden Vermeidung schiefer Horizonte ein Gitternetz nötig, denn die meisten Händyaufnahmen sind nicht im Horizont (Einstellungen -> Fotos & Kamera -> Raster), ibs. wenn das Handy fernab gehalten wird oder nur über einen kleineren Bildschirm verfügt. Die App [Fotos] bietet bei der Betrachtung neben anderen Bearbeitungen eine recht tüchtige auto Nivellierung, mit der auch manuell zu korrigieren ist. Bei HDR sichere ich auch das normal belichtete Foto (-> Foto behalten), den richtigen Überblick gewährt die (-> Fotoübersicht)! Ich mag zwar interne große Speicherkapazität gerne, lösche dennoch zunächst nach Durchsicht alle mäßigen Aufnahmen, bevor ich sie auf dem Rechner sichere. Mit 1-5MB pro aufgenommener Fotografie (1668×2968) muss man im Speicher rechnen, das empfangene Bild (962×1280) nimmt etwa 200-300KB ein.

Folgende Apps verwende ich zur Info oder Kommunikation (in alphabetischer Reihe)

Naturschutz Gebiet und Ried Landschaft

kommod (Navi) – Rechner – Shazam (Musikerkennung) – Sprachmemos – Uhr – Wetter – WhatsApp – Wikipedia

Wichtig ist mir die Navi-Funktion, die allerdings eine komfortable mobile Internet Verbindung voraussetzt, hier freuen wir uns €uropa weit über die sehr gute Abdeckung durch Vodafone. Ebenfalls empfehlenswert ist die App Karten. Ein Taschen-Rechner oder die Uhr erklären sich von selbst, Shazam klärt über die gerade gehörte Musik per Interpret samt Titel auf, aufgesprochene Memos lassen sich wieder abhören,  die drei W+W+W Apps dienen der Information resp. den notwendigen Infos für vertraute Personen, wobei ein deutsches Gericht auch elektronische Inhalte dem Briefgeheimnis gleichstellt, worüber ich bei jedem Anbieter glücklich wäre, mir aber im Klaren bin, dass dies ein frommer Wunsch bleiben wird: social = public und die Medien sind durchsichtig wie Fensterglas. 

Folgendes Foto-Zubehör möchte ich nicht mehr vermissen

Selfy Stab mit Kabelauslöser

für Aufnahmen, in denen ich das iPhone ohne es aus der Hand zu geben, fernab vom Körper platzieren so muss, und über den Bildschirm immer noch eine Kontrolle habe, liegt die no-name Stange dazu noch irgendwo auf, sind unverwackelte Aufnahmen einfacher.

Repro Stativ

mit kleinem Cullmann CB2 Saugnapf mit Kugelkopf plus stabiler Rollei Halterung mit Rändelschraube auch für größere Smartphones, für den senkrechten oder waagrechten Einsatz sowohl geradeaus als auch nach unten für näheste Abbildungen. 

Panorama Stativ

mit Novoflex 360 Grad Drehteller mit Wasserwaage, großem Cullmann CS33 Saugnapf und CB5 Kugelkopf, damit auch für schwereres Gerät geeignet, z.B. zur absolut präzisen Erstellung von Panoramen.

Fazit

Wenn ich an mein erstes heute noch funktionierendes smartes Nokia 6131 Klapp Händy mit Foto (s.u. ooc 1280×1024 478KB), Internet (nie genutzt) und beleuchteter Tastatur denke, sehe ich den Fortschritt vor Augen – aktuelle Foto- oder Film-Aufnahmen unterscheiden sich nur noch wenig von denen mit professionellem Gerät, wenn man mal von der Bildgröße absieht. Die mobile Internet Nutzung, auch als persönlicher Hotspot i.V.m. dem Notebook, erfreut je nach Verbindungsqualität auch anspruchsvollere Anwender, von der BlueTooth Verbindung zu peripherem Gerät mal ganz abgesehen… schon irre das Angebot!

Nokia mit allen Fehlfarben 😦

sechs Aufnahmen iPhone 6+, eine Nokia 6131, alle ooc außer Datenreduktion

© slowfoto.de

 

 

kleine Dinge ganz groß – Nahaufnahmen mit dem iPhone6+

Die fotografischen Vorteile eines iPhones

von links oben, Cullmann CB2 Saug-Stand und MUMBI Case im Rollei Rahmen

möchte ich nach den mir bekannten Versionen 4, 4+, 5s, 6+ und 7 nicht weiter betonen. Hier geht es um Repro- oder Nahaufnahmen und die mal nicht aus der Hand! Drittanbieter verkaufen jede Menge an Zubehör, es gibt bisher wenig, was ich wirklich notwendig finde: Dazu gehören ein relativ weiches und damit Schock absorbierendes MUMBI Case zum Schutz der empfindlichen runden auslaufenden Gehäuseränder, verschiedene Saugfüße von Cullmann, nicht nur kleine für das Navi oder Smartphone, sondern auch ein großes für die dSLR mit leichtem Glas. Hier im gezeigten Versuch kam ein stabiler Rollei Rahmen für das 6Zoll große 6+ zum Einsatz, das per Rändelschraube in Gummilitzen schonend und sicher fixiert wird.

von rechts oben Rollei Rahmen mit Rändelschraube, 10 Die Linse und M2 10mm Schraube

Sinnvoll ist, wie oft im mobilen Leben, die Ausrichtung per Wasserwaagen App, um zusätzliche Verzeichnungen zu den Brennweiten typischen gering zu halten.

DualLevel App

Wer ganz sicher gehen will, nutzt noch den Kabel- oder Funkauslöser von der Selfy Stange.  

iPhone6+ so nah wie geht
+2 Dioptrien
+10 Dioptrien
+12 Dioptrien – alle Aufnahmen bis her mit der Nahlinse am Kameragehäuse

Wie man deutlich erkennt, nehmen die optischen Verzeichnungen von Tonnen im Original bis Kissen zu, während die Abbildungsgröße halbwegs bleibt, was dem Autofokus geschuldet ist. Ganz zufrieden bin ich damit nicht!

+10 Dio mobil, also zwischen Objekt und Objektiv so bewegt, dass der AF funktioniert und keine Vignettierung entsteht 🙂

Eine Abhilfe brachte die Nahlinse mobil zwischen Schraube und Objektiv, mit visueller Kontrolle, trotz 10 Dioptrien bleiben sogar die Kissen förmigen Verzeichnungen gering. Das iPhone ist weder der Renner im Nah- als auch im Teilbereich, nur lässt sich mit (meinem bereits vorhandenem) Zubehör eine immerhin reduzierte Abbildung bis 50x65mm (HxB) anstelle der originalen 65x90mm als Nahgrenze erreichen. Nebenbei, Versuche in Richtung Tele brachten bisher keinen Erfolg, bleibt nur näher ran oder croppen.

iPhone 5s (Aufbau) und 6+ (Schraube) ooc

© slowfoto.de

CULLMANNs FLEXX System

Diese Diashow benötigt JavaScript.

https://www.cullmann.de/detail/id/flexx-studio-set.html

Wer regelmäßig mit kleineren Objekten in einem Ministudio zu tun hat, sucht nach Montagen und mehr für Beleuchtungen, Reflektoren oder Ministativen resp. Ministands für zusätzliche Aufhellblitze oder Klammern und Klemmen zum Fixieren der Objekte. Auch zur festen Montage eines Makroskopes, mit achtfacher Vergrößerung und minimalem Objektabstand von nur 30cm, habe ich geeignete Hilfsmittel gesucht und bin beim deutschen Foto-/Videozubehör Hersteller CULLMANN aus Langenzenn fündig geworden. CULLMANN bietet mit der neuen FLEXX Serie gleich 5 differenzierte Zusammenstellungen für unterschiedlichste Anwendungen, von denen ich parallel zum 6-teiligen Touring-Set vor allem das Studio-Set ideal finde. Mit 11 Set-Teilen reilich ausgestattet, habe ich sehr schnell für mich wesentliche Anwendungen in folgenden Konstellationen gefunden:

* Montage von Blitzgeräten oder Betrachtungshilfen, auch mit dem Mini-Kugelkopf CB2,
* Montage von (kleinen) Fotoapparaten bis hin zum >Panorama-Drehteller< für das iPhone mit einer zusätzlichen Aluschiene,
* Saugnäpfe, Miniteller, zwei starre, miteinander zu verbindende Rohre für oa. Einsatzzwecke sowie
* zwei Klemmen für leichtes und eine sehr stabile Schraubmontage CC50 für ausladendes oder schwereres Zubehör wie das Makroskop und
* drei FLEXX Arme (2x lang, 1x kurz), die für eine gewisse Beweglichkeit sorgen.

Allen Teilen dieses Studio-Sets ist die Verbindung über kleine Blitzgewinde (M6) gemeinsam. Bei der Verwendung fällt die Sorgfalt auf, mit der die durchdachte Verteilung der z.T. ausdrehbaren Stehbolzen vorgenommen wurde, zudem ist die Materialanmutung und die Haptik wertig, beide Sets enthalten viel nützliches Gerät für den geforderten Preis. CULLMANN vergibt zudem für alle FLEXX Sets und weitere ausgewählte Produktlinien eine Garantieverlängerung von 10 Jahren, was für Qualität und Service spricht!

http://www.amazon.de/Cullmann-11-teilig-Saugstativ-Schwanenhals-Tabletop-Fotographie/dp/B0057UYVGW/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1325753572&sr=1-1

…wird mit einem Bericht über das FLEXX Touring Set fortgesetzt!

http://www.amazon.de/Cullmann-6-teilig-Erdspie%C3%9F-Kugelkopf-Makro-Fotographie/dp/B0057UYTZA/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1325754149&sr=1-1

https://slowfoto.wordpress.com/2012/03/06/cullmann-flexx-touring-set/

(c) www.slowfoto.de

Tragen und Transport

In der alten Tram war oft ein Schild zu finden: Suche festen Halt! Einer hatte mal darunter geschreiben: Ich auch.

Mit den beigelegten Kameragurten war ich nicht wirklich immer so zufrieden wie mit der D10:

Entweder waren sie früher zu dünn oder aktuell zu auffällig, denn schließlich muss nicht Jeder über Distanzen erkennen können, welcher Marke und welchem Kameramodell ich meine Aufmerksamkeit widme. Zudem war ich schon früh ein Fan von Handschlaufen, mit denen auch mal eine einhändige-r Transport respektive Bedienung möglich ist. Der unauffällige Transport im Rucksack ist sicher oft ein Vorteil, in der Aktion hingegen ist es lästig, ständig denselben abzunehmen und zu öffnen oder öffnen und schließen zu lassen.

Erste Hilfe ist das Einhaken einer Schlaufe direkt am Kameragehäuse. Zumindest ist so ein unbeabsichtigtes Fallenlassen verhindert.

Die zweite Variation ist das Verschrauben eines Tragegurtes am Stativgewinde, womit ein Transport auch schwerer Kombinationen schräg über Brust und Rücken über längere Distanzen möglich ist. Der Profi verwendet dazu den Blackrapid oder Sniper Gurt.

Die dritte Möglichkeit besteht darin, einen schmalen Riemen sowohl an beiden Kameraösen als auch am Stativgewinde zu fixieren, so dass eine kleine Handschlaufe rechts und eine Trageschlaufe links zur Verfügung steht.

Als vierte und stabilste Lösung bevorzuge ich, vor allem in Verbindung mit einem Batteriegriff, die Montage einer Schlaufe rechts plus eines Trageriemens links am Kameragehäuse. Handschlaufen gibt es in allen Preislagen beim Fotozubehör. Diese Lösung gibt mir ein Maximum an Stabilität und Variation.

Viel Spaß beim Montieren…

 © www.slowfoto.de

Tipps zur Ausrüstung für die Reisefotografie

Meine Ausrüstung in der Reisefotografie

Anspruch und Ausrüstung sollen konform gehen:

Wer mit einer CANON PowerShot D10 reist, verfügt über 6,2-18mm Brennweite bei Lichtstärke 2.8-4.9 (KB-äquivalent 32-90mm) und riskiert auch bei schlechtem Wetter nichts, kann sogar damit 10m tief tauchen und trägt nur 190 Gramm im Gepäck, Live View und YouTube fähige Videoclips eingeschlossen.

Ein digitales Spiegel Reflex Set mit zwei Objektiven deckt bereits den Brennweitenbereich von 18-55-250mm oder KBä 29-88-400mm ab und ermöglicht ab 1120g (530+200+390g) Gewicht allen Komfort, den eine SLR bietet, aktuell sogar mit Live View und fullHD Videos mit Stereoton bei Kosten weit unter € 1.000 bis deutlich über € 2.000 in den hier gestaffelten Kombinationen.

Aufwändig und schwerer wird es im dSLR-Vollformatbereich, wobei die Magnesium Bodies der Crop Sensor Versionen 10D-60D den Vollformaten 5D und 5D Mk II oder der neuen 7D mit ca. 800g im Gewicht vergleichbar sind.

Gewichtig sind die EF-Objektive, vor allem die EF-Zoome, hier besonders die stabilisierten IS Versionen wie das EF 100-400 4-5.6 L IS mit 1.380g oder das EF 28-300 3.5-5.6 L IS mit 1.670g! Eine Steigerung erfolgt auch, wenn die Lichtstärke 2.8 eine Rolle spielt, das EF 24-80 2.8 L wiegt schon 950g, das EF 70-200 2.8 L IS bereits 1.490g. Eine EOS 5D mit Batteriegriff ist nochmals 1330g schwer.

Im Folgenden habe ich aus eigener Erfahrung drei Sets zusammengestellt, die ich unterschiedlich nutze, je nach Anforderung wie Bergwandern oder Fototour. Die Kombinationen der Bodies und Gläser sind frei untereinander variabel, also hier nur als persönliche Menues zu werten: Aus eigener Erfahrung warne ich sowohl vor zuwenig als auch zuviel an Equipment, ohne selbst immer den richtigen Umfang im Voraus festlegen zu können – more than enough is never too much…

Wenn es leicht und kostengünstig, aber gute Qualität sein soll:

EOS 300D bis EOS 550D ca. 530g

EF-S 18-55 4.5-5.6 IS (215g) plus

EF-S 55-250 4.5-5.6 IS (390g) plus

EF 35 2.0 (210g) als lichtstarkes Normalobjektiv oder

EF 50 1.8 (130g) als kurzes und lichtstarkes Teleobjektiv

Speedlight 430 EX II

Wenn es denn etwas mehr sein darf:

EOS 20D bis 60D oder EOS 7D ca. 755g bis 820g

EF-S 10-22 4.5-5.6 (385g) plus

EF-S 15-85 4.5-5.6 IS (575g) oder

EF-S 17-85 4.5-5.6 IS (475g) oder

EF-S 18-135 4.5-5.6 IS (455g) plus

EF 70-300 4.5-5.6 IS (630g) plus

EF 24/28 2.8 (270/185g) als lichtstarkes Normalobjektiv oder

EF 50 1.4 (290g) als kurzes und lichtstarkes Teleobjektiv oder

EF-S 60 2.8 macro (365g)

und

Speedlight 430 EX II oder

Speedlight 580 EX II

Wenn es denn im Vollformat sein muss:

EOS 5D Mk II (810g)

EF 16-35 2.8 L (640g) oder

EF 17-40 4 L (500g)

EF 24-105 4 L IS (670g) oder

EF 28-135 4.5-5.6 IS (540g) plus

EF 70-300 4.5-5.6 IS (630g) oder

EF 70-300 4.5-5.6 DO IS (720g) oder

EF 70-300 L IS (1050g) plus

EF 50 1.8 (130g) oder

EF 50 2.5 macro (305g) oder

EF 85 1.8 (425g) oder

EF 100 2.8 macro (600g) oder

EF 100 2.8 L IS macro (625g)

und

Speedlite 580EX II

Ergänzen kann man die Ausrüstung noch um mehr:

Zur Verkürzung des Nahabstands die Zwischenringe ET 12und 25mm, einen 1.4 facher Konverter für lichtstarke Festbrennweiten oder Zoome, ein Einbein-Stativ (LEKI Sierra Photo) mit Gehstock-Funktion, das Blitzkabel OC – E3 für die Trennung von Body und Blitzgerät, der Kabel- oder Infrarot-Fernauslöser oder das Netbook mit Canon Utility als Remote Bedienung für Foto- und Filmaufnahmen, wobei hier ein Dreibeinstativ von Vorteil ist.

Slowfoto: Gute Fotos entstehen im Kopf, und der sollte so nah wie möglich am Geschehen sein!

oder besser Robert CAPA: „Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, bist du nicht dicht genug dran“

wird fortgesetzt…

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Einfach bessere Fotos – Teil 2

Tipps für digitale Spiegelreflexkameras


Ausrüstung und Vorbereitung

Akkupflege Ladegeräte

Originalen Akkus geht zwar die Sicherheit des großen Unternehmens voran, dennoch sind gleich gute Angebote von Fremdanbietern (An-Mann) eine Alternative für den Ersatz oder die Reserve, zumal sie meist nur einen Bruchteil des Originals kosten. Akkus haben eine beschränkte Wiederladefähigkeit und sollten bei nachlassender Spannung entsorgt werden, man liest herstellerseitig von bis zu 1.000 Zyklen.

Am Vorabend einer wichtigen Fotosession wird der Akku geladen und vor dem Einsatz mit dem Spannungsmesser geprüft. Wer mit dem Doppel-Akku bestückten Batteriegriff am Kamerabody arbeitet, ist hinsichtlich Strom auf der sicheren Seite, ein guter und frisch geladener Ersatzakku tut es aber auch und erspart Gewicht und Kosten. Wichtig ist, den neuen Akku aufzuladen, völlig zu entleeren und erneut wieder gut aufzuladen.

Fotoausrüstung im Rucksack oder Handgepäck

Auffällige Trageriemen sind ebenso zu vermeiden wie Fototaschen mit Firmenaufdruck, das zieht begehrlich Blicke magnetisch an. Viele Fotobegeisterte führen die Kamera – Objektivkombination im stand-by Modus oben im unauffälligen Rucksack mit. Besser im Zugriff ist eine Umhängetasche (Bree), die auch auf dem Rücken getragen werden kann. Immer von Vorteil sind Handschlaufen zum sicheren Griff und Halt der Kamera (Hama), somit ist ein sicherer Halt auch beim >action< Einsatz oder Bergwandern vorhanden.

Im Flieger ist der Transport von Wertgegenständen aus Sicherheitsgründen im Handgepäck obligat, auch wenn die Kontrolle gerne mal Sprengstoff im Akku oder Schuhabsatz vermutet. Aus eigener Erfahrung: ein defektes Kofferschloß nach der Landung war das Ergebnis einer wohl etwas zu eiligen Untersuchung, gefehlt hat nichts!

Gute Verpackung

Sicheres Einpacken ist nur für den Transport nötig, dann aber bitte ganz sicher: weiche aber dennoch stabile Beutel eignen sich für Blitzgerät und Objektive, Minitaschen für die Kameragehäuse. Spezielle Tücher unterschiedlicher Größen sind ebenso gut geeignet wie luftige Folien, um wertvolle Ausrüstungen schützend zu umwicklen.

Ideal sind Fotorucksäcke oder –taschen mit variablen Einteilungen (Lidl), so dass die Ausrüstung einfach passend hineingelegt voneinander getrennt und gepuffert ist.

Speicherkarten und Zubehör

Alle Karten haben eine beschränkte Lebensdauer, es ist deswegen sinnvoll, Ersatz mitzuführen. Die KompaktFlashKarte (CFC) wird zunehmend von der SD-Karte mit hoher Kapazität SDHC verdrängt, die bis 16GB schon unter € 20.- erhältlich ist. Wer noch Kameragehäuse mit einem CFC-Slot hat, kann mit Adapter (Delock ca. € 20.-) SDHC in der Kamera verwenden, die auch ohne weitere Hilfsmittel im SD-Slot von Web- oder Notebooks zur täglichen Sicherung ausgelesen werden können.

Schäden vermeiden

Besondere Vorsicht ist geboten am Strand (Gischt und Sand), bei Regen und anderen Widrigkeiten wie Nebel oder Staub in der Luft: schnelle Abhilfe schafft eine Duschhaube (Einmalartikel im Hotelzimmer), die nur die Streulichtblende oder das UV-Filter freilässt, ein Handschlaufe und gutes festes Schuhwerk mit profilierten Sohlen.

Datenverlusten kann man mit täglichem Kopieren der Bilddateien auf ein Netbook (Akoya 1212 oder Asus EeePC 1000H oder Samsung NC 10 um € 200.-) vorbeugen, von der abendlichen Kontrolle der Aufnahmen mal abgesehen, ganz sicher ist dann noch ein weiterer externer Speicher.

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Einfach bessere Fotos – Teil 1

Tipps für digitale Spiegelreflexkameras

Nicéphore NIÈPCE musste 1826 noch acht Stunden seine Heliografien in der grellen Sonne belichten, bevor er ein Bild erkennen konnte, dafür benötigte Steven SASSON 1975 mit der Kodak 0,01 MPI Schwarz-Weiss-Kamera nur noch 23 Sekunden pro Aufnahme!
Heute ist eine neue Kamera schnell gekauft, und ohne weiter zu überlegen, kann man mit dem grünen [auto] Programm nach Herzenslust viele Fotos knipsen: kritische Augen vorausgesetzt, wird die Ausschussquote dabei relativ hoch.

Diese Anleitung hilft dem Begeisterten, etwas tiefer in die Bedienung der digitalen Spiegelreflexkamera einzusteigen, die interessanten Programme mit Blenden- oder Zeitvorwahl entsprechend der zu fotografierenden Objekte ganz einfach zu nutzen oder ansprechende Nahaufnahmen zu machen, in gleichbleibender Qualität und ohne große Löscharbeiten!

Wert gelegt habe ich dabei auf praxisnahe Tipps mit jeweils verständlichem Bildmaterial, ohne belastende technische Details, mit eindeutigem Bezug zur sofortigen Anwendung oder Umsetzung.

Photographie ist ein altgriechisches Wort (φως,φωτoς γραφειν) und bedeutet: mit dem Licht und der Helligkeit der Himmelskörper malen oder schreiben. Ohne Licht können wir weder sehen noch fotografieren. Die für uns sichtbaren Farben entstehen aus den absorbierten und reflektierten sichtbaren Anteilen elektromagnetischer Strahlung, unser Gehirn ordnet dieser Information den Sinneseindruck Farbe aus dem Gedächtnis zu: wenn wir wissen, dieses Stück Papier ist weiß, dann empfinden wir es auch unter einem roten Sonnenschirm als weiß (obwohl es rosa Licht reflektiert), die Kamera hingegen nicht, sie zeichnet präzise die rosa Farbe auf, die den Sensor oder Film erreicht.

So gibt es doch einige physikalische Begebenheiten, die der gute Fotograf einmal erfahren und dann regelmäßig beherzigen sollte: zu starke Kontraste können den Belichtungsspielraum des Sensors überfordern (oder auch unsere Augen während der Nachtfahrt, wenn der entgegenkommende Fahrer nicht rechtzeitig abblendet). Dann lieber gleich zwei richtig belichtete Aufnahmen planen und aufnehmen: eine im mehr Sonnen beschienenen Bereich und eine weitere in die Schattenpartien und dafür keine, bei der die Kontraste zu unterschiedlich sind und die hellen Partien ausfransen und dunkle absaufen, somit Aufnahmen, die sich auch nachher nicht retten lassen!

Es ist nicht nötig, diesen Guide Seite für Seite zu lesen, man kann einfach die aktuell interessierenden Kapitel lesen und später die anderen.

Jedenfalls wünsche ich jedem Leser gutes Licht und immer eine funktionierende Ausrüstung, der geschulte Blick ist dabei eine verlässliche Basis für gelungene Aufnahmen, die heutzutage so bequem, einfach und schnell wie noch nie zu erstellen sind!

Der erste Teil bespricht alphabetisch Themen um die Ausrüstung und Möglichkeiten mit der Kamera, mit eindeutigen Empfehlungen aus jahrzehntelanger analoger und digitaler Erfahrung.

Als zweites gibt es beispielhafte Aufnahmen aus dem digitalen Zeitalter mit Erklärungen zur jeweiligen Situation zum leichten Nacharbeiten. Wichtig ist eine Portion Geduld, denn der Erfolg wächst mit dem Können und kommt nie von alleine. Wird eine Aufnahme mal nicht so, wie man sie sich wünscht, dann kann man sie einfach löschen, am besten, wenn man genau über deren Fehler Bescheid weiß – auch ich verwende die [ENTF] – Taste regelmäßig.

Die folgenden vier schwarz-weißen Aufnahmen entstanden für € 2.- in einem alten Sofortbildautomaten in Berlin, die Aufnahmen vor dem Automaten direkt danach:

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Einfach bessere Fotos – Intro

Tipps für digitale Spiegelreflexkameras

Mit der neuen NikCanon D050D kann man schwimmen gehen (1x), bei Nacht telefonanieren und bei Sonne auf dem TFT Eier braten. Musik spielt sie auch, wenn man drauf tritt. Alternativ lässt sich auf dem rückseitigen 3´´TFT world wide DVB-T betrachten, Lautsprecher in dolby sind zusätzlich ansteckbar. Die fotografischen Einstellungen und Leistungen werden von keinem normalen Anwender mehr beherrscht, deswegen wird das live-Bild online nach Japan gedödelt, dort analysiert und in Echtzeit die genauen Einstellungsdaten auf die Kamera übertragen, dieser neue Service nennt sich dann pictures without problems (or with and without style).

Bei google world hotspot Punkten kann man sich einloggen und die Kamera macht per viewfinder die Aufnahmen selbst, ein kleines elastisches go-rilla-pad-the-camera genügt, bis die Speicherkarte razzevoll ist. Die neuen Kameras sind kostenlos, wenn man zuhause vier konzerneigene d-SLR-Bodys hat und diese zurückgibt: Man zahlt dann nur für die gemachten Bilder (bis zu 100B/sec) einen Obulus je nach Urlaubslänge, Urlaubsort und gewählter flatrate. Kostenlos ist dieser Service von 23-3 Uhr täglich, sorry nächtlich zu nutzen, über T-NikCan-online für User, die noch über einen analogen Anschluss verfügen, Blitzaufnahmen ausgenommen, Fazit: Fotografieren wird einfacher, schneller und für Alle viel viel sicherer und schöner!!!!

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