Karens Küche

Einer Einladung folgend (danke I) sind wir zu Karen Sen-Gupta gegangen, um vom Wohnzimmer aus ihre Küche genießen zu können:

Karens Wohnzimmer
Karens Tisch

Das Dinner for eight beinhaltet ebenso viele >gemischte< Gäste und ein vier gängiges Überraschungsmenü plus amuse gueule:

Joghurtbällchen in Würzöl, Pesto, Kerbelbutter, marinierte Oliven, Haselnuss-Brötchen, Brot
Erdbeeren-Fenchel-Salat, Büffelmozzarella
Erbsen-Minz-Cappuccino
Auberginen-Lamm mit Rosinen, spicy Joghurt
Waldmeister-Panna-Cotta, Rhabarber-Confit, Mandelschnittchen 🙂

Noch Fragen?

Alle Aufnahmen ganz bewußt ohne Blitz und out of cam außer Datenreduktion.

© slowfoto.de

Frankfurter Dippemess

Bornheim und seine Dippemess

Aus meiner Kindheit kenne ich die >Dippemess< noch mit Steinzeug samt regionalen Glasuren, anschaulich und weitläufig zum Kauf geboten. Bunt sind heute die aktuellen Angebote am Ratsweg vor der Eissporthalle ebenfalls, Fahrgeschäfte mit gewaltigen Ausmaßen locken das Publikum ebenso wie Gastronomie aller Art samt Freiluftplätzen oder riesigem Festzelt: die Zeiten ändern sich halt (wir haben rund 20 Einsatzwagen der Polizei dort gesehen)…

Alle Aufnahmen ooc außer Datenreduktion.

© slowfoto.de

Hansestadt Hamburg

HH war für einige Tage unser Ziel, 

Hafen vor der Speicherstadt

diesmal mit weit über 50km nur per pedes und nicht wie 2013 >zu Fuß< und >zu Wasser<, denn ab und zu erlaufen wir Landschafts-Wanderer auch ganz gerne mal eine quirlige Großstadt. Insider behaupten von HH gerne: 

  • Wir haben 5 Hauptkirchen und von einer Stelle kann man alle Türme erkennen,

    und St.Niklolai ist noch im Wiederaufbau seit Juli 1943,
  • wir haben kein Schloß,

    aber dafür ein herrliches Rathaus mit riesigem Speisesaal,
  • die neue Elbphilharmonie garantiert Tausende von (außereuropäischen) Besuchern

    hier mit dem seltenen Blickwinkel vom Hafen aus
  • und man kann in Hamburg nicht verhungern wegen der vielen Imbissbuden
    und der oft edlen Gastronomie.

    Das und noch viel positives mehr trifft zu, wir haben eine geschäftige Stadt erlebt, mit vielen (teuren) Autos, netten Menschen, durchaus auch Elend

auf der Platte und tagsüber unterwegs

und sehr wenig Müll auf den Strassen, 

alles passt da rein und diese Tonnen finden sich praktischerweise überall,

unendlich vielen kleinen Läden

wie dieser ganz spezielle Fahrradladen in der Speicherstadt,

riesigen Passagen mit tollen Geschäften

wie KPM & Co,

einer imposanten nächtlichen Speicherstadt

mit speziellen Motiven – hier aus der Hand ohne Stativ –

dem gut besuchten Hafen- und daran schließend dem Portugieser- resp. Lustviertel,

la vie c`est comme une rose,

der Innen- und Außenalster,

die beide zu langen Spaziergängen einladen und schließlich

dem Zentrum um den großen Hafenbereich,

denn hier geht es auch ohne Navi!

15 clicks for lovers:

1. Alle möglichen Schifffahrten ab Landungsbrücken

da geht es lang

2. und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Elbstrand

ups falsch ausgewählt!

Die HADAG betreibt im Hamburger Verkehrsverbund die Hafenfähren. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Linie 62, die u.a. von den Landungsbrücken nach Neumühlen / Övelgönne verkehrt. In Övelgönne erwarten den Gast der schnuckelige Museumshafen, der Elbstrand und eine ausgezeichnete Gastronomie.

3. St. Georg

ein buntes Viertel

Dieses besondere Regenbogen-Viertel ist zu Fuss vom Hauptbahnhof erreichbar, sogar die Müllsäcke sind lila. Am Besten mit dieser Straße beginnen: „Lange Reihe“,

mit ebensolchen bunten Angeboten!

4. www.jacobus.de

die Orgel

Hauptkirche StJacobi: 30-Minuten Orgelmusik donnerstags 16:30 auf einer größten klingenden Arp-Schnitzer-Barockorgel von 1693, mit dem Kantor Gerhard Löffler oder auch Gästen, mitten im Leben der pulsierenden Stadt bietet die Kirchengemeinde einen Ort des Innehaltens, Verweilens und Musikhörens an.

5. Speicher- und Innenstadt 

Der Spaziergang zum Chilehaus

– fast wie ein Schiff –

und seiner Umgebung Richtung Poggenmühlenbrücke bringt die besondere Lichtstimmung der blauen Stunde zur Geltung, die nicht nur bei Fotografen beliebt ist.

Alster bei Nacht

Wenig Verkehr, besinnliche Ruhe und spiegelnde Glas- oder Wasseroberflächen lassen jeden Schritt zu einem Genuss werden.

6. Außenalster

Pano Richtung Innenstadt

ein Rundgang von ca. 2 Stunden mit herrlichen Ausblicken auf Wasser und Ufer. Zusammen mit vielen Läufer, Spaziergängern und Touristen genießen wir mit einem Verweilerchen die mittägliche Sonne und gute Luft. Busse der Stadtrundfahrten nutzen die Straße, wir die Fußwege direkt am Wasser. Beschauliche Terrassen laden zur Unterbrechung ein, Bänke und sogar Grillplätze zu mehr.

…mit der schönen Terrasse

7. Rathaus HH

Treppenhaus
Plenarsaal
Sitzungssaal
Justiz mit der Verbindung nach >oben<

ist mit rund 500 Räumen zwar nur knapp halb so groß wie mancher neuerer Präsidentenpalast, doch kann es auf viele besondere Ausstattungen und eine nachhaltige Geschichte stolz sein. Wir haben die absolut lohnende Führung gebucht (€4, auf Wunsch incl. Toilette im Hause für Besucher) und 45min mit Interesse hingeschaut und zugehört, man darf Fotografieren und Fragen stellen.

8. Elbtunnel alt

Aufzüge für PKW
21m unter mittlerem Hochwasser bei 15,8m Fahrbahnhöhe in der Tunnelmitte

Er ist in die Jahre gekommen und wird renoviert – mit dem Aufzug für Fahrräder und Fußgänger geht es nach unten, 400m unter der Elbe entlang und ebenso wieder hoch mit tollen Blick auf die Elbphilharmonie

vom andern Ufer aus,

ein Must ohne Gleichen. Selbst Motorisierte kommen auf die Kosten der Passage, wenn auch nur immer einbahnig, solange der Umbau dauert. Der Verkehr vor allem an Radlern ist enorm.

9. www.la-vela.de

Pulpen
Fisch
Aussicht
Dessert

La Vela Ristorante & Weinbar – eigentlich wollten wir zu einer Empfehlung, dann haben wir die kleine >Philharmonie< (Speicher unten Wohnen oben, das gibt es öfters) und La Vela`s Karte gesehen: Wir hatten kleine Pulpen mit frittiertem Wassergemüse und Fischvariationen und Mousse, sprich Mittagsmenue 3 (21.5) weil ohne Mousse mit Mehrkosten (danke Service), dazu einen Giacosa Arneis (laut Parker Spitze weil autochton) und ein sehr informatives Gespräch über das Restaurant. Ambiente, Küche und Service gehören u.E. zur Spitzenklasse. 7 Tage und durchgehende Küche, eine Tonne Fisch p.m. – hingehen lohnt, die Preise sind verbraucherfreundlich…

10. www.edelcurry.de

von aussen

wirbt der Edel Curry Laden mit dem Charme einer gepflegten Wartehalle mit der besten Currywurst Deutschlands aus 2009…, ist blitzsauber und servicebetont freundlich und schnell: wir hatten die große und reine Rinderwurst mit pikanter Soße (3.8), dazu frische Fritten (2.8), alles lecker und ohne aufgestoßenen Nachgenuss! Frankfurts Edelrindswurst spricht viel länger weil m.E. überwürzt. Wer beim Essen sitzen mag, ist hier richtig. Ein Versuch an einer Mö-Grillbude war nicht vergleichbar…

Tellergericht

11. Silbersack

high (hoch) Fi
draussen ist frische Luft
drinnen ist viel Stimmung

die Raucherkneipe im Lustviertel mit der CD Musikbox und textsicheren Gästen, bietet immer volles Haus bis auf die Straße. Es war unser dritter Besuch, diesmal sogar mit Platz am Tisch und netten Nachbarn. Schon nach kurzer Zeit läuft nicht nur das ASTRA (0,3 2.20), sondern auch ein intensives Gespräch. Kontakt gibt es auf Grund der vielen Stehenden bei jedem Gang zur Theke oder Toilette 🙂 und einige Gäste schaffen sogar einen Tanz in der Enge. Wer mal Wert auf eine urige und weltoffene Kneipe legt, muss hier unbedingt hin, die Tageszeit ist fast egal weil immer was los ist!

12. www.carambaespecial.de

Beilagen
Hauptgerichte
35/40/45 Karte! wozu?

der Portugiese im Hamburger Hafenviertel: weil weder eine variantenreiche Speise- noch Weinkarte vorhanden, wählt der Gast(wirt) ein 3-Gangmenue (35) mit Fisch oder Fleisch, dazu Caramba weiß, rosé oder rot (0,75 27.50) und der Gitarrist singt am Tisch auf Wunsch. Wir hatten den flambierten Gambateller (5 pro Gast), die große gemischte Seefischplatte mit Gemüsen und Salaten, alles säuberlich getrennt, dazu Bratkartoffeln, später den Dessertteller mit Kaffee, alles in super Qualität, wie es die Vitrine verspricht und die offene Küche einhält, man isst lecker und ist satt! Der Service ist flott und lustig, zum Wein wird viel Spaß gewünscht! Ab 17 Uhr ist der Laden restlos überlaufen, wir waren gegen 15 Uhr spontan da und fanden mühelos Platz.

13. www.elbphilharmonie.de 

unten alt oben neu
der Große Platz
innen
die berühmte Gipsdecke
drehbare Glaswände
draussen (kalt)

der neue Bau auf dem alten Speicher: Am Wochenende unbedingt die Führung vorbuchen, sonst wartet man sich vor der Kasse samt Scan-Eintritt den Hintern ab. Geduld an den wenigen Damentoiletten ist ebenfalls angesagt. Im Grunde fährt man die große gebogene Rolltreppe hoch zur kleinen und die kleine gerade hoch zur frischen Rundum Aussicht resp. zum zugigen Innenraum, ohne in die Konzerträume schauen zu können, das geht nur per Heli-Kamera auf der Homepage. Die üblichen Versorger kümmern sich um die zahlreichen Gäste, der beste Licht-Blick ist sicherlich der in der Abendstimmung. Innenaufnahmen und andere zur blauen Stunde gibt es hier! Der Ausgabensprung bis hin zur Fertigstellung ist nicht überall zu empfinden, aber mit 750 Millionen schon gewaltig! Die Akustik ist nur per Konzert zu erleben, die hochgelobten rundum Plätze finden sich hingegen schon sehr lange in der Neuen Philharmonie in Berlin. Etwas Hype lässt grüßen…

14. www.barefooddeli.de Til Schweiger`s barefood DELI – mal ganz ohne Bilderchen, die hängen zuhauf im Lokal (-: man reserviert online, wird beim Eingang empfangen und zum Tisch geführt, unserer war im ersten Stock. Die wirklich netten Mädels im Service schleppen jedes Essen und die Getränke die Treppe hinauf… Wir hatten knackfrischen Salat in der Schüssel, Til`s Nudeln mit Rindfleischsauce und viel Grün resp. den Beef Burger mit leider weichen Bratkartoffeln. Das frische Ambiente sorgt samt DJ unten für gute Stimmung, das filmische Schaffen des Besitzers ist unaufdringlich aber überall dokumentiert, sogar in der Speisekarte finden sich eindeutige Hinweise auf gustatorische Vorlieben. Auch das Flaschenbier vermerkt Til auf dem Etikett, der Rotwein hört auf Emma…

15. Mit dabei die Canon EOS 6D mit den EF 1.8/28 und 2.8/16-35 – in der blauen Stunde [M] Auto ISO – min. 1/125sec – min. F2.0 resp. F2.8 – wenn es ganz schnell gehen muss, weil die Resultate bei minderem Licht nicht so gut ausfallen, hilft m.E. durchaus auch die Verwendung von [A], bei gutem Licht und nachgeführtem AF auch die App [Sport] mit Serienaufnahmen. Das iPhone 6+ war für Panoramen hoch und quer und auch sonst gut.

…mit einem Blick aus La Vela auf den Hafen!

Alle Aufnahmen ooc außer Datenreduktion.

© slowfoto.de

Slowfotos der KW 16 2017 Ostern

Kressbronner Bibelweg

Station 3 Blick auf den Bodensee vom Nunzenberg aus
…ob ER das heute noch genauso sieht? Der Krieg in Syrien dauert bereits sechs Jahre…

Die Intervention auf der Krim ist zwar beendet, die Waffen in der Ostukraine schweigen immer noch nicht, Serbien und Montenegro kommen nicht wirklich zur Ruhe, im ethno-religiösen Bürgerkrieg in Syrien sind bereits über 400.000 Menschen getötet worden und mehr als 11 Millionen auf der Flucht, im Jemen hungert ein Großteil der Bevölkerung und auch in Afrika oder Südamerika gährt es. Die aktuelle politische Entwicklung in der Türkei erinnert nicht mehr an die Übernahmen von demokratischen Rechtssystemen aus europäischen Nachbarstaaten durch den Staatsgründer. Der 2014 im Irak und Syrien gegründete Islamische Staat betrachtet (nicht nur muslimische) Abweichler als Ungläubige und stuft diese als todeswürdig ein, wenn sie sich im Machtbereich des IS aufhalten: Systematischer Terrorismus als Kriegsführung ist mittlerweile Strategie geworden und stellt somit eine extreme Herausforderung nicht nur für die westliche Staatengemeinschaft dar. Ich habe einen Horror vor Leuten, die für eine Idee töten. Ob militärische Maßnahmen jemals erfolgreich, also dauerhaft friedenssichernd sein können, bleibt nach meiner Ansicht zu bezweifeln.

Für mich ist Glauben persönlich und für die innere Ausgeglichenheit wichtig. Jedenfalls gleicht der aussöhnende Frieden im demokratischen Mitteleuropa seit 1945 einem Geschenk und dafür muss man einfach sehr dankbar sein: Allen Freunden deshalb ein beschauliches und frohes Osterfest!

Der Bibelweg ist eine der vielen Möglichkeiten: Während die Mehrzahl der Feriengäste den Bodensee Radweg als beliebtesten direkt am See bevorzugen, zieht es uns an warmen Tagen eher ins hügelige Hinterland, sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Man trifft Einheimische und Gleichgesinnte, Gasthäuser und Natur bieten gleichermaßen viel.  

iPhone 6+ bearbeitet

© slowfoto.de

 

FALCO das Musical

…eine Hommage an das Genie

Oberschwabenhalle Ravensburg

Am 19.02.2017 wäre Johann (Hans) Hölzel alias Falco 60 Jahre alt geworden, am 06.02.1998 ist er bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik ums Leben gekommen, ein Bus rammte seinen Geländewagen, er war sofort tot.

Wir sahen die absolut empfehlenswerte Hommage als Musical-Biographie mit junger wie dynamischer Live Band (Schlagzeug Bass Gitarre Tastaturen Sax u.a.m.) und akrobatischen TänzerInnen, die alle auch stimmlich unterwegs waren. Zwei Stunden beeindruckende Performance inszenierte Regisseur Peter Rein, vom 20.01. bis 11.06.17 gibt es fast täglich Auftritte im deutschsprachigen Raum.

Unser Platz in der Oberschwabenhalle war ganz hinten und damit ganz oben, mittig zwischen Spot und Fotograf: Dieser hatte eine interessante Konstruktion von seitlich montiertem Einbein an seiner Alu- Transportbox, die ihm gleichzeitig als Stand einen noch besseren Überblick und wegen des Körpergewichtes eine Stabilisierung für die spiegellose FUJI (Crop und leise) samt 400mm Brennweite für eindrucksvolle Nahaufnahmen bot. Foto- und Videoaufnahmen waren untersagt, das 3-Bein Stativ für den akkreditierten Fotografen auch. Fazit: Wer Falco`s Musik mag, darf sich schon mal richtig freuen, sein Titel Rock Me Amadeus erreichte als bis heute einziges deutschsprachiges Lied die Spitze der US-Billboard-Charts :-)!

Der Fotograf und sein Equipment

 iPhone6+ bearbeitet

© slowfoto.de

 

WORLD PRESS PHOTO 16

Kitzingen ist Start und die kleinste Ausstellungsstadt weltweit:

World – Press – Photo 2016 zum 11. Mal in Folge in der Kitzinger Rathaushalle vom 20. Februar bis 20. März 10-19 Uhr! Viele gewählte Aufnahmen zeugen mit realistischem Ausdruck von unmenschlichen Bedingungen im Zusammenleben und nackte Angst drückt sich nicht nur in Kinderaugen aus. Es gäbe so viel zu tun, denn Hilfen in der Entwicklung scheinen mir mindestens gleichberechtigt zu Verteidigungsausgaben. In Afrika warten 50 Millionen Menschen…

Alle Aufnahmen mit dem iPhone6+ ooc außer Datenreduktion und ohne Kommentare, weil sie für mich die eindrucksvollsten Exponate sind und diese zu fotografieren ausdrücklich gestattet war.

© slowfoto.de