Archiv für die Kategorie ‘Reisefotografie’

CULLMANN FLEXX Touring Set

März 6, 2012

https://www.cullmann.de/detail/id/flexx-touring-set.html

Wer regelmäßig wandert und/oder mit kleinerer Ausrüstung unterwegs sein möchte, sucht nach leichten und dennoch stabilen Montagen, Ministativen resp. Ministands oder Saugnäpfen sowohl für die Kamera und externen Blitzen resp. Leuchten als auch zum Fixieren der Objekte. Die Verwendung beschränkt sich allerdings nicht etwa auf outdoor Projekte, mittlerweile habe ich mein Ministudio für Nahaufnahmen damit ergänzt sowie verschiedene mobile Tabletop Liveview Anwendungen erfolgreich durchführen können. Letztlich genügt ein stabiler Tisch als Arbeitsfläche.

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Der deutsche Foto-/Videozubehör Hersteller CULLMANN aus Langenzenn bietet mit der neuen FLEXX Serie gleich fünf differenzierte Zusammenstellungen für unterschiedlichste Anwendungen. Ich habe das sinnvoll ausgestattete 6-teilige Touring Set einschließlich Stativ drinnen und unterwegs in den folgenden Konstellationen angewendet:

* Das kleine aber stabile Stativ NANOMAXX 200T 500g mit der umsteckbaren Mittelsäule 100g und dem Kugelkopf CB5 100g, komplett also 700g für mittlere Fotoapparat-Objektiv Kombinationen, stellt m.E. ein universelles Tool auch für Desktop- oder Makroaufnahmen dar,
* der großer Saugnapf CS33 135g samt Miniteller 20g für leichte und mittelschwere Film- oder Kameras und andere Einsatzzwecke sowie
* die extrem stabile Schraubmontage CC60 250g auch für ausladendes oder schwereres Foto-Equipment oder Zubehör und
* der leichte Erdspies 20g für die M6 Verbindung von der selbigen zum Blitzgerät oder auch zur leichten kompakten Kamera oder zum iPhone.

Allen Teilen dieses Studio-Sets ist die Verbindung über kleine Blitzgewinde M6 gemeinsam. Bei der Verwendung fällt die Sorgfalt auf, mit der die durchdachte Verteilung der z.T. ausdrehbaren Stehbolzen vorgenommen wurde, zudem ist die Materialanmutung und die Haptik wertig, die FLEXX Sets enthalten viele nützliche Accessoires für den geforderten Preis. CULLMANN vergibt zudem für alle FLEXX Sets und weitere ausgewählte Produktlinien eine Garantieverlängerung von 10 Jahren, was nun wirklich für Vertrauen in die Qualität und kundenorientiertem Service spricht!

http://www.amazon.de/Cullmann-6-teilig-Erdspie%C3%9F-Kugelkopf-Makro-Fotographie/dp/B0057UYTZA/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1325754149&sr=1-1

Das Studio Set ist hier näher beschrieben:

http://slowfoto.wordpress.com/2012/01/12/cullmanns-flexx-system/

(c) www.slowfoto.de

Wandern auf der kanarischen Insel La Palma

Februar 21, 2012

Bilddaten:

- Kamera: EOS 5D Mk II
- Zubehör: Extension Tube 25mm – CULLMANN FLEXX Touring Set
- Objektive: EF 2.8 16-35 L EF 2.0 35 EF 4 70-200 L IS Kenko 1.4
- Blende: [Av] 8 und div
- Belichtungszeit: [Tv] 1/60sec WW – 1/250sec Tele und div
- Empfindlichkeit: ISO [A], i.d.R. 100
- Belichtungskorrektur: -1/2 LW
- Brennweite: 16-35 70-200 – mit Kenko 280mm
- Entfernung zum Fokus: div
- Belichtungsmessart: Mehrfeld
- Bildstil: RAW
- Bildbearbeitung: DxO V1 TOP
- keinerlei Freistellungen oder manuelle Bearbeitungen

Diese reduzierte Fotoausrüstung ohne EF 4 24-105 L IS, dafür mit lichtstarker Festbrennweite EF 2 35 und einem Konverter für das Telezoom war ausreichend, wobei man noch über ein leichtes und kleines Speedlite 270 EX II als immer dabei nachdenken sollte :-) Mit dabei ein 13´´MacBook mit installierten DxO zur sofortigen Nachentwicklung und Kontrolle der RAW Dateien auf einem kalibrierten Monitor: Im Vergleich der Presets habe ich für die doch überwiegenden Naturaufnahmen wieder das >alte< Preset V1 gewählt, das sich durch weitgehende Farbtreue auszeichnet, die neue Version V2 schönt ein wenig in Richtung warm und rot. Fasziniert bin ich hingegen immer wieder von der subtileren Zeichnung, den deutlicheren Kontrasten, der völligen Absens an Vignettierung u.v.a.m., einer Verbesserung, die auch mit der Verwendung von Festbrennweiten bei Offenblende nicht regelmäßig zu erreichen ist. Aus dem CULLMANN FLEXX Touring Set habe ich das 500g leichte Tischstativ für Nah- und Nachtaufnahmen verwendet. Soviel zum Equipment, die Location hingegen war wieder mal viel interessanter!

Die kanarische Insel La Palma hat uns schon mehrmals fasziniert: Herrliche Tage wandernd unterwegs (B), ruhige Nächte in einer kleinen Feriensiedlung inmitten von Bananenhainen (K). Die Insel ist touristisch nur an wenigen Orten zu sehr belastet, es gibt ein paar große und der Landschaft unangepasste Hotels und viele kleinere oder private Quartiere. Dem Ausgleich, Ruhe oder sportlicher Betätigung (C) suchendem Urlauber bietet die Insel einen Anstieg von Meereshöhe auf über 2.000 Höhenmeter innerhalb weniger Kilometer, beim Wandern (D) ist deshalb mit Auf und Ab und das nahezu überall zu rechnen, pro hundert Meter Höhenunterschied bergauf ist ein Grad weniger an Temparatur einzuplanen. Die Wanderwege sind neu ausgeschildert und problemlos zu finden, wenn auch die sehr hoch gelegenen manchmal von Wolken bedeckt oder sogar eingeschneit sind. Dieses Jahr fehlte allerdings 90% der winterlichen Niederschlagsmenge und die Pflanzen darben sichtbar (5448)! Hervorzuheben ist die Luftqualität auf Grund der exponierten geografischen Lage, die vielen Observatorien auf den 2426m hohen Roque de Los Muchachos sind dafür ein sicheres Anzeichen, der sternenklare Himmel nach Sonnenuntergang ebenfalls (5545).

Kulinarisch ist die Insel ein Segen mit regionalen Produkten von Avocados bis Ziegenkäse, alles was nicht angebaut, kultiviert oder gefangen wird, muss importiert werden, vornehmlich vom spanischen Festland. Allerdings haben sich viele Produkte großer Hersteller oder Vertriebe in die Regale der Supermärkte eingeordnet.

Eher typisch für das südeuropäische Leben sind Bars und kleine Ladengeschäfte mit persönlichen Kontakten, sei es auf einen café solo (ab 60 Cent, das entspricht dem italienischen Preisniveau von 2001) oder ein neues Leder-Uhrarmband (ab €6,50) oder ein Gericht (gute Mittagsmenues um €10). Eine Verkäuferin nannte €2.000 netto pro Monat als ideales Auskommen auch für gehobene Ansprüche, allerdings erhält die Kassiererin im Supermarkt etwa € 3,50 pro Arbeitsstunde. Der aktuelle Strompreis liegt mit 15 Cent deutlich unter dem hiesigen (25 Cent), Diesel kostet unter, SBF knapp über 1€ pro Liter. Bier ist im südlichen Ausschank traditionell teurer, gute Weine hingegen werden mit Faktor 2 gegenüber dem Einkaufspreis im Lokal angeboten (€6,50-15), die Qualität vieler insularer Weine scheut mittlerweile keinen europäischen Vergleich mehr. Eine Ferienwohung für zwei Personen mit Vorgarten und Terrasse kostet rund €60 pro Tag, ein Citroen C1 ab €17 pro Leihtag. Die Charterflüge (A) wie Condor ab Frankfurt am Mittwoch und Sonntag sollte man entweder sehr früh (€200) oder in aller last minute buchen, um finanziell vertretbar belastet zu werden.

Die Gastronomie ist oft nur bauartlich einfach, mancher Kiosko entpuppt sich als Schlemmertempel wie 7 Islas in El Remo mit traumhafter Lage am Meer und ebensolchen Sonnenuntergängen (E). An der zentralen Strandpromenade von Puerto Tazzacorte liegt die Taberna del Puerto (F), ein belebtes und beliebtes Ziel für alternative und reisende Musiker und alle Gäste mit Sinn für den romantischen Auslick nach Westen. In Los Llanos am (Floh-) Marktplatz bekocht José Alberto Diaz Lorenzo seine Gäste fürstlich im El Rincón de Moraga (G), ein Must für uns wie das blaue und eher einsam und 2Km von Las Tricias entfernt gelegene Restaurante Azul von Robert mit den handgeschriebenen Speisekarten seiner Frau (H), seit Jahren ein Eldorado für ausgefallene Menues und mehr. In der Metropole Santa Cruz bietet das traditionelle Rocke`s & Cafe (I) trotz Touristenmeile regionale Tapas und spanischen Beher-Schinken oder Brandy, Cava und Vinho vom Feinsten, der Chef versorgt die Gäste persönlich.

Lecker als palmerische Makronen-Spezialität sind die Almendrados sowohl von der Reposteria Martin Pérez in Puntagorda als auch diejenigen aus der >alten< Bar und Bäckerei in Los Canarios Fuencaliente (J), dem südlichen Treffpunkt aller Vulkanweg (El Gaston 131) Wanderer, beide Caminos (Real del la Costa 130) sollte man unbedingt genießen, ebenso die senderos in der Caldera de Taburiente (Dos Aquas) wie auf deren Sattel Cumbre! Last not least genannt die eher dschungelartig feuchten Wälder im Norden oder die staubigen Lavafelder im Süden mit den begehbaren Vulkanen, siehe dazu auch die offizielle Seite:

http://www.senderosdelapalma.com/de/de_index.php

Dieser Bericht mit den aktuellen 75 Aufnahmen ist so subjektiv wie unvollständig und soll einfach unsere Begeisterung (auch nach einigen Tausend an Aufnahmen) für die Insel wiedergeben, deshalb hier noch der Dank an Edith und Walter für den ersten La Palma Kontakt überhaupt. Nachzulesen ohne geschäftliche Interessen oder Werbung wie immer bei der Info Nummer 1:

http://de.wikipedia.org/wiki/La_Palma

Con unos salu2

(c) www.slowfoto.de

16-35 70-200 2×200 mm Brennweiten – Ausrüstung für die Reisefotografie

Februar 18, 2012

Welche Brennweiten nehme ich mit?

Diese Frage ist so schwer zu beantworten wie anschließend zu tragen! Entscheidet man sich für Wechseloptiken, sind schnell ein paar Kilogramm an Ausrüstung erreicht: Die EOS 5D II wiegt mit Handschlaufe knapp 1kg, das EF 16-35 730g,  das EF 70-200 L IS 840g, der WALIMEX 2x 7LMC Konverter 175g, ein Reserveakku 75g. Somit liegen knapp 3kg für 16-400mm Brennweite im Fotorucksack, der LEKI Sierra bleibt mit 350g als Einbeinstativ und Wanderstock in der Hand. Mit etwas Proviant, der Wasserflasche und Schutzkleidung sind somit 5-6 kg schnell erreicht, dafür bietet diese Kombination einen enormen Bildwinkel, der auch weitergehenden Ansprüchen genügt.

Überrascht hat das Abschneiden des walimex 2-fach Konverters, der sehr gut mit diesem Telezoom in der Endbrennweite harmoniert. Ebenso als Ergänzung empfehlenswert ist noch der knapp 100g leichte Zwischenring EF 25 II zur Reduktion des Mindestabstandes von 120cm auf  80cm für Objektgrößen von 60x90mm (HxB) zur Nahaufnahme. Wer will, ergänzt noch um das fernbedienbare und 155g leichte CANON Speedlite 270 EX II mit LZ 27 und Schwenkreflektor, das dem PopUp Blitz entspricht und auch als sogenannter Slave einzusetzen ist. Die kostengünstigere und 20g leichtere aber manuelle Variante stellt der gleichstarke ELECTRA Blitz aus dem TRAUMFLIEGER Shop dar. Last not least vielleicht noch ein EF 2.0 35mm mit 210g oder das mit 150g superleichte EF 1.8 50 als lichtstarke Ergänzung. Man könnte dann weil ja noch etwas Platz im Rucksack ist…  :-) more than enough is (n)ever too much!

Zum vergrößerten Betrachten bitte das jeweilige Bild anklicken!

http://www.foto-walser.biz/shop/Artikel/2709/127/Objektiv_Konverter_Telekonverter_2x_7LMC_DG_fuer_Canon_EOS.htm

http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Cameras/speedlite_flash/speedlite_270ex_II/

http://www.google.de/search?q=leki+sierra+photo&hl=de&rls=com.microsoft:de:IE-Address&rlz=1I7GPEA_de&prmd=imvns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=ud4_T5OAFYXntQbq_7jIBA&ved=0CDUQsAQ&biw=1152&bih=596

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slowfoto der Woche (KW 7 2012)

Februar 9, 2012

Der Blick von der Galatabrücke auf die Stadt, einmal .jpg out of the camera und einmal mit DxO ausgearbeitet, zum vergrößerten Betrachten bitte jeweiliges Bild anklicken!

http://de.wikipedia.org/wiki/Galatabrücke

http://de.wikipedia.org/wiki/Istanbul

- Kamera: EOS 350D
- Objektiv: EF-S 3.5-5.6 18-55mm
- Blende: F13
- Belichtungszeit: [TV] 1/250 sec
- Empfindlichkeit: ISO 200
- Belichtungskorrektur: -0,5LW
- Brennweite: 46mm
- Entfernung zum Fokus: AF pre mit zentralem Kreuzsensor
- Belichtungsmessart: Integral
- Bildstil: Natürlich
- Bildart: JPG
- Bildbearbeitungen: keine und DxO – TOP

Istanbul 14:35

Cropsensor, Setobjektiv, Reisefotografie, Nachentwicklung, Foto (c) IZ

(c) www.slowfoto.de

Gute Nachrichten aus Südtirol

Oktober 11, 2011

http://www.voegele.it/

Sind wir in Bozen, gehen wir ins Vögele, dem >alten< Wirtshaus des Roten Adlers, heuer waren wir wieder in der Goethestube und angetan: Gepflegtes traditionsreiches Ambiente, moderne Aspekte und perfekte Leistungen aus der Küche, zu Preisen die Freude bereiten wie das Angebot, mit vielen Tischen unter den Lauben mitten in der trubeligen Altstadt, was findet man mehr…

www.ansitzromani.com

Alte aber völlig neu restaurierte Häuser wie der Ansitz Romani in Tramin lassen ebenfalls Auge und Gaumen nicht ruhen, ein Haus mit individuell eingerichteten Appartements, einer offenen Küche zu den Gasträumen und einem Ambiente draußen zum Verweilen. Hier ist die Ruhe einfach zu Hause…

Beide und andere gute Adressen werden von engagierten Ehepaaren und/oder rührigen Teams geführt, eine vielmals erfolgreiche Konstellation. Arbeitswillen und Freundlichkeit scheinen verinnerlicht.

Südtirol boomt in unseren Augen, die strukturelle Entwicklung vor allem der letzten Jahre ist enorm im Vergleich zum Stillstand wie in vielen Regionen der alten Bundesländern, als Beispiel nur der Strassenbau. Dennoch ist das Preisniveau nicht explodiert, der gute Café (Espresso) liegt immer noch bei 1 €uro, die Weine im Lokal rechnen sich mit Faktor 2 gegenüber dem Verkaufspreis im Weingut oder der Vinothek für den Gast, für deutlich unter 20 € ist das Angebot auch an Speisen einfach nur lecker. Zudem gibt es bei wenig Hunger oder Zeit auch kleine Gerichte zu ebensolchen Preisen, ohne das Ikebana auf dem Teller platziert ist. Der kleine Krautsalat solo auf dem Berggasthof Plattkofelhütte ist dafür nur ein Beispiel, so wie sich das für weitere Gastronomien in dieser Region hier nur unvollständig fortsetzen liese: Das Risotto oder die offenen Ravioli im >Der traubenwirt< in Brixen, die Pastete und Käse im Garten vom Tiefenbrunner in Entiklar oder >Bistro< im Garten von Josef Hofstätter oder Elena Walch in Tramin…

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Bilddaten: EOS 5D MkII EF 2.8 16-35 L / iPhone4 (Vögele Glas, Hochsicht, Krautsalat) / DxO (alle außer iPhone4)

(c) www.slowfoto.de

Iceland – Mark war dort!

Oktober 6, 2011

Ein Freund berichtet von seinen fotografischen und anderen Erfahrungen aus einem aktuellen Aufenthalt auf Island: Lieber Mark, vielen Dank für die tollen Aufnahmen mit den vielen ehrlichen Tipps zur Entstehung, alle Rechte (Bilder und Text) verbleiben wie immer beim Verfasser. Nächstes Mal möchten wir aber auch die Aufnahmen Deiner Freundin sehen… lG pp

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Anbei ein kurzer Bericht über unseren Island Tripp unter dem Aspekt Fotografieren, wir hatten als Ausrüstung dabei:

D700 28-300VR, 50/1,8, 12-24, 150-500 Sigma, Cokin Filter Grauverlauf und Grau bis ND8, Manfrotto Stativ CLB55 mit 478 Kugelkopf, Kenko 1,5er Konverter etc.

D90 18-200VR, Cokin´s, leichtes Slik Stativ

Überflüssig waren 50/1,8 und ein zweites Cokin Set sowie ein zweites Stativ, ich würde nächstes Mal ein leichtes Reisestativ mitnehmen: Es war zwischendurch so extrem windig, dass es mir sogar mein Manfrotto mit Kamera umgeweht hat. Das große Sigma 150-500 ist wirklich nur dann sinnvoll, wenn man die Papageientaucher fotografieren will, sie sind allerdings nur bis August vor Ort.

Wir hatten vom Wetter her alles von plus 14 Grad mit herrlichen Sonnenschein bis minus 10 Grad bei Schneesturm. Ich würde immer einen 4WD Mietwagen empfehlen, selbst die Hauptverkehrsringstrasse ist nicht durchgehend asphaltiert. Mit einem „normalen“ Mietwagen kommt man teilweise nicht zu den 2-3km von der Ringstrasse entfernten Attraktionen wie Gletscherlagunen, die nicht „mainstream“ sind. Selbst mit dem kleinen Jymni mussten wir im Hochland aufgrund von Schneewehen auf dem Weg nach Askja umkehren, ansonsten hat der sich als extrem geländetauglich erwiesen :-) siehe das Bild im Fluß – ob er es denn geschafft hat?

Ich bin auch kein Stativfreund, wenn man ehrlich ist, benötigt man das nur für die Bilder von den Wasserfällen, eine bis ISO 1600 brauchbare DSLr setze ich mal voraus. Allein dafür lohnt es sich dann schon, ein Gorillapod (übrigens unter www.aliexpress.com ab unter €10.-) oder der „Bohnensack“ sind nicht ausreichend!

Ein Graufilter ND8 reicht ebenfalls nicht aus, man muss extrem abblenden, mit dem Cokin Filter Set (in Größe P, ansonsten meine Empfehlung für Filter) und „billigen“ China Filterscheiben erhält man einen extremen Lilastich in den Bildern, wenn man 2 ND8 hintereinander steckt, den man aufwendig entfernen muss. Das Wetter hat sich häufig so extrem schnell geändert, dass es oft gar nicht möglich war, den Grauverlaufsfilter schnell genug aufzusetzen.

Einen Polfilter hatten wir auf der D90, ob der sinnvoll war? Darüber kann man streiten, meine Polarisationssonnenbrille war es auf jeden Fall :-)

Zu den Stativen: Gizo sind mir zu teuer und dann auch wieder zu sperrig. Für richtig stabil habe ich das Manfrotto. Eines zum Reisen wird folgen, allerdings mit kleinem Packmaß.

Sorry, den Blitz hatte ich vergessen zu erwähnen und ebenfalls vergessen in Island zu benutzen :-) Ich fotografiere zu 90% mit Blende 8 und dafür brauche ich kein 50/1,8er.

Zwischendurch auf unserer Fahrt nach Landmanalaugar, einem „Campingplatz“ mitten im Hochland mit wahnsinnig beeindruckenden Farben der umgebenden Berge und einer heißen Quelle zum Baden, die leider Bilharziose Erreger enthalten soll, haben wir einen Fotokurs von Markus A. Bissig getroffen: Zunächst einmal zwei Stunden lang keine Menschen gesehen, dann um einen Berg gebogen und auf einmal stehen 7-8 Stative in der Gegend rum und überall wird geknipst! M. Bissig bietet Fotoreisen an, sehr sehenswerte Bilder, googeln hilft weiter, die Gruppe kümmerte sich gerade um das Motiv der dunklen Felsen mit dem grün leuchtenden Gras.

Nachdem wir in Reykjavik/Keflavik ankamen – mit Zwischenlandung Stockholm bei bestem Wetter – waren wir erst einmal etwas enttäuscht: Eine dicke Wolkensuppe überall. Also Übernahme unseres Mietwagens und ab ins Hotel. Ein Suzuki Jymni reicht für 2 Leute, mehr wird beim Be- und Entladen definitiv stressig vor allem bei einer Rundreise mit fast täglich wechselnden Hotels. Wir hatten vorgebuchte Unterkünfte, immer Doppelzimmer mit eigenem Bad, ansonsten sind Gemeinschaftsunterkünfte mit gemeinsamen Bädern und mehr gängig. Die Unterbringung war häufig auf Bauernhöfen in kleinen „Ferienhäusern“ und oft sehr charaktervoll und gemütlich. Preislich ist alles im Norden nie günstig, das Niveau ist ca. 30% höher als hier.

Achtung: Am letzten Tag sind wir dann bei Icelandair auf dem Rückflug in die „Gewichtsfalle“ gelaufen, ich denke, jeder mit einer etwas umfangreicheren Fotoausrüstung plus Laptop etc. ist davon bedroht: Koffer Nr.1 21,4 kg, Koffer Nr.2 21,2 kg, die Dame: „Das ist aber zuviel Gewicht, stellen Sie bitte das Handgepäck auch einmal aufs Band…“ *schluck* bei 6kg die erlaubt waren wog der Fotorucksack mit Laptop dann doch 12kg. Ein extra Gepäckstück zu buchen kann hier übrigens wahnsinnig viel Geld sparen, der extra Koffer den wir dann aufgegeben haben hat € 35.- gekostet.

Beim Hinflug hatte ich Stativköpfe, ein Objektiv und ein paar Kleinigkeiten in meine Jackentaschen gesteckt, die Jacke wird ja nicht gewogen, auf dem Rückflug habe ich nicht mehr darauf geachtet. Also zum Einchecken die Kamera umhängen, schwere Kleinigkeiten in die Taschen, man selbst wird ja auch nicht gewogen :-) und fertig!

Zum Fotografieren noch ein paar Bemerkungen: Ich sehe meine fotografischen Fähigkeiten nicht so, dass ich .raw unbedingt brauche oder anders gesagt meine Bilder wären als .raw auch nicht besser. Im Rahmen der digitalen Fotografie wird häufig zu Technik bezogen gedacht, ein Raymo
(http://www.fotocommunity.de/pc/account/myprofile/38980)
oder ein M.Bissig haben ein so ausgefuchstes Auge, dass RAW wahrscheinlich Sinn macht, ich leider nicht und ich habe im Moment auch nicht die Zeit das entsprechend weiter zu entwickeln. Es gibt zudem viele technisch perfekte rauschfreie Bilder mit hoher Dynamik etc., die trotzdem „nicht gut“ sind. Ich nutze .raw nur wenn ich Probleme mit dem Weissabgleich habe oder bei ganz extremen Lichtsituationen, wobei Nikons active Lighting da schon nicht schlecht ist und die .jpg´s aus der Kamera sehr gut sind.

Ich habe auch kein DxO verwendet und die meisten Bilder, die von einer Objektivkorrektur in der Kamera profitieren würden, sind meine sww Bilder und mein Sigma 12-24 wird leider noch nicht unterstützt. Und 12mm am Vollformat sind wahnsinnig schwierig zu handeln, allein der Horizont: Da würde ein Stativ Sinn machen aber dazu bin ich zu ungeduldig und nicht Perfektionist genug um dieses immer anzuwenden.

Auch da gilt wieder: Ich hab noch kein gutes Bild gehabt, das schlecht war, nur weil die Objektivverzeichnungen nicht korrigiert waren. Ich habe aber eine Menge schlechter Bilder, an denen ich stundenlang rumkorrigiert habe :-)

Oder wie ppz sagt, Frauen fotografieren mit dem Auge, Männer mit der Technik: Meine Freundin hat, ohne auch nur die Blende zu verstellen, wahnsinnig stimmungsvolle Bilder mit ihrer D90 gemacht, da komme ich mit mehr Aufwand nicht hin. Die Bilder traue ich mich gar nicht hier zu zeigen. Ich kann da nur jedem einen Fotokurs empfehlen, der das Auge schult. Leider sind die meisten nur Technik orientiert und oft eine Materialschlacht.

G Mark

(c) www.slowfoto.de

Im Studio www.martinjoppen.de

August 31, 2011

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…bei Joppen`s

www.martinjoppen.de

Bilddaten:

- Kamera: iPhone4
- Objektiv: EF 2.8 3,9mm
- Blende: F2.8
- Belichtungszeit: [auto]
- Empfindlichkeit: [auto]

D Frankfurt 14-15 Uhr

Der Frankfurter Fotograf Martin JOPPEN hatte mich ins Studio eingeladen. Gerne habe ich die Gelegenheit benutzt, die vielen Exponate der Ausstellung, die Infrastruktur und Ausstattung bei einem Kaffee zu erkunden und dabei intensiv zuzuhören.

Die 112a der Mörfelder Landstrasse ist ein ruhig gelegenes Kleinod in zweiter Reihe zur belebten Ost-West Main-Road, beim ersten >in den Hof gehen< fühlt man sich wohl und ganz woanders als citynah: prächtiger Garten, rotbraune Backsteinfassade, hohe weiße Fenster, gesäumt von Pflanzen und Bewuchs, das Ambiente strahlt Behaglichkeit und Ruhe aus. Ein kleines Schild verweist zum flächig verglasten Eingangsbereich, dem Haus vorgebaut, mit Kücheninstallation und großem Konferenztisch für viele Personen, Licht nicht nur von oben sorgt für angenehm funktionelle Atmosphäre.

Im ursprünglichen Haus finden sich ein flächig offener und heller Vorplatz und von links nach rechts, der Umkleide- und Sanitärbereich, die Aufbewahrung für Studiogerätschaften,  das eigentliche Studio, Martin Joppens Arbeitsplatz mit anschließendem Druckerbereich und last not least das helle Office von Evelyn Joppen-Leysaht … die übrigens mehrfach im Studio zu finden ist!

Wir haben wenig über Technik, aber viel über die ausgestellten >Photographien< und deren Entstehung gesprochen, an Hand eines aktuellen Portrait Beispiels konnte ich einen intensiven Einblick in die weitgehend erhaltenden, aber tiefgreifend und subtil verbessernden Techniken erfahren: MJ bezeichnet sich zwar als eher konservativen Photographen, verwendet hingegen postproduktive Schritte so, dass sie wirksam aber nicht vorherrschend sind.

Erstaunt als eher ungeübter Nutzer des iPhone4 war ich über die Bildresultate des Profis mit diesem Allerwelts-Medium, wie auch über seine tiefe Verneigung gegenüber Motiven aus der Natur!

Bei Dauerregen war ich angekommen, bei Sonnenschein habe ich das Studio verlassen und bedanke mich hiermit noch einmal für die angenehme und ausgesprochen informative Zeit bei den Joppen`s!

http://slowfoto.wordpress.com/2011/04/11/frankfurt-aus-dem-18-stock-martin-joppen/

(c) www. s l o w f o t o .de

Frankfurt gut zu Fuß

August 3, 2011

Die Mainmetropole und Weltstadt Frankfurt präsentiert sich dem Touristen mit (Kopf-) Bahnhof, Dom, Flughafen, Fressgass, Kaiserstrasse, Messe, Museumsufer, Oper, Paulskirche, Rennbahn, Römer, Sachsenhausen, Zeil und weiteren ungezählten Sehenswürdigkeiten. Mal abgesehen von diesen gut bekannten Anziehungspunkten bietet Frankfurt wie jede große Stadt eine Vielzahl liebenswerter kleiner Oasen, kulinarisch wie kulturell oder kommerziell, großstädtisch oder klein und bürgerlich mit hessischem Flair aus der alten Zeit oder wiederentdeckt und gehegt.

Seit Jahren und gerne nutzen wir zur Erkundung in Städten den Stadplan und zwar zu Fuß, bei zu großen Distanzen auch mal den Öffentlichen Nahverkehr. In Frankfurt brauche ich fast keinen Plan mehr… zumal das iPhone App Karten >von – nach< anzeigt oder wo ich mich gerade auf dem falschen Weg befinde.

Mit der Neugierde auf die fotografischen Leistungen einer F2.8 und f3,9 (!) mm Brennweite habe ich zwei Tage in der Innenstadt verbracht, Kultur geleckt: CSD, Italienische Woche, ein Fotostudio und die Haderer Ausstellung besucht und in den Dom geschaut, am tropischen Mainufer flaniert und überall ein paar Fotos geschossen, wo es gerade interessant erschien. Zum iPhone4 bleibt zu sagen, dass es nicht sonderlich gut in der Hand liegt, man deckt schnell die Optik (von vorn gesehen rechts oben in der Ecke) ab und keine Einstellungen bietet außer HDR an/aus und Einzelbild oder mov.Filmclip. HDR ist mit Vorsicht zu genießen, weil es Aufnahmen auch zu stark ver(schlimm)bessern kann. Bei gutem Licht und eher geruhsamen Motiven gelingen ordentliche Aufnahmen. Positiv ist, man benötigt unterwegs zusätzlich nur noch die Geldbörse. Nach einem Tag mit knapp 200 Bilderchen ist der Akku auch wegen der anderen Nebentätigkeiten dann halb leer.

Mein Weg führte jeweils vom hessischen Rundfunk am Dornbusch über die Stadtmitte zum Eisernen Steg, nach Sachsenhausen und wieder zurück, also genau von Norden nach Süden, igs. um 30km. Die aus diesem Bereich vorliegenden 70 Aufnahmen sind unbearbeitet, um die Leistungsfähigkeit des iPhone4 besser beurteilen zu können, die Trefferquote liegt bei fast 50%…

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Hier noch ein paar persönliche Anmerkungen zu den Aufnahmen:

1) Frankfurt ist grün, auch dort wo man es nicht vermutet

2) soll ich jetzt vor dem Ableben anrufen

3) Parken passt in der kleinsten Lücke

4) selfish – have kids -> für alle Unentschlossenen und Yuppies mit zuviel Zeit und Geld

5) überall in der Innenstadt finden Artisten und Darsteller ihr Publikum

6) Blick auf den Dom von der Zeil aus

7) Blick auf die Zeil

8) mit der neuen Galerie >my zeil<,

9)  10) 11) die vor allem auch Touristen-Gruppen anzieht

12) die Vespa als Eiswagen wie früher

13) Schönheit ab € 250.- man gönnt sich ja sonst nichts

14) außer Macht und Höhe!

15) Neben unzählichen Cafés mal eine neue Geschäftsidee: Stullen

16) 17) Der >Römer< mit dem historischen Rathaus, ein herrlicher Platz

18) – 21) weiter über den Eisernen Steg, >der< Fußgängerbrücke

22) Designermülltonnen vor einer Kanzlei

23) einen Lavazza Espresso wenig stilgerecht vor der Sprachschule

24) daneben eines der vielen kleinen Blumengeschäfte mit den ansehlichen Auslagen

25) Martin JOPPENs einzigartig gelegenes und ebensolches Fotostudio

26) einer der vielen und gutbesuchten Wochenmärkte

27) – 30) der Südbahnhof, heute mit der Redaktion FR (Frankfurter Rundschau) und Gaststätte

31) zwei Big-Blocks mit F - H Kennzeichen

32) – 33) die traditionsreiche Daut-Schneider Äbbelwoi-Wertschaft

34) Rindsworscht gab`s eigentlich schon immer, am besten die bei Gräf-Völzings Metzgerei

35) und wenn es schüttet, dann rischtisch…

36) – 39) zurück über den Eisernen Steg mit den vielen Fahrrad?schlössern

40) und weiter zum Römer: early is on time – on time is late – late is left

41) – 45) auf dem Römer mit Musikern, die Rock on demand spielen – hey joe…

46) wahre Größe für den innerstädtischen Verkehr – more than enough is never too much

47) Fahrrad vor Apple Store – das ist die angepasste Verkehrsführung

48) – 50) vor und neben der Alten Oper, einem Hort höchsten Kulturangebots und Parkraum

51) Vogelsberger Fleisch und Wurst vor Bang&Olufsen als Catering für den Folgetag

52) – 53) alt gegen neu: Eschersheimer Turm vs MyZeil

54) – 55) Christopher`s Street Day – der Umzug

56) – 60) um und im Dom, der Kulturlandschaft mit vielen Ausstellungen

61) – 62) wie der von Gerhard Haderer, >Saupreis, österreichischer< das habe ich ihm gewidmet

63) – 64) beim Suchen am Römer finden sich Überbleibsel vom CSD

65) -66) >Graffitti< vor der Abrissbirne und >Frankfurt im Spätmittelalter< am Betonklotz

67) – 69) sono italiano a francoforte – I´m an englishman in NY

70) ein typisches Sandsteintor vor einem nach allen Seiten offenem Park – Ende offen!

Noch mehr iPhone4 Aufnahmen sind hier zu finden

http://slowfoto.wordpress.com/2011/02/15/iphone-4-im-urlaub-ein-versuch/

http://slowfoto.wordpress.com/2011/02/05/iphone-4-schlagt-sich-tapfer/

(c)www.slowfoto.de

FAQs – Worin unterscheiden sich denn die EF 70/75-300 Zoome?

Juli 10, 2011

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Größenvergleich EOS 5DII mit grauem EF L IS (Rotring) und mit schwarzem EF DO IS (Grünring) jeweils bei f70mm und f300mm als Drehzoome: Kamera plus DO entsprechen in der Länge dem L-Zoom solo

Frage:
Eine kleine Kritik an Deinem Kurzbericht über das neue Zoom:
Ich vermisse dort einen Hinweis darauf, ob das neue Zoom eine Schiebe- oder ein Drehzoom ist. Der Kenner wird das zwar wissen, aber der ist ja vielleicht auch nicht unbedingt die Zieladresse für Deinen Kurzbericht, oder?

slowfoto: 
Sorry, ich wollte noch nicht umfassend berichten, sondern nur einen ersten und positiven Eindruck vermitteln. Das neue L-Objektiv (Rotring) möchte ich im Vergleich mit dem DO (Grünring) ausführlich testen, zumal die technischen Werte und die Preisklasse ähnlich sind, um danach kritisch aber persönlich zu urteilen.

Hier jetzt die gewünschten Infos nach zwei eigenen (EF 75-300 und DO IS 70-300) und zwei getesteten (IS und L IS – beide 70-300mm) Objektiven: Diese EF Zoome sind mit Drehring für die Brennweite ausgestattet, bei ausfahrender Frontlinse (siehe auch Abbildungen EOS 5DII mit EF 4.5-5.6 L IS kurz bei 70 resp. lang bei 300mm). Zudem sind hier alle erhältlichen Tele-Zoome aufgelistet und bis zu drei Exemplaren in allen Daten (Abmessungen, Gewichte, Leistungen) miteinander vergleichbar:

http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Cameras/EF_Lenses/
Telephoto_Zoom/index.aspx

Ich kenne nur das >alte< EF 4.0-5.6 100-400mm L als relativ schnelles Schiebezoom, wenn es denn mit der einstellbaren Friktion kalibriert ist, und es wäre vom Brennweitenbereich an sich mein Favorit, aber auf Grund der beachtlichen Größe würde ich es vermutlich eher zuhause lassen…

Das >kleine< DO hat den Brennweitenring hinten und den Fokusring vorn, was ich vom Schwerpunkt Kamera+Zoom gewichtsmäßig als ausbalancierter zu fassen finde, beim >neuen< L IS ist es umgekehrt, man muss sich umgewöhnen und das geht aber im Handling auch. Beide lassen die Verwendung eines zirkulären Polfilters zu.

Die Abbildungsleistung des neuen L IS scheint auf den ersten Blick nicht besser als bei meinem alten DO IS, in Foren und anderen Tests ist oft von weicheren Detailwiedergaben ibs. im Randbereich die Rede, die technische Ausführung des L IS hingegen ist auf dem gewohnt sehr hohen Niveau der L-Serie, allein die Gegenlichtblende zeigt den Fortschritt. Bei allen Vergleichen muss man beachten, dass selbst beste Gläser nicht in der Lage sind, den über weite Distanzen farbverändernden Schmutz in der Luft zu durchdringen, es sind also kurze Distanzen für die Darstellung der effektiven Leistung nötig:

http://slowfoto.wordpress.com/2011/07/06/s-l-o-w-f-o-t-o-der-woche-kw-27-2011/ 

Auf Grund der intensiveren >long distance< Verwendung bin ich bisher mit dem DO IS mit oder ohne Kenko 1.5 Konverter ganz gut zurecht gekommen, denn es ergänzt in dieser Kombination z.B. das EF 4.0 24-105mm L IS ab 105 bis 450mm (KBÄ), und das ist einfach ein Wert bei minimaler 66x99mm Objektgröße! Die immer wieder zu lesende etwas geringere Randschärfe habe ich abbildungsmäßig nicht nachempfinden können, der Kenko vignettiert allerdings sehr stark und DxO muss dann dieses Manko ausbessern. Nebenbei, auch das L IS funktioniert einwandfrei mit dem Kenko 1.5…

Jedenfalls sind die Augen des jungen >Models< aus den Porträtaufnahmen = AF-Punkt deutlich scharf!

http://slowfoto.wordpress.com/2011/07/07/ein-neues-zoom-aus-der-l-reihe-versuch-einer-standortbestimmung/

Die definitive Bewertung erfolgt aber erst einige 100 Aufnahmen später… 

(c)www.slowfoto.de

Rhein und Wein

Mai 3, 2011

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Bilddaten:

- Kamera: Canon EOS 5D  MKII
- Objektiv: EF 24-105 L IS
- Blende: F8 AV
- Belichtungszeit: 1/20 bis 500sec
- Empfindlichkeit: ISO A (100-250)
- Belichtungskorrektur: -0,5 LW
- Brennweiten: f24-28mm
- Entfernung zum Objekt: verschiedene
- Belichtungsmessart: Mehrfeld
- Bildstil: P-SNAPSHOT
- Bildbearbeitung: DxO

Aufnahmezeiten: um 12Uhr
Aufnahmeort: D Eltville Erbach

www.michael-balzer.com betreibt in Wiesbaden das >Stammhaus< und im Hof von Schloss Reinhartshausen in Etltville Erbach die Schloss Schänke.

http://www.schloss-reinhartshausen.de/flash_site/schloss_04.html

Ein ideales Ausflugsziel zum Verweilen, vorzugsweise zu Essenszeiten bei schönem Wetter im geschützten Hof gegenüber der Vinothek und dem Hotel samt Restaurant. Wir waren in der anmutigen Stubb´mit den gut sortierten Tresen…

Hervorheben kann man die sehr gute Küche (Spundekäs light, Kalbsschnitzel,  geschmorte Rinderschulter, Lamm, Gemüse mit erhaltenem Eigengeschmack, Salate mit duftendem Dressing, Flammekuche), die den Gast lecker satt werden lässt und das bei Gutsweinen zum Faktor zwei. Bemerkenswert auch ist der Riesling Weinbrand XO, sei es zum Espresso oder Nachtisch.

(c) www.slowfoto.de


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