Vernissage am 23.11.2018 im Seniorenheim Hege

Einladung zur Vernissage am Freitag 23. November 2018 um 17 Uhr
im Foyer des Seniorenheims Hege in 88142 Wasserburg Hege 5 mit Werken von

Beate Birk (Gouache)
Elvira Boxleitner (Acrylmalerei)
Ina Kritiotis (Fotografie)
Heidi Schnicke† (Aquarell)
Wolfgang Suhadolnik (Mandalas)
Dr. Peter Paul Zehner (Fotografie)

Die KünstlerInnen zeigen ihre Exponate teils gemalt, teils fotografiert, in einer besonders großen Vielfalt. Vorab schon mal meine 15 Fotografien

auf Canvas Leinwand im Format 30x45cm und
aufgegangen im 1. Stock des Pflegeheims
im Flügel Wasserburg, mit erklärendem Katalog 

iPhone 7+  ooc  FastResize

(c) slowfoto.de

Advertisements

Slowfotos für die KW 47 2018

…nachmittags am See

für Kinder ein herrlicher Spielplatz
Steinmännchen

Für Kinder ist der Spielplatz am Wasserburger Campingplatz resp. Kindergarten eine der gerne genutzten Möglichkeiten, sich im Freien aufzuhalten: Seit der Trockenphase liegt zudem ein großer Uferbereich frei, trotz der Mündung vom Eschbach, dessen Fließgeschwindigkeit arg abgenommen hat. 

iPhone 7+  NIK Snapseed   FastResize

(c) slowfoto.de

Slowfoto Ausstellung November 2018

Foto Ausstellung im Seniorendaheim Hege

Bodolz, Nonnenhorn und Wasserburg sind ein Verbund dreier Gemeinden, wobei jede eine besondere Ausstrahlung besitzt und ihren ganz eigenen Charakter bewahrt hat. Eine der Schnittstellen ist das gemeinnützige Seniorenheim im Ortsteil Hege, das im öffentlich zugänglichem Bereich wechselnde Ausstellungen an Bilder bietet. Hier sind 15 meiner Aufnahmen untergebracht, nach dem Blickwinkel ausgesucht, den man von der Anlage aus gesehen in Richtung Bodensee hat: Ein Bild ist ein Gedicht ohne Worte – Cornificius gest. 42 v.Cr. 

01 Blick auf den Wasserburger Hafen
02 und den herrlichen Uferweg
03 Blick auf die Wasserburger Bucht am Hegestrand
04 Blick auf das Schweizer Ufer mit dem Säntis vom Malerwinkel aus
05 mit dem Landschaftsschutzgebiet am gemeinsamen Ufer mit Nonnenhorn
06 Blick auf die Sankt Georgs Kirche – mal nicht vom Hafen aus
07 der Malerwinkel
08 als Oase der Besinnlichkeit und Ruhe
09 mit Aussicht auf das österreichische Ufer
10 bis hin zum Nonnenhorner Uferbereich,
11 den Säntis, dem Schweizer Hausberg (>2.000m)
12 und die Vegetation im Uferschutzbereich
13 die alte Badeanstalt in Wasserburg
14 und die alte Mole
15 und der Blick auf die Werft, Lindau und den Pfänder, dem Bregenzer Hausberg (>1.000m)

Wir leben in der Anlage >Zum Lieben Augustin< in Wasserburg, mittlerweile hat auch die Mutter (92) in der >Hege-Pflege< ein neues Zuhause gefunden. 

Nicht nur von der südlichen Bodensee Region konnte ich über Jahrzehnte viele Aufnahmen erstellen, sei es unterwegs mit der Bahn, dem Boot oder Bus, per Fahrrad oder PKW und nicht zuletzt zu Fuß, so wie diese Exponate für die Ausstellung entstanden sind.

Mein expliziter Dank für die exzellenten Pigmentdrucke (EPSON Surecolor 30x45cm auf 390 Gramm Canvas im Keilrahmen, mit Hahnemühle Varnish zum Schutz lackiert,) geht an den Lindauer Fotografen Jörn Lorenz – alle Aufnahmen sind in der gezeigten Ausführung und Größe zum Preis von € 149.- erhältlich, andere Größen auf Anfrage 0172 7021587 oder per Mail an kontakt@slowfoto.de

Die ruhigen Motive sollen in der neuen Umgebung dazu beitragen, Besuchern und Bewohnern den besonderen Reiz und die Schönheit der naheliegenden Umgebung aufzuzeigen.

Canon EOS 5Ds und 6D  EF 2.8 16-35 L und 2.8 200 L

(c) slowfoto.de

Slowfoto für die KW 46 2018

Pfundsäpfel Melrose

2 Äpfel ca. 1kg – zum Größenvergleich ein iPhone4

Viele Apfelsorten sind nicht nur von den Bodensee Obstplantagen >verschwunden<, weil sie angeblich dem Anspruch der Verbraucher nicht mehr genügen. Unser Gemüseladen im Dorf bietet einige hingegen an, was wir ausgesprochen gut finden: Diese Melrose Äpfel sind fest, groß, süß saftig und nicht nur für die Augen eine Zierde!

Von den 30 oder 40.000 weltweiten Sorten an Äpfeln, so genau weiß keiner wieviele es sind, können in Deutschland rund 4.000 gelistete gezüchtet werden: der Supermarkt bietet weniger als 10 Sorten an, alle rot, möglichst lange haltbar und jederzeit angeboten müssen sie aktuell für die etwa 15kg pro Jahr und Verbraucher sein, der Wochenmarkt viel mehr und der (alte) Obstbauer die meisten Äpfelarten. Moderne Plantagen sind niederstämmig weil schneller zu pflücken, alte Sorten wie die Melrose benötigen echte Stämme, sonst wachsen sie nicht.

iPhone 7+  ooc  FastResize

(c) slowfoto.de

Bücher die sich lohnen – Langzeitbelichtung und Nachtfotografie

Ronny RITSCHEL – Langzeitbelichtung und Nachtfotografie

Verlag http://www.mitp.de ISBN 978-3-8266-9210-9 €34,95

68 Seiten Basics aus der Erfahrung des Hamburger Fotografen werden verständlich erklärt, es folgt die mehrstufige und sehr persönliche Sichtweise vom Aufnahmeprozess – sowohl ohne als auch mit dem Graufilter! >Das Buch sprüht gerade vor Subjektivität< meint der Autor und genau das ist gut so, keine überall zu findenden Allgemeinplätze, sondern knallharte Statements zu den Abbildungen, man kann da auch mal anderer Meinung sein, aber Ritschel`s Linie ist so konstant wie ein LED Strahl:

Gerade mal eine halbe Seite Text widmet RR sich selbst, schon geht es zum Gestaltungsmittel Langzeitbelichtung, Bewegungsunschärfe und Dynamik, jeweils mit entsprechenden Abbildungen hinreichend erklärt.

Die Ausrüstung findet sich auf 15 Seiten, mit eindeutigen Empfehlungen, was man nicht kaufen soll, lieber wenig und das sehr gut! Beim Objektiv geht der Vorzug eindeutig in Richtung weiter Winkel, wegen der tieferen Schärfenbereiche bereits ab geringen Blendenwerten und der besonderen Eignung für auch mehrere Filter übereinander. Lichtstark kann, muss es aber nicht zwingend sein, Pixel im Randbereich werden auch nicht gezählt 🙂

Die nächsten 10 Seiten widmet RR der Kamera, wobei die schnelle Bildfolge unwichtiger als deren Bulb Modus ist. Selten habe ich eine so knappe aber vollverständliche Erklärung des Histogramm gefunden, weitere 7 Seiten beschreiben den Bildausschnitt und die Fokussierung ohne jegliches Filter, dann den Aufnahmemodus samt passendem ISO Wert.

Kapitel 5 bezeichnet die 1/20 sec schon als Langzeit-Belichtung, sicher oft ein Equipment abhängiger Grenzwert für den Stativeinsatz, der bei 80sec unstrittig notwendig ist, wenn ND-Filter zum Einsatz kommen. Kapitel 6 zeigt die unterschiedlichen Einstellungen für Motive von Landschaft, Urban und Architektur auf, jeweils und wie immer von klar definierten Abbildungen begleitet.

In Kapitel 7 geht es dann um die Nacht, von der blauen Stunde bis hin zur kompletten Dunkelheit mit 12 Minuten Belichtungszeit. Kapitel 8 ist wieder ein technisches, die bevorzugte Ausrüstung und deren Anwendung betreffend, mit umfangreichen Erläuterungen, die man zum besseren Verständnis sogar zu Beginn des Buches lesen sollte. Kapitel 9 zeigt die geeigneten Motive in beeindruckenden Aufnahmen!

In Kapitel 10 stellt der Autor die Frage nach Farbe oder Schwarz Weiß und präsentiert in augenfälligen Beispielen beide Ergebnisse, mit jeweiligen Vorzügen, hier wird der persönliche Geschmack zum tragenden Element. Ich sehe die vom Motiv und der Stimmung abhängige Aussage als Hinweis, welche nachträgliche Bearbeitung die bessere werden kann: die Darstellung einer nebeligen Landschaftsaufnahme verträgt m.E. eine poppige Betonung der Farben weniger, die Nachtaufnahme muss nicht immer nur in SW sein. 

Kapitel 11 beinhaltet die Bildbearbeitung auf über 75 Seiten, mit einem Vergleich von Lightroom zu Photoshop mit sehr ähnlichen Resultaten. Kapitel 12 zeigt eine Abbildung: Alles hat ein Ende…

16mm ISO50 202sec Stativ

Alexander Dacos spricht von >geschwätzigen Farben als Gestaltungselement< und bevorzugt Schwarz-Weiß, Ronny Rietschel von >störenden, unwichtigen Details, die den Blick des Betrachters ablenken< (S.23) und meint Langzeitbelichtungen, der englische Schriftsteller Leigh Hunt meint >Farben sind das Lächeln der Natur< – jeder hat auf seine Weise Recht für die jeweiligen interessanten Vorgehensweisen! 

iPhone 7+  Fast Resize

(c) slowfoto.de

Französische Apfeltarte

…une tarte aux pommes, du vin blanc, salut les copains!

tarte aux pommes flambée au calvados – diesmal anders

Zutaten:
für den Teig 200g Mehl max. 1EL Zucker wenig Salz 100g Butter 1 Eigelb
für auf den Teig genügend Äpfel 2EL Zitronensaft 1TL Zucker
für obenauf 3EL Oranges à l´ancienne 

Zubereitung:
Ofen auf 175Grad Umluft vorheizen, den gekneteten und vorgekühlten Teig in einer mit Butter eingefetteten Backform mit kleinem Rand ausrollen, die mit Zitrone beträufelten Apfelscheiben (hier Boskop) von außen nach innen anordnen, ganz wenig nachzuckern und ca. 30min backen, bis die Äpfelchen braune Ränder haben. Die Orangen-Marmelade aufwärmen und mit dem Silikon Pinsel ganz dünn oben aufpinseln und genießen! 

Ga = j`ai grand appetit (Voltaire)

iPhone 7+  ooc  FastResize

(c) slowfoto.de

Spaß mit der Fuji instax mini 9

Sofortbild im Scheckkartenformat

zwei Unverbesserliche

Mini ist sie nicht (13x13x8cm BxHxT), leicht auch nicht (ca. 400g), dafür außer schwarz in fünf auch teils milchigen Pastelltönen zu wählen 🙂 Sie hat ein f60mm F12,7 Fix-Fokus Objektiv (0,6m-unendlich), dazu eine aufklemmbare Nahlinse (35-50cm) und als extra Zubehör ebensolche Farbfilter, einen gewöhnungsbedürftig sehr kleinen optischen Sucher plus winzigem Selfy Spiegel am Objektiv für das Querformat, einen eingebauten immer an Blitz und 5 manuell wählbare Belichtungen: home – wolkig – wenig oder stark sonnig – hykey für hellen, luftigen Hintergrund und dennoch eine Neigung zu eher recht dunklen Aufnahmen. 2xAA Batterien sind zum Betrieb nötig und eine 10er Filmpackung, jede Auslösung klickt das Bildzählwerk von S bis 10: Die instax 9 kostet ca. €60.- und der Doppelpack mit 20 Scheckkarten kleinen Bildern ca. €15.-, es gibt auch den 10er Monochrome Pack für €10.-

Kamera instax mini 9 iceblue mit Zubehör Trageschlaufe und Nahlinse, der Filmpack kostet extra
Nahlinse auf dem Objektiv
Selfy Spiegel für Querformat, das iPhone spiegelt sich
Innenleben ohne Filmpack und mit Bildzähler rechts unten (Deckel auf => S besser 0)

Fazit: Spaßmacher mit AHA Effekt für z.B. kleine sofort Porträts, wenn es denn sein muss, mit einer Papierbildgröße von 8,6×5,4cm samt Foto von 6,2×4,6cm für je 75Cent: 

iPhone7+ ohne Blitz 
instax mini 9 mit Zwangsblitz

CEWE 10x15cm Prints ab 19Cent sind besser und viel billiger, aber dafür muss man halt zu Rossmann&Co hingehen 🙂 

KODAK Thermosublimat für farbtreuen und qualitativ hochwertigen Sofortprint ab 19 Cent
60 Sofortbilder im beliebten 10x15cm Postkartenformat für €11,40

iPhone 7+  ooc  FastResize

(c) slowfoto.de

FAQS: Phone oder Photoapparat?

Frage: Kann ich mit einem Smartphone ernsthaft fotografieren?

Absolut JA! Viele der aktuellen Smartphones bieten Foto [Apps], von denen man vor wenigen Jahren nur geträumt hat, wenn überhaupt. Am einfachen >on board< Beispiel [Panorama – Photo – Porträt] möchte ich die doch sehr unterschiedliche Wirkung mit drei unbearbeiteten Aufnahmen aus einer Kaffee Rösterei aufzeigen, die ich innerhalb von nur wenigen Sekunden mit dem iPhone 7+ erstellen durfte:

Porträtmodus
Photomodus
Panoramamodus

Unschwer ist die gänzlich unterschiedliche Wirkung der drei Aufnahmen in der Aussage resp. Information zu erkennen, selbst bei identischen Standort der ersten beiden ist der unterschiedliche Verlauf der Schärfentiefe prägend, auch wenn es sich beim Porträtmodus nur um eine digitale Modifikation ins Sinne eines Filters handelt. M.E. liegt in der Variationsbreite der mittlerweile angebotenen oder bereits integrierten [Apps] ein erfreuliches fotografisches Potential, das ich bei den herkömmlichen Fotoapparaten (dSLR, Kompakte, spiegellose Systemkameras) immer mehr vermisse!

 iPhone 7+  ooc  FastResize

(c) slowfoto.de