Slowfoto für die KW 06 2020

Haarfarbe aktualisiert

ein Schelm, wer Ähnlichkeiten sieht 🙂

Berlin Friedrichstraße – KPMFriedrich der GroßeKurland original und aktuell 

1790 erteilte Peter von Biron, Herzog von Kurland, der Berliner Manufaktur den Auftrag für ein vierteiliges Tafelservice: Den klassizistischen Entwurf dazu lieferte Johann Karl Friedrich Riese (* 1759), seit 1770 bei KPM und hier ab 1789 Modellmeister. Das Kurland genannte Tafelservice wird bis heute wie fast alles bei der KPM von Hand, ohne und mit verschiedenen Bemalungen und aktuell auch teilweise matten Ausführungen der Oberfläche produziert. Es ist wohl das beliebteste Service der Manufaktur, mit 87 Einzelteilen zudem das umfangreichste: auch ein Currywurst Schälchen gibt es, ganz neu die einteiligen Spiegelau Weingläser mit Kurland Gravur. Ein Besuch im Haupthaus mit Brennerei und Museum lohnt ebenfalls.

iPhone 11 Pro Max  keine Filter  Fast Resize

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Fotografieren ändert sich: DEEP FUSION – LIVE MODE – NIGHT MODE – SMART HDR

JUST CLICK? OH YEAH! CUBA Live

mit dem iPhone 11 Pro Max in der Inselhalle Lindau

0,5 (13mm KBÄ SWW) alle Aufnahmen aus der letzten Reihe, unbearbeitet außer FastResize 
ab hier alle 2 (52mm KBÄ TELE) Kuba in Farbenpracht
live Gesang zum Filmclip
wie vor
volle 3 Stunden Aufnahmen, Clips, Gesang, Moderation, eine Augenweide samt Ohrenschmaus für die Gäste! Und das IP11 Pro Max hat die Theatertaufe bestanden 🙂

Im November 2012 habe ich meine erste spiegellose Crop EOS M bekommen. Fasziniert war ich von der Möglichkeit, gezielt voreingestellte Programme für bestimmte Situationen wählen zu können, unter anderem [Nachtaufnahme ohne Stativ], für mich als Blitz- und Stativmuffel eine begehrte Spielwiese: In einer Sekunde werden 4 Aufnahmen in Serie erstellt, miteinander verrechnet und so ein rauscharmes Foto aufgebaut, das erst durch diese spezielle Einstellung möglich war: das illuminierte Berlin zu Fuß zeigt einige dieser eher für statische Motive geeignete Aufnahmen. Immer öfters fanden diese von Berufsfotografen eher belächelten  >Motivprogramme< Einzug in semiprofessionelle Vollformat Kameras wie die EOS 6D oder die aktuelle spiegellose EOS RP, allerdings ohne eine weiter fortgeführte Entwicklung.

Der iPhone Nutzer kennt sie von Anfang an: ohne [App] nix los! Nur ist die App aus 2012 längst nicht mehr das was sie heute bietet, selbst hauseigene wie [Kamera] hat seit dem iPhone 11 nur noch wenig mit dem Funktionsumfang z.B. des iPhone 4 gemeinsam 🙂

Warum wir mit dem intelligenten Apparat bessere Aufnahmen machen können – weshalb das finale Foto eine Zusammenfassung höchst verschiedener Aufnahmen aus unterschiedlichen Brennweiten ist – und ein iPhone Foto plötzlich auch 24 MPI aufweisen kann!

DEEP FUSION

DEEP FUSION liegt aktuell noch in einer beta Version vor, vermutlich wird es nie eine finale Version geben, es nutzt vor allem bei low-light oder Innenaufnahmen. Der Prozess ist smarter als smart, 4 Standard Aufnahmen folgen 4 mit kurzer Zeit und einer länger belichteten zum Zeitpunkt der Auslösung. Die beste der kurz belichteten, die näheste zum Auslösezeitpunkt und die schärfste Aufnahme werden weiterverarbeitet und pixelgenau analysiert, um die ideale Kombination im Detail, Farbton, Textur und geringem Rauschen zu erzielen. Gesichter und Haut wird ebenso erkannt wie Bäume und Himmel, Gewebe und Strukturen. Das Resultat ist ein tief wirkendes Foto mit Akkuratesse in den Details, Farben und der Schärfe. Wie auch im Porträt Modus will DEEP FUSION ein Foto >bauen<, wie es sonst nur mit großem Sensor und bestem Glas davor möglich ist, nunmehr aber mit geballter Rechenpower schon vor oder bei der Aufnahme. 

LIVE MODE

LIVE MODE hat nichts mehr mit den bekannten 3 Aufnahmen hintereinander zu tun. Es werden verschiedene Brennweiten verwendet, um schließlich zu einem Foto zu kommen, den Werdegang einer solchen Prozedur kann man erahnen, wenn man die auf den Mac heruntergeladenen Aufnahmen in [Fotos] aufruft und das LIVE Symbol anklickt.

NIGHT MODE

NIGHT MODE beginnt unter 10 Lux auf dem SWW, um möglichst viel an Fix-Fokus Pixel mit dem aufgefangenen Licht verwenden zu können. Weiter werden Aufnahmen vor der Auslösung verwendet, bewegte mit kurzer und ruhige mit längerer Belichtung bis 30sec! Somit werden Verzerrungen vermieden und Details herausgebildet. Zudem erkennt dieser Modus wie die anderen auch unterschiedliche Motive. Bisher waren Aufnahmen im Dunklen mit Glatteisfahrten zu vergleichen, man wußte nie so genau wann das das Foto nur zum ENTF taugt. Das IP11 Pro Max hingegen zeigt augenfällig live, welche Aufnahmesituationen wie umgesetzt werden, eine der großartigen Erweiterungen hinsichtlich Einsatzspektrum, sie oben die Aufnahmen im Großen Saal der Lindauer Inselhalle: Dayami Grasso Toledano & Lutz Jäkel – CUBA wie es ist. Ganz privat.

Smart HDR

Smart HDR ist mit Effekten ähnlich denen aus dem Porträt-Modus vergesellschaftet, aber für alle Aufnahmen mit dem SWW, knackig helle mit dem WW oder hoch brisante mit dem Tele zur Mittagszeit mit enormer Dynamik und ebensolchen Kontrasten, es sorgt für Details trotz knallenden Highlights oder tiefen Schatten. In der vorliegenden 2. Generation ist Smart HDR lernfähig für Personenerkennung und achtet auf Lichter, Schatten und beste Hautfarben.

Fazit BISHER

Anhand von 3 Bildbeispielen zur morgendlichen Dämmerung zeigen die leicht zu erkennenden Unterschiede der [Auto] Aufnahmen mit 3 verschiedenen Kameras (Vollformat Canon EOS RP – IP7+ – IP11 Pro Max), je weniger Licht und je höher die Kontraste, desto mehr verlangt die spiegellose Vollformat Kamera (wie ihre Schwestern mit Klappspiegel auch) nach manuellen Eingriffen vor der Aufnahme, Belichtung und Fokus betreffend, das Ergebnis bleibt ohne Live View unsichtbar, der große Kontroll-Bildschirm der iPhone hingegen zeigt Veränderungen sehr präzise, AE und AF Lock sind per Fingertipp zu platzieren. Wenn auch die Vollformat Bilddatei ganz sicher noch mehr >Futter< für die manuelle Nachentwicklung bietet, so kann beim IP11 weitestgehend darauf verzichtet werden, allerdings bietet das bordeigene >Bearbeiten< schon mit [auto] respektable Verbesserungen, wenn sie denn gewünscht sind, hier habe ich wegen der Nachvollziehbarkeit die automatische NIK Snapseed Korrektur angewendet. Wer also ganz im Sinne meiner >slowfoto – einfach bessere Bilder< Philosophie fotografieren will, sollte für die vielen bisher eher kritischen weil lichtarmen Situationen jetzt durchaus ein Handy als Werkzeug in Betracht ziehen:

EOS RP 28mm [auto]
RP mit NIK Snapseed [auto] korrigiert
IP7+ [auto]
IP7+ mit NIK Snapseed [auto] korrigiert
IP11 [auto]
IP11 mit NIK Snapseed [auto] korrigiert
+ Mit den intelligenten DEEP FUSION – HDR – PORTRAIT und LIVE/NIGHT MODE werden die besten Bereiche unterschiedlich belichteter Aufnahmen zu einem einzigen Foto zusammengefasst. Damit landet für mich das IP 11 Pro Max ganz weit vorn auf meiner Prioritäten Skala in der Nutzung von Brennweiten ab 13 bis 52mm KBÄ.

– Echte optische Tele Aufnahmen oberhalb 52mm KBÄ sind m.E. (noch) nicht möglich, weitere Versuche bezüglich nachträglicher Bildverbesserung digital gezoomter Ausschnitte stehen noch bevor, mehr dazu später.

– dSLR, SLM: mit herkömmlicher [HDR] werden 3/5/7 Aufnahmen in Reihe mit unterschiedlichen Belichtungen zu einem Foto mit größerem Belichtungsspielraum zusammen gerechnet.

– dSLR, SLM: mit [Nachtaufnahme ohne Stativ] werden 4 Aufnahmen ibs. zur Minderung des ISO Wertes resp. zur Reduktion des Bildrauschens zusammengerechnet.

Klick Klack

1966 zum Schüleraustausch galt der Spruch: C`qui fait clique-claque, c`est KODAK. 2019 meint APPLE just click! Ohne Eingriff durch den Nutzer beginnt die Kamera die beste Aufnahme- resp. Entwicklungsmethodik an Hand vorausgehender Probeaufnahmen zu ermitteln. Ein direkter Vergleich mit identischen [auto] Aufnahmen mit der EOS RP und dem IP 7+ zeigen zum Teil gravierende Unterschiede, vor allem in low light Situationen. Ich vermute mal, das die Kamera auch bei single shots Zugriffe auf videografische Quellen hat. Wer gerne den Hintergrund nachträglich bearbeiten möchte, ist im Porträt Modus gut aufgehoben. Wer gerne videografiert, dem reicht eine gutes Handstativ, die kamerainterne Stabilisierung ist fenomenal, schon der intern aufgenommene Stereoton bleibt ein Erlebnis ggü. monauralem Klngklang.

lohnt ein upgrade

Mit dem IP 4 habe ich begonnen, auch im zu harten Vergleich zur vollformatigen EOS 5D, das 4er dient mir heute als Uhr auf dem Schreibtisch. Beim IP6+ begeisterte mich der große Kontrollbildschirm, beim IP7+ die 12MPI und das recht ordentliche sogenannte Tele. Das IP11 Pro Max ist eine andere Welt. Wer nur gerne und mit gutem Licht knipst, ist mit den 8/12MPI Vormodellen schon gut versorgt. Wer Ansprüche auch im 260g leichten und mit einem großen und wertigem Kontrollbildschirm verwirklichen will, findet m.E. eine gelungene Alternative bis hin zu (semi) professionellem Gerät, die Fotografie betreffend, ich habe für mich beschlossen, bald auch den Video Sektor zu würdigen 🙂 Apple sei Dank!

Die Lösung für die Insel für jeden Tag und immer dabei wiegt 260g.

6x iPhone 11 Pro Max   –   je 1x iPhone 7+  und  EOS RP  –  ohne Filter resp. mit NIK Snapseed  –  FastResize

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Slowfoto für die KW 03 2020

Impressionen mit dem IP11 Pro Max

Neujahr 2020
Wittenberg Altstadt 16:50
Berlin moderner Hinterhof 10:30
bei Nacht 17:40

Es sind ein paar Wochen vergangen, in denen ich das IP11 Pro Max anstelle des IP7+ habe nutzen können, dazu ein paar Worte: war ich schon beim 7+ von der Telelinse (mit 52mm KBÄ eher eine normale Brennweite) angetan, so kann ich mich heute über die dritte 13mm KBÄ Brennweite als durchgehendes Zoom über 26/52 mm KBÄ und diese 3 Festbrennweiten in absolut gleicher Abbildungsgüte erfreuen, zudem sind die Anfangsblenden lichtstärker geworden. Will heißen, wenn schon unter 52mm, dann (fast) immer nur mit dem neuen iPhone. Auch wenn ich eher zur slow – Fotografie neige, die Schnelligkeit des IP11 ist schon faszinierend, mit der eine normale Aufnahme fertig verrechnet entsteht, die bisher längste dauerte 8sec (bitte Warten), wovon nur 3,2sec als Belichtungszeit per empfehlenswerter App [Metapho] angegeben werden. Okay, Einstellungen sind überflüssig oder besser nicht mehr sinnvoll, positiv ausgedrückt widmet sich der Anwender voll und ganz der Bildgestaltung, in vielen Fällen sicherlich der bessere Weg 🙂

iPhone 11 Pro Max  keine Filter  Fast Resize

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Bücher, die sich lohnen: James E. Cornwall – Die Frühzeit der Fotografie in Deutschland

…ein Blick in die Vergangenheit: 

164 Seiten    Format 20x25cm    DM 35,80    1979 by vwi Verlag    1.-5.Tausend    ISBN 3-88369-120-8

Eine fotohistorische Reise: 140 bisher meist unveröffentlichte Fotos und historisch belegte Texte. Der Autor und Historiker nimmt den Leser mit auf eine Reise von 30 Jahren Fotografie in Deutschland. Das Titelbild ist eine der ersten Aufnahmen Münchens, die von Carl August Steinheil um 1840 fotografierte neugotische Münchner Pfarrkirche >Mariahilf in der Au<. Der Rücktitel zeigt die Riesenkamera von Ludwig Angerer mit der Plattengröße von 75x90cm und einem Gewicht von 200 Pfund aus dem Jahre 1865.

Geschichte: Bereits 1686 konstruierte Johann Zahn eine transportable Camera obscura: Ein Spiegel im Winkel von 45 Grad zur optischen Achse der Linse im Inneren der Kamera reflektiert das Bild nach oben auf eine Mattscheibe, von der sich das Bild abzeichnen läßt, beim Transport ist sie durch einen aufklappbaren Deckel geschützt. Das Bild kann durch Auszug der Linse scharf gestellt werden. Die Camera Obscura wurde von Malern gern als Zeichenhilfe genutzt, um Landschaften auf Papier abzumalen und dabei alle Proportionen richtig wiederzugeben. Eine Camera gleicher Bauart führte auch Johann Wolfgang von Goethe 1779 auf seinen Reisen zwar mit, scheint sie aber nicht benutzt zu haben, es gibt dazu keine bekannten Aufzeichnungen.

400 Francs kostete 1839 die erste kommerziell fabrizierte Daguerre Kamera, mit den Maßen B 38 H 31 und T 28/48 cm, die zu belichtende Platte hatte 167x216mm Größe, das Objektiv Blende 1:14 und Brennweite 39mm S.12:

Cornwall beschreibt akribisch die weiteren 30 Jahre Entwicklung der Fotografie in Deutschland, nachdem der französische Staat am 14. Juni 1839 Louis Jaques Mandé Daguerre und Isotope Niépce, dem Sohn des verstorbenen Joseph Nicéphore, die Erfindung abgekauft und der Weltöffentlichkeit zum Geschenk gemacht hatte. Sein Buch ist eine Fülle von historischen Aufnahmen, Porträts der Beteiligten, originalen Texten und Veröffentlichungen und Zeichnungen mit erklärenden Legenden, als Beispiel S. 111:

Auf diese Weise von Kopf bis Füßen ausgerüstet, fehlt nichts als ein Affe, damit man umangezweifelt für einen wandernden Drehorgelspieler gilt.

Der Stadt- und Landschaftsphotograph

…mit dem besten Apparate und vollkommensten Verfahren ausgerüstet sei, was nutzt ihm das alles, wenn gerade vor dem Belichten sich irgend so ein dummes Object ein paar Schritte vor seiner Camera hinstellt und die Hälfte oder noch mehr von der Ansicht verdeckt. Sobald ich meine Camera in dem Winkel einer Straße oder Gasse aufstelle, so kommen plötzlich Alle hervor, und wenn auch während der letzten Viertelstunde keine Maus zu sehen war. Dann ist sicherlich jedesmal ein Weib da mit weißer Schürze und einem Säugling auf dem Arme; dann kommt der Bäckerjunge, der Schusterjunge, der Ladenschwengel und noch zwanzig andere unbeschäftigte Bengel… Die Schuljugend läßt sich leichter vertreiben; man zeige ein silbernes Geldstück und werfe an Stelle desselben einen verborgenen gehaltenen Stein. Ehe die rennende Jugend wieder da ist, kann die Aufnahme leicht geschehen. (Zitatende)

PS: Meine letzte aktuelle 2019er Kamera ist ein 260g leichtes mobiles smartes Telefon, für das sich glücklicherweise keine S. interessiert.

iPhone 11 Pro Max  ohne Filter  FastResize,   Quellen aus dem ISBN 3-88369-120-8

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Ausblick und Rückblick

Zum Jahreswechsel ein ganz persönlicher Aus&Rückblick

elf Sofortmaßnahmen für das Klima aus der Sonderedition >Hinterm Horizont<

Im Sommer 2018 fanden wir in der alten Heimat Oberhessen verdörrte Landschaft wo das Auge hinschaute, wandern waren wir hier ebenso gerne auch im immer weniger verschneiten Winter, Anzeichen des Klimawandels wie schon seit über 30 Jahren zuvor. Die Rückkehr an die grünen satten Obstwiesen und Weinberge am Bodensee hat nachdenklich gestimmt. Was hat sich seit unserem Umzug 2014 geändert? Unsere Familie wurde an einem >friday for future< nach dem persönlichen Beitrag zum Klimaschutz befragt, hier unsere 11 Antworten:

schon schön so ein Morgenrot

zu 1) Leider fahren wir immer noch mangels echten Alternativen außer Erdgas einen Verbrenner, aber kein SUV, sondern einen Diesel mit Add Blue, der m.E. immer noch Vorteile im Verbrauch gegenüber gleich großen Benzinern aufweist, ibs. wenn er vorausschauend gefahren und die Bremse geschont wird. Die von GREENPEACE gewählte Verkürzung auf NO-SUV finde ich nicht so glücklich gewählt, ist denn ein Touran (als stellvertretendes Beispiel) mit VR-Antrieb auch schon ein SUV? Im Volksmund wird er als >Pampers Bomber< veräppelt, in Wirklichkeit stellt er ein einen praktischen 5-Türer mit kleinem Außenmaß und geringem Verbrauch dar! Ein reines E-Mobil käme für uns aktuell nicht nur wegen der Akku-Herstellung und aus bisher vielen ungelösten infrastrukturellen Gründen auch bezüglich Ökostrom nicht in Frage.

Viel wichtiger wäre die an sich schon eingeführte Beschränkung der Anerkennung von Dienstwagen bis max. 120g/km CO2 resp. katalysierter Schadstoff Belastung und die mit einer Dienstwagen Pauschale von 30/35 Cent pro km identisch derjenigen für Lohnsteuerzahler resp. Pendler und in jedem Fall ab dem 1.km! Aber das würde die steuerliche Absetzbarkeit für imageträchtige Dienstwagen aller Größenordnung mächtig auseinander wirbeln und massive Proteste vor allem der Premiumhersteller hervorrufen, anstelle eines Umdenkens hinsichtlich 5m oder 2t und mehr ibs. bei Größe, Gewicht, Leistung und Verbrauch, ein ökonomischer 5l PKW wäre eine dankbare Lösung, zudem seit langem fällige 30 km/h in den Ortschaften außer Durchgangsstrassen, 80 km/h auf kleinen Landstraßen und 130 km/h auf vielen Autobahnen auch wegen der kürzeren Bremswege und damit verbunden reduzierter Unfallfolgen. Wer will, mag auf Rennstrecken üben wie der Fahranfänger auf ausgesuchten Straßen auch.

Der Verkehrsminister will, dass wir häufiger und sicherer mit dem Fahrrad fahren, okay! Ob die Erhöhung der Bußgelder für Falschparker dazu beiträgt?  

zu 2) Wir heizen hier seit Jahren mit Gas, das in Oberhessen nicht zur Verfügung stand.

zu 3) Wir beziehen seit unserem Einzug 2014 von den Lindauer Stadtwerken CO2 frei erzeugten Ökostrom einschließlich Förderungsbeitrag, unser Verbrauch hat sich wegen der nunmehr kleineren Wohnfläche auf der Hälfte eingependelt. Dazu helfen neuere Geräte anderer Effizienzklassen, aktuelle Lichttechniken und verbrauchsbewusste Nutzungen: Unsere Warmwasser Aufbereitung endet bei 40/42 Grad Sommer/Winter.

zu 4) Wir fliegen wenn nur Langstrecke (3-4tkm) und das noch nicht einmal jährlich. Schäuble ruft zum Verzicht auf, ich meine: Politiker aller Parteifarben sollten mit gutem Beispiel vorangehen, Bahnfahren und Linienflüge reichen völlig aus.  

zu 5) Kreuzfahrten sind für uns grundsätzlich tabu, es sei denn die Fähre mit Überfahrt von Meersburg nach Konstanz!

zu 6) Wir meiden Aktien und haben Anlagen ganz anders geregelt: es muss nicht immer eine Bank dabei sein… und zudem ist es vornehmliche Aufgabe der Finanzpolitik, alle Märkte effizienter zu kontrollieren und internationale Steuerverschiebungen zu bestrafen!

zu 7) Unsere Fußböden sind aus fränkischer Eiche, unser Schreiner bleibt beim Einkauf ebenfalls im Lande.

zu 8) Fair Trade steht ganz oben, auch bei Kaffee oder Klamotten. Zudem nutzen wir regionale Bäcker, Fischer, Gemüse- und Obsthändler oder Käsereien, seltener Metzger.

zu 9) Was denn sonst? Der gemeindliche Wertstoffhof ist unsere zweiwöchentliche Adresse für Altpapier und den gelben Sack, samt Tauschbörse für intakte Gerätschaften aller Art! Wo es geht wird Verpackungsmüll vermieden, vorhandener sauber getrennt und der Wiederverwertung zugeführt. Müll Exporte ins Ausland müssen gänzlich entfallen.

zu 10) Wir haben nur noch wenige Balkonpflanzen, Kaffeesatz genügt 🙂

zu 11) Es ist viel einfacher, nachhaltiger und schneller für sich selbst etwas zu ändern, deshalb leben wir auch gerne auf dem Land… und ab und zu für wenige Tage in großen Städten.

Abendrot mit Feinstaub

und weiter: Vor jedem Einkauf ist reiflich zu überlegen, ob das Produkt wirklich nötig ist oder nur dem eigenen Ego dient. Wenn etwas massiv beworben wird, ist es für uns schon verdächtig! Beispiel: Sylvester geht seit Jahrzehnten auch ohne Feinstaub und Schwarzpulver, und Weihnachten reicht ebenfalls ein Zweig, der eh ab musste. Die Kanzlerin (65) möchte 2020 mit ganzer Kraft das Klima retten. Es gibt noch so viel zu überdenken…

Klimawandel 1881 bis 2018

iPhone  ohne Filter  FastResize  und web

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FAQs: welche digitalen Kameras sind heute aktuell?

…wie sich vieles in den vergangenen 60 Jahren verändert hat!

Gierer Hotel und die Weinstube kennen wir seit (nur) 35 Jahren… was letztlich für jede Kamera galt und gilt, auch für das neue iPhone 11 bedeutet so nah wie geht ran ans Objekt und so viel Licht finden wie möglich, um nicht durchgezeichnete und damit langweilige Bereiche zu vermeiden, selbst wenn die 1 und 2-fach Objektive deutlich besser und lichtstärker geworden sind und das Superweitwinkel eine Bereicherung darstellt, für echte Teleaufnahmen ist es (noch?) nicht die erste Wahl 😦 für nah schon eher 🙂

Aktuell: Es gibt keine allgemein gültige Antwort auf die Frage nach einer in Zukunft noch aktuellen Kamera, zum einen weil die Industrie im jährlichen Zyklus den vermeintlichen Stand der Dinge anbietet und zudem weil Jeder glücklicherweise seine Affinität zur Fotografie anders definiert, weshalb ich nur my way beschreiben kann: Ab dem 10. Lebensjahr hatte mich die Kleinbildkamera (KB) meines Vaters interessiert, die er zuletzt als Bildredakteur mit SW Film verwendet hat, sie war der erste Schritt einer langen Reise! Im 70. LJ erfreut eine Systemkamera ohne Spiegel, die Vollformat EOS RP (VF schrieb sich früher KB, also ein 24x36mm Sensor), und als Handy das iPhone 11 Pro Max (3,3×4,9mm Sensor-en), von dessen vielen neuen und ibs. low-light Möglichkeiten ich ab meinem ersten 4er allenfalls geträumt habe: Alle dazwischen liegenden analogen Kameras ohne und später mit Spiegel (SLR) und vor allem die vielen digitalen Bodys mit unterschiedlichen Sensorgrößen lasse ich mal unberücksichtigt.

Fotografieren kann man mit allen Kameras: Heute lässt man fotografieren…

Während die Entwicklung der digitalen Kameras hinsichtlich echter Neuerungen bezüglich Verbesserung der einzelnen Bilddatei eher nach der Aufnahme erfolgt, >denkt< die aktuelle Smartphone Kamera vor der Aufnahme mit und sammelt Informationen, so wird zB. HDR aus drei Aufnahmen auch partiell zusammengefügt: Im Grunde bleibt dem Fotografen viel Zeit für die Bildgestaltung, den gedanklichen Rest erledigt die Software bereits vorher und das i.d.R. ungewöhnlich gut und extrem schnell! Doch erstmal zur vollformatigen und mit Bodyverlängerung und EF-Adapter 680g leichten EOS RP:

28mm – EOS RP mit dem EF 28-200
50mm
135mm
200mm
300mm – mit Kenko 1.5
300mm mit dem EF 70-300
450mm mit Kenko 1.5

Was ist anders oder neu an der EOS RP mit 7 Abbildungen

Die Bauart der Spiegellosen (SLM) zeigt sich in der Annäherung des Sensors an das Objektiv bei der EOS RP auf kurze 20mm, die Aufnahmen werden wegen der kleineren Streukreise schärfer: Wegen des Klappspiegels musste der dSLR Sensor an die Kamerarückwand, der Abstand zum Objektiv (= Auflagemaß) beträgt deswegen lange 42mm. Die Domäne vor allem der Telebrennweiten und deren geringen Schärfentiefen sind typisch für die dSLR oder SLM, wie die 7 Aufnahmen oben zeigen.

Kein Thema für die Händy Kamera, echte Telebrennweiten gibt es nicht, man muss also näher rangehen, und die Freistellung des Hintergrundes funktioniert per App, also digital. Apps sucht man bei den klassischen Fotoapparaten vergebens, wenn man von den hauseigenen Kreativ – Programmen absieht, das Händy lässt alles Erdenkliche auch vom Fremdanbieter zu, der Markt ist kaum zu überschauen.   

Der mit nur 52mm KBÄ mäßigen Tele?brennweite begegne ich mit dem digitalen Zoom 3 bis maximal 4-fach oder doch lieber gleich mit der SLM samt originären Brennweiten bis 300mm und mehr per Konverter, diese 2:3 Aufnahmen werden dann zeitgerecht auf das iPhone aufgespielt und stehen dort zur Verfügung wie die proprietären 3:4 Aufnahmen auch. Gleiches gilt für bestimmte Aufnahmen, für die ich eine SLM/SLR vorziehe. 

Was ist anders oder neu am iPhone 11 Pro Max mit 6 Abbildungen

0,5 Superweitwinkel 120Grad
PANO 1
4 (4x digital Zoom, doppeltes Tele)
2 (Tele – besser Normal)
1 (Weitwinkel)
0,5 (Superweitwinkel)

Das 11er Pro Max ist eine grundsätzliche Neukonstruktion mit 4 Objektiven, davon 3 auf der Frontseite SWW (0,5) mit Fix-Fokus, WW (1) und sog.Tele (2) mit Stabi, ein viertes auf der Rückseite (Selfie), alle mit 12 MPI Sensor ausgestattet:

Blende F Brennweite f in mm Kleinbildäquivalent KBÄ in mm – Faktor Verwendung
2.4 1,54 13    0,5 Superweitwinkel
1.8 4,25 26    1 Weitwinkel
2.0 6,0 52    2 Normal <-> Tele
2.2 2,71 23/30 kurz/lang=crop Selbstporträt

Weitere Ausstattungsdetails, z.T. ähnlich oder in geänderter Ausführung resp. mit neuer Auswirkung auf das >fertige< Foto:

AKKU größer für längere Laufzeiten, Ladegerät 5V 3A oder 9V 2A per USB3 Kabel

BACK SELFY Kamera mit 2 Brennweiten und allen Optionen außer PANO 🙂

DARK MODE optional weiße Schrift auf schwarzem Grund – ab IOS 13

DEEP FUSION* vereint ibs. Bildinhalte aus differierenden low light images 

EDELSTAHL Gehäuse (!) 260g gegenüber 7+ (ALU) mit 210g

LIVE* rechnet das finale Foto aus mehreren Aufnahmen zusammen

NIGHT MODE* erlaubt Aufnahmen mit dem 1.8/4,25 bei ISO 1.250 und 3sec aus der Hand

OBJEKTIV 2 (=>sog. Tele) 6mm Objektiv 52mm KBÄ lichtstark mit F 2.0

OLED Display wie bei neuen TV Geräten mit top Eigenschaften

PANORAMEN auch mit allen 3 Front-Objektiven, mit dem SWW bis 300 Grad

PORTRÄT* (WW+Tele) Modus mit wählbaren F1.4-16 Freistell-Blenden und 6 Lichtsimulationen – auch für die Selbstporträt Kamera!

SMART HDR* [auto] verrechnet beste Bildbereiche aus unterschiedlich belichteten Aufnahmen gezielt zu einem finalen Foto zusammen

SPORTS FINDER MODE* mit größerem Sucherbild (=> SWW 0,5) als z.B. das (kleinere) 1 oder 2 Aufnahmeformat, mit einer extra Image Datei (=> HEIC) kann die Brennweite auch nachträglich wieder verkleinert werden, die Bilddateien weisen ein IMG_S1234.jpg auf nach entsprechender Bearbeitung, ideal für die nachträgliche Horizontausrichtung ohne Verlust an Bildgröße, das dafür notwendige Apple eigene Bildformat HEIC wir nach 30 Tagen automatisch gelöscht

STEREOTON endlich auch bei der Aufnahme (!) und klasse Wiedergabe, samt beigefügtem Apple in-ear Hörer, zudem recht unkritisch im Anstöpseln von Fremdgerät oder besser, ich habe bisher bei keinem iPhone viele Kopf- resp. Ohrhörer akustisch so gut empfunden

SUPERWEITWINKEL F2.4 f 13mm KBÄ (120 Grad) ist ein nicht stabilisiertes FixFokus Objektiv, ab ca. 10cm zeichnet es scharf bis unendlich, die Belichtung kann wie gewohnt per Tipp Quadrat und Wischfinger korrigiert werden, ideal auch für sehr nahe Panoramen

TIME EXPOSURE MODE* bis 1/ 2.800 sec resp. lange Belichtungszeiten bis 30 sec

ZOOM lichtstark und stufenloses von 2.4 13mm über 1.8 26mm bis 2.0 52mm KBÄ

Alle mit * gekennzeichneten Begriffe werden später und weiter vertieft.

Hier noch 5 Nachtaufnahmen, die die Grenze zwar schon aber aufzeigen, dafür ohne besondere Voreinstellungen und einfach aus der Hand >geschossen< wurden:

SWW 13mm KBÄ (0,5) – gegen 17Uhr aufgenommen Anfang Dez. 2019
WW 26mm KBÄ (1)
sog. Tele 52mm KBÄ (2)
PANO mit (1)
sog. Tele (2) mit verändertem Standort wegen mehr Licht im Vordergrund

Fazit: Wesentlich ist m.E. die Tatsache, dass auch mit Hilfe der vor (Deep Fusion) oder parallel zu der Aufnahme erfassten Bildinformationen (SWW) die Belichtung wie auch der Kontrast optimiert wird, was i.d.R. bisher im Nachgang mit der Bilddatei auf dem Rechner angewendet wurde und jetzt bereits in der Handy-Kamera erfolgt, sicher für viele Fotografen ein Segen! Für den RAW Enthusiasten bleiben bewährte Wege der Nachbearbeitung offen, er wird vermutlich auch anderes Equipment zum Einsatz bringen 🙂 Wer sich hingegen mit sehr gut funktionierenden Automatismen anfreunden kann, liegt mit dem von Apple aufgezeigten neuen KI Weg richtig: Für mich ist es keine Frage, dass beide Möglichkeiten ihre Bedeutung haben, eine gut funktionierende Automatik plus diverser Helferlein samt optischem Sensor im PKW sind ja auch eine Alternative zum historischen unsynchronisierten Getriebe mit Zwischengas 😦 – das neue iPhone ist für mich die lichtstarke 4-fach Zoom Kamera im Bereich von 13/26/52mm KBÄ samt der Modi für Porträt (variable Tiefenschärfe), Pano oder Video!

Anders die EOS RP, erstklassige Sensorleistung gepaart mit gutem aber kleinem Sucher im Vergleich, sehr guten manuellen und halb+automatischen Einstellungen, mit geringem Gewicht und unzähligen Wechselobjektiven, mit lichtschwachem 28-200 Reisezoom nur rund 1kg schwer. Man sollte etwas Hingabe für diese Kamera mitbringen, schon die >advanced< Bedienungsanleitung hat weit über 500 Seiten. Mit guten Fachkenntnissen und Freude am Finden ermöglicht diese SLM tolle Aufnahmen, für den Sportler mit über 4-5fps Anforderung gibt es Alternativen. 

Frage: Was haben beide Kameras gemeinsam? Den hohen Preis, das Handy bereits mit 4 Objektiven, die Spiegellose mit einem Adapter für alle EF- und EFS-Objektive 🙂

und noch ein paar Gedanken aus einer spezifischen Newsgroup resp. dem web:

Lieber Peter, so wirklich gut kann man die Bilder wegen der Komprimierung, die Facebook den Bildern ohne Zutun des Fotografen verpasst, nicht beurteilen. Offensichtlich scheint das gewohnte Bildrauschen gut herausgerechnet zu sein. Alle anderen Bilddetails leider allerdings m.E. unter der hohen Komprimierungsrate der Bilder.
Lieber L., Du hast völlig Recht: Auch ich benötige meinen 27er zuhause, um halbwegs abschließend eine Aufnahme beurteilen zu können. Auch das OLED Display vom 11er hilft nicht viel weiter, ist aber ein toller Blickfang. Ich kann aber von meinem Eindruck berichten. Gerne kannst Du eine Aufnahme in voller Bildgröße haben 🙂 Was man m.E. aber sehen kann, ist die Konsistenz aller 3 Objektive farblich (WB) und halbwegs sichtbar auch qualitativ – mit dem von Dir genannten Einschränkungen. Meine Beurteilung ist so: es sind 3 (4 mit dem Selfy) Objektive der Lichtstärken 2.4, 1.8 und 2.0, die im Grunde die Basis für ein 13(!)-52mm KBÄ Zoom bedeuten, herrlich einfach per Wischfinger wählbar, ohne farblichen oder sonstigen Qualitätsverlust. Darüber hinaus verwende ich das digitale Zoom ohne Zögern bis 3-fach, mit beginnend sichtbaren Einbußen auch bis 4-fach (das 7+ hat ein 20% geringer auflösendes sog. Tele, also nix mit Digizoom!), allerdings für diese Zwecke lieber die spiegellose EOS RP, für die ich zwar lichtstarke Festbrennweiten bis 200mm habe, aber kein so lichtstarkes Zoom(en) wie das iPhone 11 bietet und nicht nur damit überlegen ist. Will heißen, ich bin über die 3 Brennweiten ibs. in deren Zoom gleichenden Anwendung echt zufrieden. Und damit rechnet sich der Wert des 11er plötzlich ganz anders 🙂
Hallo W., neben meinen Canonen ist seit dem 4s 6+ 7+ die Hauptbeschäftigung, allerdings ist die Standzeit vom geliebten 7+ die kürzeste, das 11 Pro Max bietet aber eine ganz neue Platform und die hat mich letztlich fasziniert. Aktuell versuche ich bei neuem Gerät wie immer schon vor dem Kauf (von dem ich dann absehe, wie bei den Vorsatzlinsen) herauszufinden, was nicht geht und entdecke beim 11er ibs. für meine Art slowzufotografieren viel Neues und Nützliches, ganz wertig empfinde ich die verbesserte Qualität der 4 Linsen v.a. auf gleichwertiges Niveau, die sog. TeleLinse des 7+ war sichtbar dem WW unterlegen. Nebenbei, der Audioausgang des 11er ist ein Hammer für Kopfhörer (JBL) und Ohrstöpsel (ultimate ear), die zur Höchstform auflaufen. Aber das ist nur ein Kriterium. Der Preis ist sicher hoch und appletypisch, ich wünsche mir deshalb eine lange Phase fröhlicher Nutzung. Schön ist dabei, dass alle Altgeräte in den Rezyklus gelangen, insofern ist der Wertverlust extrem gering. Auch reizvoll: die Apple Uhr fernsteuert das iPhone, das iPhone fernsteuert die EOS RP, eine feine Nutzung miteinander. 

https://www.imore.com/iphone-11-camera-review?fbclid=IwAR2qtwJ3crE21aJHj7ptP-PDXXxWbBBLSQULe48CgFJJffO1RK2EsJGAl9I

Im Grunde war dieser Artikel mit den hervorragenden Bildbeispielen und Hintergründen (ein bisserl Technik muss sein für das sichtbare und bessere Verständnis) der Ausschlag für den Kauf, und alles bis davor gelesene war nur ein winziges Attribut, Beispiel der eigene Garten in night mode mit der keulenförmig erleuchteten Rasenfläche in der Mitte der Aufnahme oder der wolkenfreie Himmel mit ein paar winzigen Sternen. Auch eine erstklassige SLR/SLM macht mit diesen Motiven keine sehenswerte Aufnahmen, etwas Licht ibs. im Vordergrund ist wohltuend. Ganz kurz, was kann das 11er nicht: echte Teleaufnahmen gibt es woanders, 2x Zoom okay als Ausnahme. Dafür von 0,5 (=13mm KBÄ Fixfokus ab ca. 10cm) über 1 (=26mm KBÄ stabilisiert) und 2 (=52mm KBÄ stabilisiert) stufenlos alles, was das Herz begehrt, mit bisher nicht bekannter Detailzeichnung und präzisem Weißabgleich! Ich bin vor der Tiefe meiner bisher gemachten Aufnahmen angetan. Ebenfalls von der Audio Wiedergabe, alles an geliebten Kopf- und Ohrhörern klingt überzeugend (Spotify bisher rund 50GB Playlisten in der Bibliothek, bei 500GB Speicherplatz wie im MacBook kein Problem). Effektivität: mit meinem durchschnittlichen täglichen Nutzungsverhalten verbrauche ich gerademal 15% vom Akku, beim 7+ waren es bis zu 50%, da hat sich viel getan. Für die Video Fans lohnt ein Blick in:

https://www.youtube.com/watch?v=cM8DcCoZulw

und vielleicht noch in das making of, eine Produktion, wo ich als Slowfotograf einfach nur baff bin.

Es ist mir fern, für eine Firma Werbung zu machen: für Produkte, auf die ich nicht mehr verzichten möchte, eher gerne, deshalb meine diesjährige Empfehlung für Fotografie als SLM die Canon EOS RP und als Händy das iPhone 11 Pro Max. Die Apple Uhr fernsteuert das 11er, das 11er fernsteuert die RP. Die RP (Tele!) Aufnahmen packe ich nach getaner Arbeit in Orginalgröße auf das iPhone in die [Fotos] App und habe damit one way für alles. >Passt schon< sagt hier der oberschwäbische Bayer zum bayerischen Oberschwaben, der Westallgäuer hört einfach nur zu 🙂

Zitat aus imore:

If photography is at all important to you, and you have the iPhone 6s or SE or older, even up to the iPhone 7 Plus, the difference you get in moving up to the iPhone 11 is very literally like night and day. 

If photography is very important to you, and you have the iPhone 8 or even the iPhone X, going to the iPhone 11 can allow you to stretch ultra-wide muscles you never knew you had.

If photography is critical to you, and especially if you didn’t like some of the choices Apple made with the iPhone XR or XS Smart HDR, then not only is the iPhone 11 smarter with the HDR, but Deep Fusion and Night Mode will knock your socks off.

And… I won’t say I told people so, or even that I informed them thusly, in those videos leading up to the iPhone 11 announcement, but I do love that if you subscribe to this channel and watch those videos, you had all the information and analysis pretty much before anybody else.

But, analysis is one thing. Actual results is another. And, one month later, it’s good see Apple delivering on all that investment and all that promise, and in a way that’s as reliable as it is consistent and quality, which is also something many other camera phones often still can’t say.

NB: 7 EOS RP und 1+6+5 iPhone 11 Pro Max Aufnahmen unbearbeitet außer Datenreduktion und noch eines zum Abschluss aus Gierer`s Genuß-Küche, auch die hat sich im Laufe der Jahrzehnte immer wieder den geänderten Anforderungen angepasst 🙂

Tipps zum iPhone gibt es im Web hier und zum iOS 13 hier und direkt auf dem iPhone:

(c) slowfoto.de

Slowfotos für die KW 01 2020

Eriskircher Ried: Herbst- und Winterimpressionen von Gerhard Kersting

Kranich mitten im Feld, weil keine EOS mit langer Brennweite zur Hand: deshalb iPhone mit 10-fach DigiZoom = 260mm KBÄ, so gut resp. schlecht wie ein entsprechender Crop aus dem 2-fach Telebild

 

Herbst- und Winterimpressionen von Gerhard Kersting

Eriskirch, die Gemeinde am Bodensee mit dem naturschönen Ried und den Iriswiesen, hat eine weitere Attraktion: Das Naturschutzzentrum im ehemaligen Bahnhof bietet zur Dauerausstellung aktuell 44 der schönsten Natur- und Tieraufnahmen vom Zentrumsleiter Gerhard Kersting bis zum 02.02.2020, jeweils auch mit Aufnahmedatum, Brennweiten (von 24mm bis 700mm) und verwendeter Kamera, von der EOS 20D (2006) bis hin zur 5D Mk III (2016). Man sollte für den Besuch rund 1 Stunde planen, der Spaziergang bis zum Bodenseeufer (rechts vom Schwimmbad ist die Aussichtsplattform, Fernglas nicht vergessen) lohnt ebenfalls und ist mit Leichtigkeit abzulaufen, weil ebenerdig. Wir haben sowohl die Ausstellung und vor allem die tollen Foto-Exponate einfach nur genossen, hingehen und ansehen lohnt 🙂 

iPhone 11 Pro Max  keine Filter  Fast Resize

(c) slowfoto.de

FAQs Makro mit dem iPhone ohne Zubehör?

Frage: Makroaufnahmen ohne Zubehör, wie geht das?

Antwort: über einen kleinen Umweg 🙂 einmal eingerichtet, ermöglicht dieser Weg blitzschnelle Makros ohne weitere Hilfsmitte oder Kosten! So geht’s:

1) das iPhone bietet eher verborgen eine Lupe, die per 3-fach Klick mit der Ein+Aus Taste (rechts oben) zu wecken ist. Voraussetzung dafür ist die Aktivierung, hier am Beispiel 11 Pro Max in -> Einstellungen -> Bedienungshilfen -> Lupe -> ein – per Wischfinger Zoom kann dann die Vergrößerung gewählt werden,

2) mit gleichzeitig gedrückter leiser Taste (links oben) und Ein+Aus Taste wird das Bildschirmfoto erstellt, ggf. bearbeitet und anschließend als .png im [Fotos] Ordner gesichert. [Fast Resize] ändert beim Verkleinern (z.B. für Mail-Versand) automatisch in das übliche .jpg Format, beim Versand vom iPhone aus reduziert sich die Bildgröße wie gewohnt von alleine. 

Bildschirmfoto
Lupe mit Bedienzeile
fertiges Lupenbild al gusto bearbeiten
Ausschnitt durch zoomen (Fingerwisch)
fertige Makroaufnahme
als .png sichern 

Ich mag das iPhone und am liebsten ohne sperriges Zubehör. Man kann vor allem im Randbereich qualitätsmindernde Nahlinsen anklemmen oder dicke Vorsatz-Objektive im speziellen Case andocken, oder einfach Bordmittel nutzen wie vorgeschlagen: es geht gut so und macht Spaß 🙂

iPhone 11 Pro Max  ohne Filter  FastResize

(c) slowfoto.de