Elbphilharmonie

Ein spätnachmittäglicher Besuch der Hamburger Elbphilharmonie mit dem iPhone 7

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F1.8 f4mm 1/100sec ISO 640 [PANO] gegen 17 Uhr Mitte Dezember
Nachtaufnahmen waren bisher nicht die eigentliche Domäne der iPhones bis hin zum 6+ weil verrauscht, kontinuierlich ist diese Schwäche ausgebessert worden, so dass mit dem 7er durchaus zufriedenstellende Ergebnisse auch bei wenig Licht möglich sind. Das bestätigt auch der heise Test.

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Das imponente und mächtige Bauwerk lohnt den Besuch auf jeden Fall auch ohne Konzert, innen u.v.a.a. wegen der längsten gebogenen Rolltreppe der Welt:

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Alle Aufnahmen mit dem iPhone 7 ooc außer Datenreduktion – danke (c)IZ 

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Die portugiesische Küche

fanden wir letztes Jahr im Norden Portugals, mit unerschöpflichen Erlebnissen an fangfrischem Fisch, regionalem Weißwein u.v.a.m.

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A COZINHA PORTUGUESA ist der Titel der gemeinsamen Rezepte Sammlung von Alexandra Klobouk und Rita Cortes Valente de Oliveira mit mehr als 250 illustren wie informativen Seiten aus dem Kunstmann Verlag ISBN 978-88897-940-8, gefunden bei WEIN&CO in Bregenz, da passt das Buch auch exzellent hin.

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Beide Frauen berichten nicht nur über die 365 (oder geschätzten 1.000) Variationen des Bacalhau in Art des gesalzenen und damit haltbaren Klippfisches, sondern berücksichtigen nahezu alles, was Land und Markt an Fleisch und Gemüsen zu bieten hat, und das mit Hilfe ungezählter Mitschaffenden.

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Neben den oft lustigen Illustrationen sind es die unkonstruierten Fotografien, die den Text bereichern. Beim Lesen kommt Appetit auf…

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Wanderung

Skywalk – Pfänder – Bodensee (20km) – 12 Aufnahmen (iPhone7)

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Das iPhone7 zeichnet sich gegenüber dem 6+ durch eine weiter gesteigerte Durchzeichnung vor allem dunkler Partien bei geringem Licht aus. Das 7+ soll mit zwei Objektiven noch bessere Aufnahmequalitäten bieten, liegt aber je nach Ausführung auch über 1k€: Richard Gutjahr arbeitet journalistisch nur noch damit! Alle Aufnahmen außer Datenreduktion ooc – danke (c) IZ

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FAQS – Fotografie – Was ist wichtig?

Was ist/war mir bei der Fotografie wichtig?

...es gibt immer noch etwas zu optimieren!
…es gibt immer noch etwas zu optimieren!

Begonnen hat es für mich nach der Minolta SRT 303 (1973) resp. der XE-1 aus 1974: Die der teilweise baugleichen Leica R3 entsprechende XE-5 und einige lichtstarke Rokkore sind heute noch im Besitz. Etwas später und richtig ernsthaft fotografiert habe ich mit zwei XD7 aus 1977, für Diapositiv- resp. Negativfilm, weil erstmals ein Korridor für Blenden und Zeiten eingegeben werden konnte, was so nicht in der Bedienungsanleitung stand, und der ISO Wert war durch den verwendeten Film vorgegeben. Mit Einführung des Canon EF (Electro-Focus) Bajonetts 1987 begann allerdings mein kompletter Umschwung…

ISO [auto]
[auto] ISO 250 1/40sec F2.8 – zentraler AF auf oberen Kronenkork Position 6 Uhr
Gesucht habe ich schon immer eine ISO Automatik, die im [Auto] Programm meiner ersten EOS 300D aus 2003 nur von ISO 100-400, d.h. arg eingeschränkt geboten wurde. Erst die EOS 6D aus 2012 bietet ISO 50-25.600 und 100-25.600 im Auto ISO-Bereich, und der funktioniert auch uneingeschränkt im [M] Programm, so dass mit variabler Blende oder Belichtungszeit die Empfindlichkeit dem vorhandenen Licht >nachgeführt< wird.

ISO 50
ISO 50 1/10sec F 2.5
ISO 100
ISO 100 1/20sec F2.5

Das muss nicht Jedem gefallen, aber für mich ist es von Bedeutung: Erstens können auch lichtschwächere Zoom-Objektive mit kurzen Verschlusszeiten sicher angewendet werden und zweitens ermöglichen auch manuell eingestellte höhere ISO Werte deutlich geschlossenere Blenden, was der Bildqualität zugute kommt, das sehr soft ansteigende Rauschen fällt oft nur in der 1:1 Betrachtung und in der Regel nur in dunkleren Bildpartien wirklich auf.

ISO 12.800
ISO 12.800 1/250sec F7.1
ISO 25.600
ISO 25.600 1/400sec F9

Über die Empfindlichkeit, Präzision und Schnelligkeit des zentralen Kreuzsensors gibt es von meiner Seite aus ein dickes Lob. Einige sog. Motiv-Automatiken [SCN] habe ich schon an Kompakten resp. Spiegellosen als nützlich empfunden, wenn es denn mal blitzschnell gehen muss, die 6D bietet hier die gesamte Palette zusätzlich zu den üblichen Automatikprogrammen: Ich bin mir bewußt, dass der professionelle Fotograf diese nie benutzt, aber Canon berichtet von ca. 80% zur Reparatur o.ä. eingesendeten EOS dSLR, deren Wahlrad auf dem grünen [A] geparkt war 🙂

Die Entscheidung digitaler oder optischer Sucher fällt für mich ganz einfach so aus, dass ich auf beide nicht verzichten mag. Wie das Live View Bild einfach Vorteile hat (what you see is what you get) und das je größer desto besser (Pad oder Notebook), erreicht es nie die optische TTL Präzision und diese zeigt auch nicht das Resultat, sondern die Situation bei offener Blende, basta! Als wertig finde ich, die 6D per WLAN mit dem Händy fernsteuern resp. die eben erstellten Aufnahmen auf dem größeren als dem Kameradisplay betrachten zu können, optische Vorsätze resp. optoelektronische Erweiterungen für das Händy halte ich deshalb für entbehrlich. Auch das ist meine persönliche Ansicht.

Jede Festbrennweite verzeichnet, auch ein Makroobjektiv, Zoome zudem oft hemmungslos: Wenn man die Originaldatei aus der Kamera mit der spezifisch auf diese Sensor-Objektivkombination mit DxO oder LR korrigierten Bilddatei vergleicht, wird man regelmäßig und sogar heftig erschrecken, weswegen diese z.T. horrenden Unterschiede unbedingt einmal gesehen und verstanden werden sollten. Neuere Bodies haben interne Aberrations-Korrekturdaten für hauseigene Objektive an Bord, die diese Aufgabe bereits bei der Speicherung übernehmen. M.E. läßt sich die hochgepriesene Bildqualität aktueller spiegelloser Systemkameras samt neu gerechneten Objektiven durchaus mit dieser Korrektur Technik erklären. Sie kommt z.B. im Bau aktiver Lautsprecher ebenfalls zur Anwendung, um die angewendete bewegliche Technik positiv zu unterstützen.

Und wenn ich jetzt noch an den geliebten Kodachrome 25 Diafilm in der Zeiss Icon Icarex 35 mit Aufsichtsucher und M42er Tessar 2.8 50mm denke – gebraucht gekauft im Jahr 1970, dann sehe ich heute schon einen gewaltigen Fortschritt 🙂 

Ebenso positiv ist der Preisverfall, für unter 2k€ gibt es die EOS 6D plus 3 abbildungs- und lichtstarken 1.8 28/50/85 mm Festbrennweiten aus gleichem Haus, für KB-Vollformat ein veritables Angebot für sicher noch sehr viele Jahre Freude an der Fotografie.

Für die Aussagetiefe einer fotografischen Aufnahme hat das alles nur eine technische und damit untergeordnete Bedeutung, wenn sich das so gesehene Bild weitestgehend getreu in eine verpixelte Datei umsetzen lässt. Frauenaugen sind hier bezüglich der Beurteilung m.E. im Vorteil.

Testaufbau
Testaufbau Übersicht

2:3 Aufnahmen EOS 6D mit EF 2.5 50mm macro, die 4:3 Übersicht mit dem iPhone 5s – alle ooc außer Datenreduktion – EOS Remote per WLAN und iPhone6+ – stabiler Stand aus schwerer Glasplatte mit Saugfuß und diversen Montagen – echt gut zu händeln.

Stiegl ist seit 1492 eine traditionsreiche Brauerei in Salzburg, die auch Weissbier anbietet. Die Biere sind so gut, es heißt sogar: Salzburger Trinken Immer Einen Ganzen Liter 🙂

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Slowfotos der KW 5-9 2017

Endlich ist der Schnee da

Scheidegg
Scheidegg – Sonnenterrasse überm Bodensee 804m ü. NHN
große Kristalle
große Kristalle
glänzen in der Sonne
glänzen in der Sonne
etwas höher (1013m NHN) liegt Sulzberg
etwas höher auf 1013m NHN liegt Sulzberg im Vorarlberg
mit der Hochsträß und Ausblick in die Alpen
mit der Hochsträß und Ausblick in die Alpen
Hochhäderich
Alpin, Langlauf und Schneeschuh (und Wandern im Sommer) satt und weiter oben 
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am Hochhäderich 1.565,2m ü. NHN

Winterwanderungen bei herrlichem Wetter erfreuen die Sinne, als leichtes Gepäck immer dabei: 

iPhone 6+, alle Aufnahmen ooc außer Pano und Datenreduktion

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FAQS: WLAN für die Kamera – sinnvoll oder was?

Frage: Ist WLAN für die digitale Kamera sinnvoll und welche Vorteile sind damit verbunden?

slowfoto: Seit einigen Jahren bieten Kameras WLAN, aktuelle Modelle auch BlueTooth (BT) zur Verbindung mit anderen Geräten. Uneingeschränkt kann diese Kommunikation mit sinnvoll beurteilt werden, weil bisher ein Kabel zur Fernbedienung der Kamera nötig war. Unterstützt werden viele kompakte Powershot und folgende Kameras: EOS 6D, EOS 70D, EOS 750D, EOS 760D und EOS M3.

Am Beispiel der Canon EOS 6D i.V.m. dem iPhone 6+ sieht das folgendermaßen aus:

Blick aus dem Fenster
Blick mit dem iPhone5+ aus dem Fenster
dto. mit der 6D
dto. mit der 6D
dto. Liveview 6D
dto. Liveview 6D

EOS Utility3 verbindet die 6D mit dem Noti oder Rechner auf herkömmliche, weil kabelgebundene Weise und relativ unproblematischem Aufwand, wenn man von Ausnahmen wie der ersten Utility unfähigen EOS M absieht. Die 6D hat mobiles WLAN, oft auch WIFI benannt, an Bord, das Händy sowieso. Es ist sinnvoll, ein Händy mit größtmöglichem Bildschirm oder gleich ein Pad zu wählen, dessen Ausmaße sich denen kleiner Notebooks nähern: Vorteile sind die großflächige Darstellung wie auch vollständige Touchscreen Bedienung! Und je nach Panel Qualität zeigt die mit zwei Fingern aufgestrichene Vergrößerung Einzelheiten der Aufnahme besser und bequemer als die Zoom Tastatur auf den rückseitigen 3-Zoll TFT der Kamera ermöglicht, vor allem für weitere Betrachter zur erklärenden Demonstration.

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Kamerabildanzeige vor dem Runterladen

EOS Remote (1.3.1.0) bietet fast identische Bedienung wie Utility, die >Fernaufnahmen<, >Kamerabildanzeige< und >Kameraverbindung< betreffend. Dabei wird die Bildgröße von 5.472×3.648 mit 4-9MB auf 1.920×1.280 mit ca. 700KB auch für den Versand per Händy reduziert, was immer noch eine fullHD Darstellung ermöglicht. In der Thumbnail Darstellung lassen sich bereits Aufnahmen auf der SD Karte löschen, was m.E. äußerst zeitsparend ist. Mittlerweile finde ich die erste Betrachtung der soeben gemachten Aufnahmeserien schon auf dem 6„Display des iPhone 6+ eklatant deutlich. Wer will, kann zusätzlich Ortsdaten mit speichern, sofern GPS in der Kamera aktiviert ist, An- und Ausschalten ist hier so sinnvoll wie beim WLAN auch, um den Kamera eigenen Akku zu schonen.

CAVE: Das Herunterladen von dSLR Aufnahmen auf das iPhone bringt die heilige iFotos Zählweise insofern durcheinander, als die Aufnahmen plötzlich >UNADJUSTEDNONRAWthumb369a< benannt sind, es kann auch sein ein paar aus dem iPhone gleich mit, was zur erheblichen Mehrarbeit im finalen Speicher führt. Gleiches gilt auch für Aufnahmen mit Apps wie >Hydra< und scheint ein noch nicht optimal gelöstes Problem der Speicherung im iPhone darzustellen. Abhilfe: nur für speditiven Versand herunterladen und danach sofort wieder auf dem iPhone löschen, basta!

Fernaufnahme
Fernaufnahme

Einstellungen WLAN-Funktion (Canon EOS 6D – Kartei gelb 3.Reiter):

  1. Grundeinstell. -> Verbindungsmodus – Mit Smartphone verbinden -> MAC-Adresse … -> Einstellungsnahme – SmartphoneXY
  2. TCP/IP Einst. IP-Adr. – Autom.zuordnen XXX -> Subnetzmaske YYY – Gateway ZZZ
  3. Wireless LAN – Verbindungsmeth. Kamerazugangspunkt-Modus -> SSID – Six_Dee -> Kanal – 11
  4. Wireless LAN -> Verschlüsselung – Keine
  5. Mit Smartphone verbinden – iPhone XX

Die Einrichtung mit Hilfe der Canon Anleitung gerät zum Geduldspiel, viel einfacher geht es wie hier Tobias Heyl in  seinem Clip vom 06.10.2013 zeigt, danke! Mein zusätzlicher Tipp: Auch ohne Verschlüsselung für das Wireless LAN bei privater Nutzung und Kanal 11 für manuelle Verbindung. Einmal eingerichtet, startet man die 6D (wie das Händy auch) auf Auto.Abschalt aus und aktiviert WLAN, sucht beim Händy das >Six-Dee< Netzwerk und nutzt EOS Remote jederzeit und allerorts und immer wieder ohne weiteren Aufwand.

Es versteht sich von alleine, dass Fernaufnahmen mit einer dSLR nur im Live-Modus durchgeführt werden können: Verschiedene AF Modi stehen dafür zur Verfügung, die nicht im geringsten mit der TTL Schnelligkeit des mittleren Kreuzsensors konkurrieren können. Der Reiz liegt in der bequem weil unverrenkt zu betrachtenden Live-Darstellung, der präzisen wenn auch langsamen Einstellung aller Parameter für alle slowfotografischen Motive und der berührungslosen Auslösung in Kombination. Händy und Kamera gehen hier eine vortreffliche Verbindung ein. Was das Smartphone alleine und noch mehr und das schon seit 10 Jahren bietet. Fazit:

  1. Wer schon gerne mit dem Händy fotografiert und Aufnahmen öfters versendet,
  2. wer auf die technischen Möglichkeiten einer dSLR nicht verzichten möchte und
  3. wer die Betrachtung und Fernbedienung per Händy für die dSLR nutzen mag,
  4. für den ist das mobile fotografische WLAN ausgesprochen sinnvoll!

Sinnvoll? Uneingeschränkt JA, wenn man es nutzt.

stabiler iPhon Stand
stabiler iPhone Stand

alle Aufnahmen iPhone5+

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Slowfoto der KW 4 2017

Winterwetter unter Wolken

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Blick von der Halbinsel aus auf das Naturschutzgebiet in der Bucht

Die Wasserburger Bucht ist dicht, der See hat sich mit Niedrigwasserstand zurückgezogen und die Uferbereiche sind noch weiter vereist.

Für mich besteht der fotografische Reiz der Natur in den wechselnden Lichtverhältnissen bei unterschiedlichen Standorten und Tageszeiten.

iPhone6+ bearbeitet

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VHS Fotokurse im Februar/März 2017 in Lindau

3 VHS Fotokurse jeweils Mittwoch Abend ca. 90 Minuten im Block

Einfach bessere Fotos Kurs K120 Peter Paul Zehner Wasserburg B.
Mi. 15.02.17, Mi 22.02.17 und Mi 08.03.17 jeweils 18:30 – 20:00 Uhr
Gebühr: 39€, ermäßigt 26,10€

...wird früher hell!
…wird wieder früher hell!

3 Abende im vhs-Gebäude 88131 LINDAU Bodensee, Uferweg 7, Seminarraum 2.
Die Teilnehmerzahl ist auf 6 beschränkt. Mitzubringen sind eine digitale Kamera, deren Bedienungsanleitung, 3 beste eigene Aufnahmen auf SD Karte und ein Notebook:

1) Anschaffungen: – Welche Kamera ist die beste für mich?
Gewicht – maximale Bildgröße – Bildfolge samt Autofokus – Objektive – Was oder wie kann ich testen und wem kann ich vertrauen?
2) Wie kann ich fotografische Aufnahmen besser gestalten?
Ein Foto muss im Kopf „entstehen“, bevor es aufgenommen wird. Das Kopfkino kann man trainieren. Dabei ist es relativ egal, welche Kamera zur Anwendung kommt, wenn sie schnell genug ist und vom Anwender ausreichend beherrscht wird. Dazu üben wir 5 Punkte vor dem Klick.
3) Bildbearbeitung und Archiv – geeignete Anwendungen: 
Wie viel Bildbearbeitung brauche ich und wie archiviere ich unkompliziert meine fotografischen Aufnahmen? Will ich fotografieren oder vor dem Bildschirm sitzen? 5 Punkte für den PC: Geometrische Korrekturen – Objektiv- und Standortfehler eliminieren – Abschneiden oder Format ändern – Helligkeiten – Bildfehler entfernen.

Weitere Tipps vom Kursleiter finden Sie in seinem Blog slowfoto.wordpress.com

Anmeldung und alle Infos unter vhs-lindau.de >vorher meinen nachher wissen<

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Slowfoto der KW 3 2017

Wenn der See anfängt zu frieren…

See(Uferan)Gefrörne
See(Ufer An)Gfrörnen im Malerwinkel Wasserburg Nonnenhorn

1962/63 war der Bodensee das letzte Mal derart zugefroren, dass man Bregenz resp. das gegenüber liegende Ufer zu Fuß und Pferd oder per Fahrzeug erreichen konnte. Bei tiefsten Temperaturen von -10 Grad sind viele seichte Uferpartien in der Wasserburger Bucht fest gefroren und die Spaziergänger suchen auch Bereiche des Naturschutzgebietes auf, die bei üblichem Wasserstand Bläshühnern, Enten, Fischen, Fröschen, Kröten und Schwänen u.v.a.m. vorbehalten sind. Mit der schleichenden Erderwärmung wird dies in Zukunft wohl noch seltener der Fall sein.

iPhone6+ bearbeitet

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SÄNTIS – der 2502m Berg

Säntis der Berg

Bahnhaltestelle
Schmalspur Bahnhaltestelle – bergab beginnt die dritte Zahnradspur

Wählt man die 76km Wegstrecke von Bregenz (427müM) über Emmental zur Schwägalp auf 1.350müM hinauf, erfährt man ab Altstätten eine wunderschöne Bergstrasse mit zunächst Ausblicken und einer parallelen Schmalspurbahn, später einsamen Serpentinen bis zur Passhöhe um zuletzt einen der großen kostenfreien Parkplätze vor der Talstation der Schwebebahn zu erreichen, Berg+Talfahrt kosten den Erwachsenem €41.

Talstation und Hotel
Talstation links und Eingang dazu, rechts Hotel mit Restaurant

Dazu haben wir einen verkehrsarmen Sonnentag im Dezember mit wenigen Besuchern abgewartet. Die halbstündigen Auf- bzw. Abfahrtszeiten am Nordhang des Säntis ermöglichen eine unproblematische Einteilung der wenigen winterlichen Sonnenstunden.

da geht es los
hier unten geht es los
da oben geht es hin
da oben geht es hin
bald oben
bald oben
gleich ist es soweit
gleich ist es soweit

Mit der Schwebebahn nach weiteren 1122 Höhenmetern und nur 10min Fahrzeit bei ruhigen 22km/h angekommen, eröffnen sich ganz oben auf letztlich 2502müM verschiedene Terrassen und Ausblicke nicht nur in die Schweizer Bergwelt und auf das gesamte Bodenseegebiet – sechs Länder sind einzusehen und viele Viertausender zu erkennen. Berg- und Talstation bieten jeglichen Komfort und viele Informationen, das freundliche >grüezi< eingeschlossen!

Blich nach Norden
Blick nach Norden zum Bodensee
Blick nach Süden in das Schweizer Hochalpengebiet
Blick nach Süden in das Schweizer Hochalpengebiet
und als Panorama
und als Panorama bis nach Westen

Auch wenn oben wegen Schnee Wanderungen praktisch zu vergessen sind, so berührt die absolute Stille der Bergwelt fast mystisch und wird nur von den vielen großen schwarzen und Nahrung suchenden Raben unterbrochen, die bis auf den Nebentisch der Terrasse kommen, sobald der Gast das Tablett abgestellt hat 🙂 Von der Schwägalp aus sind top beschilderte Wanderungen in der nachmittäglichen Sonne unschwer möglich, schon der kleine Laternliweg bietet schöne Einblicke in die Natur und lässt sich gut für ein Picknick anstelle der Bartwurst plus Fritten für prohibitive SF22 auf dem Gipfel nutzen.

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Für uns ist dieser Tag ein ganz großes Erlebnis geblieben. Visuelle Eindrücke sind wegen der überwiegend panoramischen Aussichten praktischerweise mit dem iPhone 6+ festgehalten, alle Aufnahmen sind ooc außer der Datenreduktion.

dieser Mast ist vom Bodensee aus gut mit bloßem Auge zu erkennen
dieser Sendemast ist auch vom südlichen Bodensee aus gut mit bloßem Auge zu erkennen

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