Bratkartoffeln mit Rotaugensalat

…Heringsalat mal anders

guten Appetit

Es muss nicht immer Hering sein, hier am Bodensee kommen nach Bismarcks Rezept vom Fischer eingelegte Rotaugenfilets auf den Teller, dazu festkochende Kartoffeln, die ohne weitere Zugabe von Fett oder Öl in den beschichteten Pfanne knusprig gebräunt werden:

Zutaten und Zubereitung:
Für den Fischsalat kaufen wir marinierte Rotaugenfilets, der Salat dazu besteht aus lange und langsam und vor allem nicht zu heiß gedünsteten Gemüsezwiebeln, mit Lorbeerblättern und Wacholderbeeren im Sud, von dem etwas für die (falsche) Majonäse zur Verflüssigung verwendet wird: Quark, Senf und viel Youghurt bilden die leichte Grundlage, dazu Apfelschnitzel, scharfe Gewürzgurken, Kapern und final eben die in Happen geschnittenen Rotaugenfilets. Der Salat schmeckt sowohl ganz frisch als auch nach längerem Ziehen, wenn die Kapern ihr Aroma weiter ausgebreitet haben.

Die Kartoffeln (am Vortag) kochen, schälen und unter Folie (im Kühlschrank) aufbewahren. In einer für fettarme resp. fettfreie Zubereitung beschichteten Pfanne werden frischer Knoblauch und rote Zwiebelchen angedünstet und danach die geschnittenen Kartoffeln angeröstet.

Nicht nur zu diesen Köstlichkeiten passt ein trockener, eher kräftiger Weißwein 🙂

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(c) slowfoto.de

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Slowfoto für die KW 51 2018

Nein, ich bin ihm nicht persönlich begegnet, nur überall.

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A oids Buidl vo München is mehra wert ois a Brillant.

Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.

Heute ist die gute, alte Zeit von morgen.

Mögen hätte ich schon wollen,

aber dürfen hab ich mich nicht getraut.

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Aussicht und Kabelsalat

…auf diese Idee würde (m)eine Frau nie kommen

Kabelsalat von hinten beim Aufräumen bzw. Reinigen

RP: Man nehme einen Schreibtisch, ein DAB Radio, einen Receiver, einen Verstärker, vier passive Lautsprecher, einen iMac, ein MacBook mit aktiver Box, div. Tischlampen, ein Telefon, viel Zubehör mit und ohne Stecker und eine schöne Aussicht aus dem großen Fenster zum Balkon, fertig ist mein Arbeitsplatz:

von vorn und ohne Kabelsalat

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Slowfotos für die KW 50 2018

…auf dem Weg zur Sonne

das Ziel ist die untergehende Sonne im Spiegel des Bodensees
mit mächtigen Schlägen eilt der Paddler herbei
noch wenige Meter
trennen ihn vom Ziel
und er ist angekommen!

Der einsame SUPaddler auf dem Weg zum letzten Sonnenstrahl. Sonnenuntergänge sind insbesondere auf Wasseroberflächen immer wieder eine Augenweide. Bald werden die Tage wieder länger und der Weg auch…

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Bücher die sich lohnen: Die Nacht ist Leben!

Nicht nur Türsteher…

Umschlag ISBN 978-3-86493-025-6 €14,99

Die Autobiografie von Sven Marquardt >Die Nacht ist Leben< ist eine Chronik über das Punk Leben in der DDR und danach, mit tiefen Einblicken in das Denken, Handeln und Fühlen eines Regimekritikers, Fotografen und Schwulen. 1982 in Ostberlin geboren, hat Marquard auch als Fotograf Berühmtheit erlangt, nachdem ihm schon als Jugendlichem die Kamera >als etwas Bleibendes< geschenkt worden ist, O-Ton: Streifzüge durch die Stadt – Mich als Inszenierer, dessen Fokus allein auf dem Menschen und seiner möglichen Verwandlung liegt (S.108 bis S.114 über seine Fotografie, bis S.122 über seine Aufträge) Extratipp als SW-Fotograf: sakrale Dramatik – Kunstblut haben wir nicht, und Travidin (gängiger Multivitaminsaft) kommt gut in Schwarzweiß. Bekannt wurde er insbesondere als Einlasser im Berliner Club Berghain.

220 Seiten, die ich gerne und speditiv gelesen habe. Vor allem S.129: Wenn ich heute daran denke, was andere 1988 und ´89 riskierten, um dem Staat seine Ödnis und Repressivität vorzuhalten, dann frage ich mich schon: Waren wir total unpolitisch? Oder war man schon politisch, wenn man Fotos machte oder ein Leben führte, das die vorgesetzte Normen durchbrach? Wo fängt Politik an, mit welchen Handlungen? In jedem Falle gingen von Kirchen und Bürgerforen die tieferen Impulse in Richtung Politik aus – keine Frage. Dort waren Menschen unterwegs, die das größere Wagnis auf sich nahmen. Wenn es sie nicht gegeben hätte, würden wir mit unseren Modeschauen wohl immer noch auf den Hinterhöfen Berlins im Hamsterrad kreisen.

schade um die mindere Printqualität der eindrucksvollen Aufnahmen (Buchmitte)

Am 19.11.2018 waren wir wieder einmal in der Leipziger Nikolai Kirche, für uns einer der Zeugungsorte der Wiedervereinigung.

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Slowfoto für die KW 49 2018

…Panoramen, Sonne und Wasser

min. 180 Grad Bildwinkel

Viele der präsentierten Sonnenuntergänge sind nicht immer eine satte Augenweide, mag sein, dass auch dieser besser zu der Gattung ENTF gehört. Uns hat die Situation gefallen, der iPhone Sensor wurde heftig gequält und zeigt dies auch unverblümt mit technischen Fehlern, die ich in Kauf genommen habe, um den für uns so noch nicht gesehenen Augen- resp. Ausblick festzuhalten.

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Venedig zu Fuß in Farbe

Venedig zu Fuß mit dem iPhone7+

Viele Eindrücke stellen sich in Farbe einfach anders dar, weswegen ich darauf auch nicht verzichten möchte: Hier sind 34 ausgewählte Aufnahmen, die parallel zum SW Shooting entstanden sind, was ich nicht zwingend zur Nachahmung empfehle 😦 

01 2 Personen = 2×19€ für Bus und Fähre
02 Hier geht es los
03 und hier sind wir angekommen
04 erste Eindrücke
05 die Gondeln werden bereit gestellt
06 es sind nur wenige Touristen da
07 die Dachterrassen reizen mich
08 wie die Panos auch
09 schon mächtig
10 Architektur in Hochformat Pano ist schwierig 
11 Schatten sind es auch
12 und hier möchte ich keine Fenster putzen
13 Prachtbauten
14 Nachschub per Handy?
15 überall wird gebaut oder repariert
16 zwei fast unermüdliche Touristen 
17 über mehr als 7 Brücken sind wir unterwegs
18 Pano von der anderen Seite aus
19 wie vor
20 und noch näher
21 schon schön hier
22 …
23 passt weder ins Wohnmobil noch zur Geldbörse
24 da kommen nur noch schmale Kähne durch
25 Wunschdenken
26 es war einmal
27 das ist heute im Angebot
28 frisch oder haltbar
29 und einfach ein optischer Genuss
30 viel Verkehr
31 an den touristischen Brennstellen
32 und Blickwinkeln
33 wir sind immer noch auf gedruckte Karten angewiesen 🙂
34 weiter geht es nach Istrien

Die farbigen Impressionen mit dem iPhone sind ganz anders als die SW-Aufnahmen mit einer Festbrennweite, ich mag beide, bei Verzicht würde mir viel fehlen. 

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zu Fuß in SW findet sich hier

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Venedig zu Fuß in Schwarz Weiß

Venedig zu Fuß mit der EOS 6D

Maiwetter: 8:10 los mit dem www.veneziaunica.it Bus nach Punta Sabbione, von dort per schnellem Schiff nach San Marco und igs. 4 Std. zu Fuß durch die Altstadt bis zum Punta delle Dogana mit Blick auf den Markusplatz gegenüber, danach zurück bis zur Rialto Brücke, bei >al Merca< neben vielen Einheimischen und wenigen Touristen ein Weinchen getrunken und mit dem Schiff samt Bus wieder zurück zum Wohnmobil…

01 erste Eindrücke 
02 am Anlegekai
03 mit Prachtbauten
04 und wenigen Touristengruppen
05 samt Gondeln, die noch ruhen
06 die Souvenir Kioske sind schon geöffnet
07 auf zum Marktplatz
08 und weiter – die Restaurants sind teilweise schon geöffnet
09 wie die prachtvollen Galerien 
10 wichtig ist das Handy für Selfies
11 alles echt made in China
12 man wartet auf Mittagsgäste
13 Individualverkehr per Gondel
14 manchmal wird es eng
15 wem es denn gefällt
16 POLI stellt aus
17 und verkauft im ganz kleinen Laden
18 klare Ansage: hier gibt es schicke Sonnenbrillen
19 sichtbarer Sanierungsbedarf überall
20 zwei Touristen zu Fuß

Venedig wird so ab 10Uhr wach und ab 13Uhr voll, man kann wie gewohnt dort einkehren wo die Einheimischen sind, die Touripreise sind bis extrem hoch. Die Stadt hat enormen Sanierungsbedarf und zeigt die Situation des alten Reichtums auf fatale und schöne Art und Weise. Leben möchten wir hier nicht. Ein wenig erinnert es an Lindau Insel, nur ohne Autos, dafür unzähligen (Ent- und Versorgungs-) Schiffen samt Gondeln (80/100€).

21 Schäden an vielen Gebäuden
22 Müllentsorgung per Kahn
23 und dazu gehörigem Kran
24 für den Eigenbedarf 😦
25 meist zu dritt
26 für die Sicherheit unterwegs
27 idyllische Nebenkanäle
28 to go Angebote 
29 Hl. Anton bittet um Spenden für Brot
30 ein Painting mit bitterer Aussage 
31 super Delikatessen Läden
32 was das Herz begehrt
33 selbsterklärend
34 noch ein vertrauter Blickwinkel
35 wie der auch
36 oder dieser
37 und der übliche Kitsch
38 al MERCA finden wir super für einen kleinen Imbiss
39 wie das Angebot einladend aufzeigt
40 unzählige Male aufgenommen
41 fröhliche junge Runde
42 und viele sanierungsbedürftige Häuser

Die EOS 6D war auf SW (auto ISO, Kontrast +2) gestellt, das iPhone 7+ für farbige Fotos und Panoramen gut, der Bericht folgt später.

Canon EOS 6D EF 2.8 28mm ooc außer FastResize

zu Fuß in Farbe findet sich hier

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Slowfotos für die KW 48 2018

…morgens um 7 Uhr

ist die Welt noch in Ordnung – die Glocken der Klosterkirche verkünden den Tag

Obermarchtal: bis 1803 Kloster, heute Bildungshaus der Diözese Rottenburg Stuttgart, ein kirchlicher Eigenbetrieb für Tagungsgäste, Geschäfts+Reisende und Kurzurlauber.

Pforte zum Kloster, mit Storchennest
Kreuzgang mit den großen Holztüren zu den Zimmern

Nicht nur wegen der Geschichte lohnt sich ein Besuch, Klosterkirche und der Allgemeinheit zugänglichen Räumlichkeiten der einzig komplett erhaltenen barocken Klosteranlage Oberschwabens, jahrzehntelang Sommersitz des Hauses Thurn und Taxis,  bieten historisches Ambiente und beeindruckenden Charme 🙂

Schwester Theklas Credo

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veggi day: Grillgemüse und Kartoffelsalat

…bayerisches Gemüse trifft schwäbischen Kartoffelsalat

Es muss nicht immer Fleisch oder Fisch auf den Teller, ibs. wenn es mal flott gehen soll, der Kartoffelsalat kann vorbereitet ziehen und wird kurz vor dem Verzehr nochmals mit etwas Fleischbrühe gebadet, das Grillgemüse ist unter Sicht relativ schnell zubereitet:

Auberginen, Lauch und bunte Paprika
dazu schwäbischer Kartoffelsalat

Zutaten:
Für das Grillgemüse kaufen wir, was der regionale Gemüse Gärtner aktuell bietet: frisch gepflückt, minimaler Transport, höchste Genussdichte! Die Salat Kartoffeln wachsen hier ebenfalls in der Nähe, in einem sandigen Auslauf des Bodensees in der Vorzeit. 

Zubereitung:
Die Auberginen schneiden und mit groben Salz bestreuen und gut eine Stunde offen liegen lassen. Den Ofen auf 200 Grad Bräunungsgaren vorheizen, das Grillgemüse auf dem Blech mit Backpapier plus etwas Olivenöl zart bräunen.

Die Kartoffeln (am Vortag) kochen, schälen und schneiden, mit Fleischbrühe (auch 2x, die Kartoffelscheiben entwickeln einen großen Durst) und wenig Marinade al gusto anrichten.

Nicht nur zu diesen pflanzlichen Köstlichkeiten passt auch ein trockener weißer Mos(ch)t vom Bodensee Apfel 🙂

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