An Flüssen und Seen mit dem Reisemobil in Deutschland

Kocher Neckar Weser Oberuckersee Finowkanal Üdersee Dahme Spree Edersee Freyersee im Mai 2019

unsere italienische Laika (russisch für Strassenhündin) auf dem CP in Polle an der Weser

CAVE Ein umfangreicher Bericht, weil wir wieder viel erlebt und gesehen haben: Deutschland ist bei gutem Wetter sehr schön, das erfuhren wir auch von amerikanischen und australischen Touristen, die z.B. mit Bike und Zelt 2 Wochen unterwegs sind und die über 1.000km lange Rhein abwärts Route bevorzugen.

3 Wochen touren wir durch Deutschland an Flüssen, Kanälen und Seen, über 2.500km mit dem Reisemobil, auf sechs Campingplätzen (CP) und einem Stellplatz (SP) plus einer besonderen Ferienwohnung, bei +2 draußen und bis zu +42Grad drinnen u.v.a.m. erlebt…

summer not only in the city

Besuchte Städte sind Binau am Neckar (Altstadt), Homberg an der Efze (Altstadt), Polle an der Weser (Burg), Bodenwerder (Innenstadt, Münchhausen) an der Weser, Heber, Schneeverdingen (Markt) und Tuetsberg in der Lüneburger Heide, Fergitz am Oberuckersee (Wandern), Finowfurt am Üdersee, Eberswalde am Finowkanal (Altstadt, O-Bus fahren), Koepenick (Berlin ehemaliges Gaswerk, Alt Koepenick, Schloß, Hafen) an Dahme und Spree, Frankenberg (Walkenmühle), Herzhausen am Edersee, Korbach (Altstadt) und zuletzt Waghäusel mit der Eremitage (Konzert) und Philippsburg am Freyersee (Altstadt).

Teilintegriertes Reisemobil

Reisen statt Rasen: 40.000km – ca.10l/100km – 2.000U/min = 90km/h (GPS)

FIAT Ducato 250 2,3l 4-Zylinder 360Nm ab 1,600 U/min 150PS EURO 5 6G-Automatik 
LAIKA Ecovip 309 EZ 2014 6,99m – 2 Längsbetten – große Heckgarage – 2,99t leer
GOLDSCHMITT Fahrwerk – VA Route Comfort Federbeine – HA Luftfederung zusätzlich – LM 6×16 mit 225/65/16 GSM8 – Auflastung 3,5 > 3,85t – auch original 6×15 mit 215/70/15, die HA mit zusätzlicher Spurverbreiterung um 2x30mm, wodurch sich bei gutem Belag ein sehr komfortables Reisen ergibt, Polterstrecken haben ihren Schrecken hinsichtlich der Belastung vom Aufbau und Lenkung verloren, langsamere Tempi vorausgesetzt. Der kurze Radstand bietet hohe Agilität bei kleinerem Wendekreis, ein langer Radstand verträgt höhere Reisetempi (Kastenwagen) ibs. auf der Autobahn, hat aber keine Garage.

1 Klapp-Tisch 2 Bikes 3 Stühle u.v.a.m. in der hinteren Garage mit max. 220kg Nutzlast

Tipps Grundsätzlich muss man sich vor dem Kauf entscheiden, ob das (einzige und täglich genutzte) Reisemobil länger als 5m (Parkplatzlänge) überschreiten soll, es gibt toll ausgebaute VW-Busse&Co, sollen (2) Fahrräder mit, ist ein Träger auf der Anhänger Kupplung oder gleich am Heck montiert nötig (min. +30cm), für CUV (Caravaning Utility Vehicles) gilt das ebenso, außer man nutzt Klappbetten mit Bike Transport während der Fahrt im CUV. Querbetten verkürzen die WoMo Länge um knapp 50cm, bei Längsbetten sind um 6,5m bis über 8m üblich. CUV sind ca. 2,10cm breit, WoMos ca. 230cm. Über 3,5t gilt 80/100km/h (Strasse/BAB), über 7,5t generell 80km/h. Für Mobilität lieber so klein/kurz wie sinnvoll, für Komfort auch mehr. Ein Womo rechnet sich erst ab 4 Monaten Nutzung p.a. (Wartung, Wertverlust, Wintergarage), es gibt Mobilhomes ibs. auf Plätzen im Süden, dann reicht der PKW für die Reise, wir haben diese Kombination vor dem WoMo Kauf reichlich genutzt, in Abwechslung mit Hotels in Städten auf den Strecken.  

Vorteile Das eigene Reisemobil bietet vor allem mehr an Unabhängigkeit, Vertrautheit, Freizeit und Arbeit :-), u.E. sinnvolles Zubehör: anstelle Autoradio ein mobiles DAB-UKW Radio (TechniSat) resp. ALDEN SAT-TV mit Dachantenne und 12V Glotze, jeweils plus mobiler aktiven Soundbox (Edifier) – Nespresso (schnell!) plus 5l Trinkwasser – viel Mineralwasser – 20Zoll E-Bikes mit Klapplenker – mobiles Navi mit CP-Karten – Händy mit [Komoot] als Navi (am Bike-Lenker im Flugmodus -> lange Laufzeit) – 10.000mA PowerBank für alle Fälle – Camping Gaz R907 2,75l Flasche mit Brenner Aufsatz (draußen braten und kochen) samt Windschutz – Schutzhülle für Front+Seitenscheiben außen – Stabi-Bänder für Markise, um nur mal das für uns unverzichtbare Zubehör aufzuzählen, es gibt ja noch viel mehr! 

Zur Reise

Tag1 ca. 300km A96 Memmingen bis A7 Ulm, dann B19 ins Kochertal bis Schwäbisch Hall, viele Fabriken, tolle Natur, weiter über Neckarsulm (Audi) und Gundelsheim nach Binau www.fortuna-camping.de (Regen) und zum frühen Abendessen zum Griechen >Restaurant Sonneneck< und abschließend einen kleinen Tripp durch die Gemeinde.

gegrillte Sardinen mit Zaziki

Tag2 ca. 260km bei 8/11 (out/in) diesen Temperaturen ist das für uns noch kein Camping! Wir fahren Neckar abwärts und ab Eberbach durch den Odenwald B45 und über die A66 nach Fulda und die A7 bis Remsfeld und Homberg, frühstücken im Cafe Lippold und fahren weiter zurück auf die A7 bis Hannoversch Münden und auf der B80 die Weser entlang bis zum schon älteren www.weser-camping.de in Polle (bekannt durch TV),

Chef Thomas (Platz) & Chefin Folli (Restaurant)

essen dort im Restaurant Weserterrasse klasse frischen Zander mit Bratkartoffeln und Salat vom Buffet samt Allersheimer Weizen vom Fass, anschließend noch ein Dorfrundgang zum Bergfried https://de.wikipedia.org/wiki/Polle mit tollem Ausblick von oben auf den Camping Platz mit sehr großer Ausdehnung und Blick auf die ziemlich schnell fließende Weser fast ohne Schiff Verkehr am Abend, ein Bootchen wurde mit dem Pressluft Horn begrüßt…

Blick von der Burg Polle auf die Weser

Tag3 9Grad, die Sonne steht dem Platz direkt gegenüber, also SSO Lage. Wir packen Tisch und Stühle raus, lüften die Betten und frühstücken opulent um Mittag draußen! Mit den Rädern sind wir übergesetzt (Tipp gestern Abend von der Bedienung) und bis Bodenwerder gefahren, der Ort ist bekannt auch durch die Familie von Münchhausen und dem Rattenfänger, die Altstadt haben wir per Pedes bei Stromausfall erkundet und sind zurück, ein Weizen vom Fass an einem der vielen Campingplätze und noch ein weiterer Routen Tipp vom Fährmann für die morgige Weiterfahrt. Die jetzt noch geöffnete und toll restaurierte Burgruine Polle samt Turm haben wir besichtigt, den bereits beim Chef reservierten frisch geräucherten warmen Saibling mit Bratkartoffeln und Salat genossen, er hat noch viele Fischteiche samt Mitarbeitern, war aber noch nie auf der Burg, beide Eheleute leben neben dem Restaurant mit den 3 Hunden ohne Ruhetag.

Münchhausen Brunnen in Bodenwerder
700g Saibling frisch aus dem Rauch

Tag4 ca. 270km 4/8 bei Sonnenschein: Polle, Brevörde, Ottenstein, Hehlen (irre Kurvenstrecke) B83 Hameln, B217 nach Hannover, A2 – A352 – A7 bis Doltau Süd, Soltau und Häbe (mundartlich für Heber) zum www.camping-LH.de.

die treuen Ponys in der sandigen Heide

Nach der Einrichtung gibt es ein spätes Frühstück, der Platz gefällt uns sehr, ibs. weil noch nicht so viel los ist. Anschließend starten wir einen Spaziergang ins Straßenkaff Häbe, große Grundstücke überall, aber kein Lebensmittelgeschäft, der Dorfmittelpunkt ist die Kirche an der Kreuzung. Zurück gibt es im CP Restaurant Vollmer einen vorbestellten Tisch: leckere Bratwürste resp. Heidschnucken Minihaxen mit Bratkartoffeln und Buffet Salat…

Stelzen
Bratwürste

Tag5 uns erwartet ein tolles Familienbad (zahlende Mieter fehlen), der Nachbar sägt sich beim Ausparken den rechten Außenspiegel an 3 Bäumen ab und deppert noch die Türe ein, besser so als an unserer Laika. Wir fahren mit dem Bikes los in das Naturschutzgebiet Behringer und Wiseder Heide, naturschöne Wege manchmal mit Tiefsand. Auf dem Rückweg treffen wir Schäfer, Hunde und Schafe...

die Lieferanten für Fleisch und Wolle

und speisen lecker im Restaurant https://www.tuetsberg.de Salate, Maishähnchen Keulen und Schnitzel (alles einheimisch) samt Dietmolder Hefe und Afugato, ein sehr gepflegtes schönes Haus mit sonnigem Garten davor:

Idylle in Tuetsberg

Zurück noch mit unseren Ponys über die Pferdekoppel, um nach 25km dann den Dreck abzuwischen und ins WoMo packen, denn morgen wird es trübe und wir wollen den Bus nehmen.

Tag6 Regen ist angesagt, wir fahren mit dem privat initiierten Bürgerbus (25 Fahrer im Wechsel, 8 Personen Kapazität pro Bus) zum Feriendorf und laufen zum Pietzmoor und weiter die Bohlenwege bis zu den künstlichen weil rechteckigen Teichen,

Idylle im Moor

bei beginnendem Regen geht es weiter bis nach Schneverdingen zum Bahnhof und zur Innenstadt mit dem Wochenmarkt am Rathaus und kaufen ein.

alles vom Tier getrocknet für den Hund – uns ist das Angebot an frischem Fisch doch lieber 🙂

Zurück wieder mit dem Bürgerbus haben wir eine halbstündige Informationsfahrt durch den westlichen Part der Landschaft samt doch intensiver Besiedlung. Im WoMo dann ein sehr spätes Frühstück und mehr. Zum gefühlten ***** Platz: die (noch nicht vermietbaren aber klasse eingerichteten und großen) Familienbäder stehen allen Gästen offen und werden auch leidlich benutzt, die Toiletten sind halt ein Haus weiter. Igs. ist die Anlage ein Kleinod, allerdings scheinen wie oft auch einige Grandler ibs. unter den Dauercamper zu existieren, einer beklagte sich über die Größe kleiner als angegeben (sind nur ca. Werte, denn nicht nur die Parzellen haben auch Rundungen 🙂

viel Platz (zum Nachbarn), der an den 3 Birken hängen blieb

U.E. sind die Plätze riesig mit deutlichen Abständen, das kennen wir auch ganz anders. Die Infrastruktur ist vorbildlich und die gemeinsamen Gebäude mit bemerkenswerten Ausstattungen versehen, warmes Wasser kostet nicht zusätzlich und einen kleinen Laden gibt es bei der Rezeption, das Restaurant ist zudem sehr gut besucht,

hier gibt es gut Essen und Trinken

und das WLAN funzt einwandfrei! Die Vögel zwitschern bei uns zuhause auch ab 4Uhr am Morgen! Für Rad fahrende Wanderer und alle Reiter ist die Heide hier ein herrliches Gebiet.

Radfahrer, Reiter und Wanderer sind hier richtig
ade Heide

Tag7 ca. 400km bei grau in grau weiter zum https://www.gut-fergitz.de/ am Oberuckersee mit Einkauf Zettel für unterwegs, ein großer Einkauf bei Kaufland in Prenzlau (am Unteruckersee), Ankunft am Nachmittag gegen 16Uhr. Erster Abend mit Weißwürstchen und mehr direkt auf der Terrasse und ein langer Rundgang am Ufer…

Sonnenuntergang am Uckersee
Urwald am Ufer
Mond über dem Uckersee

Tag8 um 8 ist die Nacht zu Ende, wir installieren uns weiter und stellen das WoMo mit Strom neben die Scheune, die noch dies Jahr weiter ausgebaut wird, zwei weitere Ferien Wohnungen mit zentralem Gemeinschaftsraum entstehen, die Belegung mit Berlinern ist weit über dem Durchschnitt, auch unter der Woche für Leute die in Ruhe arbeiten wollen, sagt uns der Verwalter, das WLAN ist superschnell!

Stellplatz an der Scheune mit dem wohl schönsten Ausblick auf die Halbinsel – für die Gäste
Pano vom riesigen Garten bis zum Seeufer

Das Wetter ist seit gestern Nachmittag phänomenal mit 20Grad draußen, frieren oder dicke Jacken war gestern. Tochter mit Hund ist seit 12:30 hier, nach knapp 2 Std. Fahrt von zuhause. Eine erste Runde zu Fuß, Tochter mit Motorrad kommt um 14:30, sie hatte die schönste zweitägige Fahrt bis hierher. Nun sind wir zusammen, frühstücken und laufen anschließend wieder zu See und weiter.

Holz für den Kamin
Salat für die Gesundheit
Grill in Vorbereitung
…knockin`on heavens door (Bob Dylan und gefühlte 150 andere Interpreten)
…time waits for no-one (Jagger Richards)

Zurück wird der Grill angezündet, es gibt dicke Lendenstücke aus der Alessi Pfanne und nur kurz auf dem Grill, dazu Folienkartoffeln, Spargelspitzen, weißen Rettichsalat, Blattsalate mit gebratenen Mini Saiblingen und eine Magnum diLeonardo und mehr, so um 150 meist live Songs von der gewünschten Däddy 70 Liste…

nix wie rein, kein Bach ist sicher

Tag9 Ausschlafen, Kaffee draußen und Grill anzünden. Zizek (Kangal) war mit den Frauen schon unterwegs und dabei wohl in jeder Pfütze.

…ich bin müde vom Wandern (Udo Jürgens)

Wir wandern ca. 5km durch herrliche Wälder und Wiesen nach Fieth in den Kastanienhof und essen Rouladen im Garten und nicht nur die…

Kastanienhof in Flieht
Roulade hmmm

und danach auf Umwegen zurück.

Tag10 am Vormittag waren wir wieder über 2 Stunden unterwegs, Frühstück spät nach Mittag und Einkauf in Potzlow, danach auf den Turm der Dorfkirche mit herrlichem Ausblick von oben

über die restaurierte Kirche Blick auf Gut Fergitz und den Uckersee

Es regnet in Strömen wie wohl in halb Deutschland, nur nicht bei uns. Der Kamin ist angezündet, lecker Abendessen drinnen, wir träumen am Kaminfeuer und nicht nur bei Bob Dylan Songs…

Abendstimmung mit Kaminfeuer, vom Schreibtisch aus

Tag11 Fazit 5 Tage Fergitz zu zweit, 4 Tage mit beiden Töchtern samt Zizek. Nach dem gestrigen Regen gibt es viel gespenstig ruhigen Dunst heute, die Sonne ist da und doch noch weit entfernt. Das Gut liegt in einer fantastischen Landschaft direkt am See und bietet sehr viel (außer TV) – wir haben viermal gegrillt und viel Musik, auch draußen gehört, waren einmal im heimeligen Dorfgasthof Fieth eingekehrt, sind ständig gewandert und haben die Wohnung gerne genutzt, alles ist da was wir brauchen, eine tolle Ausstattung, das Beste war das Fernsehen (= fern auf den See sehen). Nach einem langen Rundgang um einen der kleinen Seen noch ein Abendessen auf der Terrasse wegen aufkommendem Wind noch eine zweite Runde vor dem Kamin, morgen ist Abschied… wir fanden die Tage hier einfach nur herrlich und hatten auch Glück mit dem Wetter!

…irgendwann bleib i dann dort (STS) und mein Foto Favorit

https://www.gut-fergitz.de/

http://hohenzollern-architekten.de/

http://ilonakalnoky.de/

Tag12 ca. 40km über Landstraßen und durch die Schorfheide fahren wir nach Eberswalde, auf der vergeblichen Suche nach dem städtischen CP, der nach Auskunft eines sympathischen Radfahrers seit 3 Jahren auf die Eröffnung wartet.

zum Üdersee

Also zurück zum OT Finowfurt an den Oder-Havel Kanal mit Lastschiff Verkehr, auf das www.uedersee.de Camp Finowfurt mitten im Wald, nix los dort nur viele Dauercamper. Wir sind früh abends nach Finowfurt gelaufen, am Kanal entlang, unter der Autobahn hindurch, an der Außenstelle des Wasser- und Schifffahrtamtes vorbei ins Spieß-Burger, mit weitgehend regionalen Angeboten an Fleisch außer westfälischem Bier und mehr und haben Burger vom Wasserbüffel mit Hobelspänen gegessen und super vertragen trotz unseres Vorhabens weder Fleisch noch Fritteuse, man muss halt flexibel sein –> kontakt@spiess-burger.de- der Nr.1 hier im Ort, sehr gut und nicht billig!

Spiess-Burger flippig – modern – zum Genießen

Tag13 vor 6Uhr fängt irgendein Specht links hinter uns zu klopfen an und hört erst nach einer Stunde auf, jetzt bin ich wach, damit hat er sich wie vieles andere, was ich nicht ändern kann, fest in mein Gedächtnis gehämmert: Auch wenn mittlerweile das Grundgesetz 70 Jahre alt und zigmal angepasst worden ist, hat es leider mit dem §10 Brief- und Postgeheimnis seit dem Internet nicht mehr geklappt, auch €uropa läuft nicht nur in der gemeinsamen Verteidigung Politik bezüglich Aussöhnung mit allen östlichen Nachbarn die Zeit davon! Ungelöst die Umweltverschmutzung (Abfallhalde Meer, CO2 Ausstoß, Entwicklungshilfen und geregelte Einwanderung, Müll – Atom, Plastik, Verpackungen, Verbrauch statt Innovation, Wachstum statt Nachhaltigkeit und Wiederverwendung, Wohnraumförderungen wie früher in sog. Sozialbauten statt Leerstand und Luxussanierungen), ebenso ungelöst die nicht enden wollenden Glaubens-Kriege in nichtdemokratischen Staaten samt Waffenexporten (wozu benötigt ein nach Europa drängender Staat knapp 3000 Kampfpanzer?), die nur selten funktionierende Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit aller Geschlechter, unwirksame Verbote gegen Ausbeutung, Kinderarbeit und Hungerlöhne und letztlich der Raubbau auf der Erdoberfläche durch Zerstörung der Natur.

Zurück zur Reise:

Wir nehmen den Bus 910 zum Markt im Zentrum von Eberswalde, €3 als Tagesticket p.P. wohl subventioniert, der Regionalverkehr ist sehr dicht im Angebot. Wir beginnen im Infobüro und erhalten eine kurze und präzise Planung unseres Rundweges altes Rathaus, Goethetreppe mit Drachenkopf, die Gedenkstätte Synagoge, die Spiegelhaus Bibliothek

Stadtmitte Kirche von der Goethe Treppe aus
Drachenkopf
Detail
Jüdisches Denkmal – ehemalige Synagoge
Parkhaus mit Solarzellen
nochmal
spiegelnde Bibliothek
mit abwechselnd geätzten Glas- und bearbeiteten Betonplatten

und ein leckeres Mittagessen auf der Außenterrasse des www.hausamfinowkanal.com direkt über dem alten Kanal

Blick zur Stadt
Vitello mal anders
ein Teller Buntes
Reh und Spargel
Zander
Blick zum alten Kanal

Der Weg zurück zeigt viele kleine Läden, auch Ketten bieten im Schaufenster praktisch nur untere Preiskategorien an, dem städtischen Publikum ist das wohl gerecht, die dicken Schlitten eher nicht, weil viele demonstrative Auswüchse wie auch im Westen dargestellt sind. Lichtblick hingegen ein O-Bus, wie ich ihn noch gut aus der Jugendzeit kenne, wenn auch nur für 2 kurze Linien, die ich gerne mitgefahren bin!

noch ein echter Stromer

Zurück auf dem CP freuen wir uns über die Sonne und brauchen bis zu Schlafengehen keine Heizung: Heute gab es kurze Hosen und Westen, die meist über dem Arm weil es ein warmer Sonnentag war. Das idyllische Lokal hier am Üdersee hat wohl auf Grund seiner schönen Lage aber kritischen Anfahrt über den CP wenig zu tun, es ist von 12-19 Uhr geöffnet und leer, wie die Pächter damit zurechtkommen wissen nur sie. Wegen der Ameisen und Stechmücken gehen wir früh rein. Morgen geht es weiter nach Berlin.

Tag14 8/11 seit 6Uhr wach auch ohne Specht, dafür Sonne, es geht früh los: Kaufland in Erkner, Einfahrt zum Stellplatz www.koepernickerhof.de um 12:05 (der Rezeptionist war noch da), wir haben einen Platz auf dem historischen Gelände des Gaswerks,

das ehemalige Gaswerk ist heute Stellplatz mit Charme
samt Hotel und Gaststätte mit Biergarten, nicht nur für Reisende

gehen zu Fuß die Bahnhofstraße, kaufen 4 Berliner Verkehrsbetriebe Tageskarten (€28)

BVB

und laufen nach Alt Köpenick zum Rathaus und Schloss, ein Weizen im www.mutter-lusig.berlin direkt am Zusammenfluss von Dahme und Spree,

Alt Köpernick Dahme und Spree Hafen

weiter zum Restaurant Krokodil www.heiraten-berlin.org für Zander und mehr in der ehemaligen Badeanstalt, zur dessen langer Geschichte einen Tipp, erst bestellen und danach die Geschichte des ehemaligen Männerbades in der Speisekarte lesen!

von innen
mit Badestrand
drinnen
Zucchini Gratin
Zander
schon schön hier draußen
das ungefährliche Wappentier Krokodil

Wir laufen zurück zum SP und genießen den Sonnenuntergang bei einem Saale Unstrut Sauvignon (11,5 Kathleen Romberg)

hmmm

und planen weiter, ob Concorde, Morello oder Niesmann & Bischoff eine Lösung für uns wären und genießen eine gute Nacht in unserer Laika!

more than enough is never too much (Deep Purple)

Tag15 ab Köpenick mit den BVB los zum Hermannsplatz für ein opulentes Frühstück bei der Tochter (mit dem Hund), anschließend auf die Hasenheide zum Kulturrummel. Zurück über die Jannowitzbrücke bis Köpenick, abendlicher Ausklang mit einem wunderschönen Sonnenuntergang vor Baukränen mitten in der Stadt, eine ideale Verwendung eines alten Gaswerkes mit einer schönen Gaststätte samt Biergarten – nicht nur für Reisemobile.

so schön kann Stellplatz sein…

Tag16 viel Sonne, die Disko war bis 6Uhr noch zu hören, Berlin wäre für uns keine Stadt mehr, auf den Strassen zu viel Hundedreck und Graffiti Sprühereien überall, viele ab- und durchgedrehte Typen, so ab Mittag sind die Bierflaschen in der Hand usus, überall liegt Müll herum, weil einfach so weggeworfen, in der Hasenheide sind zerschlagene Glasflaschen auch in den Büschen, auch Knochenreste von gebratenen Lämmern&Co, schlicht gesagt ein Saustall wie wir ihn nicht brauchen. Wir freuen uns dennoch auf den heutigen Tag… wir fahren zum stylistischem Arbeitsplatz https://toa.berlin/ – Europas führendem Technologie Festival plus Umgebung am Spreeufer,

selbsterklärend
fehlt hier was? Nein!
auch hier wird gerne gearbeitet

zum Hafen mit Fest, dann weiter zum Funkhaus zu beiden Z = ZOLA und Milchbar für Pizza und Salat,

Spreeufer mit beiden Lokalen und Außenplätzen vor dem Funkhaus

wieder direkt am Spreeufer https://www.top10berlin.de/de/cat/essen-267/pizza-1400/zola-4684#1

Übertragungssaal im alten Funkhaus
napolitanische Pizza at its best

und danach zurück zum Gaswerk samt €uropäischem Wahlausgang für Deutschland.  

Tag17 ca. 500km bis zum Edersee, über Leipzig und Göttingen, zwar etwas länger aber dafür ein ruhiger Belag und das bei nunmehr 40.000km! Wir kaufen Vorräte in Fritzlar und treffen schon um 15:30 bei www.camping-teichmann.de ein, essen grüne Soße mit Eiern und Salzkartoffeln (10) plus Salatteller (5) plus Weizen (4) in der Platzkneipe wie vor 2 Jahren, damals gab es lecker Fisch, jetzt ist schlicht SB angesagt bei satten Preisen. Die frisch gewaschene Wäsche hier im WoMo ist jedenfalls bestens getrocknet.

…noch gibt es Platz genug

Tag18 bewölkt aber ruhig, es gibt viele Dauercamper mit umfangreichen Aufbauten, aber auch freie Plätze. Entenpärchen laufen herum und suchen Futter, friedliche Hunde wie Sand am Meer. Ich schaue mir einen 6m langen ADAC Ducato mit Weinsberg Ausbau samt Längsbetten an, unsere Lanka ist 7m lang und hat eine richtige Garage für die Fahrräder und mehr. Wir laufen zum Nationalpark Bahnhof nach Herzhausen und fahren mit der regionalen Schiene nach Korbach, samt Schwatz mit dem Schaffner über die Linie Marburg bis Brilon,

Schaffner sein, das woar amol woas (Wolfgang Ambros)

verbringen den Nachmittag bei Freunden und Verwandtschaft und genießen die Heimfahrt durch die Freunde. 

Tag19 Frühstück im Freien! Wir nehmen wie gestern die Lokalbahn nach Korbach, schlendern durch die neue Fußgängerzone, genießen wieder die schöne Altstadt und treffen nachmittags bei unseren Freunden ein.

Farbenlehre Kinder?schuhe
Farbenleere Fußball?schuhe

Dann entschließen wir uns, das mit dem Hotel Sonne in Frankenberg verbandelte Landgut www.walkenmuehle.de wieder aufzusuchen und genießen: Entrecote, Kotelett und Pulled Pork, klasse regionale Küche,

upps der stand halt auf dem Fensterbrett
300g Freiland Schweinskotelett mit Kräuterquark
pulled porc
Tafel-Freuden

und finden zurück die Südwiese laut und razzevoll vor 🙂

alle da!

Tag20 die Nacht ist arschkalt mit 5Grad, das Gas um 7Uhr alle, also Flaschenwechsel und Betten raus zum frieren. Das Wetter wird prächtig, die Sonne scheint! Wir verlassen den CP früh mit 11kg Alu-Gas, fahren Richtung Marburg und dann die Autobahn durch Gießen nach Frankfurt, laden das Zelt der Tochter mit der GS plus Utensilien ein, fahren über Darmstadt bis vor Heidelberg die B3, genervt von Ampeln auf die Autobahn und in Philippsburg ab zum www.caming-freyersee.de wo wir um 14Uhr freundlich eingewiesen werden, herrlicher Rundum Platz (>Paradies) direkt am See mit Blick auf die Kühltürme.

Reaktor 2 ist noch bis Jahresende in Betrieb

Unsere Tochter kommt gegen 15Uhr, wir frühstücken sehr spät in der Sonne, brezeln uns auf und laufen 5km zur Eremitage nach https://www.waghaeusel.de/176951.html mit Gartenmesse und Festzelt, Mathias Reim beginnt 20:10 mit einem beeindruckenden Konzert (2h15min – 5:13 Finale Verdammt ich lieb Dich), fahren wir mit der Taxe zurück und verschwinden um 1:01 müde in den Betten bzw. in der Schlafrolle im Zelt.

Tag21 spätes Aufstehen, die Nacht war sehr warm, endlich keine morgendliche Truma Heizung mehr nötig, es soll das erste richtige Sommer Wochenende werden. Das WLAN funzt träge bis nicht, 4G ist hier schnell. Kurztrip in den Ort, 12.000 Einwohner, ein Brauhaus, viele Döner… Unsere Nachbarn sind Triathleten, haben 2 wunderschöne Rennräder, am späten Abend kommen noch zwei sympathische Brüder (Amerikaner) dazu, die in 2 Wochen 1200 km den Rhein runter radeln. Wir hatten zuvor auf der Terrasse beim Italiener im Seehotel Tomatensuppe und Parpadelle, Thunfischsalat und Pizza, Raukesalat und Schafskäse aus dem Ofen und einen schönen Tisch direkt zum See:

Terrasse mit Pizza Ofen
Rauke Pilz Salat
und noch einer mit Tonno
Pizza mit Schinken
Schafskäse aus dem Ofen
Bandnudel mit Krabben und Spargel
Liegeplatz (SB 🙂

und auf der Wiese im kleinen Paradies des CP einen herrlichen Sonnenuntergang:

Tag22 letzter Tag für unsere Tochter, sie geht schwimmen und fährt um 14 Uhr, wir umrunden später um den See

Blick über den See auf den sehr schön gelegenen Campingplatz

und essen erstklassig zu Abend im Garten vom weitläufigen Restaurant Löwenbräu am Marktplatz in Philippsburg: Tartar vom Lachs mit Röstitalern und Hefeweizen, Zander mit Rote Beete Kartoffeln und einem Frati Luganer, türkischem Mokka und Birne auffehausse und einem Schwatz mit dem tschechischen Chef, ein ehrenwerter Abschluss der Reise, die wir so gerne fortsetzen würden:

Später noch ein Schwatz mit dem Nachbarehepaar, die mit dem Rad zum Bodensee wollen (Tipp -> Sandseele) und einen Corsa Transporter zu WoMo umgebaut haben, mit Martin und Malcolm, zwei Australiern auf der >Eurobike Tour< Rhein abwärts und ein 0,75 unfiltriertes Hefeweizen von hier. Es ist der Abschluss einer wunderschönen Reise.

Tag23 6:30 Wecken, unsere Triathleten sind schon unterwegs, 9-16 Uhr schwimmen radeln rennen im Team, Hochachtung!

Paradies Wiese am frühen Morgen

Wir starten kurz nach 9Uhr, fahren kurz die A5, dann die A6 nach Heilbronn sowie Ulm (Stau 30min wegen Tunnelerneuerung => einspurig, geglückte Stauumfahrung bei Ulm, komplett dichter Rückreiseverkehr von Lindau bis vor Ulm auf der Gegenfahrbahn ohne jegliche Staumeldungen) und die A7 bis Memmingen, dann die A96 bis Wangen und von dort in die Großgarage resp. mit dem PKW nach Hause, wo wir alles wohlbehalten vorfinden, die Natur zeigt auch auf Grund der Regenfälle ein irres Wachstum.

Fazit: es war irre schön und bitte weiter so, wir wollen mal sehen was noch wird 🙂

iPhone 7+  ooc – NIK Snapseed (zwei Panos) – FastResize

(c) slowfoto.de

SKULPTURA 15 4.5.-03.11.2019 Wasserburg am Bodensee

Der Kunstverein Wasserburg am Bodensee e.V.

Folder

in Person des Kurators Bernd Steinlein lud zehn KünstlerInnen ein (Beate Debus – Egon Digon – Rolf Hamleh – Ulrich Hochmann – Egidius Knopf – Gerry Mayer – Marc Reist – Hans Rucker – Rüdiger Seidt – Frank Teufel), zum Thema >Skulptur eher abstrakt< 46 Objekte auszustellen, sowohl in den Räumen des Kunstbahnhofes (Fr, Sa und So 15-18Uhr bis zum 30.Juni), als auch in den bekannten Außenanlagen auf der Halbinsel und im Bereich der Uferstrasse und am Hegestrand bzw. im Hafen (7 Objekte als Dauerausstellung) sowie im Hotel Lipprandt bis zum 03.November 2019 mit Skulpturenführungen von Juni bis September Fr. 15-17Uhr. Wir waren bei der ersten zugegen, unsere Guide hat sich bestens vorbereitet unserer Fragen angenommen und über die Künstler und deren ausgestellte Werke berichtet, vielen Dank an dieser Stelle für diesen hoch interessanten Rundgang!

die Führung beginnt

Der vorzügliche Katalog zur Ausstellung ist im Hafenkiosk und im Kunstbahnhof für nur €10 erhältlich.

Lageplan

Die nun folgenden Aufnahmen ergeben nur den optischen Eindruck ohne Kommentare, sie sind weitgehend während der Führung entstanden, ohne Hinblick auf Vollständigkeit und wie immer, ganz aus meiner persönlichen Perspektive und in der Reihenfolge des Rundgangs 1 (Styx) bis 44 (Das Rad – im Bodensee), allerdings ohne Dauerausstellung vom Hegestrand (49-53) bzw. und Alraune (30) bei Lipprandt, dazu noch ein paar nicht ganz ernst gemeinte Impressionen am Rande des Weges:-)

alle Aufnahmen mit dem iPhone 7+ keine Filter außer Datenreduktion

Ausstellungen aus 2014 (Hochformat, Schwarz-Weiß, Querformat) siehe

KUBA 2014 1 HF

KUBA 2014 2 SW

KUBA 2014 3 QF

(c) slowfoto.de

Slowfoto für die KW 24 2019

…die Kinder san dran (STS)

AKW Philippsburg vom idyllischen Campingplatz Freyersee aus

Liest man die Liste der Betriebsstörungen und Zwischenfälle, wird schnell klar, dass es mit der Sicherheit nicht so bestellt war, wie es hätte sein müssen, auch menschliches Versagen spielt eine Rolle. Block1 wurde am 17.03.2011 heruntergefahren, Block2 läuft bis spätestens 31.12.2019, Jahrzehnte langer Rückbau und das riesige Castor Zwischenlager werden die folgenden Generationen noch lange belasten.

iPhone 7+  keine Filter außer Image Converter

(c) slowfoto.de

Slowfotos für die KW 23 2019

Uckermark zu Fuß 

es geht aufwärts – danke IZ

>Diesel retten<

steht nicht nur am 70. Jahrestag des ebenso alten (also zur Bevölkerungsmehrheit passenden) Grundgesetzes auf dem blauen Wahlplakat in benachbarten Dorf, verschlafen wie die herrliche Gegend hier am Oberuckersee, wobei sich die Anzahl der B KFZ-Kennzeichen mit den UM der Uckermarker die Waage zu halten scheint, das Größte sind die landwirtschaftlich bestellten Felder, die reiche Ernte versprechen. Wir hatten 5 Tage (Abende) keine Glotze, als nur öffentlich rechtliche Nutzer deshalb auf Werbung zu Abführ- oder Prothesenhaftmittel oder Rheuma Salben verzichten müssen 🙂 – in Zeiten des eingeschlafenen €uropawahlk(r)ampfes keine Einbuße, auf die salbungsvollen politischen Beiträge oder Nachrichten verzichten zu müssen. Den Verstorbenen darf man gratulieren, den ganzen S. hinter sich zu haben, hoffentlich war das Leben zuvor reichhaltig: Was bleibt außer Briefwahl, die meine Mutter (92) auch mit Hilfe ausgeführt hat.

Sonnenuntergang
Pano vom See
Blick auf die (Halb) Insel
Grill in action
Grillpfanne
stone handy
Spiegelung
Kirche in Flieht
von der Brücke aus
unterwegs
alter Baum
Felder
Felder
Felder
alter Baum
hier blüht es
Blick vom Gut auf Fergitz
See bei Nacht
FeWo bei Nacht
Wiese in der Frühe
kein Bach ohne Hund
Mitbewohner
flacher Karl – die Badebucht
viel Wiese
Kühe und Kälber am Seeufer

 

Gut Fergitz vom Kirchturm aus
Kirche Fergitz nach 7 Jahren Aufbau durch die Gemeinde
Privathaus http://www.gutfergitz.de 
Lebensraum
abendliches Kaminfeuer
kleiner See
Wald
alte Baumruinen
vom Schreibtisch aus
Fernsehen mit Kamin und Kerzen

 

es geht nach Hause, erst F, dann B, wir brauchen nach LI noch etwas länger 🙂

Wir haben hier wieder wunderbare Menschen getroffen, mit denen man reden kann. Eine Servicekraft hat einen verlustigen €-Schein aufbewahrt und mit Zettel daran aufbewahrt, das ist gelebte Verantwortung! Wie schon seit Zeiten der Grenzöffnung sind die Leute hilfsbereit, in vielen meist ländlichen Geschäften herrscht mediterrane (oder norddeutsche?) Gelassenheit. Und wenn das Wetter schön ist, strahlt die Natur. Danke Gorbi! Wir genießen die 5NL seit der Öffnung intensiv und das bleibt so, versprochen! Uns allen einen friedlichen und tollen Sommer my10cents

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Slowfotos für die KW 22 2019

Lüneburger Heide

In der Wilseder Heide

sahen wir diese Heidschnucken Herde (die sorgen für die Bodendecker) mit vielen Ziegen (die sorgen dafür, dass die Bäume ganz klein bleiben) und dem Hirten mit seinen 3 Hunden, so ergab sich ein Gespräch über die Tiere und mehr:

Dürfen wir näher kommen? Klar, der 9 Monate alte Rüde ist ein Lernhund!
die 13 Jahre alte Hündin immer noch die Chefin,
des Trios und der Herde,
mit vielen Müttern,
die sehr sorgfältig darauf achten, was ich mache! NB: Mein Favorit als Aufnahme!

Noch näher ran ist nicht und muss auch nicht sein, schließlich haben die Tiere ein Recht auf Ruhe. Ein Jogger wollte unbedingt ganz nahe an der Herde vorbei und hatte plötzlich zwei Hunde hinter sich 🙂 Nach dem Plausch mit dem Hirten sind wir um einige Infos reicher mit unseren Bikes genußvoll auf den sandigen Wegen weiter gefahren, denn Heidschnucken werden auch in vielfältiger Zubereitung in der Gastronomie angeboten:

als Mini Stelzen
oder als feine und grobe Bratwurst,

jedenfalls lecker und bekömmlich, was wollen die Wanderer mehr?

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Slowfoto für die KW 21 2019

Eintracht

friedlicher Dreier

Familie Schwan betreut ein Nest an der alten Wasserburger Mole, leider wie letztes Jahr direkt am Ufer und damit nicht Hochwasser resp. Unwetter gesichert: Vergangenes Jahr haben sie dadurch die Brut verloren. Hier sucht einer der beiden Schwäne den seichten Grund ab, darüber ein Entenpäärle (schwäbisch) und sie mit perfekter Tarnung.  

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Wolfgang Ambros in Lindau

Mir geht es wie dem Jesus, mir tut das Kreuz so weh…

Intro
volles Haus im Theater Lindau

Ambros pur: akustisch, reduziert, unplugged! Reduziert war nur das Gehen, einmal auf dem Hocker am Mikro, rockte der vermeintlich alte Herr (*19.03.52 – wenn er sonst von dem Herrn sprach, meinte er oft Bob Dylan und brachte dann ein Ständchen, wie hier als Ende der Pause >Corinna< und der Theatersaal war blitzschnell wieder proppenvoll!) weit über zwei Stunden mit der Goschen, Gitarre, Mundharmonika und den Füßen so wie ein eben Aufgeweckter vom Zentralfriedhof, von den musikalischen Freunden Günter Dzikowski an den Tasten und Roland Vogl an unzähligen Saiten begleitet. Nach langem und sichtlich beeindruckendem Applaus: Ich verspreche Euch, wir kommen wieder nach Lindau, das ist auch das Beste für uns 🙂 !

Wolfgang Ambros vokal Mundharmonika Gitarre Tambourin Füsse
Pause – Corinna wartet schon
wir kommen wieder – danke, wir auch!

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Stativ für das Handy – Gimbal

Gimbal – Last oder Lösung?

OSMO MOBILE 2 auf BASE im stand by resp. off

Ich bin kein treuer Stativ Fan, weder für die SLR (da wäre es oft besser gewesen) noch für alle Kameras ohne Spiegel, ab der EOS M war der [Nachtaufnahme ohne Stativ] Modus die Einstellung der Begierde. Am iPhone (4 4s 5s) hat mich spontan die kleine Größe und das geringe Gewicht begeistert, davor waren >5kg Gerät im Fotorucksack Normalfall. Seit 8/2011 sind es dann nur 140g für die immer dabei Kamera gewesen. Okay, die Abbildungsleistung des 4er kam nicht an die der EOS 5D heran, war aber bei gutem Licht schon nahe an der von Kompakten. Heute erreicht das 7+ mit dem 12MPI Sensor Aufnahmequalitäten, die bemerkenswert sind, vor allem mit dem 4mm Weitwinkelobjektiv (=28mm KBÄ). Doch wie lässt sich die Bildqualität – aus der Hand – auch bei Panoramen – noch weiter verbessern?

Case

Das OSMO MOBILE 2 ist an sich ein Gimbal (reaktive kardanische Aufhängung) für die Erstellung von Clips, um auch mobil notwendige Bewegungen des Smartphones auszugleichen, weicher zu gestalten, wie Fliegen eben… Für mobile professionelle Kamerasysteme kosten diese Systeme bis zu mehreren k€ und sind aufwändig sowie schwer. Das OSMO 2 wiegt 490g, die empfehlenswerte OSMO Base Platte 130g, sie ist über ein Foto-Schraubgewinde angedockt und hat Gummifüße. Ersatzweise kann also auch ein Einbein- oder Fotostativ (LEKI Fotostock o.ä.) direkt unter das OSMO 2 geschraubt werden. Mitgeliefert wird ein wertiges, weil Oberflächen vergütetes Styropor Case zur Aufbewahrung, so dass sich für mich weitere Transport Optionen erübrigen, ansonsten ist ein USB auf USB Mikro Lade-Kabel und eine für mich eher kryptische Beschreibung beigefügt.

Hochformat – für Handy-Ladekabel die Ladebuchse nach oben richten

Einrichten: An einem fetten Ladestecker (i-Pad) benötigt das OSMO 2 über 2 Stunden für die erste Aufladung des eingebauten 2600mAh Akkus, in dieser Zeit lädt man die hauseigene App [DJI GO] für viele Anwendungen auf das Handy. Zur Kopplung des OSMO 2 mit dem Handy ist die Konto Einrichtung für die Anmeldung auf der Website nötig. Danach kann es losgehen:

Querformat – auch mit Ladekabel für das Handy

Handy waagrecht oder senkrecht montieren war meine erste Verzweiflung, die Anleitung ist nur zu verstehen, wenn man ganz systematisch vorgeht und die winzigen Abbildungen für die Montage beherzigt. Da dies im ausgeschalteten Zustand erfolgt, kann (fast) nichts kaputtgehen. Bei der Handymontage erfolgt die erste Justierung, für Querformat ist der satte Sitz des Handys mit 3-Punkt Auflage richtig, für das Hochformat die mittige Positionierung in beiden Klemmen. Tipp: das Handy nackt, also ohne Schutzhülle montieren… Es gibt einen in der Länge verstellbaren Arm, der für das Querformat zum Gewichtsangleich verstellt werden muss, im Hochformat bleibt dieser eingefahren, also kurz. Wenn sich das Handy losgelassen nicht mehr per Schwerkraft bewegt, ist die Positionierung richtig.

manuelle Hilfe

Eine kleine Wasserwaage findet sich jetzt auch in meinem Gepäck, auch zur Kontrolle für die eventuelle Tischplatte als Stand u.v.a.m.

nur 4 Taster

Am OSMO 2 Griff finden sich Daumen gerecht Ein-Aus (M) Knopf, Bild-Clip Aufnahme Knopf (rot), Joy Knopf für geführte Bewegungen ab-auf und links-rechts mit griffiger und großer runder Auflage, W-T Zoomen per links seidigem Schiebeschalter und gegenüber dem Bedienfeld, also hinten noch ein USB Buchse, über die z.B. das Handy mit Strom versorgt werden kann und rechts ohne Bild die Micro Buchse für die Aufladung und damit ist es gut.

USB für Zubehör

Funktion: Handy Bluetooth auf on, [DJI GO] aktivieren, OSMO 2 per M-Taste starten und auf dem Handy die jetzt notwendigen Schritte verfolgen resp. abarbeiten. Dabei können in den Einstellungen verschiedene Qualitäten gewählt und manuelle Kalibrierungsschritte gewählt werden, zuerst ist die exakte horizontale Ausrichtung wichtig, wie bei jeder schlichten Foto Aufnahme auch!

Horizont manuell, dann auto Kalibrieren

Die automatische Kalibrierung erfolgt danach (wirklich automatisch, ca. 2min), und dann kann es losgehen, meine genutzte horizontale und vertikale motorische Schwenkbewegung ist mit 1/3 langsam und damit gut verfolgbar, bei softer Zoom Nutzung, es sei denn vor der Motivwahl. NB: Zoomen setzt die Nutzung der [DJI GO] App voraus. Klasse: Es muss nicht immer diese [DJI GO] App sein, fotografieren funktioniert mit allen meinen vorhandenen [Apps], nur halt Objektivwahl oder Zoomen nicht, das geht dann über die Touchscreen Steuerung am iPhone. Auslösen ist ebenfalls BT gesteuert (oder per BT-Remote resp. Apple Watch), Burst Serien also wie gewohnt mit Dauerdruck. Womit das OSMO 2 ein veritables mobiles, Einbein- oder Tischstativ mit Bewegungsausgleich darstellt das sogar alte Stativmuffel wie mich überzeugt 🙂

Angebot, wenn die [DJI GO] als Foto-App genutzt wird
Aussicht draußen
Ansicht auf dem iPhone

NB: Bei Video rauscht das bordeigene Mikro des iPhone früh, besser ist die Kombination dieser beiden Adapter (der weiße auch für Kopfhörer) und einem guten externen Mikro, muss ja nicht groß sein, das uralte SONY zum Anstecken macht sich auch mono echt gut, laut und rauscharm. Apple bietet Stereo Ton Aufnahme seitig erst ab neueren Modellen 😦

Kabel Adapter mit externem Mikrofon sorgen für guten (mono) Ton bei der Videoaufnahme

Tipp: mobile Tonkontrolle kabellos mit bluetooth in ear Stöpseln oder Kopfhörern, an diesen die Verstärkung nur auf ca.50% (kleine Akkus und weniger Rauschen!) und am iPhone die gewünschte Lautstärke einstellen, so sind die möglichen Laufzeiten länger.

Fazit: another brick in the wall – halt empfehlenswert, weitere Aufnahmen folgen 🙂

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Slowfotos für die KW 20 2019

…Forelle mit Spargelrisotto

Wildfang Forellen aus dem Bodensee, offen eingepackt in EDEKA 2in1 Genuss-Folie, außen Alufolie und innen zum Grillgut Backpapier, eine ideale Hilfe für sehr viele Zubereitungen  > in cartoccio <
ital. Risotto-Reis in der Pfanne mit Olivenöl und etwas Weißwein auf angeschmelzten Zwiebeln
regionaler grüner Spargel für das Risotto, fast ungeschält und bissfest gekocht
Zubereitung im Backofen mit Auto – Programm Lachsforelle, einer der unzähligen Einstellungen
ganz frischer Salat vom Gemüsehof mitten im Dorf
fertiges Spargelrisotto
und ohne Gräten angerichtet, ein paar Splitter vom alten Bergkäse dürfen oben drauf
upps, den hatte ich ganz vergessen 🙂

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